Im Final wartet Nadal

27. Januar 2012 17:02; Akt: 27.01.2012 17:10 Print

«Es war eines meiner besten Spiele»«Es war eines meiner besten Spiele»

Novak Djokovic war überwältigt nach dem Marathon-Sieg über Andy Murray. Der 24-Jährige spricht nach dem Finaleinzug über die Gründe für seinen Erfolg: Roger Federer und Rafael Nadal.

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Am Tag nach dem epischen Duell gegen Rafael Nadal präsentiert Novak Djokovic die hart erkämpfte Trophäe. Auffällig: Der Serbe kam in Flip-Flops. Auch die Siegerin der Damen, Viktoria Azarenka, präsentierte ihren Pokal. Sie entschied sich aber für elegantere Schuhe als ihr männliches Äquivalent. Der Sieger der Australian Open heisst Novak Djokovic. Erst nach stundenlangem Kampf steht der Serbe als Sieger der Australian Open fest. Vor Freude riss sich der «Djoker» das T-Shirt vom Leib ... ... und präsentierte seinen nackten Oberkörper. Für den Verlierer Rafael Nadal gab es eine Umarmung vom Champion. Djokovic und Nadal verlangten sich und ihrem Material im Final der Australian Open alles ab. Beide kämpften mit allem, was sie haben. Beim «Djoker» waren sogar Dehnübungen notwendig. Der Final musste wegen Regen kurze Zeit unterbrochen werden. Die Helfer mussten nach dem Regenguss den Platz mit Tüchern trocknen. Die Partie entwickelt sich zu einem harten Kampf. Bei Rafael Nadal fliesst darum der Schweiss ... Rafael Nadal muss drum sein Shirt wechseln und zeigt bei einer Pause viel Haut. Der Siegerpokal bringt Victoria Asarenka zum Strahlen. Der Final-Sieg gegen Maria Scharapowa bringt ihr den ersten Major-Titel. Ausserdem löst sie Caroline Wozniacki als Nummer 1 der Welt ab. Scharapowa bleibt nur die Enttäuschung. Der Moment der Erlösung. Novak Djokovic steht nach dem 5-Satz-Sieg über Andy Murray im Final der Australian Open. Nach dem Sieg nimmt sich «Nole» kurz Zeit für den «Verlierer». Die beiden sind sehr gut befreundet. Die Weichen sind nicht immer auf Sieg gestellt. Sein Gegenüber zeigt eine fabelhafte Partie und führt die Weltnummer 1 an den Rand einer Niederlage. Darüber freut sich auch Murrays Coach und Tennislegende Ivan Lendl. Schwitzt Djokovic derart wenig oder sind diese Kleenex besonders saugstark? Die Partie dauert rund fünf Stunden und zerrt an den Kräften von Djokovic. Die Fans sind begeistert. Die Australian Open sind für Roger Federer vorbei. Rafael Nadal liess dem Schweizer keine Chance. Die Niederlage dürfte für Roger Federer eine grosse Enttäuschung sein. Rafael Nadal hingegen war es zum Jubeln zu Mute. Rafa lief und lief - und brachte Federer damit zum Verzweifeln. Maria Scharapowa freut sich mit einem Urschrei über ihren Einzug in den Final der Australian Open. Die Enttäuschung bei ihrer Kontrahentin Petra Kvitova war gross. Viktoria Azarenka kann kaum fassen, dass sie zum ersten Mal in einem Grandslam-Final steht. Die Weissrussin siegte in drei Sätzen. Der zweite Satz war für Azarenka allerdings zum vergessen. Ihre Halbfinalkonkurrentin Kim Clijsters musste sich trotzdem verabschieden. Zuvor gabs für die Unterlegene aber noch ein Küsschen. ... und zwar gegen die kraftvolle Petra Kvitova. Novak Djokovic sichert sich das Halbfinalticket dank einer überragenden Leistung. David Ferrer hatte zu Beissen gegen die Weltnummer 1. Genau: Ferrer hatte zu beissen. Mehr Biss hatte aber Djokovic. Nun trifft er im Halbfinal auf den stark aufspielenden Andy Murray. Andy Murray zieht problemlos ins Halbfinale der Australian Open ein. Die Freundin von Murray freut sich. Fünf Freunde und nur vier Buchstaben? Oder gehört der Herr links überhaupt nicht zur lustigen Truppe aus Schottland? Seinem Gegner Kei Nishikori lief es überhaupt nicht rund. Da half auch kein Sockenwechsel. Murray befindet sich in einer glänzenden Form. Bei den Damen spielten sich Maria Scharapowa ... ... und Petra Kvitova in den Halbfinal. Es gab für die Tschechin überhaupt keinen Grund, sich zu verstecken - abgesehen von der grossen Hitze natürlich. Halbfinale! Und genau dort kommt es für Rafael Nadal zum grossen Duell mit Roger Federer. Der Sieg gegen Tomas Berdych war allerdings ein hartes Stück Arbeit. Die Weltnummer 7 nahm dem Spanier gar den ersten Satz ab - im Tiebreak natürlich. Ein Berdych-Fan ergattert sich einen versprungenen Ball als Souvenir. Der Ganzkörper-Fananzug ist nun auch beim spanischen Anhang angekommen. Lehrstunde mit Rafael Nadal... ... Feiern für Fortgeschrittene... ... aus drei verschiedenen... ... Perspektiven. 6:4, 6:3, 6:2: Roger Federer ist für den Argentinier Juan Martin Del Potro (noch) eine Nummer zu gross. Der Maestro steht im Halbfinale. Wie ein junges Reh: Federer während seiner Viertelfinalbegegnung. Wie bereitet man sich auf eine Viertelfinal-Partie gegen die Weltnummer 1 vor? Zu Wasser, auf dem Yarra River. David Ferrer machts vor. Ein japanischer Fan verfolgt die Mixed-Doppel-Partie seiner Landsleute Date-Krumm und Nishikori. Dieser belgische Fan freut sich über die Halbfinal-Qualifikation von Kim Clijsters. Clijsters schlägt die Weltnummer 1 Caroline Wozniacki mit 6:3 und 7:6 und steht zum 7. Mal im Halbfinal der Australian Open. Im Halbfinal trifft die Belgierin nun auf Victoria Azarenka. Die Weissrussin besiegte Agnieszka Radwanska mit 6:7, 6:0 und 6:2. Novak Djokovics Freundin Jelena Ristic amüsiert sich offensichtlich prächtig. Weil ihr Liebster seinen Adonis-Körper zeigt? Wohl nicht unbedingt. Eher, weil der «Djoker» Lleyton Hewitt in vier Sätzen niederringt und damit in den Viertelfinal eingezogen ist. Hitchcocks «Die Vögel»? Das Spielgeschehen musste kurz unterbrochen werden. «Warum ich?», scheint Serena Williams nach ihrem Achtelfinal-Out gegen Jekaterina Makarowa zu fragen. Ähnliche Fragezeichen hat auch Jo-Wilfried Tsonga vor Augen. Vielleicht fragt er sich, ob er die richtigen Schuhe an den Füssen trägt? Weshalb? Das nächste Bild lüftet das Geheimnis. Der Franzose hatte die Qual der Wahl. Kei Nishikori hatte eine grosse Fangemeinde. Zheng Jie braucht eine Abkühlung. Der Sommer in Australien scheint mit so viel Eis um den Hals doch frostig zu sein. Der Japaner kann es fast nicht fassen, dass er Tsonga aus dem Turnier geworfen hat. Auch Makarowa ist nach dem Sieg gegen Serena Williams ausser sich vor Freude. Licht- und Schattenspiele mit Andy Murray. Huch, wer ist denn das? Petra Kvitova versteckt sich. Linienrichter(Innen) begrabschen liegt im Trend: Wie Drittrunden-Gegner , macht sich auch Nicolás Almagro am Staff zu schaffen. Zauberer Roger Federer erteilt seinem Lehrling Bernard Tomic eine Lektion: 6:4, 6:2 und 6:2. Dem australischen Youngster wird zugetraut, in den kommenden Jahren am Australian Open ein Wörtchen um den Sieg mitreden zu können. Ist die Zunge tatsächlich auch bemalt? Neeein! Nicolás Almagro nach seiner Pleite gegen Tomas Berdych. Tomas Berdych legt sich mit dem Unparteiischen an. Berdych-Fans in jener Manier, wie man es am Australian Open regelmässig sieht. Er «loves them all». Federers Gegner im Viertelfinale, Juan Martin Del Potro, feiert seinen Sieg gegen Philipp Kohlschreiber. Weltnummer 1 Caroline Wozniacki nimmt sich einem verwaisten Baby-Känguru an. Bussy hier, bussy da. «Wollt ihr wirklich, dass ich sie anmale?» Die Deutsche Sabine Lisicki auf einem Promo-Event. Die Hemmungen waren schnell verflogen. Australische Fans geniessen das Spiel von ... ... Lleyton Hewitt, der nach einem Viersatzsieg gegen Milos Raonic ziemlich kaputt war. Ich hab die Haare schön. Den Ball im Visier. Spezielle Fans. Gael Monfils schaut genau hin. Purzelbaum von Andy Murray. Könnte auch als Zirkusnummer durchgehen. Ein weiblicher Gast aus China. Ist das heiss hier. Verkleidete Fans sieht man sehr viele. Nicolas Mahut hatte sich die Geburtstagsparty anders vorgestellt. Wegen Problemen im Schulterbereich muss sich Stanislas Wawrinka ein Medical Timeout nehmen. Es hilft nichts: Er scheidet gegen Nicolás Almagro aus. Da freut sich aber einer. Nicolás Almagro küsst Boden und Racket nach verwertetem Matchball gegen Wawrinka. Roger Federer nimmt die Hürde Ivo Karlovic ohne Satzverlust: 7:6, 7:5, 6:3. Der Identifikation wegen? Wie Roger Federer erscheint auch Gattin Mirka in Rot. Ivo Karlovic winkt nach 100 Minuten ab: Für ihn ist das Abenteuer «Australian Open» vorbei. Auf den letzten Drücker. Bloss den Ball nie aus den Augen verlieren. Gleiches gilt auch hier. Manche Ballwechsel erfordern einen langen Atem. Einer aus dem Karlovic-Lager: Die Unterstützung der Federer-Fans behagt dem Herrn in Grün ganz und gar nicht. Federer total: Der Maestro grüsst auch als Testimonial auf dem Matchheft. Fans des US-Boys John Isner mit der haarigen Hommage an einen ehemaligen US-Tennisprofi. Zwischen den Ballwechseln darf ruhig ein wenig gesungen werden. Was guckt ihr? Das Drittrundenspiel von Rafael Nadal gegen den Slowaken Lukas Lacko. Rettung in allerletzter Sekunde. In Wimbledon gibts pompöse und vor allem teure Hüte, bei den Australian Open sind die Fans bedeutend kreativer. Ein «eher» extrovertiert veranlagter Fan bringt sich bei der Partie zwischen Philipp Kohlschreiber und Alejandro Falla mit ein. Rasenmähen? Nein, etwas Putzarbeit während zwei Partien. Ähm ja, «tolles Kleid»! T-Shirt-Wechsel beim Spanier Feliciano Lopez. Autsch! Nein, nein, Novak Djokovic hat nicht verloren. Der Titelverteidiger ärgert sich nur über einen verlorenen Punkt. Nach seinem Dreisatzsieg durfte er fleissig Autogramme verteilen. Hitziges Outfit: Hat er das bei seinem Kollegen aus den USA (Fish-Fan) abgeschaut? Mario Scharapowa macht beim Service ein «T» aus ihrem Körper. Bei der Rumänin Sorana Cirstea rutscht das Kleidchen hoch. Janko Tipsarevic sieht nicht glücklich aus. Aber er kommt trotz Fussverletzung eine Runde weiter. Mal schauen, wie lang Jo-Wilfried Tsonga wirklich im Turnier bleibt... Diesen Ball hat er gerade noch erwischt. In vier Sätzen (7:6, 6:4, 5:7, 6:1) schaltet Stanislas Wawrinka den Zyprioten Marcos Baghdatis aus. Völlig entkräftigt stützt sich Wawrinka kurz vor Spielende bei einem Ballmädchen ab - notabene an einer delikaten Stelle. Heisssporn Baghdatis zertrümmert während des Spiels nicht nur ein oder zwei, sondern gleich vier (!) Rackets. Ein Baghdatis-Fan wird während dem Spiel aus dem Stadion geführt. Nach Meinung der Organisatoren hatte er zuviel Lärm verursacht. Caroline Wozniacki braucht eine Abkühlung. Ob verschwitzt oder nicht: Dieser weibliche Fan will das Shirt von Tommy Haas. Mardy Fish ist bereits out, dieser Fan des US-Amerikaners darf weiterhin mitmischen - sofern er das will. Was? Mahesh Bhupathi (l.) scheint Rohan Bopanna kein Wort zu glauben. David Ferrer tobt ein wenig mit seinen Hunden Dustin und Dino rum. Romina Oprandi freut sich über den Überraschungs-Triumph über ihre Landsfrau Francesca Schiavone. Eleni Danilidou braucht eine Kopfmassage. Die Italienerin Alberta Brianti gönnt sich ein wenig Schatten und eine neue Frisur. Dieser Fan muss sich für den weiteren Turnierverlauf ein neues Köstum zulegen. Der US-Boy Mardy Fish ist bereits out. Thomas Berdych (r.) und Oliver Rochus beim Handshake nach dem Spiel. Die Fans des Tschechen machen gehörig Lärm. Rafael Nadal quälte sich zweieinhalb Stunden in der Sonne von Melbourne. Es hat sich aber gelohnt: Der Spanier ist weiter. Die Anstrengung steht Gael Monfils ins Gesicht geschrieben. Kein Wunder: Der bewegliche Franzose kämpfte eimal mehr um jeden Ball. «Burn»: Auch am zweiten Turniertag kämpften alle Beteiligten gegen die australische Sommerhitze. Den farbenfrohen, einheimischen Fans schien es zu gefallen. Hüte, die Schatten geben, sind natürlich Gold wert. Laola! Die Fans kommen auch zum Training. Eine kleine Abkühlung gefällig? Maria Scharapow schaut beim Aufschlag in die Sonne. Potito Starace hat mit den hohen Temperaturen offenbar aber kein Problem. Novak Djokovic überzeugte bei seinem ersten Auftritt auf der ganzen Linie. Sogar einen Tweener packte der Serbe aus. Schrecksekunde bei Andy Murray: Beim Schotten zwickte der Oberschenkel. Die Zunge im Mundwinkel hilft David Ferrer wohl bei der Konzentration Zunge raus auch bei Santiago Giraldo. Auf der Tribüne mit dabei: Federers Zwillinge Charlene Riva und Myla Rose schauen ihrem Papi bei der Arbeit zu. Mutter Mirka eifrig beim knipsen. Federers Schweissband war nach der Partie heiss begehrt. Vater Roger macht indessen kurzen Prozess mit der Weltnummer 172, Alexander Kudryawzew: 7:5, 6:2, 6:2 in 98 Minuten. Ganz schön auffällig: Die Fans von Mardy Fish sind offenbar resistent gegen die australische Hitze. Wenn man sich ein solches Kostüm zulegt, brauchts keine Sonnencrème mehr. Noch ein Ganzkörperanzug. Stanislas Wawrinka, der in der ersten Runde einen 6:1 6:1 und 7:5-Favoritensieg über den Franzosen Benoit Paire feiert, versuchts mit kühlender Salbe. Fernando Verdasco braucht hingegen etwas Abkühlung. Auch Philipp Kohlschreiber braucht Eis für seinen überhitzten Schädel. Das Racket von Fabio Fognini fliegt durch die Lüfte. Gut gelaunt sind hingegen die Federer-Fans. Die Fans der Australierin Jarmila Gajdosova. Fans aus «Down Under» sind kreativ. Im gewohnt auffälligen Outfit: Bethanie Mattek-Sands. Ein Schatten seiner selbst? Grosser Trainingstag 24 Stunden bevor das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt. Novak Djokovic spielt gleich mit zwei Bällen ... ... Rafael Nadal stehen die Haare zu Berge ... ... Roger Federer starrt Löcher in die Luft ... ... Andy Murray hat Durst ... ... Gaël Monfils beschwört den Ball ... ... und Stanislas Wawrinka pfeift ein Liedchen. Caroline Wozinacki gibt vollen Einsatz ... ... so auch ihr Schatten. Kim Clijsters sprüht nur so vor Explosivität ... ... während Maria Scharapowa fast davonfliegt. Petra Kvitova (l.) und Li Na nehmen sich hingegen auch mal Zeit für ein Schwätzchen. Ach ja: Die Fans bringen sich auch schon in Stellung. Schwerstarbeit für Kim Clijsters. Bei einem Exhibition-Match muss die Titelverteidigerin des Australian Opens der Weltnummer 1 der Männer wieder auf die Beine helfen. Djokovic wurde von einem Schlag von Rafael Nadal getroffen. Der Serbe zeigte einmal mehr sein grosses Showtalent. Grimassen noch und noch. Doch auch spielerisch konnte der «Djoker» überzeugen. Den Tweener hat er aber bei Roger Federer abgeschaut. Nadal will gar nicht hinschauen. Das Team der Vorjahressieger freut sich riesig über den gewonnenen Punkt. Djokovic im Smalltalk mit Nadal. Nadal gratuliert einem Balljungen für die tolle Leistung. Samantha Stosur scheint beeindruckt. Auch Ulknudel Mansour Bahrami (r.) war beim kleinen Show-Match mit von der Partie. Ein Gruppenfoto als Erinnerung. Danach gabs Autogramme für die Fans.

Die besten Bilder der Australian Open 2012.

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Eigentlich war der fünfte und letzte Satz längst entschieden. Novak Djokovic lag mit Break vorne und servierte zum Matchgewinn. Wie so oft in diesem Spiel klappte aber nichts wie geplant und die Zuschauer feierten nach rund viereinhalb Stunden das Comeback von Andy Murray. Zufall sei Murrays Break zum 4:5 aber nicht gewesen. «Andy hat es verdient, noch einmal zurückzukommen. Er hat gekämpft», sagte «Nole» über seinen guten Freund. Es war ein ständiges Auf und Ab, mit dem besseren Ende für die Weltnummer 1. «Ich kann es nicht beschreiben. Es war eines der besten Spiele, die ich jemals gespielt habe. Körperlich wie auch mental war es unglaublich hart.»

Djokovic steht zum dritten Mal in Folge in einem Grand-Slam-Final. Der Serbe macht genau da weiter, wo er vergangene Saison aufgehört hat: Auch 2012 ist er der Spieler, den es zu schlagen gilt. Djokovic weiss haargenau, weshalb er es so weit gebracht hat. «Ich bin reifer geworden, begann daran zu glauben, dass ich auch die ganz Grossen schlagen kann. Rafa und Roger waren die Besten in den letzten sieben oder acht Jahren und es war hart, denen die Titel zu klauen. Sie geben dir nichts und sind dafür verantwortlich, dass ich besser geworden bin.»

Der Djoker scherzt mit Rod Laver

Bisher gab es nur vier Spieler, die dreimal in Folge ein Grand-Slam-Endspiel erreicht hatten: Rod Laver, Pete Sampras, Roger Federer und Rafael Nadal. Am Sonntag trifft der Serbe im Final (ab 09.30 Uhr im Liveticker) auf einen dieser Spieler: Rafael Nadal. Bevor sich der 24-Jährige im Siegerinterview mit Jim Courrier zum Spanier äussern mag, spricht er den im Stadion anwesenden Rod Laver an. «Es ist mir eine grosse Ehre, dass ich Sie heute Morgen kennenlernen durfte und vielen herzlichen Dank, dass Sie heute so lange geblieben sind.» Der Djoker macht sogar einen Joke mit der Tennis-Legende aus «Down Under»: Es wäre schneller gegangen, wenn wir heute nur Serve-and-Volley gespielt hätten, so wie Sie das immer gemacht haben.»

Danach wird Djokovic aber wieder ernst und er blickt auf die kommende Finalpartie. «Was kann es grösseres geben, als gegen Nadal auf diesem Platz spielen zu dürfen?» Man merkte dem Serben aber an, dass er noch nicht an diese Partie denken will. «Erst einmal muss ich mich erholen», sagt eine total erschöpfte Weltnummer 1. Nach kurzer Ernsthaftigkeit ist der 24-Jährige dann aber wieder zum Scherzen aufgelegt. «Das wird sicher körperlich auch sehr hart gegen Nadal. Ich werde wohl heute Nacht ein paar Liegestützen machen müssen.»

(als)

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  • Aleks am 27.01.2012 22:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Go nolee

    Geniesst doch mal einfach die tennisshow die die top 4 spieler bieten. Einfach weltklasse von diesen vier spielern solche eine leistung zu erbringen. Einfach genial denen beim tennis zu zuschauen. Ajmoo noleeeeeeeee

  • Paunovic am 27.01.2012 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Beste 

    Beavo Nole.

    • okovi-Fan am 27.01.2012 21:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      The Best...

      No.1E ! :-)

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  • Sebastian Maier am 27.01.2012 18:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Go Nole 

    Eindeutig der coolste im Feld ist der Djoker. Federer eindeutig der Erfolgreichste.

    • Soulu am 27.01.2012 20:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Roger best ever

      Sehe ich auch so auch nadal wird da im finale seine liebe Mühe haben gegen eine solch starken jocker...

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