Australian Open

21. Januar 2013 07:45; Akt: 21.01.2013 13:12 Print

Federer fegt Aufschlagsmonster weg

Roger Federer lässt gegen den Aufschlagsriesen Milos Raonic nichts anbrennen und gewinnt in drei Sätzen 6:4, 7:6, 6:2. Im Viertelfinal wartet nun Jo-Wilfried Tsonga auf den Schweizer.

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Roger Federer machte auch mit dem äusserst gefährlichen Kanadier Milos Raonic (ATP 15) kurzen Prozess, obwohl sein 22-jähriger Widersacher das, was er am besten kann, nämlich aufschlagen, ausgezeichnet machte. Nach bloss 116 Minuten stand Federers 6:4, 7:6 (7:3), 6:2-Sieg fest. Das erste Break gelang dem Schweizer nach etwas mehr als einer halben Stunde Spielzeit zum 6:4. Federer profitierte dabei vom einzigen schwachen Aufschlagspiel seines Gegners während der ersten beiden Sätze: Raonic unterliefen zwei unerzwungene Fehler, ein Doppelfehler zum Satzball, und zum Abschluss setzte er einen relativ einfachen Flugball ins Netz.

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Die Vorentscheidung gelang Federer im Tiebreak des zweiten Satzes. Mit zwei Passierbällen gelangen ihm die Mini-Breaks zum 4:3 und 7:4. In Anbetracht des 0:2-Satzrückstandes brach danach der Widerstand des Gegners vorzeitig zusammen.

Damit steht Roger Federer nach dem Mammutprogramm gegen Benoît Paire, Nikolai Dawydenko, Bernard Tomic und Milos Raonic immer noch ohne Satzverlust und ohne verlorenes Aufschlagspiel da. Im letzten Jahr hatte Federer in allen drei Partien gegen Milos Raonic einen Satz abgegeben.

Nun wartet Tsonga

In den Viertelfinals trifft Roger Federer am Mittwoch auf Jo-Wilfried «Ali» Tsonga, die Nummer 8 der Welt. Der bald 28-jährige Franzose, Finalist in Melbourne vor fünf Jahren, qualifizierte sich mit einem Viersatzsieg über Richard Gasquet für die fünfte Runde. In den Direktbegegnungen führt Federer mit 8:3 Siegen gegen Tsonga. An einem Grand-Slam-Turnier bezwang Tsonga Federer vor anderthalb Jahren in Wimbledon in fünf Sätzen.

Ebenfalls für die Viertelfinals qualifizierten sich am Montag US-Open-Sieger Andy Murray und der Franzose Jérémy Chardy.

Melbourne. Australian Open. Männer. Achtelfinal:
Roger Federer (Sz/2) s. Milos Raonic (Ka/13) 6:4, 7:6 (7:4), 6:2.

(si)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • P. Buchegger am 21.01.2013 14:07 Report Diesen Beitrag melden

    Raonic und Tsonga sind 2 verschiedene

    Schuhgrössen. Mit Jo-Wilfried Tsonga bleibt für Roger Federer eine weit härtere Nuss zu knacken als es Milos Raonic war, der ausser seinem Bomben-Aufschlag nicht allzu viel zu bieten hatte.

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  • RogerFan am 21.01.2013 13:28 Report Diesen Beitrag melden

    Beide hatten wohl keine Lust auf Tennis

    Die Beiden hatten Heute wohl keine Lust auf Tennis. Die haben hier Aufschlag gespielt heute. Aber gut für Roger, so kaum Kräfte gelassen. Djokovic stand gestern fast alleine für den 5. Satz länger auf dem Platz und musste die Grundlinie auf und ab rennen.

  • Herb am 21.01.2013 13:35 Report Diesen Beitrag melden

    Mammutprogramm

    Lachhaft

Die neusten Leser-Kommentare

  • stom am 21.01.2013 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    Toll

    Wenn Roger gewinnt, werden seine Gegner klein geredet. Heute hat er immerhin gegen die Weltnummer 15 gespielt. Djokovic hatte gegen die Nummer 17 (Wawrinka) schon erheblich grössere Probleme...

  • Alex am 21.01.2013 14:50 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt gilt's ernst !

    Hört mal mit diesem Mammutprogramm auf, das waren nun wirklich keine richtigen Gradmesser. Ab jetzt wird es so richtig ernst für RF, da warten auf den Weg in's Finale mit Tsonga und Murray zwei absolute Top-Spieler, das sind ganz andere Kaliber als Tomic, Raonic usw. RF scheint bereit zu sein, mal schauen. Achtung auf Ferrer, der ist für mich DER Geheimfavorit.

  • Hildegart am 21.01.2013 14:44 Report Diesen Beitrag melden

    Danke

    Herr Roger Federer danke es war schön zu sehen wie Sie Gewinnen. Wünsche Ihnen weiterhin den grossen Erfolg. Sie sind ein Mann in allen belangen.

  • Ybfan am 21.01.2013 14:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Raonic..

    .. Hat viel mehr zu bieten als den aufschlag! Ich hab das spiel nicht gsehen aber nur mit aufschlag kannst du nicht 2 sätze mit roger mithalten. In bisher 4 duellen hatte raonic in 2 partien eine riesen chance, laut federer sogar gewinnen müssen! Er wird in zukunft auch dank seines aufschlages in die top4 vorstossen..

    • Alex am 21.01.2013 15:57 Report Diesen Beitrag melden

      Aufschlagsmonster

      Doch, es gibt Spieler wie Ivanisevic oder Rosset, die haben praktisch nur mit dem Aufschlag zwei nicht unwichtige Turniere gewonnen (Wimbledon und Olympia) ;-) Auch ein Isner ist im Vergleich hat im Vergleich zur Weltspitze ausser dem Monsteraufschlag technisch um Klassen schlechter, trotzdem ist er die Nr. 13....

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  • Novak Djokovic am 21.01.2013 14:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Cmon Roger!

    Roger kannst ruhig kommen, nole ist bereit, und wartet sehnlichst im finale auf dich, wobei ich als nole fan sehr hoffe dass der, der es verdient zu gewinnen, sprich an diesem tag besser spielt!

    • Urs Meier am 21.01.2013 15:35 Report Diesen Beitrag melden

      1/4 1/2 Final

      Nole muss zuerst mal noch ins Eisbad. Und gegen T. Berdych wird ein ganz interessanter Matsch. Berdych spielt zurzeit extrem stark hat noch kein Satz abgeben müssen. Und auch Nole spührt wenn er 5h gespielt hat.

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