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Australian Open
26. Januar 2013 22:51; Akt: 27.01.2013 15:06 Print
Djokovic triumphiert zum dritten Mal in Folge
Novak Djokovic gewinnt den Final der Australian Open gegen Andy Murray 6:7, 7:6, 6:3 und 6:2. Mit seinem dritten Triumph in Folge stellt der Serbe einen neuen Rekord in Down Under auf.
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Australian Open 2013
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Australian Open
Novak Djokovic ist und bleibt der König von Melbourne. Der Weltranglistenerste gewann als erster in der Profi-Ära und als erster seit Roy Emerson (1963-67) das Australian Open dreimal hintereinander. Den Final gewann Djokovic gegen Andy Murray, den Gewinner der letzten beiden ganz grossen Turniere (Olympische Spiele, US Open) und Halbfinalbezwinger von Roger Federer, mit 6:7 (2:7), 7:6 (7:3), 6:3, 6:2. Die Partie dauerte drei Stunden und 40 Minuten. Alleine die ersten beiden Sätze, die beide erst im Tiebreak entschieden wurden, beanspruchten zweieinviertel Stunden.
Bildstrecken Djokovics Grand-Slam-TitelDjokovics Sieg zementierte die aktuelle Hierarchie. Der 25-jährige Serbe darf sich wieder mit Fug und Recht als Weltnummer 1 fühlen. Hätte Djokovic nach dem Halbfinal an den Olympischen Spielen und dem Final am US Open wieder gegen Andy Murray verloren, wäre er auf dem Papier zwar (noch) die Nummer 1 geblieben; zum neuen Leader in der Spielergarderobe wäre aber Andy Murray aufgestiegen. Djokovic wäre eine Nummer 1 ohne aktuellen Grand-Slam-Titel gewesen. Nun präsentiert sich die Ausgangslage wieder ganz anders: Djokovic ist wieder der einzige, der vom Grand Slam, dem Gewinn aller Majors im gleichen Kalenderjahr träumen kann. Wenn nicht Rafael Nadal in den nächsten Monaten ein wundersames Comeback gelingt, wird Djokovic auch in Roland-Garros als Topfavorit antreten.
Eine Woche nach dem Wawrinka-Krimi
Genau eine Woche, nachdem er im Achtelfinal gegen Stanislas Wawrinka vor dem Aus gestanden war, erhielt Djokovic in der Rod-Laver-Arena zum insgesamt vierten Mal die Siegertrophäe überreicht. Ein Wunder? Djokovic: «Nein, so funktioniert dieser Sport. Ich hatte vor einer Woche nie das Gefühl, der bessere Spieler als Stan (Wawrinka) gewesen zu sein. Stan hätte womöglich an diesem Tag den Sieg mehr verdient als ich. Aber ich habe schon andere Major-Turniere gewonnen, in denen ich Matchbälle abwehren musste.»
Auch im Final gegen Andy Murray sah es lange nicht übermässig gut aus für Novak Djokovic. Die Wende zu seinen Gunsten leitete eine Taubenfeder ein, die im Tiebreak des zweiten Satzes vor Murray, der sich auf einen zweiten Aufschlag vorbereitete, heruntersegelte. Murray stoppte seine Aufschlagvorbereitung und entfernte die Feder. Dennoch unterlief ihm anschliessend der Doppelfehler, der für Novak Djokovic die Tür zum Satzausgleich öffnete. «Da muss sich Andy an der eigenen Nase nehmen», meinte Djokovic hinterher, «diese Feder darf ihn nicht aus der Ruhe bringen. Aber offensichtlich tat sie es.»
Murray lässt Breakchancen aus
Vor dem Intermezzo mit der Taubenfeder lagen die Vorteile auf der Seite von Andy Murray. Der Brite sicherte sich entgegen des Spielverlaufs den ersten Satz im Tiebreak und besass bei 7:6, 1:0 und 40:0 die einzigen drei Break-Möglichkeiten des zweiten Satzes. Beim ersten Breakball verschlug Murray eine einfache Rückhand. Djokovic: «Bei dieser Szene hatte ich Glück. Aber danach begann ich besser zu spielen. Ich spielte aggressiver und mit mehr Selbstvertrauen. Ich spürte in dieser Phase, dass ich zu meinem besten Tennis fand.»
Nach dem zweiten Tiebreak befand sich Djokovic permanent im Vorteil. Andy Murray bewegte sich nicht mehr gut; womöglich spürte er die kräfteraubenden vier Stunden aus dem Halbfinal gegen Federer in den Beinen. Der Schotte beanspruchte wegen seines rechten Fusses eine Verletzungspause. Djokovic nützte seine Vorteile innerhalb von weniger als einer halben Stunde zu den entscheidenden Breaks zum 5:3 im dritten sowie zum 2:1 und 4:1 im vierten Satz. «Es spornt Dich natürlich an, wenn Du siehst, dass der Gegner nicht mehr so schnell auf den Beinen ist», so Djokovic. «Andererseits war mir klar, dass das jederzeit wieder ändern kann. Andy (Murray) ist einer der fittesten Spieler auf der Tour. Selbst beim Stand von 5:1 im vierten Satz habe ich ihn nicht auf die leichte Schulter genommen.»
Abstand in der Weltrangliste bleibt gleich
In der Weltrangliste bleibt der Abstand zwischen Leader Novak Djokovic (12'920) und Roger Federer (10'265) der gleiche wie vor dem Turnier (2655 Punkte). Andy Murray verbessert sich auf 8480 Punkte und kann Roger Federer in den nächsten Monaten einholen, denn der Schweizer hat bis zum French Open Turniersiege in Rotterdam, Dubai, Indian Wells und Madrid zu ersetzen. Andererseits muss auch Murray zuerst über die neuerliche Finalniederlage in Melbourne hinwegkommen. «Es ist viel schlimmer, 7:6, 6:7, 3:6, 2:6 zu verlieren als 2:6, 2:6, 2:6», meinte Mats Wilander, der selber einst die Nummer 1 der Welt war und mittlerweile einer der besten Tennis-Analysten ist. Derweil Murray wohl einen Monat Pause macht, will Novak Djokovic schon am nächsten Wochenende in Charleroi gegen Belgien auf Sand Davis Cup spielen.
(si)
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Alle 194 Kommentare

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Kein streit mehr
Ich weiss gar nicht wie man über das streiten kann !!! Bitte höhrt auf mit dem !!
Nole!!!
Djokovic ist einfach unschlagbar ... Er ist einfach ein Super Spieler:) Er hat es sich verdient zu gewinnen Weil er nichts dafür hat das er so Super Tennis spielen kann ... BRAVO NOLE!!!!!:) du bist Unschlagbar ... Der beste Spieler !
Noleee!
Jas du hast völig rechts noemi du hast immer gute sachen zu verteidigen wie z.B dein land !!!!!! Noleeeeeee!!!
NOVAK
man sieht das die meisten hier einfach keine ahnung haben und neidisch sind. ich schaue seit 3 jahren regelmässig tennis und djokovic ist einfach immer stärker geworden. wenn ihr mal zurückblicken würdet, wieviele turniere und matches nole gewonnen hat, würdet ihr nicht so über ihn reden. ihr könnt es einfach nicht akzeptieren das er besser spielt als federer. darum entstehen diese streitereien. ganz einfach ;-)
Ach was
Auf was denn Neidisch! Ihr Nole Fans habt doch einfach ein Problem das euer Djoker in der Schweiz nicht so gelobt wierd wie Federer.
@Srbin
ist mir aber aufgefallen das die meisten die gegen unseren Roger schreiben Nole Fans sind!
Unschlagbar
Gefälligst ein Nolespresso?
ja weil ihr vor ihm nie jemand hattet!!!
aha seit 3 jahren also dann schau dir mal die resultate sagen wir seit 2005 an dann wirst du schnell merken warum federer der beste aller zeiten ist aber nichts gegen nole er hat seinen 6ten titel verdient. aber die letzen 3 jahre habe ich nicht geschaut wer hat den so gewonnen egal kann nicht besser gewesen sein ;) solche modefans mag ich immer am liebsten^^