Australian Open

26. Januar 2013 22:51; Akt: 27.01.2013 15:06 Print

Djokovic triumphiert zum dritten Mal in Folge

Novak Djokovic gewinnt den Final der Australian Open gegen Andy Murray 6:7, 7:6, 6:3 und 6:2. Mit seinem dritten Triumph in Folge stellt der Serbe einen neuen Rekord in Down Under auf.

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Novak Djokovic stemmt den Norman Brookes Challenge Cup in die Höhe. Die Weltnummer 1 besiegt im Final Andy Murray 6:7, 7:6, 6:3, 6:2. Andre Agassi überreicht dem «Djoker» die silberne Siegestrophäe. Nach drei Stunden und 40 Minuten darf Djokovic jubeln. Der Serbe gewinnt in Down Under seinen sechsten Grand-Slam-Titel. «Nole» schreibt Tennis-Geschichte: Als erster gewinnt er das Australian Open drei Mal in Serie. Andy Murray beisst sich ins Fäustchen. Trotz gewonnenem Startsatz verliert der Federer-Bezwinger den Final. Der tapfer kämpfende Schotte trauert seinen verpassten Chancen nach. Zu Beginn der Partie brachte der Schotte Djokovic arg ins Schwitzen. Schauspieler Kevin Spacey fiebert auf der Tribüne mit. Ebenfalls im Stadion: Victoria Azarenka, die Siegerin der Damen-Konkurrenz. Vor der Partie war sie noch zuversichtlich, dass Murray triumphieren wird. Mein, mein, mein! Victoria Asarenka verteidigt den Titel in Down Under. Die Weissrussin schlägt im Final die Chinesin Li Na 4:6, 6:4, 6:3. Die Weltnummer 1 kann ihre Tränen nicht zurückhalten. Auf der Tribüne feiert Redfoo-Musiker LMFAO, der Freund von Azarenka. Es ist der mit dem Wuschelkopf... Verliererin Li Na ist nach der Partie zu Tode betrübt. Wer weiss, wie die Partie ausgeganen wäre, hätte sie sich im zweiten Satz nicht den Fuss übertreten. Die Chinesin biss sich durch, konnte allerdings kein 100-prozentige Gegenwehr mehr leisten. Andy Murrays Reaktion auf den Sieg im Halbfinal gegen Roger Federer. Der Brite musste dafür hart kämpfen, auch wenn der Sieg verdient war. Federer spielte zu fehlerhaft. Vor allem der letzte Satz missriet ihm. Da half alles Beten nichts. Andy Murray musste sich nur zweimal im Tiebreak geschlagen geben. Im 2. und 4. Satz. Federer versuchte sich zu pushen, aber es reichte nicht. Im Endspiel trifft er jetzt auf Novak Djokovic und kann als erster Spieler seine ersten zwei Grand-Slam-Titel in Serie gewinnen. Murray diskutiert im Halbfinal mit dem Stuhlschiedsrichter. Mrs. Federer ... Murray-Freundin Kim Sears. Fans bei Federer - Murray. Die Weltnummer 1 im Herrentennis, Novak Djokovic, zieht mühelos mit 6:2, 6:2, 6:1 in den Final ein. Sein Halbfinal-Gegner David Ferrer hat nicht den Hauch einer Chance. Viktoria Asarenka kann aufschnaufen. Sie schafft den Finaleinzug nach einem 6;1, 6:4-Sieg gegen die Amerikanerin Sloane Stephens. Vor dem Matchball musste sich die Weissrussin medizinisch behandeln lassen. Für das 19-jährige US-Girl, das im Viertelfinal Serena Williams ausschaltete, ist im Halbfinal Endstation. Hat Stephens nun plötzlich Angst vor dem Ball? Die Enttäuschung ist ihr ins Gesicht geschrieben: Die Russin Maria Scharapowa unterliegt in Down Under der Chinesin Li Na 2:6, 2:6. Trauer hier, Freude da: die Chinesisn Li Na. Urschrei von Roger Federer! Der Schweizer kämpft sich gegen Jo-Wilfried Tsonga in fünf Sätzen in den Halbfinal. Federer war überall, naja fast... Tsonga zeigt dreieinhalb Stunden harte Gegenwehr und ist danach zu Tode betrübt. Federer zeigt seine behaarte Brust, bevor er sein Unterleibschen überzieht. Diesemal ist es nicht weiss, sondern schwarz. Was für eine Sprungkraft! So kommen auch die pinkfarbenen Schuhbändel zur Geltung. Keinen guten Tag hat die US-Amerikanerin Serena Williams. Sie verliert gegen die 19-jährige Sloane Stephens. Da muss auch ein Racket daran glauben. Auch sonst zeigt Williams ein paar besondere «Moves». Hier den Spagat... ... und kurze Zeit später auch noch einen seltsamen Hüpfer. Sie kann es kaum fassen: Der junge Tennis-Star Sloane Stephens schafft die bislang grösste Sensation in Down Under. Urschrei von Andy Murray: Der Schotte gibt auch im Viertelfinal gegen Jérémy Chardy keinen Satz ab. Der Franzose versteht die Welt nicht mehr. Die Fans wollen «Rafa» zurück. Einen speziellen Geschmack hat Victoria Azarenka: Es ist der Mann in der Mitte. LMFAO-Musiker Redfoo. Novak Djokovic hat nach dem Achtelfinal-Marathon gegen Stanislas Wawrinka bereits wieder genug Kraft. Die Weltnummer 1 wirft Tomas Berdych in vier Sätzen aus dem Turnier. Dem Tschechen nützt alles Strecken nichts. Ein wahres Tennis-Drama: David Ferrer lässt sich von Nicolas Almagro beglückwünschen, nachdem er einen 0:2-Satzrückstand wettgemacht hat. Die spanische Weltnummer 5 schlug seinen Landsmann Almagro in einem fast vierstündigen Marathonmatch in fünf Sätzen und nach drei abgewehrten Matchbällen. Was für eine Botschaft auf Andy Murrays Trainings-Shirt: Vorbereiten, angreifen, zerstören. Cheremy Chardy entspannt sich vor dem Viertelfinal gegen Andy Murray am Strand. Bei Scharapowa ist das Bein beim Aufschlag höher als der Kopf. Du? Ich? Du! Die Williams-Sister kommen sich in die Quere. Li Na hat nach ihrem Sieg gegen Agnieszka Radwanska Lust auf ein Würstchen. Roger Federer hat gut lachen: Er fegt im Achtelfinal Milos Raonic richtiggehend vom Platz. Weniger spassig war es für den Kanadier. Andy Murray wird nach seinem klaren Sieg gegen Gilles Simon belagert. Der frühe Abgang dieser Schottin ist absolut unnötig: Murray spielt bis zum Schluss grossartig. Die Fans von Simon sind trotzdem guter Laune. Uiuiui, der Trizeps von Maria Kirilenko sieht beängstigend aus. Tomas Berdych bereitet sich mit einem Ruder-Ausflug auf den Viertelfinal gegen Novak Djokovic vor. Agnieszka Radwanskas Mähne wird für ein Fotoshooting präpariert. Jo-Wilfried Tsonga feiert seinen Sieg über Landsmann Richard Gasquet mit einem Freudehüpfer. Etwas weniger elegant geht es beim T-Shirt-Wechsel zu und her ... Viktoria Asarenka feiert einen lockeren Sieg. Bojana Jovanovski hat die Haare schön - die Sonne sorgt für einen besonderen Glanz. Novak Djokovic nach seinem Sieg gegen Stanislas Wawrinka. So sieht Erlösung aus. Nach 5:02 Stunden und einem epischen Achtelfinal nahmen sich Wawrinka und Djokovic in die Arme. Stanislas Wawrinka nach der Niederlage im Achtelfinal. Da hat einer geschwitzt: Novak Djokovic im Achtelfinal gegen Stanislas Wawrinka. Der Schweizer legte einen fast perfekten Startsatz hin. Djokovic kämpfte sich aber zurück und feierte seine Punkte ausgiebig. Das Spiel zog sich am Ende über fünf Sätze. Totaler Service: Beine werden gelockert, Racket getauscht. Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn, was Djokovic und Wawrinka im Achtelfinal boten. Wem diese Schuhe gehören, ist klar. Angelique Kerber. Tomas Berdych schleicht sich fast unbemerkt - dafür umso souveräner - in die Viertelfinals. Ana Ivanovic gönnt sich eine Pause. Küsschen, Küsschen. Der Gesichtsausdruck von Verliererin Julia Görges spricht Bände. Auch die Füsse wollen gebräunt sein. Roger Federer trifft sich an seinem spielfreien Tag mit dem australischen Rugby-Spieler Ben Barba. Im Training zeigt sich der Schweizer volksnah. Dieses Bild vom Li Na hat irgendwie schon fast etwas Angsteinflössendes. Ein schöner Rücken kann auch entzücken! Den beiden Williams-Schwestern stehen beim Doppel die Haare zu Berg. David Ferrer jubelt wie ein Turniergewinner. Dabei hatte er doch einen ziemlich mühelosen Arbeitstag: Beim 6:2, 6:1, 6:4 hatte Kei Nikishori nicht viel entgegenzusetzen. Und plötzlich ist er ganz ruhig: Bernard Tomic werden von Roger Federer seine Grenzen klar und deutlich aufgezeigt. Der Maestro spielt wie aus einem Guss und siegt hochverdient mit 6:4, 7:6, 6:1. Da half auch die Unterstützung der weiblichen Fans von Tomic nichts. Nicht zufrieden mit dem Bild: Mirka Federer. Wehende Haare kennen wir sonst vor allem von Tennis-Frauen. Hier mal die Version Raonic. Man erkennt sie von Weitem: Serena Williams. Pflege muss sein: Gael Monfils. Die Fanatics, Australiens bekannteste Tennis-Fans. Jo-Wilfried Tsonga signiert nach einem kurzen Arbeitstag die orginellen Plakate seiner Fans. Tsonga macht auf Rambo... ... und zeigt seinen Siegestanz. Andy Murray bedankt sich ganz oben. Muskelspiele bei Caroline Wozniacki. Den Blick ins Publikum gerichtet: Dabei würde auch er wohl lieber Victoria Azarenka zuschauen. Überraschendes Out in der 3. Runde: Juan Martin Del Potro muss unerwartet früh die Segel streichen. Die französischen Fans haben viel zu jubeln. Tsonga, Gasquet, Chardy: Alle im Achtelfinal. Die Welle geht durchs Stadion. Stanislas Wawrinka hat allen Grund die Faust zu ballen. Ohne Satzverlust ist er in den Achtelfinal gedüst. Da staunt sogar Novak Djokovic, Wawrinkas nächster Gegner. Die Weltnummer 1 und Radek Stepanek bieten sich unterhaltsames Offensiv-Tennis. Der Tscheche kommt gehörig ins Schwitzen und muss sich in drei Sätzen geschlagen geben. Happy Birthday! Die Deutsche Angelique Kerber erhält zu ihrem 25. Geburtstag gleich drei Torten. Der Spanier Nicolas Almagro herzt einen Baby-Wombat. Auch die Russin Swetlana Kuznetsowa hat ihre Freude am jungen Beuteltier. Nicht ganz so entspannt sieht dagegen die Australierin Bethanie Mattek Sands bei der Begegnung mit einer Eule aus. Warum trägt Venus Williams überhaupt ein Röckchen? Gesichtskuknst bei einer jungen Australierin. Küsschen für die Landsfrau: Ana Ivanovic schaltet Jelena Jankovic aus. Mit rosa Schnürsenkeln zum Erfolg. Federer lässt gegen Nikolai Dawydenko trotz gewagtem Accessoire nichts anbrennen. Beim Aufschlag stechen die Schnürsenkel offenbar nicht ins Auge, Federer serviert gewohnt stark. Und auch seine Beweglichkeit hat nicht gelitten. Ein Blick ins weite Rund: Die Tribünen sind in Melbourne täglich bis auf den letzten Platz gefüllt. Tiebreak-König Bernard Tomic signiert nach seinem harterkämpften Viersatzsieg überdimensionale Tennisbälle. Auch Andy Murray gibt nach seinem Sieg über Portugals Joao Sousa Autogramme. Klar sind da die Fans des Schotten in absoluter Feierlaune. Freundin Kim Sears versucht sich dagegen hinter einem Fächer in den Landesfarben zu verstecken. Lautstark geben sich die Tsonga-Fans zu erkennen. Andreas Seppi braucht nach seinem Fünfsatzsieg gegen Denis Istomin eine Abkühlung. Der Franzose zeigt seinen Adonis-Körper. Auch in der Liegestütz macht Tsonga eine gute Figur. Bahnt sich da ein Streit bei den Williams-Sistern an? Serenas Siegerpose nach dem Sieg im Einzel gegen Garbine Muguruza. Was für ein Name! Für Heather Watson hat sich das britische Königshaus nach Australien aufgemacht. Prinz Philipp (l.) und Prinz William (m.) applaudieren. Nach ihrem Sieg über die Kasachin Ksenia Pervak nimmt Watson ein Bad in der Menge. Maria Scharapowas Oberarme haben reichlich Power. Janko Tipsarevic ist der Meinung, er hat mehr zu bieten als die schöne Russin. Alize Cornet zieht gegen Venus Williams den Kürzeren. Die australischen Fans müssen sich etwas überlegen: Lleyton Hewitt sowie Samantha Stosur sind beide schon draussen. Eine Wohltat ist diese Massage für Wawrinka-Gegner Tobias Kamke nicht. Er muss die Partie schliesslich beim Stand von 0:2 aus seiner Sicht wegen einer Schulterverletzung aufgeben. Des einen Leid ist des anderen Freud: Stanislas Wawrinka steht in der dritten Runde. Ein spezieller Zuschauer hat sich bei der Partie Li Na gegen Olga Gowortsowa auf die Tribüne geschlichen. Selbst auf dieser Brücke ist während des Australian Open dichter Zuschauerandrang. Die Deutsche Julia Görges verteilt nach ihrem Zweitrunden-Sieg fleissig Autogramme. Die Schweizerin Romina Oprandi findet das nicht so toll. Sie musste sich Goerges ziemlich deutlich 3:6, 2:6 geschlagen geben. Sonnenstichgefahr: Ein Hut ist in der brütenden australischen Hitze für die Zuschauer unerlässlich. David Ferrer geht hochkonzentriert zur Sache. Roger Federer kann selbst beim Training auf die Unterstützung seiner Fans zählen. Gibts in Down Under eigentlich keinen guten Coiffeur? Auch Serena Williams' Haar könnte etwas Pflege gebrauchen. Akrobatisch und wie ein Zirkus-Clown: Der Franzose Gaël Monfils. Diese Übung ist ebenfalls sehr anstrengend. Auch wenn nicht gewollt von der Australierin Jarmila Gajdosova. Dieses Kind gönnt sich eine Abkühlung. Die Tenniscrack würden eine solche Erfrischung sicher nicht ablehnen. Die beiden Federer-Zwillinge schauen sich den ersten Auftritt ihres Vaters beim Australian Open an. Bereits beim Aufwärmen auf einem Nebenplatz wird der Schweizer von vielen Fans bestaunt. Federer macht in der Hitze von Melbourne kurzen Prozess. Er schlägt Benoit Paire in der ersten Runde klar in drei Sätzen und nimmt sich danach ausgiebig Zeit, den Fans Autogramme zu geben. Seine Frau Mirka ist ebenfalls vom Gezeigten begeistert. Auch Andy Murray kommt zu einem leichten Auftaktsieg. Der US-Open-Sieger 2012 schlägt Robin Haase in drei Sätzen. Francesa Schiavone muss in der ersten Runde bereits die Segel streichen. In dieser Szene ist die Italienerin aber aus irgendeinem anderen Grund sauer. Ivan Lendl, Murrays Coach, kann zufrieden sein (hier spielt er locker den Ball während einer Trainingseinheit). Serena Williams gewinnt zwar ihr Spiel gegen die Rumänin Edina Gallovits-Hall klar, doch die US-Amerikanerin hat eine Schrecksekunde zu überstehen. Sie muss sich kurz behandeln lassen und nach der Partie gar für Untersuchungen ins Spital. Auch am zweiten Tag in Down Under ist Sonnencreme Pflicht. Ana Ivanovic hat allen Grund zum Jubeln. Nur drei Games überlässt sie Melinda Czink in der ersten Runde. Janko Tipsarevics Freude ist grenzenlos. Der Serbe schlägt den Einheimischen Lleyton Hewitt. Der Lokalmatador muss sich bereits in der ersten Runde von seinen treuen Fans verabschieden. Die Frisur von Venus Williams ist farbenfroh. David Ferrer landet während seinem Erstrundenspiel gegen Oliver Rochus auf dem Boden. Kollektives Aufwärmen in der Hitze von Melbourne? Die Federer-Fans sind bereit. Der Maestro hat seinen ersten Auftritt in Down Under am Dienstag. Stanislas Wawrinka wirft seinem Gegner Cedrik-Marcel Stebe einen kritischen Blick zu. Der Romand gewinnt sein Startspiel problemlos. Die Schwedin Johanna Larsson hat zahlreiche Fans mit dabei. Kei Nishikori sucht sich ein schattiges Plätzchen. Und der Japaner findet noch andere Stellen, wo etwas eis Wunder vollbringt. Die Portugiesin Michelle Larcher De Brito hat genug von ihrem Werkzeug. Serena Williams sieht sich zusammen mit ihrem Coach das Spiel ihrer Schwester Venus an. Bloss nicht den Ball aus den Augen verlieren. Wie immer gelenkig unterwegs: Novak Djokovic bei seinem Startsieg über Paul-Henri Mathieu. Vor dem Turnier: Beim Kids Day dürfen natürlich auch die beiden Federer-Girls Myla Rose und Charlene Riva nicht fehlen. Für ein paar Erinnerungsfotos ist Mirka Federer verantwortlich. Spongebob und Federer sorgen für gute Stimmung bei den kleinsten Tennis-Fans. Auch Spongebobs Freund Patrick ist mit von der Partie. Federer als Balljunge. Der Maestro scheint Spass an seiner neuen Aufgabe zu haben. Diese Dame ist uns ebenfalls bestens bekannt: Martina Hingis. Die Schweizerin zusammen mit EX-NFL-Spieler Ben Graham bei einer Exhibition in Melbourne. Der Australier spielte für die New York Jets (2005–2008), New Orleans Saints (2008), Arizona Cardinals (2008–2011) und zuletzt für die Detroit Lions (2011–2012). Roger Federer gönnt sich beim Training etwas Schatten. Ganz schön heiss in Melbourne. Doch der Maestro nimmt die Strapazen gerne auf sich. Er wirkt ausgeruht und bereit für die am Montag beginnende Saison. In der ersten Runde trifft er auf den Franzosen Benoît Paire. Andy Murray hat Probleme mit seinem Schuhwerk. Da muss ein bisschen Tape her! Die Titelverteidiger Viktoria Asarenka und Novak Djokovic am Freitag 11. Januar 2013 auf dem Weg zur Auslosung. Mit dabei die Trophäen. Wehende Mähne bei Venus Williams während dem Training. Die Amerikanerin ist aber auch ganz tierlieb. Hätte Samantha Stosur dieses kleine Krokodil auch ohne zugebundenes Maul gehalten? Caroline Wozniacki übt sich als Fussballerin. Trotz der Hitze in langen Kleidern im Training: Serena Williams. Andy Murray hat sogar in kurzen Kleidern heiss. Maria Scharapowa hat bei diesen Temperaturen Durst. Die Frau, die schneller schlägt als ihr Schatten: Maria Scharapowa. Das Training in der brütenden australischen Hitze gibt Durst. Caroline Wozniacki behilft sich mit einem Ventilator. Abgequält sieht sie aber trotzdem aus. Der Franzose Richard Gasquet scheint im Training seinen Spass zu haben. Er kriegt sich fast nicht mehr ein. Jo-Wilfried Tsonga ergeht es gleich. Ob das am sonnigen Gemüt der Franzosen liegt? Oder haben die beiden eher zu viel Sonne erwischt? Nichts zu Lachen hat der Japaner Kei Nishikori. Auch Olympia-Sieger Andy Murray kriegt die Mundwinkel nicht nach oben. Dafür entledigt er sich in der brütenden Hitze seines T-Shirts. Aber ganz ehrlich: Es gibt wohl einige andere Tennisspieler, deren entblösste Oberkörper deutlich mehr Frauenherzen höher schlagen liessen. Ein interessantes Stilleben. Serena Williams schwitzt und schwitzt. Kein Wunder, muss sie im Training auch minutenlang Seilspringen. Da ist doch die Präsentation ihres neuen Matchoutfits um einiges angenehmer. Auch ganz nett: Anderen beim Training zuschauen. Serena bei einer Trainingslektion mit Fans. Alle in die Kamera lächeln, bitte!

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Novak Djokovic ist und bleibt der König von Melbourne. Der Weltranglistenerste gewann als erster in der Profi-Ära und als erster seit Roy Emerson (1963-67) das Australian Open dreimal hintereinander. Den Final gewann Djokovic gegen Andy Murray, den Gewinner der letzten beiden ganz grossen Turniere (Olympische Spiele, US Open) und Halbfinalbezwinger von Roger Federer, mit 6:7 (2:7), 7:6 (7:3), 6:3, 6:2. Die Partie dauerte drei Stunden und 40 Minuten. Alleine die ersten beiden Sätze, die beide erst im Tiebreak entschieden wurden, beanspruchten zweieinviertel Stunden.

Umfrage
Hat Novak Djokovic den Sieg beim Australian Open verdient?
56 %
30 %
14 %
Insgesamt 10369 Teilnehmer

Djokovics Sieg zementierte die aktuelle Hierarchie. Der 25-jährige Serbe darf sich wieder mit Fug und Recht als Weltnummer 1 fühlen. Hätte Djokovic nach dem Halbfinal an den Olympischen Spielen und dem Final am US Open wieder gegen Andy Murray verloren, wäre er auf dem Papier zwar (noch) die Nummer 1 geblieben; zum neuen Leader in der Spielergarderobe wäre aber Andy Murray aufgestiegen. Djokovic wäre eine Nummer 1 ohne aktuellen Grand-Slam-Titel gewesen. Nun präsentiert sich die Ausgangslage wieder ganz anders: Djokovic ist wieder der einzige, der vom Grand Slam, dem Gewinn aller Majors im gleichen Kalenderjahr träumen kann. Wenn nicht Rafael Nadal in den nächsten Monaten ein wundersames Comeback gelingt, wird Djokovic auch in Roland-Garros als Topfavorit antreten.

Eine Woche nach dem Wawrinka-Krimi

Genau eine Woche, nachdem er im Achtelfinal gegen Stanislas Wawrinka vor dem Aus gestanden war, erhielt Djokovic in der Rod-Laver-Arena zum insgesamt vierten Mal die Siegertrophäe überreicht. Ein Wunder? Djokovic: «Nein, so funktioniert dieser Sport. Ich hatte vor einer Woche nie das Gefühl, der bessere Spieler als Stan (Wawrinka) gewesen zu sein. Stan hätte womöglich an diesem Tag den Sieg mehr verdient als ich. Aber ich habe schon andere Major-Turniere gewonnen, in denen ich Matchbälle abwehren musste.»

Auch im Final gegen Andy Murray sah es lange nicht übermässig gut aus für Novak Djokovic. Die Wende zu seinen Gunsten leitete eine Taubenfeder ein, die im Tiebreak des zweiten Satzes vor Murray, der sich auf einen zweiten Aufschlag vorbereitete, heruntersegelte. Murray stoppte seine Aufschlagvorbereitung und entfernte die Feder. Dennoch unterlief ihm anschliessend der Doppelfehler, der für Novak Djokovic die Tür zum Satzausgleich öffnete. «Da muss sich Andy an der eigenen Nase nehmen», meinte Djokovic hinterher, «diese Feder darf ihn nicht aus der Ruhe bringen. Aber offensichtlich tat sie es.»

Murray lässt Breakchancen aus

Vor dem Intermezzo mit der Taubenfeder lagen die Vorteile auf der Seite von Andy Murray. Der Brite sicherte sich entgegen des Spielverlaufs den ersten Satz im Tiebreak und besass bei 7:6, 1:0 und 40:0 die einzigen drei Break-Möglichkeiten des zweiten Satzes. Beim ersten Breakball verschlug Murray eine einfache Rückhand. Djokovic: «Bei dieser Szene hatte ich Glück. Aber danach begann ich besser zu spielen. Ich spielte aggressiver und mit mehr Selbstvertrauen. Ich spürte in dieser Phase, dass ich zu meinem besten Tennis fand.»

Nach dem zweiten Tiebreak befand sich Djokovic permanent im Vorteil. Andy Murray bewegte sich nicht mehr gut; womöglich spürte er die kräfteraubenden vier Stunden aus dem Halbfinal gegen Federer in den Beinen. Der Schotte beanspruchte wegen seines rechten Fusses eine Verletzungspause. Djokovic nützte seine Vorteile innerhalb von weniger als einer halben Stunde zu den entscheidenden Breaks zum 5:3 im dritten sowie zum 2:1 und 4:1 im vierten Satz. «Es spornt Dich natürlich an, wenn Du siehst, dass der Gegner nicht mehr so schnell auf den Beinen ist», so Djokovic. «Andererseits war mir klar, dass das jederzeit wieder ändern kann. Andy (Murray) ist einer der fittesten Spieler auf der Tour. Selbst beim Stand von 5:1 im vierten Satz habe ich ihn nicht auf die leichte Schulter genommen.»

Abstand in der Weltrangliste bleibt gleich

In der Weltrangliste bleibt der Abstand zwischen Leader Novak Djokovic (12'920) und Roger Federer (10'265) der gleiche wie vor dem Turnier (2655 Punkte). Andy Murray verbessert sich auf 8480 Punkte und kann Roger Federer in den nächsten Monaten einholen, denn der Schweizer hat bis zum French Open Turniersiege in Rotterdam, Dubai, Indian Wells und Madrid zu ersetzen. Andererseits muss auch Murray zuerst über die neuerliche Finalniederlage in Melbourne hinwegkommen. «Es ist viel schlimmer, 7:6, 6:7, 3:6, 2:6 zu verlieren als 2:6, 2:6, 2:6», meinte Mats Wilander, der selber einst die Nummer 1 der Welt war und mittlerweile einer der besten Tennis-Analysten ist. Derweil Murray wohl einen Monat Pause macht, will Novak Djokovic schon am nächsten Wochenende in Charleroi gegen Belgien auf Sand Davis Cup spielen.

(si)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Maaike am 28.01.2013 18:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein streit mehr

    Ich weiss gar nicht wie man über das streiten kann !!! Bitte höhrt auf mit dem !!

  • Noemi am 28.01.2013 16:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nole!!!

    Djokovic ist einfach unschlagbar ... Er ist einfach ein Super Spieler:) Er hat es sich verdient zu gewinnen Weil er nichts dafür hat das er so Super Tennis spielen kann ... BRAVO NOLE!!!!!:) du bist Unschlagbar ... Der beste Spieler !

    • Maaike am 28.01.2013 18:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Noleee!

      Jas du hast völig rechts noemi du hast immer gute sachen zu verteidigen wie z.B dein land !!!!!! Noleeeeeee!!!

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  • Srbin am 28.01.2013 12:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    NOVAK

    man sieht das die meisten hier einfach keine ahnung haben und neidisch sind. ich schaue seit 3 jahren regelmässig tennis und djokovic ist einfach immer stärker geworden. wenn ihr mal zurückblicken würdet, wieviele turniere und matches nole gewonnen hat, würdet ihr nicht so über ihn reden. ihr könnt es einfach nicht akzeptieren das er besser spielt als federer. darum entstehen diese streitereien. ganz einfach ;-)

    • fran am 28.01.2013 15:42 Report Diesen Beitrag melden

      Ach was

      Auf was denn Neidisch! Ihr Nole Fans habt doch einfach ein Problem das euer Djoker in der Schweiz nicht so gelobt wierd wie Federer.

    • spanier am 28.01.2013 16:06 Report Diesen Beitrag melden

      @Srbin

      ist mir aber aufgefallen das die meisten die gegen unseren Roger schreiben Nole Fans sind!

    • Sascha M am 28.01.2013 16:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Unschlagbar

      Gefälligst ein Nolespresso?

    • rafi am 29.01.2013 18:46 Report Diesen Beitrag melden

      ja weil ihr vor ihm nie jemand hattet!!!

      aha seit 3 jahren also dann schau dir mal die resultate sagen wir seit 2005 an dann wirst du schnell merken warum federer der beste aller zeiten ist aber nichts gegen nole er hat seinen 6ten titel verdient. aber die letzen 3 jahre habe ich nicht geschaut wer hat den so gewonnen egal kann nicht besser gewesen sein ;) solche modefans mag ich immer am liebsten^^

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  • Annette am 28.01.2013 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    Wie man säht ...

    Alle die sich hier beschweren, man gönne Nole den Sieg nicht, sind die, welche jubilieren, wenn Roger verliert und mit "No1e ist der Beste, Roger kann nichts" hervorkommen. Würde Roger ein gewissser Respekt auch von den serbischen Mitbürgern entgegengebracht werden, ich bin mir sicher, dieser Talkback würde sich massiv anders gestalten. Aber wie man säht, so erntet man halt :-).

    • Noemi am 28.01.2013 17:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Warum???

      Ich verstehe die Schweizer nicht!!! Sie ... Sind ja nur neidisch!!! Aber tja egal wir sollen uns genießen werend nole gewinnt...:) hajde nole!!!!

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  • player am 28.01.2013 07:57 Report Diesen Beitrag melden

    mag es ihm gönnen

    aber er ist halt leider so ein unsympathischer Typ

    • Djole #1 am 28.01.2013 12:53 Report Diesen Beitrag melden

      Neid...?!

      Er ist einer des symphatischstens Spieler im Tennis und in der Tennisgeschichte! Nennen Sie mir 2-3 Spieler die den Tennis so "spanned" gemacht haben wie er? Und zwar nicht nur auf dem Tennisplatz, sondern auch neben dem Platz?!

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