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Die Presse zu Federer
27. Januar 2012 08:09; Akt: 27.01.2012 09:43 Print
Die bittere Pille und die Herrlichkeit
Die Schweizer Medien hadern mit dem Halbfinal-Out von Roger Federer in Down Under. Die ausländische Presse huldigt dafür seinem Bezwinger Rafael Nadal.
«Le Matin» macht sich Gedanken über den Karriereverlauf der Weltnummer 3: «Federers Geschichte kommt ins Stottern.» Der «Tages-Anzeiger» zweifelt nicht am Spiel von Federer und taucht in die Märchenwelt ein: «Glückloser Prinz im 1001. Match.»
Bildstrecken Auch die Zwillinge sahen Papi Federer verlierenDuelle zwischen Roger Federer und Rafael NadalAlle Titel von Roger FedererIn Nadals Heimatland Spanien ist die Freude über den Finaleinzug natürlich grenzenlos. «Nadal ist grösser als der grosse Meister Federer», schreibt die «as». Für die «Marca» haben sich zwei wieder gefunden: «Nadal ist nach dem Sieg gegen Federer mit der Herrlichkeit wieder vereint.» Das australische Blatt «The Age» geht mit der Göttin des gerechten Zorns gleich in die griechische Mythologie: «Nadal erweist sich als Federers Nemesis.»
(heg)
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Alle 12 Kommentare
































sorry roger!
mir wird nadal immer sympathischer. und federer ist mir langsam zu sauber und glatt wie ein aal. kann mir nicht helfen aber dieses ständige geheule und nicht umgehen können wenn man mal verliert find ich unsportlich und überergeizig. kennt roger eigentlich das normale leben? federer würde sich besser seiner familie widmen und andere mal nach vorne lassen.
Oh diese Presse!
Roger Federer hat sicher ein wichtiges Spiel verloren aber ich finde es nicht richtig, dass es in negative Schlagzeilen ausarten muss. Roger ist nach wie vor unsere beste Werbung was Tennis, Vorbild und Verhalten angeht. Er hat es nicht verdient nach einer Niederlage, dass man über ihn herzieht. Er hat nur ein Spiel verloren, die Schweiz würder aber viel mehr verlieren, eine Botschafter in jeder Hinsicht.
Nichts hält ewig, nur ein Grossmeister
Freuen wir uns, wie der Grossmeister sich mit neuen Grössen herumschlägt und dadurch die Leistung im Tennis nach oben schraubt. Nichts hält ewig, ausser Rekorde, die für die Nachkömmlige ausser Reichweite liegen und damit in der nur kurzen Karriere alles und ihren Körer hergeben müssen, um eine kurze Zeit oben auf zu sein. Die Welt braucht Champions und wir erleben wie souverän ein Herr Federer den Übergang meistert, indem er noch da ist und die "Jungs" anstachelt. Jetzt diesen Grossmeister kleinzuschreiben ist selbst klein. Freuen wir uns doch einfach über das Spitzentennis.