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Überstunden
20. Januar 2012 13:04; Akt: 20.01.2012 14:27 Print
Käferplage in «Down Under»
Die Ballkinder beim Australian Open haben mehr zu tun, als ihnen lieb ist: Sie müssen das unliebsame und immer wiederkehrende Ungeziefer vom Platz tragen.
Sobald es dunkel wird und das Flutlicht einsetzt, trudeln die Käfer auf den Tennisplätzen in Melbourne ein. Das Ungeziefer nervt und muss so rasch wie möglich aus dem Weg geräumt werden - egal, wie gross die krabbelnden Dinger sind.
Bildstrecken Federers Turnierkalender 2012Crazy Down Under 2012Dies musste ein Ballmädchen in der Drittrundenpartie zwischen Rafael Nadal und Lukas Lacko am eigenen Leib erfahren. Käfer-Phobie hin oder her, das Tier musste eingefangen werden. Ob das Wegbringen von Ungeziefer jeglicher Art auch zum Job eines Ballmädchens gehört? Jein. Aber irgendjemand muss es tun, wenn die Tennisprofis darum bitten.
Vor den Augen der Spieler zeigte sie sich tapfer und nahm das sechsbeinige Insekt in die rechte Hand. Als sie sich dann aber abdrehte, konnte sie ihren Ekel nicht mehr verbergen. Mit weit aufgerissenem Mund rannte sie weg, den Arm weit vom Körper gestreckt. Ups! Das Ungeziefer fiel wieder auf den Centre Court. Als die Kamera das sichtlich geschockte Ballmädchen wieder einfing, lief sie rot an und drehte den Kopf zur Seite. Die gesamte Rod-Laver-Arena beginnt zu lachen.
Serena Williams protestiert heftig
Serena Williams fühlt sich wohl in Melbourne. Die 30-jährige Tennis-Queen hat die Australian Open bereits sechsmal gewonnen. Auch in diesem Jahr spaziert die US-Amerikanerin von Sieg zu Sieg, nur eine Sache bereitet Williams Probleme: die Käferplage.
Bei ihrer Zweitrundenpartie gegen die Österreicherin Tamira Paszek musste die 12-fache Grand-Slam-Siegerin während der «Night Session» ran. Die Käfer waren natürlich auch vor Ort und machten Williams das Leben schwer. «Man kann sich gar nicht vorstellen, wie sehr ich Käfer hasse», sagte Williams nach dem Spiel. Gemäss «ORF» hat sie einen Antrag gestellt, nicht mehr am Abend spielen zu müssen. «Ausser natürlich beim Finale», sagte Williams, «bis dorthin werde ich mich daran schon gewöhnen.»
(als)
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Alle 15 Kommentare
































Keine Helden, diese Profis!
Für das viele Geld, was die Tennisprofis kriegen, könnten sie die Viecher wirklich selber aus dem Weg räumen. Man beachte seinen arroganten Gesichtsausdruck: "Mach das weg! Sofort!" Armes Ballmädchen!
Niedlich
Jöhhh... süss, wie sich das Mädel todesmutig mit dem tierchen angelegt hat! Und ihre Reaktion auf das Video. so fies. Aber in Australien würde ich das Tier erst ganz genau ansehen, bevor ich's anfasse. Dort ist doch alles, auf mehr als 4 beinen geht giftig!!! ;)
Zustimmung
genau..das Ungeziefer klatscht hier eher heftig beifall !!