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Australien Open
28. Januar 2012 11:10; Akt: 28.01.2012 11:23 Print
Titel und Nummer 1 für Victoria Asarenka
Victoria Asarenka aus Weissrussland holte am Australian Open in Melbourne mit 6:3, 6:0 gegen Maria Scharapowa ihren ersten Grand-Slam-Titel und ist damit auch gleich noch die neue Weltnummer 1 im Frauen-Tennis.
Für Asarenka war es eine doppelte Premiere. Neben dem erstmaligen Gewinn eines Major-Titels eroberte sie die Führung in der Weltrangliste ab nächstem Montag. Victoria Asarenka ist die erste Spielerin überhaupt, die nächsten Montag die Nummer 1 wird, ohne dass sie vorher jemals Platz 2 belegte. Die Weissrussin bestritt das Australian Open als Nummer 3 der Welt.
Infografik Tennis-Rackets im Wandel der ZeitDer Final gegen Maria Scharapowa (Russ), die schon drei Grand-Slam-Titel gewann (den letzten allerdings vor vier Jahren) und auch schon die Weltrangliste anführte, geriet zu einer einseitigen Angelegenheit. Asarenka begann zwar nervös, leistete sich im ersten Game zwei Doppelfehler und geriet 0:2 in Rückstand, ging dann aber 3:2 in Führung und gewann nach Scharapowas 3:3-Ausgleich die letzten neun Spiele hintereinander. Nach bloss 82 Minuten verwertete sie ihren ersten Matchball.
Die 22-jährige Asarenka verdiente sich den Grosserfolg. Vor Melbourne triumphierte sie bereits am Turnier von Sydney, an dem ebenfalls neun Top-10-Spielerinnen teilgenommen hatten. Ihre grössten Erfolge hatte Asarenka vorher auf Key Biscayne gefeiert, wo sie 2009 (gegen Serena Williams) und 2011 (gegen Maria Scharapowa). Victoria Asarenka ist die dritte Juniorinnen-Siegerin in Melbourne nach Chris O'Neil und Evonne Cawley-Goolagong, die später auch das Hauptturnier gewinnen konnte.
Australian Open in Melbourne. Frauen. Final:
Victoria Asarenka (WRuss/3) s. Maria Scharapowa (Russ/4) 6:3, 6:0.
(si)
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Das Geschreie ist unsportlich
Dem Finale haftet ein Makel an: Das Geschreie der beiden Tennisqueens ist schlicht unsportlich. Ich glaube nicht, dass beide im Finale stehen würden, wenn sie ihre Gegnerinnen nicht so unverhohlen behindern dürften. Auch ist das Geschreie für die Zuschauer ziemlich belästigend. Trotzdem: Herzliche Gratulation an beide für ein tolles Turnier!
Nicht angenehm aber nicht unsportlich
Also, erstens gibt es etliche andere Laermqueens, und zweitens in diesem Fall haetten sie sich ja gegenseitig gestoert, was aber am hohen Niveau nach nicht der Fall war. Reduzieren sie doch einfach ihr Volume, wenn es sie so stoert.
Super gemacht Viktoria..!
Endlich mal wieder ein weissrussischer Star, spassibo.