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Benaglios Auskick
03. November 2011 23:01; Akt: 04.11.2011 07:07 Print
«Der Schiri hat absolut richtig entschieden!»
Nati-Goalie Diego Benaglio (28) ärgert sich heute noch über die verlorenen Punkte beim 2:3 gegen Hertha Berlin und sagt, was den VfL Wolfsburg morgen bei Meister Dortmund erwartet.
«Das Spiel, vor allem das Ergebnis gegen Hertha Berlin, hatten wir uns natürlich ganz anders vorgestellt. Zwar haben wir zweimal einen Rückstand aufgeholt. Aber nach dem Tor zum 2:2 in der 84. Minute glaubten wir wohl, es sei gelaufen. Und genau so haben wir uns angestellt. Wir freuten uns über den vermeintlichen Punktgewinn so sehr, dass wir vergessen haben, dass die Partie noch nicht beendet war. Das ging genau 62 Sekunden später in die Hose. Lasogga erzielte den Siegtreffer für die Hertha und wir gingen leer aus.
Dieser kollektive Tiefschlaf kostet uns weitere wichtige Punkte. Unser Trainer hat uns bereits mitgeteilt, dass wir noch einiges aufzuarbeiten haben.
Zu meinem Foulspiel an Lasogga, welches zum Penalty und zum 1:2 führte, kann ich nur sagen, dass der Schiedsrichter meiner Meinung nach absolut richtig entschieden hat. Ich gehe zum Ball, und bei der Schnelligkeit, mit welcher der Spieler kommt, kann ich kaum noch anders reagieren. Wir Torhüter müssen intuitiv und im Bruchteil einer Sekunde reagieren. Wenn man dann in der Bewegung ist, ist es schwierig noch auszuweichen – auch wenn man es versucht. Deshalb war die gelbe Karte gerechtfertigt, auch wenn einige meinten, es hätte Rot geben müssen. Wie auch immer: Den Anschluss zum Mittelfeld haben wir trotzdem noch nicht verloren. Allerdings ist der kommende Gegner kein leichter. Borussia Dortmund ist immerhin aktueller Meister. Zudem haben sie am Dienstag mit dem 1:0 gegen Olympiakos Piräus den ersten Sieg in der Champions League erkämpft. Die werden alles andere als Müdigkeit verspüren, wenn am Samstag das Spiel vor 80 000 Zuschauern angepfiffen wird. Eigentlich eine reizvolle Aufgabe, bei der wir mit einem Erfolg einiges wieder gut machen können.»
Aufgezeichnet von Andy Huber
(20 Minuten)






























