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Benaglios Auskick
15. Dezember 2011 16:11; Akt: 15.12.2011 23:04 Print
«Meine Kollegen lassen mich nicht im Stich!»
Nati-Goalie Diego Benaglio äussert sich zu den vielen Gegentoren, die er bisher in der Bundesliga erhalten hat. Für das letzte Vorrundenspiel gegen Stuttgart fordert er, dass sich nochmals alle zerreissen.
«Nach der 1:4-Niederlage vom letzten Wochenende gegen Werder Bremen hat mich der Journalist der ‹Wolfsburger Allgemeine Zeitung› gefragt: ‹Herr Benaglio, fühlen Sie sich von ihren Kollegen als Torwart ab und an im Stich gelassen?› Das war eine Anspielung auf die Tatsache, dass wir mit 34 Gegentoren nach 16 Spielen in der Bundesliga am zweitmeisten Treffer hinnehmen mussten. Meine Antwort war ein ganz klares ‹Nein!› Denn ich weiss, dass alle meine Mannschaftskollegen in jeder Partie wirklich alles geben. Das dies momentan nicht genügt, ist allen in Wolfsburg bewusst. Unser Punktestand mit 17 Zählern und der daraus resultierende 14. Tabellenplatz sagt wohl alles.
Vor allem unsere Auftritte in fremden Stadien müssen besser werden. Ich bin aber überzeugt davon, dass wir in der Rückrunde die Kurve kriegen werden – und zwar dieses Mal nicht, wie vergangene Saison, vor dem letzten Spieltag. Da wäre natürlich ein Sieg am Samstag im abschliessenden Spiel der Vorrunde gegen den VfB Stuttgart in unserer VW-Arena eine grosse Hilfe.
Ein Erfolgserlebnis vor der Winterpause würde die Vorbereitung in die Rückrunde extrem erleichtern. Vielleicht gelingt es uns sogar mit einer guten Leistung, unserem Trainer den einen oder anderen zusätzlichen Ferientag abzuringen. Bisher wissen wir nur, dass wir am 21. Dezember in den Urlaub fahren dürfen. Dafür muss sich aber gegen Stuttgart jeder für den anderen, sprichwörtlich gesagt, den A... aufreissen.»
Aufgezeichnet von Andy Huber
(20 Minuten)






























