Benaglios Auskick

06. Dezember 2012 22:08; Akt: 07.12.2012 10:44 Print

«Das habe ich in fünf Jahren noch nie erlebt!»

Nati-Goalie Diego Benaglio freut sich auf dem Knüller morgen gegen den Deutschen Meister Dortmund und wünscht sich, dass es zu Beginn nicht wieder ein «Geisterspiel» gibt.

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Die unumstrittene Nummer eins im Schweizer Tor überrascht im August 2014, kurz nach der WM in Brasilien, mit dem Rücktritt aus der Nati. Diego Benaglio reist mit der Nati als und bewährt sich einmal mehr als wichtiger Rückhalt des Teams, das erst im Achtelfinal gegen Argentinien (0:1 n.V.) scheitert. Der Natigoalie darf sich Anfang 2014 über diefreuen. In der ist Benaglio in Wolfsburg die klare Nummer eins. Das Team belegt Ende Saison den fünften Rang. Seit Beginn der trägt Benaglio in Wolfsburg die Captainbinde. Benaglio spielt eine . Das Team befindet sich in der oberen Hälfte des Mittelfeldes. Benaglio ist glücklich bei Wolfsburg. Deshalb verlängert der Goalie seinen mit einer Option auf die Verlängerung eines weiteren Jahres. Schon in der ist Diego Benaglio im Tor von Wolfsburg gesetzt. Einen Rückschlag muss Benaglio mit der Nati im Juni 2011 hinnehmen: Das Team von Ottmar Hitzfeld . Auch die verläuft für Benaglio sportlich nicht gerade zu seiner Zufriedenheit. Aufgrund von Verletzungen verpasst er einige Spiele, die er von der Tribüne aus mitverfolgen muss. In der Rückrunde unterlaufen Benaglio hin und wiede. Aber der ganzen Wolfsburger Mannschaft läuft es nicht - der Abstieg kann am letzten Spieltag gerade noch verhindert werden. In die . Allerdings verpasst er wegen einer Adduktorenverletzung das Spiel in Montenegro (Bild) und kann danach gegen Wales nur gerade die ersten Minuten mittun. Diego und Nadin Benaglio werden am 16. September 2010 stolze Eltern von Töchterchen Melija. An der WM 2010 in Südafrika ist Benaglio ein ganz wichtiger Rückhalt für die Nati. In Aktion: Beim 1:0-Coup gegen Spanien sorgt er für das . Der Keeper hält, was es zu halten gibt. Ein englischer Beobachter schreibt danach: «Hätte an diesem Tag jemand eine Handvoll Münzen aufs Tor geworfen, Benaglio hätte jede einzelne gefangen.» Als einziger Schweizer überzeugt Benaglio an der WM und hechtet sich in die Notizblocks der grossen Klubs. Das kann er aber auch nicht verhindern. Der 1,94 Meter grosse Benaglio trägt wesentlich zum bei. Grosse Ehre im August 2009: Benaglio wird als ausgezeichnet. In der Folge versuchen sich die Kicker im Biathlon. Hier bei einem Training mit der deutschen Legende Fritz Fischer. Benaglio steigt in der Saison 2008/09 zum auf. Die Euphorie vor der Heim-EM in der Schweiz ist gross. Das bekommt auch Benaglio zu spüren. Benaglio gibt gegen Tschechien und die Türkei (Bild) alles. Es reicht nicht.. Im abschliessenden Spiel gegen Portugal gibt Pascal Zuberbühler seine Abschiedsvorstellung. Am 5. Feburar 2008 im Schweizer Tor. In dieser Funktion hütet er den Kasten erstmals gegen England wenige Tage später. Benaglio spielt stark, die Schweiz verliert 1:2. Benaglio wechselt im Januar 2008 vom portugiesischen Klub CD Nacional Funchal zum VfL Wolfsburg in die Bundesliga. Damit steht er plötzlich Woche für Woche im Fokus der Öffentlichkeit. Das in der Nati wird nach der WM 2006 neu lanciert. Benaglio kommt in der Folge immer wieder zu Einsätzen. Wie erwartet kommt der Zürcher an der . Er jubelt aber natürlich mit seinen Teamkollegen, so wie hier nach dem 2:0 gegen Südkorea und der Achtelfinalqualifikation. Enttäuschung wenig später: Die . Einenerlebt Benaglio vor der WM: Er prallt mit Valon Behrami im Training zusammen. Die Entwarnung kommt schon am Tag danach. in der Schweizer Nati beim WM-Testspiel gegen China. Die Schweiz siegt 4:1. Zuvor erkämpft sich Benaglio einen Platz im A-Team als . Diesen Schritt ermöglichte er sich mit , dem portugiesischen Klub aus Madeira, zu dem er im Sommer 2005 mit der Hoffnung auf Spielpraxis wechselte. Der erfolgt im Sommer 1999: Benaglio wechselt bei GC von der U18 zu den Profis. Drei Jahre später zieht es ihn weiter zum VfB Stuttgart. Hier ein Bild von 2004 mit den damaligen Teamkollegen Marco Streller und Hakan Yakin. Während Benaglio im Klub meist Torhüter Nummer 3 ist und in der Regionalliga Süd ran muiss, gehört er in der Schweizer .

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«Diese ‹Englische Woche› zu analysieren, ist nicht einfach. Klar, auf der einen Seite sind zwei von neun Punkten und ein Torverhältnis von 2:4 natürlich zu wenig. Andrerseits stehen da aber auch die von uns gezeigten Leistungen. Es heisst zwar, die Tabelle lügt nicht, und dafür zählen nun mal nur Punkte und Tore. In unserer Situation zählt für mich jedoch noch anderes. Nämlich die Art und Weise. Da ist zum Beispiel die kompakte Leistung im ersten Spiel gegen Bremen, die zweite Halbzeit in Gladbach, in der wir noch genügend Chancen hatten, Punkte mit nach Hause zu nehmen, und vor allem die letzten 60 Minuten in der letzten Begegnung gegen Hamburg. Trotz 21 Torschüssen hat es uns da nur zu einem 1:1 gereicht. Für mich ist wichtig, dass ich eine stete Weiterentwicklung in unserem Spiel erkennen kann. Nicht nur dass wir uns in jeder Partie mehr Chancen erarbeiten, es ist auch positiv, dass wir dem Gegner immer weniger Abschlussmöglichkeiten zulassen.

Doch eines ist mir definitiv klar geworden: Ohne die Fans mit ihren Gesängen und Anfeuerungen macht es keinen Spass! Es ist verwirrend, wenn ich im Spiel die Anweisungen des gegnerischen Torhüters höre, weil es im Stadion so still ist. Das gab es in den bald fünf Jahren, die ich bereits in der Bundesliga spiele, noch nie! Die Fans aller Bundesligavereine wollten damit gegen neue Regeln protestieren. Und so war es in den ersten 12 Minuten und 12 Sekunden in allen Stadien beängstigend still. Es ist nicht so wichtig, ob die Zuschauer für oder gegen einen sind. Hauptsache, das Stadion bebt. Ich hoffe, dass wir morgen zu Beginn nicht nochmals ein ‹Geisterspiel› erleben. Weil wir in einer der tollsten Arenen auftreten, in denen ich je gespielt habe – im Signal Iduna Park, dem früheren Westfalenstadion. Dort wartet der Deutsche Meister Borussia Dortmund auf uns, der bisher auch in der laufenden Champions League überaus überzeugend aufgetreten ist. Eine Mannschaft, die sehr grosse Qualität hat. Also der ideale Gegner für uns, um zu beweisen, dass wir nicht auf diesen Rang 15 gehören.»

Aufgezeichnet von Andy Huber

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • HejaBVB am 07.12.2012 09:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Respekt

    Riesen Respekt an Benaglio. Ein Toptorwart und dann auch noch der einzige Ausländische Stammtorhüter der 18 Bundesligavereine! Und wer den Signal Iduna Park auch noch Westfalenstadion nennt, kriegt viele Sympathipunkte von mir! :) Auf gehts Dortmund! Kämpfen und Siegen!

Die neusten Leser-Kommentare

  • HejaBVB am 07.12.2012 09:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Respekt

    Riesen Respekt an Benaglio. Ein Toptorwart und dann auch noch der einzige Ausländische Stammtorhüter der 18 Bundesligavereine! Und wer den Signal Iduna Park auch noch Westfalenstadion nennt, kriegt viele Sympathipunkte von mir! :) Auf gehts Dortmund! Kämpfen und Siegen!