Benaglios Auskick

01. November 2012 23:07; Akt: 01.11.2012 23:07 Print

«Das Selbstvertrauen ist zurück!»

Nach den zwei Siegen gegen Düsseldorf und im Pokal gegen den FSV Frankfurt glaubt Nati-Goalie Diego Benaglio auf die Wende beim VfL Wolfsburg.

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Die unumstrittene Nummer eins im Schweizer Tor überrascht im August 2014, kurz nach der WM in Brasilien, mit dem Rücktritt aus der Nati. Diego Benaglio reist mit der Nati als und bewährt sich einmal mehr als wichtiger Rückhalt des Teams, das erst im Achtelfinal gegen Argentinien (0:1 n.V.) scheitert. Der Natigoalie darf sich Anfang 2014 über diefreuen. In der ist Benaglio in Wolfsburg die klare Nummer eins. Das Team belegt Ende Saison den fünften Rang. Seit Beginn der trägt Benaglio in Wolfsburg die Captainbinde. Benaglio spielt eine . Das Team befindet sich in der oberen Hälfte des Mittelfeldes. Benaglio ist glücklich bei Wolfsburg. Deshalb verlängert der Goalie seinen mit einer Option auf die Verlängerung eines weiteren Jahres. Schon in der ist Diego Benaglio im Tor von Wolfsburg gesetzt. Einen Rückschlag muss Benaglio mit der Nati im Juni 2011 hinnehmen: Das Team von Ottmar Hitzfeld . Auch die verläuft für Benaglio sportlich nicht gerade zu seiner Zufriedenheit. Aufgrund von Verletzungen verpasst er einige Spiele, die er von der Tribüne aus mitverfolgen muss. In der Rückrunde unterlaufen Benaglio hin und wiede. Aber der ganzen Wolfsburger Mannschaft läuft es nicht - der Abstieg kann am letzten Spieltag gerade noch verhindert werden. In die . Allerdings verpasst er wegen einer Adduktorenverletzung das Spiel in Montenegro (Bild) und kann danach gegen Wales nur gerade die ersten Minuten mittun. Diego und Nadin Benaglio werden am 16. September 2010 stolze Eltern von Töchterchen Melija. An der WM 2010 in Südafrika ist Benaglio ein ganz wichtiger Rückhalt für die Nati. In Aktion: Beim 1:0-Coup gegen Spanien sorgt er für das . Der Keeper hält, was es zu halten gibt. Ein englischer Beobachter schreibt danach: «Hätte an diesem Tag jemand eine Handvoll Münzen aufs Tor geworfen, Benaglio hätte jede einzelne gefangen.» Als einziger Schweizer überzeugt Benaglio an der WM und hechtet sich in die Notizblocks der grossen Klubs. Das kann er aber auch nicht verhindern. Der 1,94 Meter grosse Benaglio trägt wesentlich zum bei. Grosse Ehre im August 2009: Benaglio wird als ausgezeichnet. In der Folge versuchen sich die Kicker im Biathlon. Hier bei einem Training mit der deutschen Legende Fritz Fischer. Benaglio steigt in der Saison 2008/09 zum auf. Die Euphorie vor der Heim-EM in der Schweiz ist gross. Das bekommt auch Benaglio zu spüren. Benaglio gibt gegen Tschechien und die Türkei (Bild) alles. Es reicht nicht.. Im abschliessenden Spiel gegen Portugal gibt Pascal Zuberbühler seine Abschiedsvorstellung. Am 5. Feburar 2008 im Schweizer Tor. In dieser Funktion hütet er den Kasten erstmals gegen England wenige Tage später. Benaglio spielt stark, die Schweiz verliert 1:2. Benaglio wechselt im Januar 2008 vom portugiesischen Klub CD Nacional Funchal zum VfL Wolfsburg in die Bundesliga. Damit steht er plötzlich Woche für Woche im Fokus der Öffentlichkeit. Das in der Nati wird nach der WM 2006 neu lanciert. Benaglio kommt in der Folge immer wieder zu Einsätzen. Wie erwartet kommt der Zürcher an der . Er jubelt aber natürlich mit seinen Teamkollegen, so wie hier nach dem 2:0 gegen Südkorea und der Achtelfinalqualifikation. Enttäuschung wenig später: Die . Einenerlebt Benaglio vor der WM: Er prallt mit Valon Behrami im Training zusammen. Die Entwarnung kommt schon am Tag danach. in der Schweizer Nati beim WM-Testspiel gegen China. Die Schweiz siegt 4:1. Zuvor erkämpft sich Benaglio einen Platz im A-Team als . Diesen Schritt ermöglichte er sich mit , dem portugiesischen Klub aus Madeira, zu dem er im Sommer 2005 mit der Hoffnung auf Spielpraxis wechselte. Der erfolgt im Sommer 1999: Benaglio wechselt bei GC von der U18 zu den Profis. Drei Jahre später zieht es ihn weiter zum VfB Stuttgart. Hier ein Bild von 2004 mit den damaligen Teamkollegen Marco Streller und Hakan Yakin. Während Benaglio im Klub meist Torhüter Nummer 3 ist und in der Regionalliga Süd ran muiss, gehört er in der Schweizer .

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«Die Erleichterung ist bei uns in Wolfsburg gross - auch bei den Fans. Auf den überzeugenden 4:1-Sieg in Düsseldorf vom Samstag, folgte im Pokal am Mittwoch das 2:0 gegen den FSV Frankfurt. Beide Spiele hatten in etwa den gleichen Verlauf. In der ersten Halbzeit mussten wir uns noch etwas finden, aber in der zweite Hälfte konnten wir uns jeweils steigern.

Ich bin der Meinung, dass genau das zeigt, was sich in den letzen Tagen in den Köpfen unserer Mannschaft geändert hat. Statt nach 45 Minute ohne zählbaren Erfolg in Selbstzweifel und Angst vor dem Verlieren zu verfallen, wurde mit viel Ehrgeiz weitergekämpft und so konnten wir uns auch einige Chancen erarbeiten. Dass die eine oder andere dieser Gelegenheiten dann auch zu einem Tor geführt hat, ist für mich keine Überraschung.

Wir sind gewarnt

Ich habe an dieser Stelle schon mehrfach erwähnt, dass man bei uns im Training beobachten kann, dass wir einiges an Qualität aufzuweisen haben. Nun gelingt es uns langsam, dies auch Stück für Stück in den Ernstkämpfen zu zeigen. Ich will dabei gar nicht lange auf den Trainerwechsel von Felix Magath zu Lorenz Köstner eingehen. Das bringt nichts. Wir müssen als Profi nach vorne schauen und nicht zurück.

Klar ist noch nicht alles perfekt, es gibt noch viel Luft nach oben. Aber eine Tendenz in die richtige Richtung ist deutlich erkennbar. Zu den gewonnenen Spielen haben wir vor allem aber auch eines zurück bekommen: Selbstvertrauen! Das ist für die nächsten Wochen das Wichtigste. Morgen in Nürnberg kommt der nächste Prüfstein. Deren Fans haben nach dem letzten Spiel ihren Unmut kundgetan, deshalb wird die Mannschaft alles tun um dieses Spiel zu gewinnen. Wir sind gewarnt.»

Aufgezeichnet von Andy Huber

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ThePoet am 02.11.2012 04:35 Report Diesen Beitrag melden

    Selbstvertrauen.....

    euer Traumjob, das viele Geld und das genügt euch nicht? Für weniger würden sich viele den "Allerwertesten" aufreissen....und sicher keinen Diva-Status leisten.

Die neusten Leser-Kommentare

  • ThePoet am 02.11.2012 04:35 Report Diesen Beitrag melden

    Selbstvertrauen.....

    euer Traumjob, das viele Geld und das genügt euch nicht? Für weniger würden sich viele den "Allerwertesten" aufreissen....und sicher keinen Diva-Status leisten.