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«Freistoss» mit Georges Bregy
29. März 2009 10:33; Akt: 29.03.2009 15:24 Print
«Das geht nicht locker über die Bühne»
Der Sieg in Moldawien der Nati ist schön, aber er ist nutzlos, wenn die Schweiz nicht auch zuhause gegen den Aussenseiter gewinnt. Dafür ist aber einiges nötig, wie 20-Minuten-Online-Kolumnist Georges Bregy weiss.
Pressestimmen zum Spiel der Schweizer Nati in Moldawien.
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Erzitterter Pflichtsieg
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Unbekanntes Moldawien
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Wie beurteilen Sie die Leistungen der Schweizer Nati-Spieler gegen Moldawien?
Die Schweiz hatte die Partie in Osteuropa über weite Strecken im Griff. Der Auftritt des Teams war kompakt und man hat versucht, den Gegner auszuspielen. Dass es am Ende nochmals eng wurde, hat vor allem mit einem zu tun: Die Nati war viel zu ineffizient. Wer so viele Chancen hat, müsste schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse sorgen. Dazu kamen zu viele Fehlpässe und das Pressing war eine Spur zu schwach. Gegen so einen Kontrahenten muss mehr Druck entwickelt werden können. Aber das wichtigste ist: Die drei Punkte sind im Trockenen.
Der KolumnistDer 54-fache Nationalspieler Georges Bregy spielte jahrelang in der damaligen Nationalliga A für diverse Vereine. Dabei wurde der Walliser nicht nur Meister (1986) und Cupsieger (1980, 1982), sondern in einer Saison auch als Torschützenkönig (1984) ausgezeichnet. Nach Trainerengagements bei Lausanne, Thun und dem FC Zürich arbeitet er heute als Unternehmensberater. In seiner Freizeit verfolgt er den Schweizer Fussball genau und stand schon bei diversen Teams als Trainer an der Seitenlinie.
Erstes Tor wichtig
Wichtig für das Spiel war auf jeden Fall das erste Tor. Dieses gab der Mannschaft Sicherheit und nahm den Druck etwas weg. Man hat dabei erneut gesehen, wie Blaise Nkufo und Alex Frei gut harmonieren. Diese beiden Goalgetter sind eine starke Waffe im Team von Ottmar Hitzfeld und für jeden Gegner schwer einzuschätzen. Das 1:0 war vom Sturmduo schlicht hervorragend herausgespielt. Stark ebenfalls die rechte Angriffsseite. Marco Padalino war aggressiv und lauffreudig, aber auch Stephan Lichtsteiner hat gezeigt, dass er viel Selbstvertrauen hat und schaltete sich gut in offensive Aktionen ein. Es gibt aber keinen, welchen man von der Mannschaft hervorheben sollte. Die Equipe hat die gestellte Aufgabe geschlossen gelöst.
Rückspiel geht nicht locker über die Bühne
Doch eines ist klar. Im Rückspiel am Mittwoch müssen drei weitere Punkte her. Und dieses Spiel geht ganz sicher nicht leicht über die Bühne. Die Mannschaft muss sich sehr seriös vorbereiten und den Gegner im Heimspiel in Genf ernst nehmen. Denn wenn die Konzentration nur ein wenig nachlässt gibt es auch gegen vermeintlich schwächere Mannschaften keine drei Punkte. Moldawien wird auswärts wohl nicht mehr so stark sein wie im heimischen Stadion. Aber wie die letzten Minuten gezeigt haben, können sie auch Fussball spielen. Die Ausgangslage für die Schweiz ist gut. Israel und Griechenland haben für die Nati gespielt. Jetzt gilt es diese Vorlage auszunutzen.
Georges Bregy, 20 Minuten Online
Immer wieder schön anzusehen: Georges Bregys legendärer Freistoss an der WM 1994 gegen die USA




























