Nach massiven Ausschreitungen muss am Sonntag, 2. Oktober 2011, das 226. Stadtzürcher Derby zwischen GC und dem FC Zürich in der 77. Minute beim Stand von 2:1 abgebrochen werden. Es ist der erste Spielabbruch wegen Krawallen in der Axpo Super League.
Auch in Zukunft wird der «selbstverwaltete» YB-Fan-Express zu den Axpo-Superleague-Spielen fahren. Die SBB hoffen, dass das Modell Schule macht.
Lukas Mäder - Die kantonalen Justizdirektoren haben sich auf strengere Massnahmen geeinigt, um gegen gewalttätige Fans vorzugehen. Auflagen gegen die Fussballclubs wollen sie aber mit Augenmass verhängen.
Lukas Mäder - Der Berner Fussballclub YB wird auch weiterhin die Extrazüge der SBB betreuen. Mit den Ausweiskontrollen beim Eishockey-Club SCB ist ein zweites Pilotprojekt erfolgreich verlaufen.
Marianne Koller, sda - Im Zürcher Letzigrund wird derzeit mit baulichen Massnahmen die Sicherheit erhöht. Ausserdem gibt es ab der Rückrunde die von den FCZ-Fans heiss ersehnten Stehplätze in der Südkurve.
Die Eingangskontrollen bei Heimspielen des FC Zürich und von GC sollen verstärkt werden. Das hat der Zürcher Gemeinderat beschlossen als Reaktion auf schwere Ausschreitungen im Stadion.
Die Geschäftsleitung des FC Zürich hat am Montag entschieden, keinen Rekurs gegen das Urteil der Liga zum Chaos-Derby einzureichen. Sie erachtet den Entscheid jedoch als «einseitig und nicht ausgewogen».
Der 3:0-Forfait-Sieg von GC bei der «Schande von Zürich» sorgt im Talkback von 20 Minuten Online für Diskussionen. Das Umfragen-Resultat zum Entscheid der Liga ist jedoch erstaunlich deutlich.
Das abgebrochene Zürcher Derby GC - FCZ vom 2. Oktober geht nachträglich zu Gunsten der Grasshoppers aus. Dies hat die Disziplinarkommission der Swiss Football League entschieden.
Erstmals seit den Vorfällen in den letzten Wochen nimmt die FCZ-Fangruppierung «Südkurve» Stellung. Man wolle künftig im Umgang mit Pyros zurückhaltender agieren, jedoch nicht ganz davon absehen.
Der FCZ empfängt heute den FC Basel. Nach der Schande vom Letzigrund wurde das Stadion aufgerüstet – doch die Forderungen gehen noch viel weiter. Eine Übersicht.
Wegen Verdunklungsgefahr muss ein 23-jähriger Schweizer weiter im Gefängnis bleiben. Er soll im Derby zwischen GC und dem FCZ die verhängnisvolle Petarde geworfen haben, die zum Spielabbruch führte.
Die Krawalle beim Spiel FCZ – GC versetzten Eltern und Kinder in Angst und Schrecken. Beim ersten Heimspiel nach der «Letzi-Schande» will der FCZ nun erst recht Familien ins Stadion holen.
Olaf Kunz - Abpfiff bei Petardenwürfen, Polizeieinsätze bei Fussballspielen und Alkoholverbot in Stadien - viele Forderungen nach der «Schande von Zürich» sind für die Leser reiner Unfug.
Simon Beeli - Nach der Schande vom Letzigrund fordert der Zürcher Grasshopper Club beim ersten Abfackeln einer Petarde einen kompletten Spielabbruch. Für den Präsidenten der Swiss Football League ist der Vorschlag zu radikal.
Der Grasshopper Club Zürich und die Stadt Zürich verlangen Nulltoleranz bei Pyro. Ein entsprechender Antrag wurde an die Liga gerichtet. Das Begehren stösst vorwiegend auf Ablehnung.
Felix Burch - Der Basler Soziologe Ueli Mäder hat Verständnis für die Krawallmacher von Zürich. Er fordert mehr runde Tische, Hearings sowie kleine mobile Einheiten für die Polizei.
Die Stadtpolizei Zürich hat einen Mann verhaftet, der verdächtigt wird, beim Derby GC - FCZ eine Petarde gegen Zuschauer geworfen zu haben. Der 23-Jährige stellte sich.
Nach den Vorfällen während dem Derby GC - FCZ wurde der Ruf nach der Polizei im Stadion laut. Dies wird jedoch nicht geschehen. Der Zürcher Gesamtstadtrat entschied sich dagegen.
Amir Mustedanagic - Geht es nach der Politik, soll in Zukunft die Polizei in den Fussballstadien durchgreifen. Als positives Beispiel dient Deutschland. Dort setzt man allerdings vermehrt auf den Dialog.
Felix Burch - Die Jagd auf die Chaoten vom Letzigrund ist weiter in vollem Gange. Indirekt beteiligen sich daran auch die Medien. Dadurch hat es einen getroffen, der offenbar unschuldig ist.
Die Ausschreitungen während des Derbys GC-FCZ sorgen für rote Köpfe. Die Polizeidirektoren wollen hart durchgreifen, die Liga wiegelt ab. Massnahmen möchten beide, doch man ist sich nicht einig.
Roman Hodel - Nach den Scharmützeln beim Zürcher Derby hat die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat einen ersten Strafbefehl erlassen. Sie verurteilte einen 28-jährigen Chaoten zu sechs Monaten Haft.
Die Jagd auf die Petardenwerfer vom Letzigrund ist in vollem Gange. Derweil wurden 20 Minuten Online Fotos und ein Video von einem Zuschauer zugespielt, der nahe am Geschehen stand.
Die Chancen stehen gut, dass die Petardenwerfer vom Letzigrund bald gefasst werden: Sie sind auf scharfen Fotos zu sehen. Insider rechnen zusätzlich mit einer Welle von Stadionverboten.
Roman Hodel - Nach der «Letzi-Schande» fordert Hooligan-Experte Dölf Brack, dass die Stadt im Letzigrund doch keine Stehplätze baut wie geplant. Alles andere sei «hirnverbrannt».
Vor den wichtigen EM-Qualispielen im Oktober ist die Schweizer Nati wieder in Feusisberg eingetroffen. Darunter auch Eren Derdiyok, der sich zu seiner Zeit auf der Bank und über Chaoten äusserte.
Franziska Burkhard - Nach dem Zürcher Derby ist allen klar: Die Schweiz hat ein Hooligan-Problem. Bei der Lösungssuche haben die europäischen Ligen ganz unterschiedliche Ansätze zu bieten.
Die Ausschreitungen beim Zürcher Derby, die zum Spielabbruch geführt haben, stossen bei unseren Lesern auf Unverständnis. Sie fordern harte Massnahmen, um den Chaoten einen Riegel zu schieben.
Werden an einem Fussballmatch Pyros oder Petarden gezündet, soll das Spiel sofort abgebrochen werden. Diese «Nulltoleranz» fordert Stadtrat Gerold Lauber nach den Derby-Krawallen.
Klaus Zaugg - Was unsere Fussball- und Eishockeywelt nicht hinkriegt, schafft Amerika mit Leichtigkeit: Ordnung im und ums Stadion. Von der US-Sportkultur können wir uns eine Scheibe abschneiden.
Der Spielabbruch beim 226. Zürcher Derby ist einer der Tiefpunkte im Schweizer Fussball. Doch es kam bereits öfters zu schweren Ausschreitungen, wenn mindestens ein Schweizer Klub auf dem Spielfeld stand.
Es ist das Thema Nummer eins heute: Sämtliche Medien beschäftigen sich mit den Krawallen am Zürcher Derby. Viele haben sie kommen sehen, mit dem Spiel-Abbruch sind aber nicht alle einverstanden.
Nach dem 226. Zürcher Derby wurde nicht nur über Chaoten, sondern doch noch über die sportliche Leistung gesprochen. FCZ-Coach Urs Fischer ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht.
Eva Tedesco - Die Vorfälle rund um den Spielabbruch am 226. Zürcher Derby sorgten bei allen Beteiligten für Entrüstung. Die Klubverantwortlichen zeigen sich enttäuscht und vor allem wütend.
Ein trauriger Moment für den Zürcher Fussball: Das Derby zwischen GC und dem FCZ musste wegen Fanausschreitungen abgebrochen werden. Sechs Personen wurden verletzt, vier nahm die Polizei fest.
Diese Auswärtsfahrt vergessen die Kicker von Samsunspor nicht so schnell: Ihr Mannschaftsbus wurde von einem heranbrausenden Zug erfasst.
Giants-Tight-End Jake Ballard hat sich im Super Bowl gegen die New England Patriots das Kreuzband gerissen. Trotz der Verletzung übte er am Spielfeldrand für ein mögliches Comeback.
Das Premier-League-Duell zwischen Liverpool und Tottenham musste nach wenigen Minuten unterbrochen werden. Grund: Eine Miezekatze «flitzte» über das Spielfeld.
Gewinnen Sie zwei Tickets und seien Sie dabei, wenn Eluveitie am 23. März auf der «Paganfest»-Tour in Wien Halt machen. Ein exklusives Meet & Greet gibts zusätzlich obendrauf.
News, Spielplan, Resultate, Infos zu den Teams - hier finden Sie das Wichtigste zum Afrika-Cup. Dieser geht vom 21. Januar bis 12. Februar 2012 über die Bühne.
Der Halbfinal gegen Rafael Nadal ist die 1001. Partie der Karriere von Roger Federer. Zeit, einen Blick auf seine wichtigsten Erfolge und Rekorde zu werfen.
Mönchengladbachs Igor de Camargo fällt im Hertha-Strafraum zu Boden, als ginge er im Boxring k.o. Das Favre-Team nimmt den strittigen Elfmeter dankend an und steht im Pokal-Halbfinal.
Alexandre Oliveira verdient sein Geld beim brasilianischen Fussballverein Londrina. Dass er es wert ist, zeigte der Stürmer im Spiel gegen Iraty.
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