Schweizer Nati

16. Mai 2017 22:04; Akt: 17.05.2017 07:45 Print

Eine Mannschaft, die keine Grenzen mehr kennt

von Marcel Allemann, Paris - Die Schweizer Festspiele in Paris gehen weiter. Nun kommt im Viertelfinal Schweden.

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Die Nati gewann das letzte Vorrundenspiel gegen Tschechien (3:1) und beendet die Gruppe B auf dem sensationellen 2. Rang. Damit kann die Nati in Paris bleiben und trifft am Donnerstag in den Viertelfinals auf Schweden, den Gruppendritten in Köln. «Darüber bin ich froh, denn ein Reisetag bedeutet immer Strapazen», sagt Stürmer Simon Bodenmann. Trainer Patrick Fischer spricht sogar von einem «extremen» Vorteil: «Wir kennen hier die Begebenheiten.»

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Wie weit kommt die Schweizer Nati noch an der WM?

Wer hätte das gedacht? Dass diese Weltmeisterschaften in Paris noch zu Schweizer Festspielen werden. Diese Viertelfinal-Qualifikation ist sogar fast noch höher zu werten, als der Vorstoss in die Top 8 beim Silberwunder 2013. Damals waren unsere NHL-Stars Roman Josi und Nino Niederreiter dabei. Vor vier Jahren in Stockholm spielte sich die Mannschaft von Beginn an in einen Rausch. Hier begann das Turnier harzig. Mit einem 5:4-Zittersieg nach Penaltys gegen Slowenien im ersten Spiel und einer unnötigen Niederlage im dritten Match gegen Frankreich (3:4 nach Penaltys). «Da wurden wir schon halbtot geschrieben», so Stürmer Reto Suri. Doch gegen die Grossen Kanada, Finnland und Tschechien gab es überragende 6 Punkte, das Vertrauen stieg und stieg.

Zeit für die Revanche

Es scheint, dass dieses Team durch nichts zu erschüttern ist. Gegen Tschechien schonte Fischer Genoni, Untersander, Almond sowie Hollenstein, Hiller und Furrer fehlten verletzt. Er schickte stattdessen den dritten Goalie Niklas Schlegel ins Rampenlicht. Am Ende hexte die faktische Nummer 2 der ZSC Lions Tschechiens NHL-Goalie Petr Mrazek aus. Da ist ein Team am Werk, das keine Grenzen mehr zu kennen scheint. Wie 2013. Damals wurde die Nati erst im Final gestoppt. Von Schweden (1:5). Nun wäre Zeit für die Revanche!

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Arno am 16.05.2017 21:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja..

    Gratulation! Aber denn Ball flachhalten!

    einklappen einklappen
  • Simon am 16.05.2017 22:26 Report Diesen Beitrag melden

    Fair bleiben

    Die Medien sind schon unglaublich. Vor kurzem wurde noch das Aus in der Gruppenphase durch einen "Experten" prognostiziert und jetzt spricht man schon wieder vom Silberwunder. Falls die Schweiz jetzt gegen Schweden scheitern sollte (was überhaupt keine Schande wäre), wird sie vermutlich wieder in der Luft zerrissen. Mir persönlich wäre eine neutralere Berichterstattung lieber.

  • Deinemuddi am 16.05.2017 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Falsch informiert

    Fehler: Die Nati gewann 3:1, dem Tschechen gelang nur ein Tor.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Baselboy12 am 17.05.2017 05:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Artikel

    Bitte ball flach halten. Vor ein paar tagen noch habt ihr hier artikel veröffentlichtmit titel wie "es reicht einfach nicht" oder koffer packen". Der experte samuelson hat gemeint dass es nichts wird. Und jetzt kommen artikel wie "mannschaft ohne grenzen". Könnte man da vielleicht ein bisschen sachlicher sein und weniger von den emotionen geprägt schreiben?

  • Siesta WM Bronzenmedaillengewinner am 17.05.2017 03:22 Report Diesen Beitrag melden

    nur mal so

    Sehr geehrter Herr Marcel Allemann, anhand Ihrer (amateurhaften) Berichterstatungen anfangs der WM, totale Fehleinschätzung und miesmacherei inklusive wäre eine Entschuldigung gegenüber dieser Hockey Nati und ihren leser/innen hier auf dieser Newsseite mehr als angebracht.

  • Hockeygott am 17.05.2017 02:12 Report Diesen Beitrag melden

    Anmerkung

    Schlumpf hat gezeigt, dass er besser als Untersander ist. Auch Suri ist besser als Rüfenacht. Daher beide ins Lineup Herr Fischer.

  • Ernst Sehr am 17.05.2017 00:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nachteil Reisen?

    Wenn das Reisen ein solcher Nachteil sein sollte, dann würde in der NHL kein Auswärtsmatch gewonnen. Der schwedische Goalie ist von Amerika her gekommen, da ist der Katzensprung von Köln nach Paris nur lachhaft.

  • Eric Cerf am 16.05.2017 23:56 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaubliche Eisgenossen!

    Mit Sicherheit weiss Coach Fischer, dass mit SWE ein Gegner nach Paris kommt, der auch so gut wie FIN spielt. Vorteil CH: keine weite Reise, mehr Erholungszeit als SWE und gute mentale Vorbereitung auf den kapitalen Match. Wenn alles gut zusammenpasst, wie eine gute CH-Uhr, dann können unsere Jungs durchaus gegen die Nordmänner bestehen. Soviel mir bekannt ist, berät ein Schwede in der Staff Patrick Fischer in Sachen Taktik, das könnte den Ausschlag geben. Daumen drücken am DO! Wer hätte so einen Exploit der Eisgenossen in Paris vor der WM erwartet? Ich nicht. Und Du? Eben..