Arosa Challenge

15. Dezember 2012 18:22; Akt: 15.12.2012 22:17 Print

Starke Schweizer sichern sich den Turniersieg

Gleich mit 5:0 fegt die Schweiz die Slowakei vom Eis und gewinnt so ihr Heimturnier. Zwar trat der Gegner nicht in Bestbesetzung an, doch die Leistung der Eisgenossen war überzeugend.

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Die Schweiz gewinnt ihr Heimturnier. Das Team von Trainer Sean Simpson setzt sich im Final der Arosa Challenge gegen die Slowakei mit 5:0 durch. Die slowakische Equipe hatte in Arosa zwar wenig mit jener zu tun, die im letzten Frühling WM-Silber gewann. Trotzdem kam der Sieg in dieser Höhe nicht unbedingt erwartet. Die Schweizer verdienten sich den Erfolg aber mit einem starken Auftritt.

Debütant Luca Cunti (17.) und Reto Suri, der am Vortag noch überzählig gewesen war, nur 33 Sekunden nach der ersten Pause legten mit ihren ersten Treffern für das Nationalteam die Grundlage zum zweiten Sieg gegen die Slowakei in Folge. Noch vor der Pause erhöhten Damien Brunner im Powerplay und Simon Bodenmann auf 4:0. Den Schlusspunkt setzte Goran Bezina (57.) ebenfalls in Überzahl.

Wie bereits am Vortag gegen Weissrussland (3:1) spielten die Schweizer defensiv solid. Und setzten sich die Slowaken einmal durch, dann wurde der Puck zur sicheren Beute von Torhüter Reto Berra. Und wenn auch Berra geschlagen war, brachten es die Slowaken wie in der 24. Minute Tomas Zaborsky fertig, den Puck einen Meter vor dem leeren Tor darüber zu schiessen. Berra feierte seinen dritten Shutout im Trikot des Nationaltems.

Im Gegensatz zum Halbfinal traten Simpsons Spielern aber auch in der Offensive effizient und zielstrebig auf. Die Tore fielen mit Ausnahme des 3:0, das unter gütiger Mithilfe des slowakischen Torhüters zustande kam, nach teilweise wunderschönen Kombinationen. Toll in Szene setzte sich etwa Cunti, der bei zwei weiteren Treffern seinen Stock im Spiel hatte.

Nach dem Österreich Cup vor einem Jahr ist es der zweite Schweizer Turniergewinn in der nun fast dreijährigen Ära von Sean Simpson. Die nächsten Länderspiele bestreitet das Nationalteam im Februar in Norwegen. Die Norweger setzten sich im Spiel um Rang 3 gegen die Weissrussen mit 4:1 durch. Die Gegner in zwei Monaten werden nebst den Skandinaviern erneut (und zum dritten Mal in dieser Saison) die Slowaken sein. Mit welcher Mannschaft die Schweiz dort antritt, ist "noch völlig offen" (Simpson). Wie so vieles in dieser Saison hängt auch jenes Aufgebot vom NHL-Lockout ab.

Schweiz - Slowakei 5:0 (1:0, 3:0, 1:0)
Sport- und Kulturzentrum, Arosa. - 2119 Zuschauer. - SR Prugger/Wirth, Rohrer/Wüst (Sz).
Tore: 17. Cunti (Bodenmann) 1:0. 21. Suri (Sbisa, Martin Plüss) 2:0. 27. Damien Brunner (Streit/Ausschluss Svarny) 3:0. 33. Bodenmann (Hollenstein, Cunti) 4:0. 57. Bezina (Hollenstein, Julien Vauclair/Ausschluss Mezei) 5:0. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 7mal 2 Minuten gegen die Slowakei.
Schweiz: Berra; Seger, Sbisa; Streit, Diaz; Julien Vauclair, Bezina; Weber, Josi; Suri, Martin Plüss, Rüthemann; Damien Brunner, Paul Savary, Monnet; Bieber, Gardner, Stancescu; Bodenmann, Cunti, Hollenstein.
Slowakei: Hudacek; Starosta, Valabik; Sloboda, Mezei; Svarny, Stehlik; Mikus; Vandas, Surovy, Zaborsky; Hovorka, Spirko, Hascak; Tybor, Skoliak, Chovan; Majdan, Lusnak, Zagrapan; Sykora.
Bemerkungen: Schweiz ohne Fabian Schnyder (überzählig) und Stephan (Ersatztorhüter). Lattenschuss Stancescu (18.). - Schüsse: Schweiz 32 (16-8-8); Slowakei 22 (6-8-6). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 2/6; Slowakei 0/7.

(si)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Alex am 16.12.2012 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Langweilig

    Immer dasselbe, geht es um nichts und die Gegner sind nicht in bestbesetzung und/oder geben nicht vollgas, spielen die Schweizer gut. Geht es um etwas und die Gegner sind mehr bei der Sache, schwirren sie ab.

  • Hcd am 16.12.2012 10:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schweiz

    Weiter so ihr schafft das

  • Fan am 16.12.2012 09:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hockey-

    Bravo!!! Tolle Leistung. Mit der A-Nati geht es. Jetzt sind scheinbar sogar die Dauernörgler verstummt.

    • Lecavalier am 16.12.2012 12:09 Report Diesen Beitrag melden

      Jetzt stürmen wir die Weltspitze....

      Ja, der Wahnsinn, jetzt sind wir nicht mehr zu stoppen. Wer sich aber in (wieder) nüchternem Zustand mit der Situation befasst, wird feststellen: An nichtssagenden Turnieren hat man schon öfters brilliert, vorallem dann, wenn die Konkurrenz mit der 2en oder 3en Garnitur anrückt. Und diesmal die Schweiz - Lockout sei Dank - mit der Premium-Version an den Start gehen konnte. Das hat nichts mit "Nörgeln" zu tun, sondern sind einfach Fakten, die man zur Kenntnis nehmen sollte.

    • Think positive am 16.12.2012 18:04 Report Diesen Beitrag melden

      Glas halbleer

      Immer diese negative Einstellung. Verlieren sie, sind sie scheisse, gewinnen sie, sind sie auch scheisse, weil der Gegner noch beschissener war... @lecavalier: wer redet denn von Weltspitze? Sicher keiner der ein bischen Ahnung von Eishockey hat. Die Realität ist Platz 7-9. Aber man darf sich doch dennoch über Siege freuen, oder nicht? Versuchs doch mal mit der "Glas halbvoll-Einstellung" ich garantiere dir, du wirst mehr Freude am Leben haben!

    • Henk am 16.12.2012 19:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Starke? Schweizer sichern sich den Turniersieg

      Die Tatsache, dass das CH-Team den Turnier gewonnen hat freut doch bestimmt alle! Den Sieg sollte man jedoch nicht überbewerten, dieser ist nicht zwingend aussagekräftig. Wie stark die Nati tatsächlich ist, sehen wir erst an der WM.

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