ZSC Lions

29. Dezember 2017 13:58; Akt: 29.12.2017 14:01 Print

Kossmann für Wallson, dann kommt Aubin

Der Trainerwechsel bei den ZSC Lions ist vollzogen. Hans Kossmann löst vorläufig Hans Wallson ab. Ab 2018/2019 coacht dann Serge Aubin die Lions.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Kossmann soll die Lions kurzfristig aus der Krise führen. Die ZSC Lions verloren sieben der letzten zehn Partien und rutschten in der Tabelle auf Platz 7 ab. Assistiert wird der 55-jährige Schweiz-Kanadier von Leo Schumacher, dem bisherigen Trainer der GCK Lions. Dessen Job als Cheftrainer des Farmteams übernimmt Michael Liniger.

Umfrage
Ist Hans Kossmann die richtige Übergangslösung für die ZSC Lions?

Ab der kommenden Saison soll Serge Aubin aus den ZSC Lions wieder ein Spitzenteam machen. Der Kanadier unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre plus Option auf eine dritte Saison. Der 42-Jährige spielte jahrelang in der NLA (Genève-Servette, Biel und Fribourg) und betreut derzeit noch die Vienna Capitals. Mit den Österreichern gewann er letzte Saison den Titel. Als Trainerassistenten nimmt Aubin den deutsch-kanadischen Doppelbürger Craig Streu mit.

Alte Bekannte

Vorerst obliegt es aber Kossmann, die Löwen zu wecken. Der 55-jährige war Ende Januar 2017 von Ambri-Piotta entlassen worden und seither ohne Job. Als Cheftrainer stiess der Schweiz-Kanadier 2013 mit Fribourg-Gottéron bis in den Playoff-Final vor. Als Nothelfer bewährte er sich in Ambri, das er im Oktober 2015 übernahm und beinahe noch die Playoff-Qualifikation schaffte.

Sven Leuenberger, der Sportchef der ZSC Lions, und Kossmann kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit in Bern. Als Assistent von Larry Huras gewann Kossmann unter Sportchef Leuenberger mit dem SCB 2010 den Schweizer Meistertitel.

Lions nur noch Siebte

Die Ablösung von Wallson nach eineinhalb Saisons hatte sich zuletzt abgezeichnet. Unter dem 51-Jährigen, der in seiner Heimat mit Skelleftea zweimal Meister geworden war, verloren die ZSC Lions vor der Weihnachtspause sieben der letzten zehn Partien.

In der Tabelle rutschten die Zürcher auf Platz 7 ab, sie liegen derzeit 23 Punkte hinter Leader Bern. Die Reserve auf die neuntklassierten SCL Tigers beträgt noch acht Zähler. In den letzten Wochen flogen die Lions zudem auch aus dem Cup und der Champions League.

Auch der 2:1-Sieg nach Verlängerung am 23. Dezember in Lausanne vermochte Wallson, dessen Vertrag Ende Saison ohnehin ausgelaufen wäre, nicht mehr im Amt zu halten. «Weil der sportliche Erfolg ausblieb und die Entwicklung des Teams stagnierte», entschieden sich die Zürcher gemäss der Medienmitteilung für den Trainerwechsel.

Zweimal war die überaus talentierte Zürcher Mannschaft zuletzt in den Playoff-Viertelfinals gescheitert. Und auch dieses Jahr hinterliess das Team nur selten den Eindruck, eine Spitzenmannschaft zu sein.

Debüt in Arosa

Die Meisterschaft nehmen die ZSC Lions am Dienstag, 2. Januar, mit dem Heimspiel gegen Lugano wieder auf. An der Bande der Zürcher steht Kossmann aber bereits am Samstag ein erstes Mal, und zwar in einem Testspiel auswärts gegen den Erstligisten Arosa.

(20 Minuten/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Luke Witkowski am 29.12.2017 14:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hört doch endlich auf..

    Spieler hier, Trainer stark dort, Kossmann kann noch weniger, Mimimi. Manometer. 3 Siege aus 10 Spielen. Kampf um Playoffs. Da muss eine Änderung her. Und habt ihr schonmal gesehen wie ein Spitzenteam Spieler entlässt? Denke nicht so. Entlassung war die völlig richtige Entscheidung. Und zu Hans Kossmann: Gebt dem doch mal eine Chance anstatt gleich wieder herumzumotzen. Der ist noch nicht 1 Tag hinter der Z-Bande gestanden. Manchmal braucht es einfach den Perfect Fit. Wie wollt ihr wissen, das dies nicht der Fall ist?

  • Z-Skeptiker am 29.12.2017 13:42 Report Diesen Beitrag melden

    Ehrlich gesagt...

    Ich weiss noch nicht so recht was ich davon halten soll. Er hat bestimmt seine Qualitäten, aber in Fribourg und Ambri entlassen, seither ohne Job. Ob er das Zeug hat um den ZSC zum Titel zu führen - ich weiss nicht. Wir werden sehen!

    einklappen einklappen
  • Sony am 29.12.2017 15:03 Report Diesen Beitrag melden

    Gotteron-Fan...

    An all die Zürcher-Heulsusen, dass der Trainer Wallson irgendwann vom ZSC-Trainer-Stuhl fällt war schon lange klar, aber gebt dem Kossmann doch einfach eine Chance, schlechter kanns beim Z ja kaum werden. Ausserdem, hat der Z ja vor mehreren Jahren selber vorgemacht, wie man als 7. auch noch Meister werden kann.

Die neusten Leser-Kommentare

  • der Emmentaler am 30.12.2017 08:57 Report Diesen Beitrag melden

    Eine verrückte Angelegenheit.

    Schade, dass ein Trainer wiederum nur 1/2 Saison Zeit bekommt, um eine Mannschaft zu formen. Jetzt weis Trainer Kossmann schon, dass seine Zeit bereits am ablaufen ist und Wallson mit einem 2-Jahres-Vertrag in den Startlöchern steht. Manchmal ist der Sport eine verrückte Angelegenheit.

    • Der Zürcher am 30.12.2017 12:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @der Emmentaler

      So ziemlich alles falsch geschrieben. Wallson hatte 1.5 Jahre. Und in den Startlöchern steht Aubin.

    einklappen einklappen
  • Dani am 29.12.2017 18:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zwingender Trainerwechsel

    War(leider)zwingend nötig dieser Trainerwechsel.Nicht immer gleich Kritik üben am neuen Coach.Die Spieler brauchen jetzt genau so einen wie Kossmann es ist.Er bringt sicher viele Emotionen und Feuer ins Spiel(was man vom Schwedenduo nicht behaupten konnte).Da die Saison schon voll im Gange ist,kann der Z froh sein,so einen Trainer ab sofort zu verpflichten können.Spielerisch muss sich ja niemand Sorge machen um das Team.Jetzt sind die Impulse von der Bande gefragt und da denke ich,ist er mit seiner Art genau der Richtige.

  • BJB am 29.12.2017 16:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wurde auch Zeit

    Viel zu lange gewartet. Die Schweden Coachten so Emotionslos. Der Z braucht keinen der den Spielern sagt was zu tun ist, was die brauchen ist einer der mal ein wenig auf die Bande klopft. Den Meister muss diese Mannschaft oder zumindest Final sicher erreichen.Auch wenn ich an der Bande stehen würde. Muss sie nur wecken.Und das können nur Nordamerikaner und nicht Gähn Schweden.

    • Dan am 29.12.2017 18:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @BJB

      Muss ja nicht jeder den Del Curti und Schläpfer machen. Obschon der eine was kann und der andere nicht. Ist ihre Art von Coaching, eben wie die dies nordeuropäische Coaches halt so machen.

    einklappen einklappen
  • Don Cherry am 29.12.2017 15:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Karussell

    Jetzt haben die Spieler ja noch den grösseren Freifahrtschein als vorher. Kossmann ist ja nur bis Ende Saison angestellt, danach übernimmt Serge Aubin

  • Sony am 29.12.2017 15:03 Report Diesen Beitrag melden

    Gotteron-Fan...

    An all die Zürcher-Heulsusen, dass der Trainer Wallson irgendwann vom ZSC-Trainer-Stuhl fällt war schon lange klar, aber gebt dem Kossmann doch einfach eine Chance, schlechter kanns beim Z ja kaum werden. Ausserdem, hat der Z ja vor mehreren Jahren selber vorgemacht, wie man als 7. auch noch Meister werden kann.