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Zwei raffinierte Tricks
28. April 2010 09:52; Akt: 28.04.2010 14:37 Print
Die japanischen Penalty-Künstler
Für gewöhnlich sind Elfmeter wenig spektakulär. Der Schütze nimmt Anlauf und drischt das Runde ins Eckige. Die beiden Japaner Tomoaki Makino und Hisato Sato zeigen immer wieder, dass es auch anders geht.
Für manche Spieler ist es offenbar zu langweilig, den Ball bei einem Elfmeter einfach ins Tor zu dreschen. Schon 1982 zeigte der damalige Ajax-Stürmer Johann Cruyff, dass ein Penalty nicht unbedingt zum Duell zwischen Feldspieler und Torwart verkommen muss. Anstatt des zu erwartenden Direktschusses legte der Holländer den Ball im Spiel gegen Helmond Sport zu seinem Kollegen Jesper Olsen rüber. Nach einem Doppelpass schob Cruyff locker ein. Diese Variante ging als Cruyff-Penalty in die Geschichte ein.
Viele haben seither versucht, den Trick zu kopieren. Zuletzt scheiterten Robert Pires und Thierry Henry, als sie noch gemeinsam bei Arsenal spielten. Nun haben die Japaner Tomoaki Makino und Hisato Sato aber gezeigt, dass es immer noch funktioniert. Im Gruppenspiel der AFC Champions League gegen die Pohang Steelers wandelten die beiden Spieler von Sanfrecce Hiroshima den Cruyff-Trick zwar etwas ab. Die Gegenspieler schauten aber genauso verdutzt aus der Wäsche wie beim Holländer vor 28 Jahren.
Dabei hätten die Steelers ahnen können, dass die beiden Japaner etwas im Schilde führen. Vor kurzem haben sie schon einen sehenswerten Penalty-Trick gezeigt. In der J-League gegen Shimizu S-Pulse setzte sich Makino nach einem Foul im Strafraum den Ball und nahm Anlauf. Dabei verliess er den Sechzehner und zog die Aufmerksamkeit auf sich. Unterdessen sprintete Sato in den Strafraum und verwandelte den Penalty souverän.
Der erste raffinierte Penalty-Trick von Makino und Sato
Im Grossformat auf dem Videoportal ![]()
(Quelle: Youtube)
Der legendäre Cruyff-Penalty
Im Grossformat auf dem Videoportal ![]()
(Quelle: Youtube)
(pre)






























