Online-Petition

27. September 2017 12:02; Akt: 12.10.2017 14:58 Print

Lebenslange Sperre für Constantin gefordert

Christian Constantins Attacke auf Rolf Fringer ist immer noch ungestraft. Eine Online-Petition liefert neuen Zündstoff.

Der Sion-Präsident wurde nach dem Spiel gegen Lugano handgreiflich. (Video: Tamedia/Teleclub)
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Am vergangenen Donnerstag drehte Christian Constantin komplett durch. Der Präsident des FC Sion attackierte nach dem 2:1-Sieg seines Vereins in Lugano den Teleclub-Experten Rolf Fringer.

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Soll Christian Constantin nie mehr ein Fussballstadion betreten dürfen?

Seither ist in der Super League eine Runde mehr gespielt und viel darüber geredet und diskutiert worden, wie CC dafür bestraft werden sollte. Passiert ist noch nichts.

Constantin sass bei der 0:1-Heimpleite gegen die Young Boys am Sonntag auf der Tribüne. Er blieb artig. Das Verfahren gegen ihn, das die Disziplinarkommission der Super League eröffnet hat, läuft immer noch. Auch gegen seinen Sohn Barthélémy wird ermittelt.

«Lebenslanges Stadionverbot verhängen»

Mit einer Online-Petition will Andreas Freimüller, der auch Präsident des Vereins Campax (siehe Box) ist, erreichen, dass der Verband den Sion-Präsidenten aus dem Verkehr zieht. Oder besser gesagt, für immer von den Fussballstadien fernhält. «Lebenslanges Stadionverbot für Christian Constantin verhängen!», wird in der Petition, die in den sozialen Netzwerken herumgeistert, gefordert. Adressiert ist sie an den Verbandspräsidenten Peter Gilliéron.

«Wenn es eine nennenswerte Strafe absetzt, hätten wir unser Ziel erreicht und es wäre eine Signalwirkung an die Gesellschaft», sagt Freimüller auf Anfrage von 20 Minuten. «Fairplay im Sport hat eine Signalwirkung für die Gesellschaft. Was beim Sport nicht geht, geht auch im normalen Leben nicht.» Bis kurz vor Mittwochmittag haben knapp 550 Personen online die Petition unterschrieben. Freimüller hofft, dass die Zahl in absehbarer Zeit auf 10'000 steigt.


Die Initianten werden für die Petition wohl kaum Gehör finden. Der Verband wird Constantin nicht auf Lebzeiten aus den Stadien verbannen. So dürfte der Sion-Präsident auch am Mittwochabend gegen Lausanne im Heimstadion Tourbillon zugegen sein. Es ist auch das Spiel, in dem CCs Ultimatum an Trainer Paolo Tramezzani abläuft. Gewinnt Sion nicht, steht im Wallis neuer Ärger an.

(heg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ämmäschwier am 27.09.2017 12:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    regiert

    Das wird leider nichts mit dieser Sperre Geld regiert die Welt so wird es auch hier ausgehen. Schlimm!!

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  • Leo65 am 27.09.2017 12:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt nur eine Strafe......

    Dieser Schläger gehört Lebenslang von allen Sport und Fussballstadion gesperrt. Alles andere wäre ein Hohn gegenber allen friedlichen begeisterten Sportlern und Zuschauer! Zivilrechtlich wird dieser Herr CC und sein Sohn von Herrn Fringer Eingeklagt und ist Sache unter den beiden und Richterspruch wird folgen.

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  • Bari am 27.09.2017 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine Frage

    Wieso redet man immer nur von einer Person. War da nicht noch ein Provokateur und sein Sohn von CC im Spiel. Etwas einseitig wie hier berichtet wird. Alle sollen zur Verantwortung einbezogen werden.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Lappi am 28.09.2017 12:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Autsch

    Achtung an die Unterzeichnenden: CC und Junior knöpfen sich jeden einzelnen vor und verteilen Ohrfeigen.....

  • Herr Jesses am 28.09.2017 12:07 Report Diesen Beitrag melden

    CC's Sohn viel schlimmer

    Wer mit Sicherheit eine lebenslange Strafe erhalten muss und nix mehr mit Fussball am Hut haben darf ist CC's Sohn, denn Todesdrohungen sollten in unserer Gesellschaft aufs Allerhärteste sanktioniert werden. Dem Typen soll der Prozess gemacht werden!

  • S.H. am 28.09.2017 10:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Böse in seinen Augen

    Dieser C.C., ist etwas durchgeknallt, wuterfüllt und hat einen bösen Ausdruck in den Augen! Sein Sohn, ust schon angesteckt von ihm...

  • Ladyinred am 28.09.2017 08:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Raus mit Euch

    So einer hat beim Fussball gar nichts verloren , ebenso der Sohn. Es geht immer noch um Sport. Stadionverbot ist das Richtige. Jeder Fussballspieler der nur eine kl. Tätlichkeit ausführt wird ja für mehrere Spiele gesperrt. Warum sollen da für diese Herren andere Gesetze gelten. ?

  • TheJuege am 28.09.2017 02:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Werwolf

    Warum nur Fringer? Der ist doch Okay. Bei Sascha dem Rufer hät ich es fast verstanden, aber der Fringer ist doch kein Schlimmer! Bin für mehr Wölfe, nicht nur im Wallis!