Spielpraxis

01. Februar 2016 22:06; Akt: 02.02.2016 07:58 Print

Gashis Flucht von der Ersatzbank in die USA

Shkelzen Gashi wechselt in die MLS. Dort sucht er wohl vor allem etwas, was er beim FCB nicht mehr bekam: Spielpraxis.

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Ab nach Nordamerika: , beim FC Basel nicht mehr glücklich, schliesst sich den Colorado Rapids an. Der Stürmer unterschreibt für vier Jahre. Der FC Sion holt wieder einmal einen Altstar: Der 35-jährige Grieche kommt vom türkischen Süper-Lig-Club Eskiehirspor. Die Bayern reagieren auf die Verletzungsmisere in der Abwehr und leihen den Ex-Stuttgarter von Spartak Moskau bis Ende Saison aus. hat in Gladbach keinen Stammplatz. Der Schweizer Nati-Stürmer sucht Spielpraxis für die EM im Sommer, deshalb wechselt der 23-Jährige leihweise bis Saisonende zum Hamburger SV. Der frühere YB-Goalgetter wechselt von der AS Roma in die englische Premier League. Laut BBC unterschreibt der Ivorer bei Newcastle United einen Vertrag auf Leihbasis unterschreibt bei den Grasshoppers einen Vertrag bis Ende Saison. Der Vertrag des Verteidigers bei Aston Villa wurde aufgelöst. Der FC Sion engagiert den slowakischen U21-Internationalen . Der 20-Jährige gehört seit 2012 zum Kader des achtfachen Meisters MSK Zilina. Beim Schweizer Cupsieger und Europa-League-1/16-Finalisten unterschrieb der offensive Mittelfeldspieler einen Leihvertrag bis 2017. (l.) wechselt vom Ligue-1-Verein Lille leihweise zum FC Luzern. Der 21-Jährige braucht Spielpraxis, um eventuell von Nationaltrainer Vladimir Petkovic ins Kader für die EM-Endrunde in Frankreich aufgenommen werden zu können. Der Brasilianer verlässt Chelsea und schliesst sich JS Suning in der chinesischen Super League an - für 31,2 Millionen Franken. Super-League-Schlusslicht FC Vaduz verpflichtete gemäss dem «St. Galler Tagblatt» den Deutschen vom FC St. Gallen. Der Vertrag des 23-Jährigen wäre Ende Saison ausgelaufen. Der ivorische Internationale (28) verlässt Serie-A-Club AS Roma und wechselt per sofort nach China. Die Ablösesumme für den Stürmer soll 15 Millionen Euro betragen. Ein halbes Jahr nach seiner Rückkehr zum FC Basel zieht es in die Serie A. Der FC Basel leiht den 28-Jährigen vorerst für ein halbes Jahr an Udinese Calcio aus. Wie von 20 Minuten angekündigt, wechselt leihweise vom VfL Wolfsburg zu Arminia Bielefeld in die 2. Bundesliga. Der 20-jährige Mittelfeldspieler hatte im Sommer 2015 den Sprung vom FC Zürich zu Wolfsburg gewagt, wo er auf seinen älteren Bruder Ricardo Rodriguez traf. Der abstiegsbedrohte Bundesligist Werder Bremen hat für die Rückrunde von Chelsea den senegalesischen Internationalen (27) ausgeliehen. Der nächste Spieler, der den FC Zürich verlässt: wechselt zu HNK Rijeka. Der Stürmer unterschreibt beim aktuellen Zweiten der kroatischen Meisterschaft einen Vertag bis Sommer 2018. verlässt das Teamhotel in Marbella. Nach dem Trainingslager in Marbella kehrt höchstens noch nach Luzern zurück, um seine Koffer wieder zu packen. Freuler wechselt zu Atalanta Bergamo. Wieder vereint: (l.) wechselt per sofort vom FC Zürich zum FC Luzern. Sein Bruder Marco freut sich. zieht es auf die Insel: Der Nati-Verteidiger hat genug vom Reservisten-Dasein beim VfL Wolfsburg und wechselt zu Norwich City. Einen Tag nach der Vertragsauflösung mit dem FC Zürich unterschrieb (22) beim Serie-A-Club Atalanta Bergamo bis 2019. Der Verteidiger war vor wenigen Tagen beim FCZ vom Trainingsbetrieb ausgeschlossen worden. Im Sommer dürfte er im EM-Kader Albaniens stehen. Für den FC Zürich hat Djimsiti 110 Meisterschafts- und 11 Europacup-Spiele absolviert. Sein Abgang ist besiegelt: Linksverteidiger (30) kehrt Ende Saison nach Ablauf seines Vertrages mit dem FC Basel zu seinem Stammklub Malmö FF zurück. Der 31-fache schwedische Internationale spielte von 2008 bis 2011 und nach einem Abstecher zum belgischen Spitzenklub Anderlecht seit 2013 wieder für den Schweizer Serienmeister. Der abstiegsgefährdete Bundesligist Hannover 96 gab die Verpflichtung des portugiesischen Internationalen bekannt. Der 31-jährige Stürmer hatte während dreieinhalb Jahren unter dem jetzigen Hannover-Trainer Thomas Schaaf bei Werder Bremen gespielt und in dieser Zeit 41 Tore erzielt. verlässt offenbar den FC Luzern und wechselt in die Bundesliga zum FC Ingolstadt, das berichtet die deutsche «Sportbild». Nun ist der Transfer offiziell: (l.) wechselt vom FC Basel zu Arsenal. (l.) kehrt nach 18 enttäuschenden Monaten im Ausland zu Torino zurück. Der Stürmer konnte sich weder bei Borussia Dortmund, noch bei Sevilla durchsetzen. Nun beendet er die Saison bei Torino, das ihn im Hinblick auf die nächste Saison für 11 Millionen Euro definitiv übernehmen kann. Der Steffen-Ersatz ist da: von Bern nach Zürich. wechselt bereits in der Winterpause von YB zum FC Basel. Damit erhalten die Berner für den 24-jährigen Flügelspieler, dessen Vertrag Ende Saison ausgelaufen wäre, noch eine Ablösesumme, die einiges höher als die kolportierten 400'000 Franken sein dürfte. Er unterschreibt einen Vertrag bis Juni 2020. Beim FC Zürich tut sich etwas: wechselt auf Leihbasis zum FC Vaduz und Davide Chiumiento, Amine Chermiti, Berat Djimsiti und Leandro Di Gregorio werden vom Trainingsbetrieb des Fanionteams ausgeschlossen. Der FC St. Gallen verpflichtet auf Leihbasis (19) vom FC Bayern München. Der Mittelfeldspieler spielte zuletzt in der 2. Mannschaft des Rekordmeisters und unterschreibt in der Ostschweiz bis Sommer 2017. Der nächste Schweizer in der Bundesliga: (18) verlässt den FC Basel. Der Stürmer unterschreibt beim FC Augsburg einen Vertrag bis 2020. Eine Million Euro soll die Ablösesumme betragen. GC-Goalgetter unterschreibt beim FC Everton einen Vertrag über viereinhalb Jahre, wird jedoch bis Ende Saison auf Leihbasis noch bei den Grasshoppers spielen. Der belgische Internationale (20) kehrt mit sofortiger Wirkung von Borussia Dortmund zu Manchester United zurück. Ursprünglich hatte der Bundesligist den offensiven Mittelfeldspieler bis Sommer ausgeliehen. Januzaj kam in der Hinrunde nur zu sechs Kurzeinsätzen in der Bundesliga. Der FC Zürich holt für die Rückrunde einen Altmeister: . Der FCZ hat den 33-jährigen Stürmer von Zenit St. Petersburg ausgeliehen. Dort spielte er keine grosse Rolle mehr. verlässt den FC Basel. Der 14-fache japanische Internationale wechselt zurück zu seinem Stammverein, dem japanischen Zweitligisten Cerezo Osaka. Ungewohntes Bild: ist zurück in Deutschland, trägt künftig aber das Trikot des VfB Stuttgart. Der 27-Jährige wechselte im letzten Sommer von Dortmund zu Galatasaray, wurde in der Türkei aber nicht glücklich. Der FC Liverpool verpflichtet den serbischen U20-Weltmeister von Roter Stern Belgrad. Dorthin wird Grujic bis Ende Saison ausgeliehen. Das Abenteuer Premier League beginnt erst im Sommer. Der Schweizer Verteidiger (24), bei Palermo nicht mehr erwünscht, wechselt innerhalb der Serie A zu Aufsteiger Carpi. Auch dieser Herr hat wieder einen Club: Die AC Milan bestätigt die bereits im Dezember angekündigte Rückkehr von , dessen Vertrag bei Schalke 04 vor einem Monat aufgelöst worden war. Boateng kommt vorerst bis Ende Saison. Für Milan hatte er schon zwischen 2010 und 2013 gespielt und 2011 den Meistertitel gewonnen.

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«Ich habe noch einen langfristigen Vertrag und bin in Basel sehr glücklich.» Das sagte Shkelzen Gashi Ende der letzten Saison zu 20 Minuten. Er war da gerade zum zweiten Mal hintereinander Topskorer geworden, hatte 22 Tore in einer Saison erzielt.

Mit Top-Teams aus halb Europa wurde der Offensivspieler damals in Verbindung gebracht. Mit Sevilla, Lazio, Zenit St. Petersburg, Schalke 04 oder Tottenham. Gashi blieb beim FCB, der ihn im Sommer 2014 für rund zwei Millionen Franken von GC geholt hatte.

Angebote aus Luzern, China und Amerika

Und Gashi wurde zum Sorgenkind beim Meister. Gerade drei Törchen brachte er in der laufenden Saison in der Liga noch zustande. Öfter als er traf, sass er 90 Minuten auf der Bank. Oder stand überhaupt nicht im Aufgebot. Oder fiel verletzt aus.

Zuletzt waren es nicht mehr die Grossen Europas, die Gashi wollten. Angebote aus den USA und aus China sollen vorgelegen haben. Im Januar hatte ihn der FC Luzern kurz angefragt – Gashi blockte ab.

Gashi braucht Spielpraxis

Nun wird es also Amerika: Der 27-Jährige wechselt zu den Colorado Rapids in die Major League Soccer. «Ich habe in den letzten Tagen und Wochen viel über meine sportliche Zukunft nachgedacht. Nach reiflicher Überlegung kam ich zum Schluss, dass ich diese neue Herausforderung in Amerika annehmen möchte», schrieb Gashi am Montagabend auf Facebook.

Details zum Wechsel geben die Clubs nicht bekannt. Auch ist noch nicht öffentlich, wie viel Gashi in Colorado verdienen wird. Der Verein verpflichtet ihn aber als sogenannter «Designated Player». Jedem Team der MLS stehen maximal drei solche Spieler zu, für diese gelten keine Lohn-Restriktionen.

Spielpraxis für die Euro

«Die Entscheidung fiel mir nicht leicht», schreibt Gashi. Wahrscheinlich spielte eine Rolle, dass er für die Europameisterschaft Spielpraxis braucht. Er hat sich mit Albanien sensationell fürs Turnier in Frankreich qualifiziert. Beim FCB hat er keine Garantie auf Einsätze.

Sportlich gilt die MLS allerdings immer noch als mittelmässige Liga, als Auffangbecken für in Europa gescheiterte oder ältere Fussballer. Aktuell sind mit Stefan Frei, Tranquillo Barnetta, Adrian Winter und Innocent Emeghara auch vier Schweizer in der Liga aktiv. Die letzten drei spielten schon für die Schweizer Nati. Allerdings lange vor dem Wechsel in die MLS.

(hal)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • masugez am 01.02.2016 22:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hmmm...

    naja...mit 27 und definitiv genug gut für die top 5 (liga) ist dieser wechsel....naja....nicht schlau.aber hey wenn es ihm gefällt und er genug verdient,ok.aber einer der von sevilla umgarnt wurde, hätte lieber nach italien,spanien,frankreich oder england wechseln sollen.

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  • Bani am 01.02.2016 22:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fischer der Fisch

    2 mal hintereinander Topskorer und dan kommt so ein möchtegern bester Trainer der das gefühl hat ihm etwas zu beweisen und dem Herrn Gashi die Karriere zu versauen. Lieber weniger verdienen und irgendwo Spielen als unter diesem Trainer die Bank hüten. Hoffe der Fischer geht bald freiwillig Fischen

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  • barca fan am 01.02.2016 23:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Attraktion weniger in der super liga

    schade, ich fand ihn in den letzten beiden jahren sehr gut. ( auch wen ich überhaupt kein gashi Fan bin)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Albaswiss am 02.02.2016 17:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Beste

    Gashi Torschützenkönig an der EM ! Kämpf weiter und zeig es allen!!

  • La Suisse am 02.02.2016 17:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stolz auf Gashi

    Gashi war bei jedem Team treffsicher, in USA wird es weiter gehen! Weiter so, die Schweiz sollte Stolz auf dich sein!

  • Paco am 02.02.2016 16:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Viel Glück

    Vielleicht findet er dort seinen Grübel in der Nase!

  • r.f. am 02.02.2016 15:52 Report Diesen Beitrag melden

    abstauber

    gashis problem ist dass streller aufgehört hat. streller hat gashi immer super zuspiele vor dem strafraum gemacht und gashi brauchte nur noch einzulochen, seitdem streller aber weg ist blieben diese zuspiele aus und er passte nicht mehr so gut ins system. gashi ist ohne die richtige unterstützung seiner mitspieler nicht torgefährlich genug und mit janko lief es nicht so wie mit streller. die leistung blieb aus und darum landete er auf der bank, absolut verständlich. nur schade hat ihn basel nicht schon früher verkauft, als er noch was wert

    • Alain Hirt am 02.02.2016 16:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @r.f.

      Diese Erklärung passt garnicht!? Wieso wurde er bei GCZ Torschützenkönig? Und bei Aarau war er auch TOP. Hatte er immer einen Passgeber haha?

    • r.f. am 02.02.2016 17:37 Report Diesen Beitrag melden

      unterschied

      wir reden hier von seiner zeit bei basel, nicht was davor war. bei basel wurde er nunmal die ganze zeit von streller bedient und wenn streller nicht da war hat man vom gashi auch nicht mehr soviel gesehen. kann es auch umdrehen und fragen warum er beim fca und gcz getroffen hat zuletzt aber bei basel nicht (selbe liga, selbe gegner)? in den alten teams ist er herausgestochen als superspieler, bei basel kam er in ein team das voller spieler auf/über seinem niveau ist und da ging er letztendlich unter. wie gesagt, er passt nicht mehr ins system (von basel), nicht gut genug -> bank -> weg.

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  • Flämi am 02.02.2016 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Schade Gashi ist sicherlich nicht der einfachste Spieler, dennoch hätte er Basel weiterhin helfen können. Ich wünsche Gshi viel Glück.