Vertrag nicht verlängert

13. Januar 2017 14:09; Akt: 13.01.2017 20:29 Print

Saibene verlässt Thun – Nachfolger bereit

Jeff Saibene trainiert den FC Thun nur noch bis Juni. Nachfolger wird sein Assistent Marc Schneider.

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Jeff Saibenes Vertrag wurde nicht verlängert. (Bild: Keystone)

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Jeff Saibene ist nur noch bis zum Sommer Trainer des FC Thun. Wie der Club mitteilte, wird der auslaufende Vertrag nicht verlängert. Nachfolger des Luxemburgers wird mit Marc Schneider Saibenes bisheriger Assistent.

Man sei gemeinsam übereingekommen, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, teilte der Club in einem Communiqué mit. Von welcher Seite die Trennung per Saisonende forciert wurde, ist nicht bekannt. Dass die Mittel im Berner Oberland beschränkt sind hingegen schon. Man sei nach längeren Gesprächen und eingehender Analyse zum selben Entschluss gelangt, beteuerten der 48-jährige Saibene und Club-Präsident Markus Lüthi. Dass Saibene auch deshalb «eine neue Herausforderung in der Schweiz oder im Ausland» sucht, liegt auf der Hand.

«Er ist die perfekte Lösung für uns»

Mit Marc Schneider übernimmt ab Sommer ein Thuner Ur-Gestein und Saibenes bisheriger Assistent die Geschicke beim finanziell gebeutelten Neunten der Super League. Der 36-Jährige durchlief als Spieler die Nachwuchsstufen beim FC Thun und stiess 1999 als 17-Jähriger zur 1. Mannschaft. Nach Gastspielen beim FC Zürich, dem FC St. Gallen und den Young Boys kehrte er zum Abschluss seiner Spieler-Laufbahn nach Thun zurück, wo er 2012 seine Karriere beendete und ins Trainermetier wechselte.

Als Assistent sammelte er in der Super League Erfahrungen unter Bernard Challandes und Urs Fischer. Als Cheftrainer war Schneider im Profibereich noch nicht tätig. «Er ist die perfekte Lösung für uns», ist Sportchef Andres Gerber überzeugt.

In der Rückrunde der Super League geht es für den FC Thun ums sportliche Überleben und auch für Saibene darum, das Team zum Ligaerhalt zu führen. Mit 16 Punkten sind die Thuner nach dem halben Pensum punktgleich mit dem Tabellenletzten Vaduz. Das Risiko, dass Saibene im Frühling zu einer «Lame Duck» verkommt, dürfte insofern gering sein, weil mit Marc Schneider der künftige Coach bereits im Trainerstab weilt. «Die Mannschaft hat kein Alibi», sagt Saibene nicht zu unrecht.

(ij/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • stab am 13.01.2017 14:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Schade. Er ist ein guter Trainer und hat keine Starallüren.

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  • Robin Zobrist am 13.01.2017 14:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neustart

    Hoffe auf einen guten Neustart von Thun. Viel Glück!

  • Brandon am 13.01.2017 20:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Finanziell und ...

    Finanziell (sprich Lohngehalt) und Buchhalterisch gesehen kann ich mir gut Vorstellen, dass er die perfekte Lösung ist. Sportlich gesehen wird sich es dann zeigen ob die Mannschaft und auch der gesamte Klub Schritte nach vorne machen wird. Da Saibene eine andere Gehaltsklasse angehört als Schneider im Trainerbuisness.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Brandon am 13.01.2017 20:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Finanziell und ...

    Finanziell (sprich Lohngehalt) und Buchhalterisch gesehen kann ich mir gut Vorstellen, dass er die perfekte Lösung ist. Sportlich gesehen wird sich es dann zeigen ob die Mannschaft und auch der gesamte Klub Schritte nach vorne machen wird. Da Saibene eine andere Gehaltsklasse angehört als Schneider im Trainerbuisness.

  • FCSG-Fan am 13.01.2017 19:08 Report Diesen Beitrag melden

    Winterlager

    Der Grund ist, dass Saibene in der Schweiz bleiben musste, während alle anderen Super League Clubs in die Wärme fliegen konnten...

  • urschweizer am 13.01.2017 18:16 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist mit Andres Gerber... ?

    «Er ist die perfekte Lösung für uns». Diese Aussage habe ich in den letzten vier/fünf Jahren bei jedem Wechsel/Neuzugang gehört. Gestimmt hat sie NIE. Also Herr Gerber. Mal eine neue "Ausrede" oder selber mal daran denken, zurück zu treten.

    • m.schneider am 15.01.2017 09:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @urschweizer

      Gerber ist ein Top sportchef er hat immer recht

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  • Martin Keller am 13.01.2017 15:23 Report Diesen Beitrag melden

    Unbrauchbar

    Falsch, Thun entlässt den ewig scheiternden Pleitier.

  • Karl Messerli am 13.01.2017 14:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fussball

    Thun gehört nicht in die SL,obwohl die Verantwortlichen einen guten Job machen!

    • Heinz am 13.01.2017 15:34 Report Diesen Beitrag melden

      Wettbewerb

      Das ist Wettbewerb, gilt für Sport und das Leben. Solange es schlechtere gibt, gehört Thun eben in die SL, egal wie Sie es empfinden mögen. Nur der Abstiegsplatz oder die Verweigerung der Lizenz wird Thun aus der SL wegbringen und bis jetzt war eben beides nicht der Fall. Also ist der Verbleib in der SL bis jetzt gerechtfertigt. Mit dieser Tatsache müssen sie wohl leben.

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