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03. Januar 2018 17:56; Akt: 03.01.2018 21:17 Print

Alain Sutter wird neuer Sportchef beim FCSG

St. Gallens Clubpräsident Matthias Hüppi holt Alain Sutter als Sportchef in die Ostschweiz. Dies gab der Club am Mittwoch offiziell bekannt.

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Alain Sutter wird neuer Sportchef im FC St. Gallen. Er tritt sein Amt am kommenden Montag an und hört gleichzeitig als Fussball-Experte beim Schweizer Fernsehen SRF auf. Der 49-jährige Berner unterschrieb bei den Ostschweizern einen Vertrag über drei Jahre.

Auf ein chaotisches Jahr 2017 soll ein ruhiges Jahr 2018 folgen. Zumindest auf Führungsebene hat die neue Crew um den neuen Präsidenten Matthias Hüppi entsprechend gleich am ersten Arbeitstag des neuen Jahres «Pflöcke einschlagen» können (Hüppi). Mit Alain Sutter wurde die seit Anfang August vakante Position des Sportchefs besetzt - mit einer schweizweit populären Persönlichkeit. Ausserdem sollen auch ein neuer CEO der Event AG sowie ein neuer CFO bestimmt worden sein; die beiden Namen will der FC St. Gallen am 15. Januar bekannt geben.


«Wir müssen uns um den Nachwuchs kümmern»

Alain Sutter war bislang im Fussball meist und erfolgreich in kommentierender Funktion tätig - auf SRF bei Spielen der Schweizer Nationalmannschaft sowie bei Übertragungen der Champions League. Über operative Erfahrung verfügt er dagegen kaum. Vor rund sechs Jahren war er bei den Grasshoppers als Berater in den Verwaltungsrat eingetreten, schied aber schon nach vier Monaten und einem Wechsel des Präsidenten wieder aus.

Bedenken, dass er über zu wenig Erfahrung verfügt, hat Sutter nicht. «Durch meine lange Tätigkeit im Fussball-Business bin ich schon jedem über den Weg gelaufen. Das Netzwerk ist kein Problem», sagte Sutter. Er könne mit Menschen umgehen, auch in schwierigen Situationen, so Sutter. «Ich habe einen Rucksack, der prall gefüllt ist. Ob das reichen wird, werden wir sehen.»

Sutter kommt aus Bern-Bümpliz, er spielte die meiste und mit zwei Meistertiteln und Cupsiegen erfolgreichste Zeit seiner Karriere in Zürich bei den Grasshoppers und war später fast fünf Jahre im Ausland beim 1. FC Nürnberg, Bayern München, dem SC Freiburg und Dallas Burn engagiert. Er wohnte in Florida, auf Mallorca und später im Aargau. Nun ist er bei der Ostschweizer Fussball-Institution FC St. Gallen verpflichtet, die regionalen Aspekte in den Fokus zu rücken. «Wir müssen uns um den Nachwuchs kümmern. Das ist der Weg, den wir gehen müssen», forderte Hüppi.

Die Identifikation sei mehr und mehr verloren gegangen, hatte Sutter beobachtet. «Die Ränge sollen Heimspiel für Heimspiel gefüllt sein. Die Zuschauer sollen einen Verein zum Anfassen haben und unabhängig vom Resultat zufrieden nach Hause gehen», so Sutter. Der Gegner soll etwas Angst haben, wenn er nach St. Gallen reisen müsse. So habe er das während seiner eigenen Karriere gekannt, sagte Sutter.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Popeye's am 03.01.2018 18:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Coole Sache

    Finde ich mutig, aber eine tolle Sache. Jetzt haben die beiden die Möglichkeit, ihr Fussballwissen in der Realität umzusetzen. Man mochte es ihnen gönnen, wenn es klappen würde. Den Sympathie Bonus und die Vorschusslorbeeren haben sie auf sicher. Daumen sind gedrückt!

  • 1879 am 03.01.2018 18:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Plauderi

    Ich kann mir ein Länderspiel ohne Sutters Kommentare in der Halbzeit kaum vorstellen auch wenn ich sie nicht immer gut fand. Nun hoffe ich, dass er beim FCSG einen tollen Job macht und man an die grossen Zeiten anknüpfen kann. Hopp Sangalle!

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  • Rainer am 03.01.2018 20:35 Report Diesen Beitrag melden

    Thurnherr fehlt noch

    Jetzt fehlt noch Beni Thurnherr als Stadion-Speaker :-))

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Die neusten Leser-Kommentare

  • F.Gurgler am 05.01.2018 08:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt kommt Softball im FCSG

    Dumeinegüte - wohin schaut der Hüppi? Die Wahl eines unbedarften Schalträgers lässt an seiner Kompetenz zweifeln.

  • evi am 04.01.2018 20:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jaa

    endlich mal gute Nachrichten die Schweiz ist stolz drauf

  • beat zh am 04.01.2018 18:58 Report Diesen Beitrag melden

    schnittstellen sutter wegg ohh wie schön

    es gab ja eine abstimmung,wer ist der schlechteste co im tv sutter ha die klar gewonnen,seine ausrede wird sein dies kam von einer boulevard presse,aber genau die die diese zeitungen lesen,müssen sich das nichtsagende geschwafel von sutter anhöhren,sagt nie wie es ist redet um den brei usw,denn als ex fussballer hat er angst zu sagen wie es ist cool den schnittstellen baron sind wir los

  • Roli am 04.01.2018 16:50 Report Diesen Beitrag melden

    Portionenplauderi

    Ohhh bin ich froh,den plauderi nicht mehr zu sehen und zu höhren,er ist jetzt in einer anderen schnitstelle,auch sein präsi muss ich nicht mehr sehen und anhören gut so. nun wier werden sehen,da beide keine ahnung haben von ihren job s wird dies eher schierig,haptsache sie halten sich vom tv fern,klar der eine wird sicher ab und zu von seiner schnittstelle erzählen,und wer weiss,event lernt er jetzt auch noch den st galler dialekt dann gute nacht,haupsache frisur sitzt

  • Café Racer am 04.01.2018 15:17 Report Diesen Beitrag melden

    Strandgut

    FCFG das provinzielle Inselchen für drittklassiges SRG Strandgut. Bitte Melchschemel gleich mitbringen, das Stadiönchen hat keine Sitze.