FC Basel

21. April 2017 14:48; Akt: 21.04.2017 20:42 Print

Raphael Wicky wird FCB-Trainer

Raphael Wicky ist ab Sommer 2017 der neue Cheftrainer des Schweizer Meisters. Er folgt auf Urs Fischer.

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Der Oberwalliser unterzeichnete am Freitag, fünf Tage vor seinem 40. Geburtstag, seinen ersten Vertrag als Cheftrainer einer Profimannschaft – für zwei Jahre, mit Option für eine dritte Saison. Seit 2013 ist der 75-fache Schweizer Internationale als Nachwuchscoach im FC Basel tätig: die ersten drei Jahre für die U18, seit einem Jahr für die U21 in der Promotion League. Die älteste Juniorenmannschaft des FCB schaffte es unter Wicky in die Achtelfinals der Uefa Youth League.

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Ist Raphael Wicky die richtige Wahl?

Mit Wicky entschied sich die neue Vereinsführung mit Präsident Bernhard Burgener und Sportchef Marco Streller explizit für eine interne Lösung. Das unterstreicht den Weg, den die designierte Führungscrew des bald 20-fachen Schweizer Meisters gehen will. Sie möchte künftig vermehrt Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ins Kader der Profimannschaft integrieren. Den passenden Trainer dafür scheint sie gefunden zu haben. «Raphael Wicky überzeugte uns mit einem bestechenden Dossier, das absolut kompatibel mit unserer Strategie der kommenden Jahre ist», sagt Streller.


Von Deutschland über Spanien bis in die USA

Seine Karriere hatte Wicky 2009 im Alter von 32 Jahren beendet, vorwiegend aus gesundheitlichen Gründen. Danach stieg er in der Nachwuchsabteilung von Servette als Coach ein.

Wickys Stationen als zumeist defensiver Mittelfeldakteur hiessen Sion, Werder Bremen, Atlético Madrid, Hamburger SV, nochmals Sion und zum Abschluss Chivas USA in der Major League Soccer. Als langjähriger Nationalspieler – das Debüt hatte er im April 1996 in Lugano gegen Wales gegeben – nahm er zwei EM-Endrunden (1996 und 2004) und an der WM 2006 teil.

(20 Minuten/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fabian_be am 21.04.2017 14:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Trainer

    Das kommt sehr überraschend für mich, aber schön werden auch mal schweizer Trainer ausländischen bevorzugt! :)

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  • Grons Pik am 21.04.2017 14:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das ist mal

    ein Neuanfang! Alles Gute Raphael Wicky. Ich drücke die Daumen.

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  • Baselfan am 21.04.2017 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Intressant

    Wünsche Herrn Wicky viel Glück. Wird sicher nicht einfach werden

Die neusten Leser-Kommentare

  • Al Z. am 21.04.2017 19:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abgekartetes Spiel

    Wie soll man das nun nennen? Sauhäfeli .... Saudeckeli !? Wenn das mal gut kommt?

  • ehemaliger Fan am 21.04.2017 18:55 Report Diesen Beitrag melden

    FCB wird nur noch Durchschnitt sein

    Grosse Enttäuschung über diese Entscheidung. Betrifft auch den neuen Präsidenten und den neuen Amateur-vorstand. - Beim FCB will man jetzt nur noch Geld sparen und nicht mehr gescheit einkaufen. - Jetzt werden wir den internationalen Fussball vergessen können. (Managen eines grossen Fussballvereins und-/ oder mal Fussball gespielt haben sind zwei verschiedene Dinge). - Warum nicht Murat Yakin, der Erfahrung hat oder Uli Forte zB. Dies wären doch interessante Schweizer Trainer gewesen. Ich werde auf jeden Fall keine Saisonkarte mehr kaufen.

  • miasanmia72 am 21.04.2017 18:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Future

    Wicky ist mir sehr sympathisch, der FCB aber nicht. Bin gespannt was er so erreicht und wie sich die Mannschaft entwickelt...

  • b am 21.04.2017 18:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    was bedeutet das für den fcb  

    Auch als nicht basel fan, hatte ich stets freude wie sich der fcb immer wieder gegen starke teams aus europa behaupten konnte. Erfolge gab es nur in europa die CH-Liga war zu schwach. Die entscheidungen der letzten tage deuten auf kürzer treten, schade. Wünsche wicky glück ein zwei jahre fcb dann ab ins ausland.

  • mike am 21.04.2017 18:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Enttäuscht

    Bin sehr enttäuscht von der Wahl. Dachte endlich kommt ein grosser Trainer nach Basel um International mitmischen zu können. 1- 2 Jahre gehen wieder vorbei ohne was grosses bewirken zu können.

    • Luther2 am 21.04.2017 20:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @mike

      In einer derart schwachen Liga ohne ernsthafte Konkurrenz für Basel kann auch ein "grosser" Trainer nicht mehr bewirken. Des Weiteren würde kein "grosser" Trainer in einer max. B-Liga (internationaler Vergleich) eine Manschaft übernehmen wollen! Um wirklich was verändern zu wollen brauchen wir wieder eine halbwegs ausgeglichene Liga. Hier kann aber nur der SFV was daran ändern!

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