Pascal Erlachner

25. April 2018 12:35; Akt: 25.04.2018 15:41 Print

Spitzen-Schiedsrichter spricht über sein Outing

Super-League-Referee Pascal Erlachner gibt im Talk «Zoom Persönlich» einen Einblick in sein Coming-out.

«Ich bin nie als schwuler Schiedsrichter ausgepfiffen worden»: Schiedsrichter Pascal Erlachner und seine Erfahrung in der Super League. (Video: Teleclub)
Zum Thema
Fehler gesehen?

Lange hatte er dagegen angekämpft, sich gewunden und abgesondert. Bis zu seinem 30. Geburtstag, an dem er es endgültig satt war, sein wahres Ich weiter zu verhüllen. Pascal Erlachner, mittlerweile 38 Jahre alt, erinnert sich noch gut an sein Coming-out. «Ich sagte meinen Eltern, es tue mir leid, dass ihr Sohn ein Versager sei.»

Richtig frei fühlt sich der Lehrer und Spitzen-Schiedsrichter aber erst seit Dezember, als er zwei Wochen vor Weihnachten seine Homosexualität publik machte. «Es war sehr schön, wie mein Umfeld darauf reagiert hat.»

Auf Teleclub Zoom schildert Erlachner am Mittwochabend im Talk «Zoom Persönlich» (20 Uhr), wie es ihm seit dem Coming-out – auf und neben dem Platz – ergangen ist.

(sr)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rolf Graf am 25.04.2018 13:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hauptsache er ist zufrieden.

    Tragisch dass so etwas in der heutigen Zeit überhaupt noch ein Thema ist. Hr. Erlacher ist so oder so ein top Schiri und ich denke auch ein toller Mensch. Alles andere ist unwichtig für die Öffentlichkeit.

    einklappen einklappen
  • RicBellini am 25.04.2018 13:22 Report Diesen Beitrag melden

    Respekt

    Ich kenne Herr Erlachner aus der SL sehr gut. Der Austausch war stets korrekt und professionel. Er würde als Hetero den Job nicht besser machen. Sachbezogen muss ich sagen: Top. Sein outing finde ich mutig und Mut soll und muss belohnt werden. In diesem Fall mit : RESPEKT.

  • outing am 25.04.2018 12:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wofür

    wofür genau muss man sich eigentlich outen im sport und arbeit? ich hab mich bis jetzt noch nicht bei der arbeit vor meine gruppe hingestellt und gesagt, hey ich bin hetero...

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Toni Montana am 25.04.2018 20:08 Report Diesen Beitrag melden

    Normalo

    Warum müssen alle diese Menschen akzeptieren und so toll finden?Brauche solche Leute nicht.In anderen Ländern sind sie auch nicht so beliebt oder sogar verboten.

  • Markus K. am 25.04.2018 19:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Heutige Zeit

    Tragisch dass so etwas in der heutigen Zeit noch ein Thema ist. Seine sexuelle Neigung ist doch völlig nebensächlich. Er ist ein top Schriri und ein super Mensch. Der Rest spielt keine Rolle.

  • Kuno am 25.04.2018 18:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur fürs Protokoll

    Was mich am Artikel stört ist das Wort Spitzen. Spitzen - Schiedsrichter gibt es in der Schweiz schon lange nicht mehr. Beweis? CL oder WM mit CH Ref war mal!

  • David am 25.04.2018 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    Stellt euch vor...

    ... in der Schweiz gibt es Schwule, Lesbische und auch Heterosexuelle, die CEOs von grossen Firmen sind, kaum zu Glauben. Wann werden die über ihre sexuelle Neigung befragt?

  • Nando am 25.04.2018 16:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schiedsrichter

    Das Herr Erlachner sich zu seiner Sexualität geoutet hat finde ich persöhnlich in Ordnung! Aber ein guter Schiedsrichter ist er noch lange nicht!!