«Time-Out»

28. November 2012 15:10; Akt: 28.11.2012 15:32 Print

Der EHC Kloten wie zu seinen besten Zeiten

von Klaus Zaugg - Mit neuem Pavoni und alten Tugenden: Die sportliche Zukunft des EHC Kloten liegt in der Vergangenheit. Das bissige «Eishockey-Ballett» von Tomas Tamfal vollbringt Wunder in turbulenten Zeiten.

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Nehmen wir einmal an, ein Kloten-Fan kommt nach 20 Jahren Südamerika-Aufenthalt heim. Er hat in der Ferne nichts mehr über seinen EHC Kloten erfahren und nun hat er in Biel am Dienstag nach zwei Jahrzehnten wieder einmal ein Spiel seines Teams gesehen. Wie hätte sich dieser Heimkehrer gefühlt?

Unser «Kloten-Taliban» hätte die Arena bester Laune verlassen und festgestellt, dass sich nichts verändert hat. Dass in Biel noch immer das gleiche Stadion steht, im Stadionrestaurant noch immer die gleichen Plastikstühle stehen, und dass es sein altes, vertrautes Kloten noch immer gibt. Das gleiche Dress, der gleiche Stil wie damals in den 1980er-Jahren unter Trainern wie Stanislav Nevesely und Pavel Volek.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Und auch ein neuer Reto Pavoni ist herangewachsen: Lukas Meili ist nicht nur exakt gleich gross (178 cm) wie der legendäre Reto Pavoni, von 1986 bis 2002 Klotens Nummer 1. Er ähnelt im Stil Klotens bestem Goalie aller Zeiten auf verblüffende Art und Weise: Kein moderner Butterfly-Stilist, kein Riese und Blocker. Vielmehr ein altmodischer, flinker, reflexschneller «Gummigoalie».

Es ist, als sei in diesen stürmischen, turbulenten Zeiten ganz im Inneren der Kloten Flyers die Uhr zurückgedreht worden. Vielleicht ist es ja so, dass in Krisenzeiten Mannschaften eher näher zusammenrücken als in den Tagen des Ruhmes und der Sorglosigkeit.

Wer ist Tomas Tamfal?

Die Klotener haben in Biel 2:1 gewonnen. Sie bleiben im Rennen um die Playoffs. Sie haben ohne NHL-Star, mit einem Nobody als Trainer und einem Junior im Tor ein starkes Biel mit einem grossen Torhüter (Reto Berra), zwei NHL-Stars (Tyler Seguin, Patrick Kane) und einem Hockeygott an der Bande (Kevin Schläpfer) besiegt.

Wer ist Tomas Tamfal? Wer ist Lukas Meili? Ausserhalb von Kloten konnte auf diese Fragen letzten Sommer niemand eine Antwort geben. Noch nie seit Einführung der Playoffs (1986) wusste die Hockey-Schweiz so wenig über einen NLA-Trainer. Der 45-jährige Tscheche führt zum ersten Mal ein Profiteam.

Akribisch hochgearbeitet

Am 29. Juni hatte Kloten-Boss Wolfgang Schickli seinen Elitejunioren-Trainer gefragt, ob er bereit sei, die erste Mannschaft zu übernehmen. Tamfal sagte später, es sei für ihn «ein Tag wie ein Erdbeben» gewesen. Vor drei Jahten hatte Sportchef Roland Habisreutinger (jetzt Lugano) Tamfal aus Mannheim geholt, um Klotens kriselnde Elite-Junioren zu übernehmen. Der neue Mann brachte die Wende: Unter seiner Führung erreichten die Elite-Junioren zweimal das Finale.

Tomas Tamfal hat die für die tschechische Trainerkultur typische umfassende und hockeytechnisch weltweit beste Ausbildung genossen. In den 1980er-Jahren studierte er an der Prager Karls-Universität und schrieb seine Diplomarbeit über Powerplay und Boxplay. Sein Mentor: Pavel Volek, Choreograf des legendären Klotener Eishockey-Ballettes. Unter Volek war Kloten in den 1980er-Jahren die offensiv beste Mannschaft der Liga und erstmals Playoff-Finalist.

Wer nichts zu verlieren hat…

Tomas Tamfal muss in den Schuhen seiner Vorgänger Anders Eldebrink und Felix Hollenstein stehen – Titanen der Klotener Hockeykultur. Grössere Schuhe gibt es nicht. Hoffnungslos? Chancenlos? Nein. Wer nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen hat, kann Grosses leisten.

Der einstige Schüler von Pavel Volek hat inzwischen Klotens Eishockeyballett wieder auferstehen lassen. Es ist eine bissigere Variante als jene in den 1980er-Jahren. Beim 2:1 in Biel beeindrucken die Klotener durch Tempo, Präzision und Disziplin. Aber auch durch Leidenschaft, Mut, geradliniges Spiel und Zweikampfhärte.

Auf den Spuren von Pavoni

Tomas Tamfal ist ein Kandidat für den Titel «Trainer des Jahres». Und im Rückblick werden wir erkennen, dass der Quereinsteiger Wolfgang Schickli in turbulenten Zeiten als Manager sehr vieles richtig gemacht hat.

Der zweite Nobody, der jetzt Heldentaten vollbringt, heisst Lukas Meili (20). Klotens Goalie hat bei diesem 2:1 mit einer Abwehrquote von 96,77 Prozent sogar Biels grossen Reto Berra (93,94 Prozent) übertroffen. Auch Meili, das oft trainingsfaule, coole Genie aus der Organisation der ZSC Lions, steht im Schatten eines Titanen.

Röthelis heikles Problem

Er ist statistisch mit einer Saisonabwehrquote (92,41 Prozent) bereits besser als Ronnie Rüeger (89,70 Prozent) und drauf und dran, aus dem Schatten der 39-jährigen Legende zu treten. Wenn ihm das tatsächlich gelingen sollte, dann hat Klotens neuer Sportdirektor André Rötheli das Torhüterproblem für nächste Saison bereits gelöst.

Und wenn die Kloten Flyers die Playoffs schaffen, wird Rötheli vor einer ganz, ganz heiklen Entscheidung stehen: Er kann es sich dann eigentlich gar nicht leisten, auf die Dienste von Trainer Tomas Tamfal zu verzichten.

Bieler NHL-Stars abgemeldet

Aber was war mit den Bielern los? Sie hatten zuletzt in Bern gegen den mächtigen SCB einen grandiosen Triumph gefeiert (4:2), aber daheim die Revanche verloren (2:8). Sie vermochten gegen die flinken, mutigen und schlauen Klotener nie die Spielintensität zu entwickeln, die für einen Sieg notwendig gewesen wäre.

Gerade die NHL-Stars Tyler Seguin und Patrick Kane fühlten sich während dieses schnellen Lauf- und Tempospektakels, bei dem die gesamte Breite der Eisfläche genutzt wurde, nie richtig wohl. Die beiden Stanley-Cup-Helden (Boston, Chicago), gestählt in so mancher NHL-Schlacht, vermochten Lukas Meili einfach nicht zu überwinden.

Kritik? Nein, Lob!

Grund für Kritik an den beiden NHL-Stars? Nein, eher Grund für das gute Niveau unserer NLA und für ein grosses Lob für Klotens unbesungene Helden – für den jungen Torhüter und eben den Trainer dieser Mannschaft, die Erstaunliches leistet.

Die Bieler haben in einem Spiel drei Punkte verloren, die sich am Ende der Qualifikation im Kampf um die letzten Playoffplätze als entscheidend erweisen könnten.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • User am 28.11.2012 15:32 Report Diesen Beitrag melden

    Ein verägerter User

    Darf ich fragen was Sie gerraucht haben als Sie diesen Artikel geschrieben haben.

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  • Paul Meier am 28.11.2012 16:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wir werden es wohl nie erleben...

    Kein Artikel von Klaus Zaugg ohne das der "mächtige SCB" erwähnt wird. wir werden es wohl nie erleben...

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  • Ein Bieler am 28.11.2012 15:52 Report Diesen Beitrag melden

    Starkes Biel?

    Ich war wohl gestern an einem anderen Match Biel-Kloten als Klaus Zaugg...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Herger am 28.11.2012 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    Fan von Schickli oder was?

    Ich bin ein grosser Fan von Tamfal und freue mich, dass er einen guten Job macht. Aaber nach der Verherrlichung von Schickli im Slapshot jetzt wieder so ein Kommentar, als wäre Schickli dafür Verantwortlich, dass Tamfal Trainer ist. Es war die einzige verfügbare Variante die vertretbar war, nachdem man Hollenstein gehen liess.

  • Philipp Läderach am 28.11.2012 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    hat der Klaus dieses Spiel geschaut?

    Zu meinem Erstauen lese ich hier diesen Artikel und muss feststellen, dass Herr Zaugg wahrscheinlich ausser dem Sportaktuellbericht überhaupt nichts gesehen hat! Dieses Spiel, von zwei schwachen Teams bestritten, hatte eine typische Testspielintensität. Das Kloten gestern, ist bei weitem (ausser Goali Meili) von der Spielkultur der 80iger und 90iger entfehrnt! Dank des unerklärlich schwachen EHC Biel und der Nichtleistung im Abschluss, haben die Klotener die 3 Punkte mitgenommen!

    • Pädu am 28.11.2012 19:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Biel - Kloten

      Also ohne das Spiel von Kloten zu schmählern..... Aber diese Spiel darf Biel nie verlieren.... die Chncenauswertung war einfach schlecht und Biel Glücklos. Biel war klar besser und Kloten die glücklicheren! Die Tohüter waren di einzigen mit dem normalen Niveau! Seguin und Kane haben den schlechten Tag bezogen! Von Kloten stach NUR Hollenstein hervor... Der Rest schwach!!!

    • Michael am 29.11.2012 11:22 Report Diesen Beitrag melden

      Chancenplus für Biel

      Ich bin Kloten Fan und habe nur die Zusammenfassung auf sf.tv gesehen. Biel hatte sicher ein Chancenplus (da war ja auch einiges an Pfostenschüssen) und Kloten viel Glück. Letzteres muss man sich bekannlich auch erabeiten.

    • Kari am 29.11.2012 18:33 Report Diesen Beitrag melden

      Kloten wird immer stärker!

      So ein Quatsch! Ich habe das Spiel gesehen und Kloten hat sehr verdient gewonnen! Kloten ist eben von hinten bis vorne ein Team und nicht so wie Biel stark abhängig von 1-2 Spielern!

    • Hans Müller am 30.11.2012 09:54 Report Diesen Beitrag melden

      Ganzen Match gesehen!

      Biel war nur im 2. Drittel besser. Im 3. Drittel hatten sie die ersten 10 Minuten nicht zu melden. Darum war dann der Klotner Treffer auch verdient. Zudem war das Schussverhältnis 33 zu 31 für Kloten. Nebenbei hat Kloten auch noch einen Lattentreffer gehabt. Das Spiel hätte auf beide Seiten kippen können. Und so schlecht war dieses Spiel nun wirklich nicht.

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  • Paul Meier am 28.11.2012 16:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wir werden es wohl nie erleben...

    Kein Artikel von Klaus Zaugg ohne das der "mächtige SCB" erwähnt wird. wir werden es wohl nie erleben...

    • Marc Frutiger am 29.11.2012 06:58 Report Diesen Beitrag melden

      Dreht nicht durch

      Biel hat den SCB 2:4 besiegt... Und das stresst dich schon?? Der Z kommt auch irgendwo im Text schon wieder vor...

    • Thomas Wüthrich am 29.11.2012 07:20 Report Diesen Beitrag melden

      Gehts noch?

      Genau! Sogar in den Matchberichten von letztem Dienstag wurde der SCB schon wieder erwähnt! Skandalös, immer nur SCB?!?!

    • Jorma Peltonen am 29.11.2012 11:31 Report Diesen Beitrag melden

      ZSC am Strich

      Richtig nach Verlustpunkte ist der ZSC ja auch nur 1 Punkt über dem Strich bzw. vor Davos

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  • Thomas D. am 28.11.2012 16:50 Report Diesen Beitrag melden

    Sorry...

    aber Kloten ist gerade mal 3 Verlustpunkte über dem "Strich". Natürlich gab es das "Sommertheater", aber da ging (ausser Wick) kein einziger wichtiger Spieler weg. Auf dem Papier müsste Kloten deutlich weiter oben stehen, 3-4 Nativerteidiger (ich würde gerne 1-2 davon in unseren Reihen sehen) und auch im Sturm mit Hollenstein, Stancescu, Bieber, Bodenmann usw. eigentlich stark besetzt! Kloten spielt eigentlich unter (meinen) Erwartungen; also keine Grund für Loblieder!

    • Tim am 28.11.2012 16:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Meine meinung

      Meine meinung! Klassisches tiefstapeln! Ich denke die wirklichen sorgen und probleme kommen erst nächstes jahr!

    • aaa/bbb am 28.11.2012 17:15 Report Diesen Beitrag melden

      Verlustpunkte

      aber Kloten ist gerade mal 3 Verlustpunkte über dem "Strich". nicht wahr, denk an ZSC !

    • Thomas am 28.11.2012 17:19 Report Diesen Beitrag melden

      Zahlen

      6, es sind 6 Punkte bis zum Strich (Kloten 41 / Davos 35) oder 5 Punkte bis zum 2. Platz in der Tabelle. Es ist in beide Richtungen noch alles möglich. Übrigens haben die Flyers bis jetzt durchschnittlich pro Spiel 1.58 Punkte gesammelt. In den letzten Jahren haben jeweils 1.42 Punkte für den Einzug in die Play-offs gereicht ;-)

    • Thomas D. am 28.11.2012 18:25 Report Diesen Beitrag melden

      Zahlen (die richtigen)

      3, es sind 3 Verlustpunkte! Punkte hast du ja richtig erkannt, jetzt muss du nur noch wissen was es mit den Verlustpunkten auf sich hat; ev. hat Davos weniger Spiele absolviert? Und nach Verlustpunkten sind es 7 (sieben) Rückstand auf den 2. Platz (Gotteron). Zudem spreche ich nicht davon das es nicht reicht, ich spreche davon, dass eigentlich viel mehr als ein 5-8 Platz drinliegen müsste! Und ZSC-Fan bin ich nicht und werde ich sicher nie sein...

    • n.o am 28.11.2012 18:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      verteidiger problem

      Meine Meinung: bei keinem NLA Club würde ein Nicholas Steiner als Verteidiger in der 3. Linie eingesetzt werden. Von wegen "Papier". PS: und es spielt meistens noch ein Elite-Junior in der Verteidigung.

    • Andi am 28.11.2012 21:45 Report Diesen Beitrag melden

      Ganze braucht Zeit

      Unter anderem hat das Sommertheater die Vorbereitung empfindlich gestört. Auch kammen die zusätzlichen Ausländer auch erst später dazu. Und zu guter letzt sind neue Trainer an der Bande. Kloten ist in etwa dort, wo man Kloten erwarten darf. Ach ja, wo wäre Zug ohne die NHL Stars....?!

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  • el juan am 28.11.2012 16:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lukas meili

    erstens vorweg, tamfal macht einen grossartigen job. Bei lukas Meili bin ich mir sicher, dass er ein ganz grosser werden kann. Dennoch leistet er sich noch zuviele Unnötige Abpraller die einem das Blut gefrieren lassen. Auf jeden Fall macht es Spass den jungs zuzusehen. Obwohl ich mich Frage, ob es irgendwann einen Trainer geben wird, der anständiges Poweplay spielen lässt. Ich glaube immernoch dass sie eine interne wette laufen haben á la: wer ein powerplaytor erzielt, zahlt allen eine kiste bier:-)

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