«Time-out»

21. November 2012 15:56; Akt: 21.11.2012 16:36 Print

Die dümmsten Spieler der Sport-Geschichte?

von Klaus Zaugg - In Amerika können sich die Liga und die Spielergewerkschaft im Eishockey nicht einigen. Es ist eine seltsame Mischung aus Dummheit und bitterer Erfahrung.

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Vancouvers Keeper verstärkte während dem Lockout Ambri-Piotta, bestritt aber am Wochenende vom 5./6. Januar genauso wie alle anderen noch in der Schweiz spielenden NHL-Stars seine letzten Partien. Der kanadische Jungstar von den Colorado Avalanche stiess am 9. Dezember zu Ambri und verliess die Leventiner am 7. Januar wieder. Der Center der Ottawa Senators spielte während dem Lockout für die Rapperswil-Jona Lakers. Am 3. Januar 2013 flog er zurück in die Heimat, in der Hoffnung, dass die NHL den Spielbetrieb in dieser Saison doch noch aufnimmt. Womit er wenige Tage später recht erhielt. Der Stürmer der Boston Bruins lief bis am 31. Dezember für den EHC Biel auf. Nach der Spengler-Cup-Teilnahme mit dem Team Canada kehrte er in seine Heimat zurück. Der Kanadier kam von den Boston Bruins zum HC Lugano. Er verliess den Verein zum Jahreswechsel wieder. Davos nahm am 4. Dezember den 27-jährigen Schweden von den Dallas Stars unter Vertrag. Er war in der letzten Saison der erfolgreichste Skorer seines Teams. Der Captain von Stanley-Cup-Sieger Los Angeles Kings spielte für die ZSC Lions. Der Stürmer der Montreal Canadiens lief während der Lockout-Zeit für Fribourg-Gottéron auf. Der New-York-Rangers-Akteur gab ein Gastspiel bei den Lakers, reiste aber bereits Mitte Dezember wieder ab. Die Nummer 88 von den Chicago Blackhawks verstärkte während des Lockouts den EHC Biel. (vorne) Der Erstrundendraft von 2007 hatte zu Beginn des Lockouts bei Ambri einen kurzen Auftritt. Nach nicht einmal drei Wochen reiste der Stürmer der Montreal Canadiens wieder ab. Angeblich wegen einer Ellenbogen-Entzündung. Der Goalgetter der Detroit Red Wings sorgte beim EV Zug für Furore. Der Teamkollege von Mark Streit bei den New York Islanders stürmte während des Lockouts beim SC Bern. Tavares war in der letzten NHL-Saison achtbester Skorer der Liga. Der Center der Washington Capitals spielte für die Kloten Flyers. Wegen Adduktorenproblemen reiste er aber bereits vor dem Lockout-Ende zweimal in die USA. Der Kanadier gehört seit sechs Jahren zum Stamm der Washington Capitals. Der Stürmer der Buffalo Sabres wurde von den SCL Tigers verpflichtet. Er reiste Ende November für medizinische Abklärungen vorerst zurück nach Nordamerika reisen - und kam auch nicht mehr zurück. Der Verteidiger der Minnesota Wild wurde während dem Lockout ebenfalls von den SCL Tigers verpflichtet. Und auch er musste Ende November für medizinische Abklärungen zurück in die USA reisen. Zurück kam er nicht mehr. Der Ur-Berner von den Nashville Predators spielte während dem Lockout beim SC Bern. Der Kanadier (vorne) gab ein Gastspiel beim HC Genf-Servette. In der NHL spielt der Center für die San Jose Sharks. Anfangs Dezember reiste er aus persönlichen Gründen in die Heimat zurück. Der Verteidiger der New York Islanders lief während des NHL-Lockouts für den SC Bern auf. Wie bereits beim letzten NHL-Lockout lief der Center der San Jose Sharks für den HC Davos auf. Auch der zweite «NHL-Davoser» vom Lockout 2005 kehrte zum HCD zurück. Der Verteidiger der Montreal Canadiens verstärkte für die Dauer des Lockouts den HC Genf-Servette. Der Stürmer, der mit den Detroit Red Wings in seine erste NHL-Saison starten wollte, spielte wie die vier Saisons zuvor beim EVZ. Der Ducks-Verteidiger verstärkte den HC Lugano. Der Verteidiger der Montreal Canadians kehrte während dem Lockout zum EV Zug zurück. Bereits bevor er sein Glück in der nordamerikanischen Ferne gesucht und gefunden hat, war Diaz bei den Innerschweizern acht Jahre lang unter Vertrag. Der Nashville-Predators-Spieler verstärkte Red Ice Martigny für knapp einen Monat. Nach dem Abgang von Hörnqvist sicherte sich Martigny die Dienste des Boston-Bruins-Akteurs. (r.) Der Däne spielte für den NLB-Klub Langenthal. Er steht seit 2008 bei den Ottawa Senators unter Vertrag.

Diese NHL-Stars spielen während des Lockouts in der Schweiz.

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Alle nordamerikanischen Profiligen zusammen (Baseball, Basketball, Football) haben nicht so viele Spiele wegen Arbeitskämpfen annulliert wie die NHL. 1994/95 konnte am 11. Januar doch noch eine Einigung erzielt werden und eine «Hockey-Restsaison» (48 statt 82 Qualifikationsspiele) ausgetragen werden. 2004/05 fiel zum ersten Mal in der Geschichte des Profisportes eine ganze Saison wegen eines Arbeitskampfes aus. Inzwischen stehen wir im dritten Lockout. Zum dritten Mal hintereinander können sich Spielergewerkschaft und Liga im Eishockey nicht auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag einigen.

Wie ist das möglich? Im Grunde geht es um ein tiefes Misstrauen der Spieler gegenüber den Teambesitzern. Dieses Misstrauen ist im Eishockey im Quadrat grösser als in allen anderen Sportarten und ist das Resultat leidvoller Erfahrungen. Hinzu kommt, dass Verhandlungen in Nordamerika immer personalisiert werden: Wer gewinnt? Liga-Boss Gary Bettman oder Gewerkschafts-Chef Don Fehr? Die starken Egos hemmen die Kompromissbereitschaft. Denn beide Parteien wollen in der Öffentlichkeit am Schluss als Sieger da stehen. Der Verlierer in dieser Auseinandersetzung wird seinen Job los sein.

Das liebe Geld

Letztlich geht es um die Aufteilung der Gesamteinnahmen von 3,3 Milliarden Dollar in einer Liga, in der zwei Drittel der 30 Teams rote Zahlen schreiben. Bisher machten die Spielerlöhne 57 Prozent aus. Die Liga wollte diesen Anteil auf 43 Prozent drücken und offeriert nun eine Teilung 50:50 – mit sofortiger Wirkung. Eine sofortige Teilung 50:50 würde jedoch die bereits bestehenden Spielerverträge stark tangieren und zu Kürzungen führen. Was die Spieler nicht akzeptieren. Sie wollen, dass die existierenden Verträge respektiert werden. Durch eine sofortige 50:50-Teilung würden die Spieler aus den weiterlaufenden Verträgen insgesamt fast eine Milliarde Dollar verlieren.

Die Sturheit der NHL-Spielergewerkschaft kann durchaus zum Urteil «die dümmsten Spieler der Welt» führen. In allen anderen nordamerikanischen Profisportarten haben sich die Ligen und die Gewerkschaften immer zusammengerauft, bevor eine Saison ganz verloren war.

NHL spielt in einer eigenen Liga

Ein Blick zurück hilft beim Verständnis der Gegenwart. In allen nordamerikanischen Profisportarten haben sich die Spieler im Laufe der 1950er- und 1960er-Jahre zu Gewerkschaften zusammengeschlossen. Im Football 1956, im Basketball 1964, im Baseball 1966 und im Eishockey nach einem ersten gescheiterten Versuch 1957 schliesslich 1967. Es ging bei diesen Gewerkschaften darum, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, Versicherungsschutz zu bekommen, Pensionsregelungen für die Zeit nach der Karriere zu finden und die Löhne zu erhöhen.

Die NHL-Spielergewerkschaft hat jedoch eine ganz besondere, eine leidvolle Geschichte, die sich fundamental von allen anderen Gewerkschaften unterscheidet.

Gewerkschaftsgründer Alan Eagleson führte die Organisation 25 Jahre lang und endete schliesslich als Betrüger im Gefängnis. Der Rechtsanwalt aus Toronto war zeitweise der mächtigste Mann im nordamerikanischen Sport. Er arbeitete als Gewerkschaftsboss gleichzeitig auch als Spieleragent, kungelte mit den Teambesitzern und dem Liga-Präsidenten, organisierte die «Super Serie» von 1972 zwischen der Sowjetunion und Kanada, gründete den Canada Cup und wurde reich, mit Kanadas höchsten Orden geehrt und als einziger Gewerkschaftsboss in die Ruhmeshalle seines Sportes (Hall of Fame) aufgenommen.

Persona non grata

Die durch den Journalisten Russ Conway aufgedeckten Missstände führten 1991 zum Rücktritt von Alan Eagleson, Ermittlungen der Justiz, schliesslich sogar zum Eingreifen des FBI und 1996 zu einem rechtskräftigen Urteil gegen den einst allmächtigen Boss: 700 000 Dollar Busse und eine Gefängnisstrafe von 18 Monaten, von der er sechs Monate tatsächlich in einem Gefängnis in Toronto absitzen musste. «The Eagle», einst einer der populärsten Kanadier, hat alle Ehrungen verloren, musste aus der Hall of Fame austreten und ist auf Intervention einiger Spieler kürzlich sogar von den Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der «Super Serie» wieder ausgeladen worden.

Die Ermittlungen ergaben unter anderem, dass Alan Eagleson mit den Teambesitzern kungelte und so die Lohnentwicklung zu bremsen half, dass er allerlei Einnahmen der Gewerkschaft und sogar Versicherungsleistungen für die Spieler in die eigene Tasche steckte und auf Schweizer Bankkonten versteckte. Dieser beispiellose Verrat durch den Gewerkschaftsgründer und langjährigen Gewerkschaftsboss wirkt bis heute traumatisierend auf das Wesen und Wirken der Spielergewerkschaft mit ihren 1006 Mitgliedern nach.

Der «härteste Hund» Nordamerikas

Einen «Fall Eagleson» darf es nie mehr geben. Deshalb meiden die Gewerkschaftsbosse die Nähe zu den Teambesitzern und NHL-General Garry Bettman wie der Teufel das geweihte Wasser. Alan Eaglesons Nachfolger Bob Goodenow war für seine Sturheit nachgerade legendär – und musste nach der schweren Niederlage im Arbeitskampf 2004/05 (Einführung einer Salärobergrenze und eine verlorene Saison) gehen. Nach Ted Saskin (2005 bis 2007) kam Paul Kelly – und er hat seinen Posten in erster Linie wegen zu grosser Nähe zur Liga verloren. Nun führt Don Fehr die Spielergewerkschaft. Er gilt in Nordamerika als einer der «härtesten Hunde» und geniesst jetzt den zweifelhaften Ruhm, der einzige Gewerkschaftsfunktionär zu sein, der in zwei Sportarten (Baseball und nun Hockey) direkt für Meisterschaftsunterbrüche die Mitverantwortung trägt. Er hat bisher acht Verhandlungen um Gesamtarbeitsverträge zwischen Gewerkschaften und Ligen geführt und sechsmal ist es zum Unterbruch der Meisterschaft gekommen. Bei den fünf Vertragsstreitigkeiten im Baseball ging jedoch nie die ganze Saison verloren.

Sind die NHL-Profis die dümmsten Spieler der Sportgeschichte? Mehr und mehr muss die Antwort lauten: Ja. Sie haben es zum dritten Mal in Serie nicht geschafft, den auslaufenden Gesamtarbeitsvertrag rechtzeitig zu verlängern und dabei bereits einmal eine ganze Saison (2004/05) verloren.

Die Kompromisslosigkeit, die bisher alle Verhandlungen durchzogen hat, ist deshalb dumm, weil es gar nicht möglich ist, auf der ganzen Linie die Forderungen durchzusetzen: Es gibt für die Spieler ja gar keine echte wirtschaftliche Alternative zur NHL. Die Teambesitzer sitzen immer am längeren Hebel und können sich den Ausfall der Spiele oder der ganzen Saison durchaus leisten. Es geht hier um «Big Business». Die Meinung der Öffentlichkeit, der «kleinen Leute», der Fans spielt keine Rolle. Wenn nicht gespielt wird, werden die Spieler von den Klubs nicht bezahlt, die Verträge laufen aber weiter. Das Geld, das die Spieler während dieser Arbeitskämpfe verlieren, können sie nie mehr zurückholen. Es ist der ungleiche Kampf zwischen Milliardären und Millionären.

Wann beginnt die NHL-Saison 2012/13? Die Frage muss anders lauten: Wann sind die Spieler zum Kompromiss bereit? Erst dann wird gespielt. Je länger der Arbeitskampf dauert, desto grösser wird die Gefahr, dass die Teambesitzer mit Kompromissen nicht mehr zufrieden sind, sozusagen die Kapitulation verlangen und eine Schwächung der Gewerkschaft anstreben.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • goldfinger am 21.11.2012 17:30 Report Diesen Beitrag melden

    bitte keine einigung!

    tip top! so kann der powerblock des evzug (zetterberg, brunner, diaz) weiter powern ;-)

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  • Peter Richter am 21.11.2012 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    Respekt bitte!

    Herr Zaugg, ist es nötig die Spieler als dumm zu bezeichnen? Trotz der sicher "aussergewöhnlichen" Situation in der NHL vermisse ich doch den angebrachten Respekt gegenüber den Verantwortlichen. Offenbar ist es nicht so einfach eine Lösung zu finden und - ich wage es mich aus dem Fenster zu lehnen - Sie kennen die Lösung bestimmt auch nicht!

  • hans mueller am 21.11.2012 19:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    heuchler 

    die armen spieler jammern über die bösen besitzer. dabei sid sie genauso rücksichtslos gegenüber den wahren büetzer wie masseure, hallenwarte, souvenirverkäufer, etc.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • frank am 22.11.2012 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    es gibt halt nur wenige

    hm, viele haben halt immernoch nicht erkannt, dass nur die wenigsten in der NHL nach dem hockeyleben die füsse hoch nehmen können und nichts tun müssen... und von den gehältern die man so liest kann man dann auch noch ca. die hälfte an steuern abziehen. das gemotze über diese hockeymillionäre ist das gleiche wie über die top manager hier, nur die wenigsten verdienen so viel...

  • francis am 22.11.2012 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    hallo zsc?

    wo sind eigentlich alle zsc fans hin die noch so stolz gesagt haben sie seien die einzigen die nicht auf den zug aufgesprungen sind und die saison nicht verfälschen?

    • Sebi am 22.11.2012 19:29 Report Diesen Beitrag melden

      Verfälschung?

      Das was Brown bis jetzt geleistet hat, hat mit der Verfälschung der Liga nichts zu tun. Er ist ausser mit Strafen noch in keiner Weise aufgefallen.

    • Rogerio am 22.11.2012 19:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      50spiele

      Die einzige richtige verfälschung der liga sind die 50qualispiele!!

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  • Doesit Matter am 22.11.2012 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Kompromissbereitschaft vorhanden

    Die Spieler sind sehr wohl kompromissbereit und haben dies auch immer wieder betont. Daher würde sie ja auch einer Senkung auf 50/50 zustimmen, wenn denn die bestehenden Verträge respektiert würden. Dies finde ich nichts als fair. Wer von uns würde sich schon gerne einen bestehenden Arbeitsvertrag grundlos kürzen lassen?! Ich jedenfalls nicht...

  • Yannik Wesley am 22.11.2012 12:29 Report Diesen Beitrag melden

    An den Autor:

    wie würden sie reagieren wenn ihr boss auf einmal 50% ihrer nebeneinnahmen will? würden sie das einfach so akzeptieren?

  • Go Habs am 22.11.2012 08:52 Report Diesen Beitrag melden

    Bettman

    Wieso sind die Spieler die Schuldigen? Das Problem liegt doch viel eher bei Gary Bettman, der in allen drei Lockouts involviert war. Es kann ja nicht sein, dass die Spieler nach 2004 schon wieder nachgeben müssen, damit es einen neuen CBA gibt. Sonst kommt die Liga immer wieder um noch mehr zu holen, weil sie wissen das die Gewerkschaft nachgibt. Ein Hauptproblem ist, dass die Liga von Amerikanern geführt wird. Die Ligaführung sollte wieder nach Canada übergehen, wo sie hingehört. (Über 40% der Einnahmen werden von den 7 kanadischen Teams generiert.) Es ist kein Amerikanischer Sport.

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