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Federers Gegner
07. September 2010 08:19; Akt: 07.09.2010 10:50 Print
«Man kann nicht mehr Glück haben als er»
Jürgen Melzer hielt gegen Roger Federer erstaunlich gut mit und brachte ihn an den Rand eines Satzverlusts. Den Österreicher ärgerten später vor allem zwei Dinge.
Was Roger Federer und Jürgen Melzer den
Federers Zauberschlag in HD
So klar wie das Resultat war das Spiel aber nicht. Vor allem der zweite Satz verlief sehr ausgeglichen und Federer benötigte im Tie Break auch etwas Glück, um den ersten Satzverlust beim diesjährigen US Open abzuwenden. Gleich zweimal stand die Netzkante auf der Seite des Schweizers. «Ich war der bessere Mann. Man kann nicht mehr Glück haben als er in diesem Tie Break», ärgerte sich Melzer gemäss «Blick».
Big Points entscheidend
Federer wusste, dass er mit diesen zwei Punkten den Grundstein für seinen Sieg gelegt hatte. «Da hatte ich in zehn Minuten wirklich einiges Glück», so Federer, der sich beim Handschlag nach dem Match dafür entschuldigte. «Das war ein enges Match. Auch heute war es wegen dem Wind wieder schwierig zu spielen», analysierte Federer nach der Partie. «Jürgen war ein harter Gegner. Ich bin erleichtert, so einfach durchgekommen zu sein.»
Federer zeigte vor allem bei den Big Points die besseren Nerven. Während Melzer nur 2 von 12 Breakchancen nutzte, zeigte sich Federer wesentlich effizienter und machte 4 von 8 Punkte zum Servicedurchbruch. Seinen Möglichkeiten trauerte Melzer nach dem Spiel noch lange nach: «Er hat seine Chancen genutzt und ich eben nicht. Zwei von zwölf Breakbällen sind gegen so einen Spieler einfach zu wenig», so der Österreicher. «Ich glaube, das Ergebnis ist eigentlich viel glatter als es das Match war und das ärgert mich.»
Revanche gegen Söderling?
Federer trifft im Viertelfinal auf Robin Söderling. Mit dem Schweden hat der fünffache US-Open-Champion noch eine Rechnung offen. Schliesslich war es der Schwede, der beim French Open Federers Serie von 23 Grand-Slam-Halbfinals in Serie gebrochen hatte und den Titelverteidiger aus dem Turnier warf. «Das Spiel gegen Robin wird sicher nicht einfach. Er war schon immer sehr gefährlich. Mittlerweile ist er aber noch konstanter geworden», weiss Federer bereits jetzt. Im Head-to-Head führt der Schweizer aber immer noch mit 12:1.
(pre)




























