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US Open
29. August 2012 23:49; Akt: 30.08.2012 09:01 Print
Murray ohne Mühe - Clijsters sagt Adieu
Andy Murray lässst in der zweiten Runde der US Open gegen Ivan Dodig nichts anbrennen. Romina Oprandi verliert gegen Marion Bartoli und das letzte Major-Turnier von Kim Clijsters ist vorzeitig vorbei.
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Genau 111 Minuten brauchte Andy Murray bis sein Sieg gegen Ivan Dodig feststand. 6:2, 6:1, 6:3 lautete das deutliche Resultat. Der Schotte konnte seinen Gegner insgesamt sechsmal breaken, selber musste er den Aufschlag nie abgeben. In der dritten Runde triffe Murray auf den Sieger der PArtie zwischen Pablo Anduja und Feliciano Lopez.
Infografik TennisbelägeOprandi scheidet aus
Romina Oprandi scheidet am US Open in New York in der 2. Runde aus. Die Bernerin verliert gegen Marion Bartoli 2:6, 6:1, 5:7. Nach 1:55 Stunden beendete eine mit Slice geschlagene Rückhand Oprandis ins Netz die Partie, die im dritten Satz gutklassiges und spannendes Tennis hervorbrachte. Zuvor hatte die Schweizerin bei eigenem Service zwei Spielbälle zum Einzug ins Tiebreak vergeben.
Oprandi war nahe dran, erstmals in ihrer Karriere in Flushing Meadows die 3. Runde zu erreichen. Im zweiten und dritten Satz spielte die 26-Jährige phasenweise hervorragend und brachte die Französin immer wieder in Bedrängnis. Im dritten Durchgang drehte Oprandi nach einem 1:3-Rückstand zwischenzeitlich die Partie und lag ihrerseits mit einem Break in Führung. Und bei 5:5 und Aufschlag Bartoli bot sichder Weltnummer 56 noch einmal die Chance, in Führung zu gehen. Insgesamt verbuchte die Schweizer Nummer 1 sechs Punkte mehr als ihre Widersacherin, die nun auf ihre Landsfrau Kristina Mladenovic trifft.
Kim Clijsters hört auf
Eine grosse Einzel-Karriere geht am US Open in New York zu Ende. Kim Clijsters verliert in der 2. Runde gegen Laura Robson 6:7 (4:7), 6:7 (5:7) und bestreitet dabei ihr letztes Einzel. Clijsters wehrte sich im Arthur Ashe Stadion gegen Robson lange, musste sich aber letztlich der stark aufspielenden britischen Teenagerin beugen, die nach 2:06 Stunden ihren dritten Matchball mit einem Servicewinner verwertete. Beim Stand von 5:6 vermochte Clijsters noch zwei Matchbälle bei eigenem Aufschlag abzuwehren.
Die ehemalige Nummer 1 der Welt, die vor dem Turnier ihr Karriereende angekündigt hatte, steht im Doppel und im Mixed-Wettbewerb noch im Einsatz.
Del Potro und Ferrer jubeln
Lleyton Hewitt konnte erstmals seit drei Jahren wieder ein Spiel an den US Open gewinnen. Nachdem er die letzte Austragung verletzungsbedingt verpasste und 2010 in der ersten Runde scheiterte, feierte der Australier gegen den Deutschen Tobias Kamke einen Viersatzsieg. Es ist dies der insgesamt 42. Sieg des 31-Jährigen in Flushing Meadows. Von den momentan noch aktiven Spielern konnte nur Roger Federer öfters gewinnen.
Ebenfalls Favoritensiege feierten Juan Martin del Potro und David Ferrer. Der an 4 gesetzte Spanier schlug den Südafrikaner Kevin Anderson glatt in drei Sätzen. Kleinere Probleme bekundete Lokalmatador John Isner bei seiner Zweitrundenpartie. Erst in vier Sätzen vermochte er den ungesetzten Belgier Xavier Malisse bezwingen (6:3, 7:6, 5:7 und 7:6). Sogar über fünf Sätze zittern musste Janko Tipsarevic. Der Serbe ringt Guillaume Rufin aus Frankreich nach einem Zweisatzrückstand mit 4:6, 3:6, 6:2, 6:3 und 6:2 nieder.
Haas verliert nach 2-Satz-Vorsprung
Umgekehrt erging es dem Deutschen Tommy Haas. Er verliert gegen den Letten Ernests Gulbis nach einer 2:0-Satzführung. Doppelt bitter: Zum ersten Mal seit den Australian Open 2010 war Haas wieder bei einem Grand-Slam-Turnier gesetzt. Ebenfalls unerwartete Niederlagen mussten die gesetzten Viktor Troicki, Michail Juschni und Andreas Seppi einstecken.
Bei den Damen zieht die Nummer 1 der Setzliste, Viktoria Asarenka, nach dem 6:2 und 6:2 über die Belgierin Kirsten Flipkens in die dritte Runde ein. Ebenfalls durch sind Petra Kvitowa und Na Li.
Federer spielt erst in der Nacht auf Freitag
Ihre zweiten Einsätze haben Roger Federer und Stanislas Wawrinka noch vor sich. Federer trifft in der Nacht auf Freitag (1 Uhr MEZ) auf den Deutschen Björn Phau. Ebenfalls am Freitag ist Wawrinka im Einsatz. In der 2. Runde wartet Steve Darcis (ATP 74) auf die Schweizer Nummer 2.
Gegen den Belgier tritt der Romand, der 2010 in Flushing Meadows die Viertelfinals erreicht hat, als Favorit an. Gegen den 28-Jährigen aus Lüttich, der sich gegen Malek Jaziri aus Tunesien in vier Sätzen durchsetzte, gewann Wawrinka in der bisher einzigen Begegnung auf höchster Stufe vor vier Jahren im Davis Cup in fünf Sätzen. Gegen den Belgier erwartet Wawrinka einen «harten Kampf», zumal Darcis eine ähnliche Spielweise wie der Schweizer pflegt.
(als/fbu/si)
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