Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Zauberschlag
31. August 2010 13:11; Akt: 31.08.2010 13:13 Print
Die Grenzen von Federers Traumwinner
Roger Federers Schlag durch die Beine war auch an der Pressekonferenz das Thema schlechthin. Doch auch mit diesem Trick ist nicht alles möglich.
Roger Federer riss beide Arme in die Höhe und konnte sich ein schelmisches Grinsen nicht verkneifen. Der «Tenniskünstler» hatte nach eigenem Netzangriff und einem gekonnten Lob seines Gegners wieder einmal einen Zauberschlag erster Güte gezeigt. Wie schon im Halbfinale gegen Novak Djokovic vor einem Jahr überraschte er Brian Dabul mit einem unglaublichen Passierball zwischen den Beinen. Dem Argentinier blieb nur das Staunen. Das Publikum hingegen riss es von den Sitzen und es bedankte sich mit einer Standing Ovation für diesen sensationellen Traumwinner.
Bildstrecken Schweizer am US Open 2010Funny US Open 2010 Infografik Tennisbeläge«Ich drehte mich um und konnte es selber kaum glauben, dass der Ball noch in der Ecke gelandet war», kommentierte Federer seinen Zauberschlag auf der anschliessenden Pressekonferenz. «Ich habe den Ball gar nicht aufspringen sehen. Erst nach der Reaktion des Publikums wusste ich, dass der Ball drin war.» Immer wieder musste der Baselbieter seinen Trickschuss ausführlich erklären. Dabei verriet Federer auch, dass er solche Trickshots nicht speziell trainiere und dass der heutige Passierball zwar schwieriger zu schlagen, aber wohl weniger wichtig gewesen sei, als derjenige vor Jahresfrist gegen Djokovic.
Dosentrick mit Zauberschlag?
Ob er eine Rangliste mit den Top 10 seiner besten Schläge führe, wurde Federer gefragt. «Nein, aber ich weiss, dass es auf YouTube viele solcher Videos gibt. Ich habe mir diese auch schon angeschaut, denn einige Punkte sind auch bei mir unterdessen vergessen gegangen.» Nach seinem Trickschuss auf dem Platz wollten einige neugierige Journalisten auch wissen, ob sein Kunstschuss im Gillette-Werbespot, wo Federer einem Requisiteur mit einem Aufschlag eine Dose Rasierspray vom Kopf fegte, echt sei. Dazu äusserte sich die Weltnummer 2 aber nicht. Schliesslich sei die Diskussion über die Echtheit immer noch im Gang.
Auf die Frage, ob er die Dose auch mit seinem Zauberschlag zwischen den Beinen vom Kopf schiessen könne, antwortete Federer mit einem breiten Lächeln im Gesicht: «Das wäre schwer - mit der Flugkurve nach oben. Ich glaube, die Nase und alles andere würden zuerst getroffen werden. Nein, das könnte ich wohl wirklich nicht.»
Federer macht den Wilhelm Tell
Im Grossformat auf dem Videoportal ![]()
(Quelle: Youtube)
(pre)




























