US Open Halbfinal

10. September 2011 01:39; Akt: 11.09.2011 09:23 Print

Eine weitere bittere Niederlage für FedererEine weitere bittere Niederlage für Federer

Erstmals seit 2002 hat Roger Federer in einem Kalenderjahr keinen Major-Titel gewonnen. Im US-Open-Halbfinal unterlag er Novak Djokovic nach zwei Matchbällen 7:6 (9:7), 6:4, 3:6, 2:6, 5:7.

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Novak Djokovic gewinnt zum dritten Mal in diesem Jahr einen Grand Slam Titel. Die Freude über den Sieg und der Dank zum Himmel. Der Serbe sinkt zu Boden. Davor musste er sich noch am Rücken behandeln lassen. Rafael Nadal nutzte alles rennen nichts. Egal wie schnell er unterwegs war. Rafael Nadal. Samanta Stosur (Aus) küsst den Pokal. Sie gewinnt zum ersten Mal in ihrer Karriere die US Open. Ihre Überlegenheit musste auch Finalverliererin Serena Williams anerkennen, die aber kurz darauf schon wieder lachen konnte. Auch ihr war ein erfolgreiches Turnier geglückt. Nägelkauen bei Serena Williams. Gibt Schauspieler Alec Baldwin da Anweisungen. Samantha Stosur scheint bei ihrem Aufschlag beinahe vornüber zu fallen. Serena Williams ausser sich vor Wut. Ein Winner von ihr wurde von der Schiedsrichterin als Punkt für Stosur gewertet, weil Williams sich zu früh zu laut gefreut hatte. Guckt Nadal etwa sorgenvoll in Richtung Final? Andy Murray musste im Halbfinal mächtig beissen... ...jubeln konnte hingegen sein Gegner Rafael Nadal. Siegreich war auch Serena Williams. Sie feierte ihr Weiterkommen mit einem Freudensprung. Weniger glücklich war am Ende der Partie ihre Gegnerin Caroline Wozniacki. Der Traum vom ersten Grand-Slam-Titel ist wieder ausgeträumt. Federer kassiert im Halbfinal eine bittere Niederlage. Am Ende blieb dem Schweizer nur ein mitleidiges Tätscheln seine Bezwingers auf den Rücken. Djokovic reagierte mit einem riesigen Schrei auf seinen Sieg. So ein Sieg muss ausgiebig gefeiert werden. Rafael Nadal wechselt sein Shirt. Andy Roddick lässt sich im Halbfinal pflegen. Relaxed: Andy Murray übersteht das Aufschlaggewitter von John Isner. Murray jubelt, Isner leidet. Roger Federer zeigt eine super Vorstellung und zieht ins Halbfinal der US Open ein. Serena Williams Hände mit den leuchtenden Fingernägeln. Dort trifft er auf Novak Djokovic, der sich gegen seinen Freund Janko Tipsarevic durchsetzte. Was für eine innige Verabschiedung der beiden. Bevor es soweit war, musste der Serbe aber viel Arbeit leisten. Da braucht es auch mal eine Verschnaufspause. Djokovic musste vollen Einsatz geben. Versuchte sogar einen Tweener. Das gefällt auch seiner Freundin, Jelena Ristic. Vollen Körpereinsatz zeigte auch Rafael Nadal, zur Verzückung der weiblichen Fans. Der Schweiss der Erleichterung. Im Spiel von Andy Roddick gegen David Ferrer leckte plötzlich der Platz. Ein Loch war entstanden. Und wieder daselbe Bild. Helfer müssen den Platz vom Arthur-Ashe-Stadion vom Regenwasser befreien. Nadal &. Co durften zwar für einige Minuten ran, nach ein paar Games war aber schon wieder Schluss. Nicht nur David Ferrer ärgerte sich masslos über den erneuten Unterbruch. An Tennis ist an diesem Tag nicht zu denken. Das Arthur-Ashe-Stadion steht komplett unter Wasser. Einige Zuschauer harrten noch eine Weile aus, in der Hoffnung, dass es doch noch losgehen könnte. Verregneter Blick ins weite Rund. Alle mussten sich früh auf den Heimweg machen. Das könnte für Roger Federer so ungefähr das anstrengendste an der Partie gegen Juan Monaco gewesen sein. Andrea Petkovic: Sie ist nur wegen dem Ball etwas unförmig. Roger Federer für einmal mit Baseball-Cap. Federer beim Versuch seines Zauberschlags. Jo-Wilfried Tsonga hatte in seinem Achtelfinal mächtig zu beissen. Am Ende konnte der Franzose aber wieder seinen Siegestanz aufführen. Dynamisch: Svetlana Kuznetsova. Novak Djokovic wurde von Alexandr Dolgopolov im ersten Satz des Achtelfinals mächtig gefordert. Liegestützen mitten im Spiel? Wohl eher nicht... Andy Murray leidet trotz gutem Spiel in Runde 3. Etwas freundlicher: Murrays Freundin Kim Sears. Night-Session vor dem Arthur Ashe Stadion. Vera Zvonarewa will für sich sein. Jonglier-Künstlerin Maria Kirilenko. Rafael Nadal wird an der Pressekonferenz nach dem Nalbandian-Duell von Schmerzen gequält. Fans. Donald Young: Der junge Amerikaner verzückt New York. Tweener von Juan Ignacio Chela Rafael Nadal lässt sich in seinem Drittrundenspiel gegen David Nalbandian pflegen. Vier Bälle auf dem Schläger, ... ... deren drei in der Hand. Serena Williams zeigt ihre Beweglichkeit. Novak Djokovic schafft den Spagat nicht ganz. Dafür schwingt er das Bein schön. Das ist Ana Ivanovic. So kennt man sie besser. Jo-Wilfried Tsonga steuert Richtung Viertelfinal mit Roger Federer. Erst muss der Schweizer aber Juan Monaco ausschalten. Imposant: Das Arthur Ashe Stadion in Flushing Meadows. Die Freude muss raus: Francesca Schiavone. Die Italienerin mühte sich mit Chanelle Scheepers aus Südafrika über drei Sätze. In Rücklage: Roger Federer. Der Mann mit der Sonnenbrille: Janko Tipsarevic. Der «Federer Express» beim Training. Echte Handarbeit made in New York. Aus in der 2. Runde. Stanislas Wawrinka droht der Rauswurf aus den Top 20 der Weltrangsliste. Bezwinger Donald Young feiert seinen 5-Satz-Sieg gegen die Nummer 2 der Schweiz gebührend. Nicolas Mahut half auch ein Medical Timeout nicht gegen Nadal. Beim Stand von 2:6, 2:6 gab der Franzose auf. Rafael Nadal konnte etwas Kraft sparen, die er gegen David Nalbandian in der nächsten Runde wohl gut brauchen kann. Auch die Ballkinder können mit der kleinen Filzkugel umgehen. Der Jubel bei Andy Murray ist gross - seine Aufholjagd gegen Robin Haase war es auch. Der Überraschungsmann aus Holland warf den Schotten beinahe aus dem Turnier - aber eben nur beinahe. Daumen hoch von Andy Roddick. Der Oldie aus Nebraska bedankt sich bei den Fans für den Support. Ein Küsschen zum Himmel von Maria Kirilenko nach dem Sieg gegen Christina McHale. Erkennen Sie die Silhoutte? Richtig, es ist Daniela Hantuchova. Novak Djokovic zeigt den Federer-Special. Der Serbe hat den Zauberschlag des Schweizers vor zwei Jahren hautnah miterlebt. Jetzt die späte Genugtuung. Djokovic-Gegner Carlos Berlocq freut sich über sein erstes Game - im dritten Satz (!). Die Freundin von Novak Djokovic, Jelena Ristic, nimmt's gelassen zur Kenntnis. Serena Williams präsentiert ihre Beweglichkeit. Caroline Wozniacki mit vollem Einsatz. Roger Federer in ungewohnter Pose. Jelena Jankovic muss sich wieder einmal pflegen lassen. Jo-Wilfried Tsonga am Ende sein Kräfte? Wohl kaum. Der Franzose schaffte den Einzug in die dritte Runde problemlos. Da trägt aber jemand sehr patriotische Socken... ...es ist die Amerikanerin Bethanie Mattek-Sands. Ob Irina Falconi vor lauter Haaren noch irgendetwas sieht? Julien Benneteau scheint etwas unter der Hitze zu leiden. Der Freudesprung von Irina Falconi nach ihrem Sieg über Dominka Cibulkova. Auch wenn es nicht so aussieht, Andy Roddick hatte genug Luft für die erste Runde. Maria Scharaowa hat die Haare schön. Marcos Baghdatis zeigt sich akrobatisch. Angelique Kerber bejubelt ihren Sieg gegen Agnieszka Radwanska. Was gibt's denn da bei Yanina Wickmayer zu sehen? Novak Djokovic hat beim Autogramm geben mehr geschwitzt als bei seinem Kurzeinsatz auf dem Platz. Die Haarpracht von Daniela Hantuchova. Das Röckchen von Galina Voskoboeva ist schon beinahe eine optische Täuschung. Caroline Wozniacki in ihrem weissen «Wimbledon-Outfit». Keine jubelt so elegant wie Ana Ivanovic. Simona Halep wirft French-Open-Siegerin Na Li aus dem Turnier. Sonnenuntergang über Manhattan. Täglich muss die grosse Anzeigetafel nachgeführt werden. Rafael Nadal in Jubelpose. Noch ist er aber nicht in Topform. Roger Federer bekundet in der Startrunde gegen Santiago Giraldo mit 6:4, 6:3, 6:2 keine Probleme. Der Unparteiische im Spiel von Federer erhält sein Mikrofon zurück. Er hatte es mit einer Handbewegung abgeschlagen. Schmerzen bei Gaël Monfils. Grigor Dimitrovs Verrenkung. Venus Williams schlägt auf. Die Eröffnungsfeier auf dem Centre Court. Wegen Regens mussten mehrere Qualifikationsspiele abgesagt werden. Tennisbälle liegen verlassen auf dem durchnässten Boden. Nur noch ein Funktionär ist auf dem Platz und versucht das Wasser wegzuwischen. Federer im Training.

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2011 wird als das Jahr in die Schweizer Tennisgeschichte eingehen, in welchem Roger Federer seit langem wieder einmal ohne Grand-Slam-Titel dastand. Eine Ära geht damit zu Ende. Im Halbfinal des US Open unterlag der Schweizer Novak Djokovic mit 7:6 (9:7), 6:4, 3:6, 2:6, 5:7. Und dies, nachdem er selber zwei Matchbälle hatte.

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Kein Grand Slam für Federer im Jahr 2011: Ist seine grosse Zeit jetzt vorbei?
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Für Federer gab es in der letzten Phase der Partie die bitterste Duplizität der Ereignisse: Nachdem er im Vorjahr im Halbfinal dem Serben nach zwei vergebenen Matchbällen unterlegen war, fehlte ihm im fünften Satz diesmal bei 5:3, 40:15 wieder nur ein Pünktchen zum Einzug in den 24. Major-Final. Im Gegensatz zu 2010 hatte er diesmal sogar eigenen Aufschlag, aber dies änderte nichts, im Gegenteil: Djokovic wehrte den ersten Matchball mit einem der wohl schnellsten Vorhand-Returns in der Turniergeschichte ab und hatte dann Glück, dass Federers Vorhand beim nächsten Punkt via Netzkante ins Out segelte. Kurz darauf nützte er dann seinen ersten Siegpunkt nach 3:51. «Das ist mein wohl wichtigster Sieg in diesem Jahr, wenn man die ganzen Umstände betrachtet», so Djokovic unmittelbar nach dem Spiel.

Vorentscheidend für die Wende war wohl der Anfang des dritten Satzes gewesen: Bei Djokovic wuchs die Frustration, da er keinen Weg gegen Federers dominantes Spiel zu finden schien und der Baselbieter liess umgekehrt nach den beiden ersten Sätzen kurzzeitig etwas nach. Die Weltnummer 1 gewann aber in dieser delikaten Phase die Oberhand: Im zweiten Game schaffte der «Djoker» nach einem Game, das fünffmal über Deuce führte, das 2:0. Von da an dominierte er zwei Sätze lang, auch, weil Federers Fehlerquote massiv anstieg. Erst im fünften Satz spielte Federer dann wieder deutlich besser.

Federers starker Start

Federer hatte sich den Zweisatz-Vorsprung mit starkem Spiel in den wichtigen Momenten verdient. Im ersten Satz hatte er versucht, bei den Aufschlagsspielen seines Gegners viel Druck zu machen, war aber vor allem beim Return viel zu fehlerhaft. Im Tiebreak ging die Taktik dann aber auf und Federer verwertete schliesslich den fünften Satzball.

Im zweiten Satz zeigte der Baselbieter, dass er sich in den letzten Wochen wieder stark verbessert und deutlich an Selbstvertrauen gewonnen hat. Er spielte auch von der Grundlinie aus grossartig und die einhändige Topspin-Rückhand war so stark, wie seit langem nicht mehr. Entscheidend war letztlich Federers zweiter Servicedurchbruch im viel zitierten siebten Game, das er zu Null schaffte.

Wieder nach 2:0 out

In seinen 48. ersten Grand-Slam-Turnieren hatte Federer nie nach Zweisatz-Führung noch verloren, nun ist ihm dies zum zweiten Mal in Serie passiert. In Wimbledon war er im Viertelfinal an Jo-Wilfried Tsonga gescheitert, ohne sich in den letzten dreieinhalb Stunden der Partie auch nur einen Breakball zu erspielen. Auch für Djokovic war die gestrige Partie ein seltenes Ereignis: Er hatte bisher erst einmal nach 0:2 noch gewonnen, 2005 in Wimbledon gegen Guillermo Garcia-Lopez.

«Nur» ein Major-Final in diesem Jahr

Gemessen an seinen aussergewöhnlich hohen Standards kann Federer mit dem Grand-Slam-Jahr nicht zufrieden sein. Er stand einzig beim French Open im Final, nachdem er als bisher einziger Spieler Djokovic eine Niederlage zugefügt hatte und erreichte die Halbfinals des Australian und US Open sowie den Viertelfinal von Wimbledon.

(si)

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  • wolf am 11.09.2011 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Ach bitte...

    Ich möchte mal sehen wer von euch als drittbester in irgendwas auf der Welt zurücktreten würde wenn es einem noch spass macht und man dabei noch gut verdient. Stellt euch vor es würden alle nichts mehr machen wenn sie nicht der beste der welt sind. Ich z.b. bin nicht mal in der top 10 der besten wirtschaftsprüfer der welt(nehm ich an) soll ich jetzt etwa arbeitslos werden?

  • Boris Jevremovic am 11.09.2011 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    Nr. 1

    Liebe Leute, man kann nicht ewig die Nr. 1 sein. King Roger wurde von einem jüngeren, derzeit besseren Spieler gestürzt. Wenn man bedenkt, was Novak trotz seiner Glutenallergie leistet, sollte man - auch als Schweizer - einfach mal den Hut ziehen, was die richtigen Tenniskenner aus der Schweiz auch machen - danke euch! Jeder Spieler hat seinen eigenen Charakter. Djokovic wurde im letzten Satz bei jedem Aufschlag mit Schreien aus dem Publikum abgelenkt. Ihm war jedoch nichts anzumerken bis Federer die 2 Matchbälle hatte und er sein Gesicht etwas verzog (mega schlimm) tut mir leid für euch!

  • savo am 11.09.2011 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    verdient gewonnen

    Super geil hammer djoker! djoker hat die ersten beiden sätzen sehr, sehr schlecht gespielt, das war für federer wirklich ein grosszügiges geschenk, aber dan in den sätzen 3/4 hat er ihn an die wand gespielt, verdient gewonnen! wer ihn jetzt (wiedermal!!) als unsportlich, arrogant bezeichnet, soll nicht mehr tennis schauen! das ganze stadion war die ganze zeit für fedi, sogar beim fehler von djokovic (service) wurde applaudiert, beim aufschlag von nole zwischendurch gepfiffen, was wirklich unfair war, frechheit! wie er selbst sagte, genau bei den matchpoints brauchte er einen energieschub!!!

    • Dany Ryf am 13.09.2011 09:31 Report Diesen Beitrag melden

      verdient gewonnen

      ab dem zweiten Ausrufezeichen bin ich einverstanden mit Deinem Beitrag. was davor steht ist einfach nicht wahr und offenbar Frust weil das Spiel so knapp entschieden wurde!

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