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US Open
01. September 2011 12:13; Akt: 01.09.2011 20:52 Print
Federer lässt Sela keine Chance
Roger Federer gewinnt die zweite Runde des US Opens gegen Dudi Sela locker 6:3, 6:2, 6:2. Das Spiel war ein Spaziergang für den Schweizer: Schon nach einer Stunde und 17 Minuten hatte er Feierabend.
Roger Federer bleibt am US Open in Flushing Meadows in der 2. Runde unbehelligt. Der 30-jährige Basler besiegt den Israeli Dudi Sela (ATP 93) in 77 Minuten 6:3, 6:2, 6:2. Federer hatte es pressant. Die 1:17 Stunden Spieldauer bedeuteten das schnellste (komplett gespielte) Männer-Einzel am diesjährigen Turnier. Dem Schweizer gelang viel. Er schlug sechs Asse und 21 weitere Servicewinner. Nach seinem ersten Einzel hatte er sich noch beklagt, man komme mit dem Aufschlag wegen des langsameren Belags kaum zu "billigen Punkten". Federer schlug indessen diesmal ausgesprochen stark auf: Er brachte 72 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld; 60 Prozent gelten als gute Marke. Der Gegner erspielte sich diesmal keine einzige Breakmöglichkeit.
Bildstrecken Federer in Zahlen von 1 bis 30 Infografik Federers RekordjagdEin Prüfstein stellte das Leichtgewicht Dudi Sela (1,75 m/65 kg) für Roger Federer aber noch nicht dar. Dem Israeli fehlte es nicht nur an Reichweite. Womöglich bewegte sich Sela im oberen Bereich seiner Möglichkeiten, dennoch vermochte er Federer in keinster Weise zu bedrängen. In den ersten beiden Sätzen hielt der Aussenseiter resultatmässig bis zum 2:2 mit, ehe Federer davonzog. Trotzdem produzierte der Schweizer in den ersten beiden Sätzen mehr Fehler (19) als Gewinnschläge (18). Erst im dritten Satz, als die Gegenwehr Selas kaum mehr vorhanden war, gelang es Federer noch, die Statistik zu verbessern (mit 13:7 Gewinnschlägen).
Aber zweifelsfrei darf Federer mit seinen ersten zwei Partien und den ersten fünf US-Open-Tagen zufrieden sein. Er geht davon aus, dass sich mit den stärkeren Gegnern automatisch eine Steigerung einstellen wird. In der 3. Runde trifft Federer am Samstag entweder auf den als Nummer 27 gesetzten Marin Cilic oder den erst 18-jährigen Australier Bernard Tomic (ATP 60). Gegen Cilic hat Federer bislang zweimal klar gewonnen; gegen Tomic spielte er noch nie.
(si)
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Von hinten
Einfach klasse wie er spielt! Er ist der einzige Tennisspieler, dem ich gerne zu schaue. Nicht weil er nicht stöhnt wie seine Gegner, sondern seine gelassene Art. Drücke ihm jedenfalls die Daumen, damit er den Titel holt. Auch wenn er nicht der Favourit [...] ist, ist es doch möglich. Hopp Federer!
Unerzwungene Fehler
Viel zu viele unerzwungene Fehler, auch heute wieder. So wird das nichts. Spätestens im 1/4 ist Schluss
Ohne Druck
Federer musste nicht besser spielen, er war haushoch überlegen. Man kann noch nicht sagen, in fast für einer Form er sich befindet. Klar, steigern muss er sich noch, aber man kann nicht von den frühen Runden auf spätere schliessen. Entscheidend ist, dass er sein bestes Tennis zeigt, wenn es wichtig ist - und dass er es konstant halten kann.