US Open

03. September 2011 12:21; Akt: 04.09.2011 10:55 Print

Federer nach Satzverlust im AchtelfinalFederer nach Satzverlust im Achtelfinal

Roger Federer erreicht seinen 30. Achtelfinal bei Majors in Serie. Die Weltnummer 3 bezwingt Marin Cilic in vier Sätzen trotz nicht immer überzeugendem Spiel. Nächster Herausforderer von Federer ist der Argentinier Juan Monaco.

Bildstrecke im Grossformat »
Novak Djokovic gewinnt zum dritten Mal in diesem Jahr einen Grand Slam Titel. Die Freude über den Sieg und der Dank zum Himmel. Der Serbe sinkt zu Boden. Davor musste er sich noch am Rücken behandeln lassen. Rafael Nadal nutzte alles rennen nichts. Egal wie schnell er unterwegs war. Rafael Nadal. Samanta Stosur (Aus) küsst den Pokal. Sie gewinnt zum ersten Mal in ihrer Karriere die US Open. Ihre Überlegenheit musste auch Finalverliererin Serena Williams anerkennen, die aber kurz darauf schon wieder lachen konnte. Auch ihr war ein erfolgreiches Turnier geglückt. Nägelkauen bei Serena Williams. Gibt Schauspieler Alec Baldwin da Anweisungen. Samantha Stosur scheint bei ihrem Aufschlag beinahe vornüber zu fallen. Serena Williams ausser sich vor Wut. Ein Winner von ihr wurde von der Schiedsrichterin als Punkt für Stosur gewertet, weil Williams sich zu früh zu laut gefreut hatte. Guckt Nadal etwa sorgenvoll in Richtung Final? Andy Murray musste im Halbfinal mächtig beissen... ...jubeln konnte hingegen sein Gegner Rafael Nadal. Siegreich war auch Serena Williams. Sie feierte ihr Weiterkommen mit einem Freudensprung. Weniger glücklich war am Ende der Partie ihre Gegnerin Caroline Wozniacki. Der Traum vom ersten Grand-Slam-Titel ist wieder ausgeträumt. Federer kassiert im Halbfinal eine bittere Niederlage. Am Ende blieb dem Schweizer nur ein mitleidiges Tätscheln seine Bezwingers auf den Rücken. Djokovic reagierte mit einem riesigen Schrei auf seinen Sieg. So ein Sieg muss ausgiebig gefeiert werden. Rafael Nadal wechselt sein Shirt. Andy Roddick lässt sich im Halbfinal pflegen. Relaxed: Andy Murray übersteht das Aufschlaggewitter von John Isner. Murray jubelt, Isner leidet. Roger Federer zeigt eine super Vorstellung und zieht ins Halbfinal der US Open ein. Serena Williams Hände mit den leuchtenden Fingernägeln. Dort trifft er auf Novak Djokovic, der sich gegen seinen Freund Janko Tipsarevic durchsetzte. Was für eine innige Verabschiedung der beiden. Bevor es soweit war, musste der Serbe aber viel Arbeit leisten. Da braucht es auch mal eine Verschnaufspause. Djokovic musste vollen Einsatz geben. Versuchte sogar einen Tweener. Das gefällt auch seiner Freundin, Jelena Ristic. Vollen Körpereinsatz zeigte auch Rafael Nadal, zur Verzückung der weiblichen Fans. Der Schweiss der Erleichterung. Im Spiel von Andy Roddick gegen David Ferrer leckte plötzlich der Platz. Ein Loch war entstanden. Und wieder daselbe Bild. Helfer müssen den Platz vom Arthur-Ashe-Stadion vom Regenwasser befreien. Nadal &. Co durften zwar für einige Minuten ran, nach ein paar Games war aber schon wieder Schluss. Nicht nur David Ferrer ärgerte sich masslos über den erneuten Unterbruch. An Tennis ist an diesem Tag nicht zu denken. Das Arthur-Ashe-Stadion steht komplett unter Wasser. Einige Zuschauer harrten noch eine Weile aus, in der Hoffnung, dass es doch noch losgehen könnte. Verregneter Blick ins weite Rund. Alle mussten sich früh auf den Heimweg machen. Das könnte für Roger Federer so ungefähr das anstrengendste an der Partie gegen Juan Monaco gewesen sein. Andrea Petkovic: Sie ist nur wegen dem Ball etwas unförmig. Roger Federer für einmal mit Baseball-Cap. Federer beim Versuch seines Zauberschlags. Jo-Wilfried Tsonga hatte in seinem Achtelfinal mächtig zu beissen. Am Ende konnte der Franzose aber wieder seinen Siegestanz aufführen. Dynamisch: Svetlana Kuznetsova. Novak Djokovic wurde von Alexandr Dolgopolov im ersten Satz des Achtelfinals mächtig gefordert. Liegestützen mitten im Spiel? Wohl eher nicht... Andy Murray leidet trotz gutem Spiel in Runde 3. Etwas freundlicher: Murrays Freundin Kim Sears. Night-Session vor dem Arthur Ashe Stadion. Vera Zvonarewa will für sich sein. Jonglier-Künstlerin Maria Kirilenko. Rafael Nadal wird an der Pressekonferenz nach dem Nalbandian-Duell von Schmerzen gequält. Fans. Donald Young: Der junge Amerikaner verzückt New York. Tweener von Juan Ignacio Chela Rafael Nadal lässt sich in seinem Drittrundenspiel gegen David Nalbandian pflegen. Vier Bälle auf dem Schläger, ... ... deren drei in der Hand. Serena Williams zeigt ihre Beweglichkeit. Novak Djokovic schafft den Spagat nicht ganz. Dafür schwingt er das Bein schön. Das ist Ana Ivanovic. So kennt man sie besser. Jo-Wilfried Tsonga steuert Richtung Viertelfinal mit Roger Federer. Erst muss der Schweizer aber Juan Monaco ausschalten. Imposant: Das Arthur Ashe Stadion in Flushing Meadows. Die Freude muss raus: Francesca Schiavone. Die Italienerin mühte sich mit Chanelle Scheepers aus Südafrika über drei Sätze. In Rücklage: Roger Federer. Der Mann mit der Sonnenbrille: Janko Tipsarevic. Der «Federer Express» beim Training. Echte Handarbeit made in New York. Aus in der 2. Runde. Stanislas Wawrinka droht der Rauswurf aus den Top 20 der Weltrangsliste. Bezwinger Donald Young feiert seinen 5-Satz-Sieg gegen die Nummer 2 der Schweiz gebührend. Nicolas Mahut half auch ein Medical Timeout nicht gegen Nadal. Beim Stand von 2:6, 2:6 gab der Franzose auf. Rafael Nadal konnte etwas Kraft sparen, die er gegen David Nalbandian in der nächsten Runde wohl gut brauchen kann. Auch die Ballkinder können mit der kleinen Filzkugel umgehen. Der Jubel bei Andy Murray ist gross - seine Aufholjagd gegen Robin Haase war es auch. Der Überraschungsmann aus Holland warf den Schotten beinahe aus dem Turnier - aber eben nur beinahe. Daumen hoch von Andy Roddick. Der Oldie aus Nebraska bedankt sich bei den Fans für den Support. Ein Küsschen zum Himmel von Maria Kirilenko nach dem Sieg gegen Christina McHale. Erkennen Sie die Silhoutte? Richtig, es ist Daniela Hantuchova. Novak Djokovic zeigt den Federer-Special. Der Serbe hat den Zauberschlag des Schweizers vor zwei Jahren hautnah miterlebt. Jetzt die späte Genugtuung. Djokovic-Gegner Carlos Berlocq freut sich über sein erstes Game - im dritten Satz (!). Die Freundin von Novak Djokovic, Jelena Ristic, nimmt's gelassen zur Kenntnis. Serena Williams präsentiert ihre Beweglichkeit. Caroline Wozniacki mit vollem Einsatz. Roger Federer in ungewohnter Pose. Jelena Jankovic muss sich wieder einmal pflegen lassen. Jo-Wilfried Tsonga am Ende sein Kräfte? Wohl kaum. Der Franzose schaffte den Einzug in die dritte Runde problemlos. Da trägt aber jemand sehr patriotische Socken... ...es ist die Amerikanerin Bethanie Mattek-Sands. Ob Irina Falconi vor lauter Haaren noch irgendetwas sieht? Julien Benneteau scheint etwas unter der Hitze zu leiden. Der Freudesprung von Irina Falconi nach ihrem Sieg über Dominka Cibulkova. Auch wenn es nicht so aussieht, Andy Roddick hatte genug Luft für die erste Runde. Maria Scharaowa hat die Haare schön. Marcos Baghdatis zeigt sich akrobatisch. Angelique Kerber bejubelt ihren Sieg gegen Agnieszka Radwanska. Was gibt's denn da bei Yanina Wickmayer zu sehen? Novak Djokovic hat beim Autogramm geben mehr geschwitzt als bei seinem Kurzeinsatz auf dem Platz. Die Haarpracht von Daniela Hantuchova. Das Röckchen von Galina Voskoboeva ist schon beinahe eine optische Täuschung. Caroline Wozniacki in ihrem weissen «Wimbledon-Outfit». Keine jubelt so elegant wie Ana Ivanovic. Simona Halep wirft French-Open-Siegerin Na Li aus dem Turnier. Sonnenuntergang über Manhattan. Täglich muss die grosse Anzeigetafel nachgeführt werden. Rafael Nadal in Jubelpose. Noch ist er aber nicht in Topform. Roger Federer bekundet in der Startrunde gegen Santiago Giraldo mit 6:4, 6:3, 6:2 keine Probleme. Der Unparteiische im Spiel von Federer erhält sein Mikrofon zurück. Er hatte es mit einer Handbewegung abgeschlagen. Schmerzen bei Gaël Monfils. Grigor Dimitrovs Verrenkung. Venus Williams schlägt auf. Die Eröffnungsfeier auf dem Centre Court. Wegen Regens mussten mehrere Qualifikationsspiele abgesagt werden. Tennisbälle liegen verlassen auf dem durchnässten Boden. Nur noch ein Funktionär ist auf dem Platz und versucht das Wasser wegzuwischen. Federer im Training.

Die besten Bilder vom US Open 2011.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Roger Federer erreicht am US Open in Flushing Meadows zum 30. Mal hintereinander die zweite Woche eines Grand-Slam-Turniers. Der 30-jährige Schweizer bekundet aber beim 6:3, 4:6, 6:4, 6:4 über Marin Cilic (Kro/ATP 28) erstmals Probleme.

Umfrage
Wie weit kommt Roger Federer beim US Open?
25 %
20 %
55 %

Die Schlüsselszene spielten sich nach knapp zwei Stunden ab. Beim Stand von 4:4 im dritten Satz kam Roger Federer wieder einmal zu einer Breakmöglichkeit. Vor dem zweiten Aufschlag sprach der französische Schiedsrichter Maria überraschend eine Verwarnung gegen Cilic aus - wegen Zeitüberschreitung. Der 22-jährige Kroate konnte das nicht umgehend wegstecken und produzierte beim Breakball einen Doppelfehler.

Vierter Satz eine deutliche Angelegenheit

In der Folge gab Federer das Heft nicht mehr aus der Hand. Im vierten Satz gelang dem Basler früh der Aufschlagdurchbruch zum 2:1, mit einem weiteren Break zum 5:2 schaffte er etwas später mehr als eine Vorentscheidung. Nach zwei Stunden und 40 Minuten beendete Federer die Partie mit einem Servicewinner beim ersten Matchball.

Aber die Verwarnung unmittelbar vor einem zweiten Aufschlag beim Breakball gab zu reden. Schon früher im Turnier hatte Federer festgestellt, dass «sie (die Offiziellen) versuchen, den Spielfluss zu beschleunigen». Das beginnt schon beim Einspielen, bei dem die fünf Minuten nicht mehr überschritten werden. Andererseits blieben die «chronischen Langsamspieler» (wie Nadal und zuweilen Djokovic) bislang von Verwarnungen wegen Zeitüberschreitens verschont.

Lange Zeit Probleme

Vor dem 5:4 für Federer im dritten Satz schien jeder Ausgang möglich. Federer hatte stark begonnen, im zweiten Satz aber dann auch stark nachgelassen. Marin Cilic schlug fast so gut auf wie Federer und hielt auch in den Grundlinienduellen gut mit. Nur im mentalen Bereich besass Federer eindeutige Vorteile. So vergab Cilic bei 1:1 im ersten Satz und bei 2:1 im zweiten Satz zwei von vier Breakmöglichkeiten fahrlässig.

Im Achtelfinal wartet Monaco

Monaco besiegte Haas mit 6:7 (3:7), 6:3, 6:2, 6:3. Federer: «Die Partie gegen Juan Monaco wird sicher wieder äusserst schwierig. Wie alle Südamerikaner bearbeitet Monaco die Bälle mit viel Spin. Ich erwarte eine äusserst kräfteraubende Angelegenheit.»

Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic und die dreimalige Siegerin Serena Williams zogen dagegen in die Achtelfinals ein. Der serbische Vorjahresfinalist Djokovic bezwang den einstigen Masters-Sieger Nikolai Dawydenko aus Russland 6:3, 6:4, 6:2. Der Australian-Open- und Wimbledonsieger trifft nun auf den Ukrainer Alexander Dolgopolow.

Serena Williams gewann 6:1, 7:6 (7:5) gegen die als Nummer 4 gesetzte Weissrussin Victoria Asarenka. Da die Amerikanerin lange verletzt war und in der Weltrangliste zurückfiel, ist sie beim Turnier diesmal nur an Nummer 28 eingestuft. Die Lokalmatadorin vergab in der spannenden Schlussphase bei einer 5:3-Führung drei Matchbälle und einen weiteren beim Stand von 5:4. Die fünfte Chance konnte die 29-Jährige dann nutzen.

Flushing Meadows, New York. US Open. Grand-Slam-Turnier (23,7 Mio. Dollar/Hart)
Männer, 3. Runde
Roger Federer (Sz/3) s. Marin Cilic (Kro/27) 6:3, 4:6, 6:4, 6:2.
Janko Tipsarevic (Ser/20) s. Tomas Berdych (Tch/9) 6:4, 5:0, w.o.
Juan Carlos Ferrero (Sp) s. Marcel Granollers (Sp/31) 6:1, 4:3, w.o.
Frauen, 3. Runde
Caroline Wozniacki (Dä/1) s. Vania King 6:2, 6:4.
Francesca Schiavone (It//) s. Chanelle Scheepers (RSA) 5:7, 7:6 (7:5), 6:3.
Carla Suarez Navarro (Sp) s. Silvia Soler-Espinosa (Sp) 6:0, 6:4.
Anastasia Pavlyuchenkova (Russ/17) s. Jelena Jankovic (Ser/11) 6:4, 6:4.
Andrea Petkovic (De/10) s. Roberta Vinci (It/17) 6:4, 6:0.

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

  • Pepe Samprano am 04.09.2011 04:30 Report Diesen Beitrag melden

    Achterbahn

    Leider war auch dieses Spiel eine komplette Achterbahn fuer Roger Federer. Mit solchen Spielen ohn Biss und Agressivitaet , sowie wenigen Breakbaellen deren Fehler womoeglich noch der Gegner machte kommt man in kein Endspiel mehr , lieber Roger !! Ein Break holen und dann umgehend den eigenen Aufschlag zu Null abgeben ist wie Amateurniveau...?!! Die Zeit ist abgelaufen, da nuetzt leider kein schoenreden von Niederlagen oder des starken Gegners. Anstatt einem kralligen Tiger schleicht nur noch ein zahmes Kaetzchen ueber den Platz, der von seiner grossen Routine lebt..!

  • Pat Eicher am 04.09.2011 03:18 Report Diesen Beitrag melden

    Go Roger

    Halloooooo... Lasst uns unser Roger unterstützen! solange er Lust und Spass daran hat, werden wir hinter Ihm stehen! daran wird sich nichts ändern! Go for it!!

    • Adrian am 04.09.2011 12:22 Report Diesen Beitrag melden

      genau

      genau das ist die richtige Einstellung. Wir wollen einfach noch geniessen, solange er noch spielt. Denn niemand wird kommen und es besser machen, d.h. mehr Siege einzufahren und länger Weltnummer 1 zu sein. Also, alle Kritiker sollen mal mehr leisten, dann können sie die Klappe aufreissen. Und sonst schön still sein

    einklappen einklappen