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US Open
03. September 2011 12:21; Akt: 04.09.2011 10:55 Print
Federer nach Satzverlust im Achtelfinal
Roger Federer erreicht seinen 30. Achtelfinal bei Majors in Serie. Die Weltnummer 3 bezwingt Marin Cilic in vier Sätzen trotz nicht immer überzeugendem Spiel. Nächster Herausforderer von Federer ist der Argentinier Juan Monaco.
Die besten Bilder vom US Open 2011.
Roger Federer erreicht am US Open in Flushing Meadows zum 30. Mal hintereinander die zweite Woche eines Grand-Slam-Turniers. Der 30-jährige Schweizer bekundet aber beim 6:3, 4:6, 6:4, 6:4 über Marin Cilic (Kro/ATP 28) erstmals Probleme.
Infografik Tennis-Rackets im Wandel der ZeitTennisbelägeDie Schlüsselszene spielten sich nach knapp zwei Stunden ab. Beim Stand von 4:4 im dritten Satz kam Roger Federer wieder einmal zu einer Breakmöglichkeit. Vor dem zweiten Aufschlag sprach der französische Schiedsrichter Maria überraschend eine Verwarnung gegen Cilic aus - wegen Zeitüberschreitung. Der 22-jährige Kroate konnte das nicht umgehend wegstecken und produzierte beim Breakball einen Doppelfehler.
Vierter Satz eine deutliche Angelegenheit
In der Folge gab Federer das Heft nicht mehr aus der Hand. Im vierten Satz gelang dem Basler früh der Aufschlagdurchbruch zum 2:1, mit einem weiteren Break zum 5:2 schaffte er etwas später mehr als eine Vorentscheidung. Nach zwei Stunden und 40 Minuten beendete Federer die Partie mit einem Servicewinner beim ersten Matchball.
Aber die Verwarnung unmittelbar vor einem zweiten Aufschlag beim Breakball gab zu reden. Schon früher im Turnier hatte Federer festgestellt, dass «sie (die Offiziellen) versuchen, den Spielfluss zu beschleunigen». Das beginnt schon beim Einspielen, bei dem die fünf Minuten nicht mehr überschritten werden. Andererseits blieben die «chronischen Langsamspieler» (wie Nadal und zuweilen Djokovic) bislang von Verwarnungen wegen Zeitüberschreitens verschont.
Lange Zeit Probleme
Vor dem 5:4 für Federer im dritten Satz schien jeder Ausgang möglich. Federer hatte stark begonnen, im zweiten Satz aber dann auch stark nachgelassen. Marin Cilic schlug fast so gut auf wie Federer und hielt auch in den Grundlinienduellen gut mit. Nur im mentalen Bereich besass Federer eindeutige Vorteile. So vergab Cilic bei 1:1 im ersten Satz und bei 2:1 im zweiten Satz zwei von vier Breakmöglichkeiten fahrlässig.
Im Achtelfinal wartet Monaco
Monaco besiegte Haas mit 6:7 (3:7), 6:3, 6:2, 6:3. Federer: «Die Partie gegen Juan Monaco wird sicher wieder äusserst schwierig. Wie alle Südamerikaner bearbeitet Monaco die Bälle mit viel Spin. Ich erwarte eine äusserst kräfteraubende Angelegenheit.»
Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic und die dreimalige Siegerin Serena Williams zogen dagegen in die Achtelfinals ein. Der serbische Vorjahresfinalist Djokovic bezwang den einstigen Masters-Sieger Nikolai Dawydenko aus Russland 6:3, 6:4, 6:2. Der Australian-Open- und Wimbledonsieger trifft nun auf den Ukrainer Alexander Dolgopolow.
Serena Williams gewann 6:1, 7:6 (7:5) gegen die als Nummer 4 gesetzte Weissrussin Victoria Asarenka. Da die Amerikanerin lange verletzt war und in der Weltrangliste zurückfiel, ist sie beim Turnier diesmal nur an Nummer 28 eingestuft. Die Lokalmatadorin vergab in der spannenden Schlussphase bei einer 5:3-Führung drei Matchbälle und einen weiteren beim Stand von 5:4. Die fünfte Chance konnte die 29-Jährige dann nutzen.
Flushing Meadows, New York. US Open. Grand-Slam-Turnier (23,7 Mio. Dollar/Hart)
Männer, 3. Runde
Roger Federer (Sz/3) s. Marin Cilic (Kro/27) 6:3, 4:6, 6:4, 6:2.
Janko Tipsarevic (Ser/20) s. Tomas Berdych (Tch/9) 6:4, 5:0, w.o.
Juan Carlos Ferrero (Sp) s. Marcel Granollers (Sp/31) 6:1, 4:3, w.o.
Frauen, 3. Runde
Caroline Wozniacki (Dä/1) s. Vania King 6:2, 6:4.
Francesca Schiavone (It//) s. Chanelle Scheepers (RSA) 5:7, 7:6 (7:5), 6:3.
Carla Suarez Navarro (Sp) s. Silvia Soler-Espinosa (Sp) 6:0, 6:4.
Anastasia Pavlyuchenkova (Russ/17) s. Jelena Jankovic (Ser/11) 6:4, 6:4.
Andrea Petkovic (De/10) s. Roberta Vinci (It/17) 6:4, 6:0.
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Achterbahn
Leider war auch dieses Spiel eine komplette Achterbahn fuer Roger Federer. Mit solchen Spielen ohn Biss und Agressivitaet , sowie wenigen Breakbaellen deren Fehler womoeglich noch der Gegner machte kommt man in kein Endspiel mehr , lieber Roger !! Ein Break holen und dann umgehend den eigenen Aufschlag zu Null abgeben ist wie Amateurniveau...?!! Die Zeit ist abgelaufen, da nuetzt leider kein schoenreden von Niederlagen oder des starken Gegners. Anstatt einem kralligen Tiger schleicht nur noch ein zahmes Kaetzchen ueber den Platz, der von seiner grossen Routine lebt..!
Go Roger
Halloooooo... Lasst uns unser Roger unterstützen! solange er Lust und Spass daran hat, werden wir hinter Ihm stehen! daran wird sich nichts ändern! Go for it!!
genau
genau das ist die richtige Einstellung. Wir wollen einfach noch geniessen, solange er noch spielt. Denn niemand wird kommen und es besser machen, d.h. mehr Siege einzufahren und länger Weltnummer 1 zu sein. Also, alle Kritiker sollen mal mehr leisten, dann können sie die Klappe aufreissen. Und sonst schön still sein