US Open

30. August 2011 05:55; Akt: 30.08.2011 08:39 Print

Federer siegt zum AuftaktFederer siegt zum Auftakt

Roger Federer steht am US Open in New York nach einem 6:4, 6:3, 6:2-Erfolg über Santiago Giraldo in der 2. Runde. Federer muss sich aber steigern, wenn er um den Turniersieg spielen will.

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Novak Djokovic gewinnt zum dritten Mal in diesem Jahr einen Grand Slam Titel. Die Freude über den Sieg und der Dank zum Himmel. Der Serbe sinkt zu Boden. Davor musste er sich noch am Rücken behandeln lassen. Rafael Nadal nutzte alles rennen nichts. Egal wie schnell er unterwegs war. Rafael Nadal. Samanta Stosur (Aus) küsst den Pokal. Sie gewinnt zum ersten Mal in ihrer Karriere die US Open. Ihre Überlegenheit musste auch Finalverliererin Serena Williams anerkennen, die aber kurz darauf schon wieder lachen konnte. Auch ihr war ein erfolgreiches Turnier geglückt. Nägelkauen bei Serena Williams. Gibt Schauspieler Alec Baldwin da Anweisungen. Samantha Stosur scheint bei ihrem Aufschlag beinahe vornüber zu fallen. Serena Williams ausser sich vor Wut. Ein Winner von ihr wurde von der Schiedsrichterin als Punkt für Stosur gewertet, weil Williams sich zu früh zu laut gefreut hatte. Guckt Nadal etwa sorgenvoll in Richtung Final? Andy Murray musste im Halbfinal mächtig beissen... ...jubeln konnte hingegen sein Gegner Rafael Nadal. Siegreich war auch Serena Williams. Sie feierte ihr Weiterkommen mit einem Freudensprung. Weniger glücklich war am Ende der Partie ihre Gegnerin Caroline Wozniacki. Der Traum vom ersten Grand-Slam-Titel ist wieder ausgeträumt. Federer kassiert im Halbfinal eine bittere Niederlage. Am Ende blieb dem Schweizer nur ein mitleidiges Tätscheln seine Bezwingers auf den Rücken. Djokovic reagierte mit einem riesigen Schrei auf seinen Sieg. So ein Sieg muss ausgiebig gefeiert werden. Rafael Nadal wechselt sein Shirt. Andy Roddick lässt sich im Halbfinal pflegen. Relaxed: Andy Murray übersteht das Aufschlaggewitter von John Isner. Murray jubelt, Isner leidet. Roger Federer zeigt eine super Vorstellung und zieht ins Halbfinal der US Open ein. Serena Williams Hände mit den leuchtenden Fingernägeln. Dort trifft er auf Novak Djokovic, der sich gegen seinen Freund Janko Tipsarevic durchsetzte. Was für eine innige Verabschiedung der beiden. Bevor es soweit war, musste der Serbe aber viel Arbeit leisten. Da braucht es auch mal eine Verschnaufspause. Djokovic musste vollen Einsatz geben. Versuchte sogar einen Tweener. Das gefällt auch seiner Freundin, Jelena Ristic. Vollen Körpereinsatz zeigte auch Rafael Nadal, zur Verzückung der weiblichen Fans. Der Schweiss der Erleichterung. Im Spiel von Andy Roddick gegen David Ferrer leckte plötzlich der Platz. Ein Loch war entstanden. Und wieder daselbe Bild. Helfer müssen den Platz vom Arthur-Ashe-Stadion vom Regenwasser befreien. Nadal &. Co durften zwar für einige Minuten ran, nach ein paar Games war aber schon wieder Schluss. Nicht nur David Ferrer ärgerte sich masslos über den erneuten Unterbruch. An Tennis ist an diesem Tag nicht zu denken. Das Arthur-Ashe-Stadion steht komplett unter Wasser. Einige Zuschauer harrten noch eine Weile aus, in der Hoffnung, dass es doch noch losgehen könnte. Verregneter Blick ins weite Rund. Alle mussten sich früh auf den Heimweg machen. Das könnte für Roger Federer so ungefähr das anstrengendste an der Partie gegen Juan Monaco gewesen sein. Andrea Petkovic: Sie ist nur wegen dem Ball etwas unförmig. Roger Federer für einmal mit Baseball-Cap. Federer beim Versuch seines Zauberschlags. Jo-Wilfried Tsonga hatte in seinem Achtelfinal mächtig zu beissen. Am Ende konnte der Franzose aber wieder seinen Siegestanz aufführen. Dynamisch: Svetlana Kuznetsova. Novak Djokovic wurde von Alexandr Dolgopolov im ersten Satz des Achtelfinals mächtig gefordert. Liegestützen mitten im Spiel? Wohl eher nicht... Andy Murray leidet trotz gutem Spiel in Runde 3. Etwas freundlicher: Murrays Freundin Kim Sears. Night-Session vor dem Arthur Ashe Stadion. Vera Zvonarewa will für sich sein. Jonglier-Künstlerin Maria Kirilenko. Rafael Nadal wird an der Pressekonferenz nach dem Nalbandian-Duell von Schmerzen gequält. Fans. Donald Young: Der junge Amerikaner verzückt New York. Tweener von Juan Ignacio Chela Rafael Nadal lässt sich in seinem Drittrundenspiel gegen David Nalbandian pflegen. Vier Bälle auf dem Schläger, ... ... deren drei in der Hand. Serena Williams zeigt ihre Beweglichkeit. Novak Djokovic schafft den Spagat nicht ganz. Dafür schwingt er das Bein schön. Das ist Ana Ivanovic. So kennt man sie besser. Jo-Wilfried Tsonga steuert Richtung Viertelfinal mit Roger Federer. Erst muss der Schweizer aber Juan Monaco ausschalten. Imposant: Das Arthur Ashe Stadion in Flushing Meadows. Die Freude muss raus: Francesca Schiavone. Die Italienerin mühte sich mit Chanelle Scheepers aus Südafrika über drei Sätze. In Rücklage: Roger Federer. Der Mann mit der Sonnenbrille: Janko Tipsarevic. Der «Federer Express» beim Training. Echte Handarbeit made in New York. Aus in der 2. Runde. Stanislas Wawrinka droht der Rauswurf aus den Top 20 der Weltrangsliste. Bezwinger Donald Young feiert seinen 5-Satz-Sieg gegen die Nummer 2 der Schweiz gebührend. Nicolas Mahut half auch ein Medical Timeout nicht gegen Nadal. Beim Stand von 2:6, 2:6 gab der Franzose auf. Rafael Nadal konnte etwas Kraft sparen, die er gegen David Nalbandian in der nächsten Runde wohl gut brauchen kann. Auch die Ballkinder können mit der kleinen Filzkugel umgehen. Der Jubel bei Andy Murray ist gross - seine Aufholjagd gegen Robin Haase war es auch. Der Überraschungsmann aus Holland warf den Schotten beinahe aus dem Turnier - aber eben nur beinahe. Daumen hoch von Andy Roddick. Der Oldie aus Nebraska bedankt sich bei den Fans für den Support. Ein Küsschen zum Himmel von Maria Kirilenko nach dem Sieg gegen Christina McHale. Erkennen Sie die Silhoutte? Richtig, es ist Daniela Hantuchova. Novak Djokovic zeigt den Federer-Special. Der Serbe hat den Zauberschlag des Schweizers vor zwei Jahren hautnah miterlebt. Jetzt die späte Genugtuung. Djokovic-Gegner Carlos Berlocq freut sich über sein erstes Game - im dritten Satz (!). Die Freundin von Novak Djokovic, Jelena Ristic, nimmt's gelassen zur Kenntnis. Serena Williams präsentiert ihre Beweglichkeit. Caroline Wozniacki mit vollem Einsatz. Roger Federer in ungewohnter Pose. Jelena Jankovic muss sich wieder einmal pflegen lassen. Jo-Wilfried Tsonga am Ende sein Kräfte? Wohl kaum. Der Franzose schaffte den Einzug in die dritte Runde problemlos. Da trägt aber jemand sehr patriotische Socken... ...es ist die Amerikanerin Bethanie Mattek-Sands. Ob Irina Falconi vor lauter Haaren noch irgendetwas sieht? Julien Benneteau scheint etwas unter der Hitze zu leiden. Der Freudesprung von Irina Falconi nach ihrem Sieg über Dominka Cibulkova. Auch wenn es nicht so aussieht, Andy Roddick hatte genug Luft für die erste Runde. Maria Scharaowa hat die Haare schön. Marcos Baghdatis zeigt sich akrobatisch. Angelique Kerber bejubelt ihren Sieg gegen Agnieszka Radwanska. Was gibt's denn da bei Yanina Wickmayer zu sehen? Novak Djokovic hat beim Autogramm geben mehr geschwitzt als bei seinem Kurzeinsatz auf dem Platz. Die Haarpracht von Daniela Hantuchova. Das Röckchen von Galina Voskoboeva ist schon beinahe eine optische Täuschung. Caroline Wozniacki in ihrem weissen «Wimbledon-Outfit». Keine jubelt so elegant wie Ana Ivanovic. Simona Halep wirft French-Open-Siegerin Na Li aus dem Turnier. Sonnenuntergang über Manhattan. Täglich muss die grosse Anzeigetafel nachgeführt werden. Rafael Nadal in Jubelpose. Noch ist er aber nicht in Topform. Roger Federer bekundet in der Startrunde gegen Santiago Giraldo mit 6:4, 6:3, 6:2 keine Probleme. Der Unparteiische im Spiel von Federer erhält sein Mikrofon zurück. Er hatte es mit einer Handbewegung abgeschlagen. Schmerzen bei Gaël Monfils. Grigor Dimitrovs Verrenkung. Venus Williams schlägt auf. Die Eröffnungsfeier auf dem Centre Court. Wegen Regens mussten mehrere Qualifikationsspiele abgesagt werden. Tennisbälle liegen verlassen auf dem durchnässten Boden. Nur noch ein Funktionär ist auf dem Platz und versucht das Wasser wegzuwischen. Federer im Training.

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Der Weltranglistendritte, der in der Jahreswertung nur noch Platz 4 belegt (hinter Djokovic, Nadal und Murray), legte zwar los wie die Feuerwehr, vermochte diese Pace aber bloss 25 Minuten lang auf diesem hohen Niveau zu halten. Nach einer 5:1, 40:15-Führung bei eigenem Aufschlag musste Roger Federer sogar noch um den Gewinn des ersten Satzes bangen. Santiago Giraldo (ATP 56) schaffte zwei Breaks hintereinander, verkürzte auf 4:5, brachte danach aber den eigenen Aufschlag nicht mehr durch. Auch im zweiten Satz verspielte Federer einen Breakvorsprung (3:0), ehe er sich den Satz doch noch sicherte.

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Der Kolumbianer erwies sich aber zum Glück nicht als bärenstarker Widersacher. Giraldo fehlte es an Schnelligkeit; er befand sich in den Grundlinienduellen permanent unter Druck. Ausserdem brachte er sieben Aufschlagspiele nicht durch. Federer konnten diese Defizite des Gegners recht sein: Er qualifizierte sich ohne zu überzeugen für die 2. Runde - und alleine das zählt. Startrunden erweisen sich auch für einen Routinier wie Federer immer wieder als heikel, aber «wenn man gewinnt, bietet sich einem die Chance, es im nächsten Spiel besser zu machen».

Gegen Sela in der 2. Runde

In der 2. Runde trifft Roger Federer am Donnerstag auf Dudi Sela aus Israel, die Nummer 96 der Welt. Die einzige Direktbegegnung gewann Federer vor sechseinhalb Jahren am French Open mit 6:1, 6:4, 6:0.

(si)

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  • Hans Muster am 30.08.2011 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Beste Jahre vorbei?

    Ich bin sonst nicht ein pessimist und glaubte in letzter Zeit, dass Federer seine Form von früher wiederfindet. Aber dieses Jahr spielte er einfach nicht auf dem Niveau von Djokovic (gut, der ist ja auch nicht mehr normal :-P) oder Nadal. Ich befürchte, dass Federers beste Jahre vorbei sind und er in der Rangliste in Zukunft weiter hinten wieder zu finden ist. Ich wünsche es ihm nicht, aber befürchten muss ich es, so wie er zuletzt spielt...

  • Jan Demuth am 30.08.2011 10:19 Report Diesen Beitrag melden

    mhm..

    Ich finde die Aussage klar. Weltrangliste = September 10 - August 11; Jahreswertung = Januar 11 - August 11. Jeder, der was vom Tennis versteht - unabhängig von der Haarfarbe, sollte dies verstehen.

  • BlonderChauffeur am 30.08.2011 08:47 Report Diesen Beitrag melden

    Blonder Autor

    Was ist denn das für ne Aussage, "der Weltranglistendritte, der in der Jahreswertung nur noch Platz 4 belegt..." Der Autor scheint nicht wirklich vom Tennisfach zu sein, denn die Weltrangliste bezieht sich immer auf den aktuellen Moment der Jahreswertung..

    • tennisfan am 30.08.2011 10:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Weltrangliste

      sehr stark..lieber etwas von Tennis verstehen als zu kritisieren!

    • chauffeur the blonde am 30.08.2011 10:11 Report Diesen Beitrag melden

      von wegen tennisexperte

      bevor du hier den Autor niedermachst, solltest du selber lieber ein mal die Weltrangliste-Regelung studieren. Es wird immer ein ganzes Jahr in die Wertung genommen.. somit besitzt roger und co auch immer noch die gewonnenen punkte des us open und den turnieren danach des jahres 2010. Gemäss deiner Theorie, würden ja sonst alle Spieler Anfang Jahr mit 0 punkten anfangen!

    • Besucher 8 am 30.08.2011 10:29 Report Diesen Beitrag melden

      Weltrangliste

      Die Weltrangliste bezieht sich auf die Resultate der letzten 12 Monate, die Jahreswertung sagt nur über die Resultate seit Anfang Jahr aus. Hier liegt Federer "noch" hinter Murray. Somit gleicht die Jahreswertung Ende Jahr der Weltrangliste wieder.

    • Brunette am 30.08.2011 15:14 Report Diesen Beitrag melden

      blonderChaufeur

      Ganz genau in der JAHRESWERTUNG liegt Federer knapp hinter Murray, d.h. er hat 2011 weniger Punkte geholt wie Murray und übrigens hat er nicht einmal halb soviele Punkte 2011 geholt wie Djokovic.

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