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US-Open-Pressekonferenz
04. September 2011 16:00; Akt: 04.09.2011 16:08 Print
Federer über Sprachen, Essen und seine Girls
Roger Federer musste nach dem Sieg gegen Marin Cilic an der Pressekonferenz nur wenige Fragen zu seiner Partie beantworten – dafür sprach er über Gott und die Welt.
Die besten Bilder vom US Open 2011.
«Es war ein harter Match, ich bin froh, dass ich sein Tempo mitgehen konnte» erklärte Federer nach dem Viersatzsieg gegen Marin Cilic in der 3. Runde beim US Open. Die Entscheidung fiel für ihn im dritten Satz. «Zu Beginn des dritten Durchgangs hatte er das Momentum auf seiner Seite. Ich retournierte und servierte nicht, wie ich wollte. Aber ich kam zurück.»
Infografik Tennis-Rackets im Wandel der ZeitTennisbelägeDann war das Thema Cilic praktisch schon beendet. Die weiteren Fragen drehten sich um alles Mögliche. Was sind Federes Gedanken zur aktuellen Situation von Tiger Woods? «Ich sprach am Freitag mit ihm. er ist nicht sehr glücklich. Aber er hofft bald zurück zu sein.» Glaubt er, dass es je einen Spieler geben werde, der die einhändige Vorhand besser spielt als er? «Ich hoffe nicht. Meine doppelhändige Rückhand ist dafür schrecklich» Die Anwesenden lachen mit der Weltnummer 3.
Tenniskarriere für die beiden Töchter?
Die Fragen gehen immer weiter in diese Richtung. Der Baselbieter soll über die drei Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch – welche er alle fliessend spricht – reden. «Ich hatte nie Angst davor, Fehler zu machen. Mein Französisch ist heute gut. Das macht meine Arbeitstage mit der Presse länger.» (Gelächter). Und in welcher Sprache träumt Federer? «Ich träume nicht oft.» Dann wird noch eine kurze Einschätzung zu Serena Williams erwartet: «Es macht Spass ihr zuzusehen.» Und ganz zum Schluss noch was zu den Essgewohnheiten des Schweizer: «Ich esse gesund.»
Hauptthema bei den Fragen der Rubrik «kreuz und quer» sind jedoch seine beiden Zwillinge. Eifern sie ihrem Vater schon nach? «Nicht wirklich. Das ist noch zu früh. sie versuchen nicht, mich zu nachzumachen. Sie nehmen das Racket schon mal in die Hand, aber nach 30 Sekunden geben sie auf.» Puppen sind noch spannender für die zwei, so der 30-Jährige. Aber Myla Rose und Charlene Riva würden gerne «schwimmen». «Es gefällt mir, dass sie Freude am Sport haben», sagt der stolze Vater. Ob er ihnen eine Tenniskarriere wünsche? «Ich werde nicht nein sagen. Wir sehen, wie es kommt.»
(fox)
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