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Virtual National League
22. März 2010 11:29; Akt: 22.03.2010 13:09 Print
Wer wird virtueller Meister?
Das Eis ist nicht nur in der NLA heiss: Auch in der offiziellen virtuellen Schweizer Meisterschaft stehen die Playoffs vor der Tür. Hier auf der Pole-Position: die Kloten Flyers.
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VNL-Event in Lugano
Während die «echten» Kloten Flyers am Samstag Titelverteidiger Davos eliminiert und den Einzug ins Playoff-Halbfinale geschafft haben, hat auch das virtuelle Team der Flieger Titelambitionen: Am kommenden Samstag gehen in Bern die Playoffs der Virtual National League über die Bühne. Die Klotener gehen dort als souveräne Qualifikationssieger an den Start. Mit 114 Punkten aus 50 Spielen verwiesen sie die Gamer von Fribourg-Gottéron (106 Punkte), den Lakers und Bern (je 99 Punkte) auf die Plätze - und dies obschon sie in der letzten Qualifikationsrunde noch vier Niederlagen einstecken mussten.
Im Playoff-Viertelfinal treffen die Flyers auf den EV Zug, der sich im Schlussspurt gerade noch so über den Strich retten konnte und der dem HC Davos das Nachsehen liess. Der Unterschied zwischen den beiden Kontrahenten ist gross: Die Innerschweizer haben nach der Qualifikation mehr als 40 Punkte Rückstand auf die souveränen Zürcher Unterländer.
Lakers und Biel erfolgreicher als in der Realität
Weiter kommt es zu den Duellen Fribourg-Gottéron (2.) gegen den HC Lugano (7.), Lakers (3.) gegen die ZSC Lions (6.) und Bern (4.) gegen Biel (5.). Die Seeländer sind gemeinsam mit den Lakers übrigens die einzigen Teams, die behaupten können, virtuell besser zu sein als auf dem echten Eis. Denn: In der NLA kämpfen derzeit beide Mannschaften in den Playouts gegen den Abstieg, in der VNL haben aber auch sie noch Chancen auf den Titel.
Patric Kneubühl, Team-Coach der virtuellen Bieler Mannschaft, hat dafür eine einfache Erklärung: «Der EHC Biel hatte die ganze Saison mit Verletzungen zu kämpfen, immer wieder fielen wichtige Spieler aus. Wir hingegen konnten immer auf das ganze Kader zurückgreifen.» Mit Kantonsrivale Bern wartet jetzt im Playoff-Viertelfinal ein harter Brocken auf die Seeländer. «Die erste Runde wird sicher nicht einfach», sagt Kneubühl. «Aber in den Playoffs ist alles möglich und wir werden alles geben um am Schluss ganz oben zu stehen.» Um ihre Titelchancen zu erhöhen, haben die Bieler Gamer ihr Training erhöht. Bis anhin trainierten sie meistens einmal pro Woche. «Jetzt auf die Playoffs hin, natürlich etwas häufiger», so der Coach. Das häufige Training zahlt sich offenbar aus. «Am Anfang der Saison waren die Unterschiede zwischen den einzelnen Teams sehr gross», sagt Kneubühl, «doch im Verlaufe der Saison haben die meisten viel trainiert und alle acht Teams die noch dabei sind haben Chancen auf den VNL-Titel.» Nach Punkten sei zwar Kloten der Favorit, aber: «Biel wird der erste VNL-Meister.»
Playoff-Event in Bern
Der Playoff-Event der Virtual National League findet am Samstag, 27. März 2010, von 14 bis 18.30 Uhr, im Einkaufszentrum «Westside» in Bern-Brünnen statt. Gespielt wird eine Best-of-5-Serie im Viertelfinal sowie jeweils eine Best-of-3-Serie im Halbfinal und im Final. Ausserdem treten im Endspiel je fünf gegen fünf Gamer an, in den Spielen zuvor nur zwei gegen zwei. Die Playouts werden in der VNL nicht ausgetragen.
Die Meisterschaft in der Virtual National League wird 2009/2010 zum ersten Mal ausgetragen und stellt in ihrer Form eine Weltneuheit dar. Hinter der virtuellen Eishockey-Meisterschaft steckt mit der National League ein offizielles Organ.
(mon)


























