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Xamax-Debakel
09. Februar 2012 19:18; Akt: 09.02.2012 19:24 Print
Tschagajew will Hungerstreik beenden
Der gescheiterte Xamax-Besitzer Bulat Tschagajew will sich dem Strafverfahren gegen ihn im Kanton Neuenburg stellen. Er kündigte an, wieder mit Essen zu beginnen.
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Der in Genf in Untersuchungshaft sitzende Bulat Tschagajew ist einverstanden, dass das Strafverfahren gegen ihn im Kanton Neuenburg stattfindet. Dies teilte Tschagajews Anwalt Jacques Barillon am Donnerstag mit.
Bildstrecken Xamax - Die KlubgeschichteFall Xamax in ZitatenDer aus Tschetschenien stammende, frühere Besitzer des Neuenburger Fussballclubs Neuchâtel Xamax erhebt via seinen Anwalt schwere Vorwürfe gegen die Genfer Justiz. Für ihn habe seit Beginn der Strafuntersuchung am 7. November nie die Unschuldsvermutung gegolten.
Er habe nie die Chance gehabt, sich unter normalen Umständen zu verteidigen, und niemand habe auf ihn gehört. Tschagajew, so sein Anwalt, hoffe nun, dass er im Hinblick auf eine minimale Verteidigung eine Fotokopie des Dossiers mit den Vorwürfen gegen ihn erhalte.
Fertig Hungerstreik
Tschagajew wolle nun seinen Hungerstreik beenden, heisst es in der Mitteilung weiter. Anwalt Jacques Barillon seinerseits teilte mit, dass er mit dem Neuenburger Untersuchungsrichter Yanis Callandret die Frage nach einer Freilassung Tschagajews gegen Kaution diskutieren wolle.
Wegen Fluchtgefahr wurde Tschagajew von der Genfer Justiz nicht freigelassen. Ihm wird ungetreue Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung vorgeworfen.
(sda)
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Obskure Gestalt
Er sollte nicht den Hungerstreik beenden, sondern nach dem er alles bezahlt hat, seinen Aufenthalt in der Schweiz beenden.