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Sean Simpson
23. März 2010 15:20; Akt: 23.03.2010 15:40 Print
«Die Emotionen sind zurück»
von Klaus Zaugg - Vom 1:3 zum 3:3 - die ZSC Lions haben heute Abend die Möglichkeit, die Wende perfekt und den Halbfinal-Einzug klar zu machen. ZSC-Trainer Sean Simpson erklärt, wie sein Team wieder aufgestanden ist.

Schafft Sean Simpson mit seinen ZSC Lions die Wende? Oder triumphiert am Ende doch der EV Zug? (Bild: Keystone)
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- Was meinen Sie?
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Welche beiden Teams ziehen heute Abend nach Bern und Kloten in den Playoff-Halbfinal ein?
Sean Simpson, Ihr Team hat in der Playoff-Viertelfinalserie gegen den EV Zug den Sprung vom 1:3 zum 3:3 geschafft. Wie war das möglich?
Sean Simpson: Alle Spiele waren sehr knapp, auch die letzten zwei, die wir mit 6:1 und 6:2 deutlich gewonnen haben. Wir hätten auch schon die beiden Heimspiele gewinnen können, die wir mit 4:7 und 2:4 verloren haben. Deshalb haben wir immer an unsere Chance geglaubt. Nach der dritten Niederlage sind die Emotionen zurückgekommen und das hat uns sehr geholfen.
Die Vorbereitung für Spiel sieben dürfte einfacher sein als jene für Spiel eins.
Ja und nein. Nach sechs Spielen in zwei Wochen gibt es ja keine Geheimnisse mehr und in dieser Serie spielen beide Teams taktisch sehr ähnlich. Das mag die Sache für die Vorbereitung etwas einfacher machen. Es mag zwar so aussehen als müsste der Coach seine Spieler für ein siebtes Spiel nicht mehr motivieren. Aber ganz so einfach ist es nicht. Ich bin der Leader dieser Gruppe. Da ist es wichtig, die richtigen Worte zu finden.
Waren Sie mit Ihren Spielern im Kino?
Nein, wie kommen Sie darauf?
Hin und wieder treffen Coaches solche Massnahmen, um die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen.
Ja, das stimmt. Aber in der Hitze einer Playoffserie bleibt dafür keine Zeit. Solche Motivationsveranstaltungen sind eher etwas, um die Mannschaft während der Regular Season wieder zusammenzuführen. Wir mussten nach der dritten Niederlage am übernächsten Tag unser nächstes Spiel gewinnen. Da kann man sich nur noch auf das Wesentliche konzentrieren.
Gibt es in einem siebten Spiel überhaupt einen Heimvorteil?
Je nachdem wie sich das Spiel entwickelt, kann es schon ein Vorteil sein, vor den eigenen Fans zu spielen.
Sie sind mit Zugs Trainer Doug Shedden befreundet. Haben Sie mit ihm auch während dieser Serie gesprochen?
Nein, kein Wort. Jetzt geht es für uns beide darum, eine Playoffserie zu gewinnen, da bleibt keine Zeit, um Freundschaften zu pflegen. Aber nach der Saison werden wir wieder zusammensitzen und ein Bier trinken.
Was wird dieses siebte Spiel entscheiden?
Beide Mannschaften spielen sehr ähnlich und sind ebenbürtig. Details werden entscheiden. Vielleicht wird es ein Puck sein, der in die falsche Richtung kullert und dann werden wir am Ende sagen, es sei einfach Glück oder Pech gewesen.



























