Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
National League A
31. Oktober 2008 14:42; Akt: 31.10.2008 23:24 Print
Zusammenschluss an der NLA-Spitze
An der NLA-Tabellenspitze sind vier Teams nach Pluspunkten gleichauf: Bern, die Kloten Flyers, Davos und die ZSC Lions weisen je 38 Punkte auf.
Der HC Lugano gewann auch den zweiten Saisonvergleich gegen Erzrivale Bern. Nach einem 5:2-Auswärtssieg in Bern vor einem Monat setzte sich Lugano in der Resega 3:0 (0:0, 2:0, 1:0) durch.
Lugano empfängt den SC Bern.(Bild: Keystone)
Lugano dominierte den Leader aus der Hauptstadt klar. Bern besass im ersten Abschnitt ein paar wenige Möglichkeiten; ausserdem spielten sie im Schlussabschnitt eine Minute lang gegen nur drei Luganesi Powerplay. In diesen Phasen zeichnete sich David Aebischer (33 Paraden) aus, der zum ersten Shutout der Saison kam.
Die entscheidenden Tore erzielten Hnat Domenichelli (1:0) und Dario Kostovic (2:0) nach 28 Minuten innerhalb von 66 Sekunden. Beim 1:0 befand sich Bern wegen eines unnötigen Fouls von Martin Plüss in der offensiven Zone in Unterzahl. Wieder Domenichelli, der immer besser in Form findet, stellte in der 45. Minute mit dem dritten Tor Luganos Sieg sicher.
Fribourg siegte dank Goalie Caron
Drei Tage nach dem Auswärtssieg in Ambri kehrte Fribourg auch vor eigenem Publikum wieder auf die Siegesstrasse zurück. Nach Heimniederlagen gegen Biel, den Zürcher SC und Langnau resultierte ein 4:1-Sieg über den EV Zug. Der kanadische Goalie Sébastien Caron erwies sich für Gottéron als Matchwinner. Caron zeigte in der Partie zweier Teams, die sich über den Strich kämpfen wollen, eine fehlerfreie Leistung und parierte 47 Schüsse.
Insbesondere zu Beginn des zweiten Abschnitts, als Fribourg neun Minuten lang von den Gästen eingeschnürt wurde, liess der Kanadier die Zuger verzweifeln. Die beste Parade gelang ihm in der 24. Minute gegen den solo auf ihn zustürmenden Brad Isbister. Ausserdem traf Damien Brunner für Zug bloss den Pfosten (21.). Erst 139 Sekunden vor Schluss ruinierte Josh Holden mit dem 1:4 Carons Shutout.
Neben Caron ragte noch Julien Sprunger mit seiner Leistung heraus. Dem Internationalen gelang in der 36. Minute mit seinem elften Saisontor das wegweisende 2:0, nachdem Caryl Neuenschwander Gottéron in der 8. Minute in Führung gebracht hatte.
Vom 2:0 zum 2:7
Der HC Davos bewies in Biel Nervenstärke. Der Aufsteiger ging nach sieben Sekunden in Führung (!) und führte nach fünf Minuten 2:0, unterlag am Ende den abgeklärten Bündnern aber 2:7. Thomas Nüssli erzielte beide Bieler Tore. Sein Führungstor nach sieben Sekunden war das schnellste Tor in der NLA seit zehneinhalb Jahren. Nur Ken Yaremchuk für Davos (1998) und Peter Jaks für Ambri (1992) erzielten in den letzten 30 Jahren noch schneller (nach jeweils sechs Sekunden) in der NLA ein Tor.
Der HC Davos realisierte die Wende im zweiten Abschnitt: Petr Taticek (26.) und Dario Bürgler (36.) erzielte die Tore vom 1:2 zum 3:2. Dazwischen traf Rico Fata die Latte und scheiterte Eric Himelfarb am starken Genoni (.. Paraden). Im Schlussabschnitt zog Davos mit zwei Toren innerhalb von 59 Sekunden durch Peter Guggisberg (45.) und Petr Sykora (46.) auf 5:2 davon, womit der Widerstand der Bieler gebrochen war.
Ambri verlor Spiel und Goalie Bäumle
Die Rapperswil-Jona Lakers kamen mit einem 5:3-Heimerfolg zum siebenten Sieg in Folge gegen Ambri-Piotta. Den Gamewinner zum 4:3 für die Lakers erzielte Cyrill Geyer (50.) drei Sekunden vor Ablauf einer zweiminütigen, doppelten Überzahl-Phase. Die Leventiner bezogen die fünfte Niederlage in Serie und verloren auch noch ihren Goalie Thomas Bäumle. Der Nationaltorhüter schied in der 14. Minute beim Stande von 2:1 für Ambri mit einer Knieverletzung aus, als er beim Verschieben vor dem Tor mit einem Schlittschuh hängen blieb und sich das Knie verdrehte. Bäumle droht nun eine längere Zwangspause.
Den ersten Torschuss im Rapperswiler Powerplay musste Bäumles Back-up, Lorenzo Croce, zum 2:2-Ausgleich passieren lassen. Für den früheren Ambri-Junior Croce (25), der anschliessend eine ansprechende Leistung zeigte, war die Partie in Rapperswil erst der zweite NLA-Einsatz nach seiner Einwechslung vom 14. Oktober beim 1:8 von Ambri in Davos.
Flyers nicht zu stoppen
Die Kloten Flyers sind nicht zu stoppen. Mit dem 7:3 gegen Genève-Servette kamen die Zürcher Unterländer bereits zum fünften Sieg in Serie. Die unterlegenen Romands bezogen die höchste Saisonniederlage.
Das Timeout von Kloten nach dem Genfer 3:3-Ausgleich (27:12) sorgte für eine sortige Reaktion bei den Flyers; der zum besten Spieler der Partie gewählte kanadische Stürmer Curtis Brown erzielte nur neun Sekunden darauf das siegweisende 4:3.
Klotens Topskorer Kimmo Rintanen veredelte seine Vertragsverlängerung bis 2011 mit einem Tor und einem Assist. Marcel Jenni zeichnete sich daneben als Doppeltorschütze aus. Den Gästen war die Absenz der erfahrenen Verteidiger Olivier Keller und Goran Bezina (gesperrt) deutlich anzumerken.
SCL Tigers - ZSC Lions: Kaltblütige Lions
In einem Offensiv-Spektakel bezogen die SCL Tigers gegen das «Marathon»-Team der ZSC Lions nach begeisterndem Spiel eine 3:4- Niederlage nach Penaltyschiessen. Petr Sejna war als Einziger im Penaltyschiessen erfolgreich.
Die erstmalige ZSC-Führung in dieser Partie entschied gleichhzeitig die Partie. Die Tigers wurden damit nach fünf Niederlagen erstmals wieder bezwungen. In der Verlängerung hatten die Langnauer den Sieg durch einen Lattenschuss durch den starken Sandro Gmür noch knapp verpasst.
Die ZSC Lions erzielten mit deutlich weniger Aufwand ihre Tore, darunter die Treffer zum 2:3 und 3:3 jeweils in Unter- beziehungsweise Überzahl. Martin Stettler vertändelte in einem Langnauer Powerplay die Scheibe und ermöglichte so Jean-Guy Trudel den Shorthander zum Anschlusstor (29.). Der 39-jährige Jan Alston sorgte mit seinem achten NLA-Saisontor für den ZSC-Ausgleich (37.). Dieser Treffer wurde von ZSC-Captain Mathias Seger eingeleitet, der bereits sein 500. NLA-Spiel für die Lions bestritt. Bei den ZSC Lions kam zudem Goalie Lukas Flüeler zum siebenten NLA-Saisonspiel.
Lugano - Bern 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)
Resega. - 4430 Zuschauer. - SR Reiber, Kohler/Müller.
Tore: 28. Domenichelli (Randy Robitaille, Paterlini/Ausschluss Martin Plüss) 1:0. 29. Kostovic (Thoresen, Tristan Vauclair) 2:0. 45. Domenichelli (Randy Robitaille, Julien Vauclair) 3:0.
Strafen: 8mal 2 plus 5 Minuten (Helbling) plus Spieldauer (Helbling) gegen Lugano, 8mal 2 plus 5 Minuten (Abid) plus Spieldauer (Abid) gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Thoresen; Roche.
Lugano: Aebischer; Helbling, Hänni; Nummelin, Nodari; Julien Vauclair, Cantoni; Thoresen, Romy, Brady Murray; Näser, Sannitz, Paterlini; Domenichelli, Randy Robitaille, Jörg; Kostovic, Conte, Tristan Vauclair.
Bern: Bührer; Roche, Thomas Ziegler; Rytz, Josi; Beat Gerber, Philippe Furrer; Jobin, Marc Leuenberger; Abid, Bordeleau, Gamache; Alain Berger, Plüss, Rüthemann; Reichert, Châtelain, Pascal Berger; Daniel Meier, Froidevaux, Trevor Meier.
Bemerkungen: Lugano ohne Conne, Romano Lemm, Hirschi (alle verletzt) und Pohl (überzähliger Ausländer), Bern ohne Patrik Bärtschi und Dubé (beide verletzt). - Pfostenschuss Nodari (27.).
Fribourg - Zug 4:1 (1:0, 1:0, 2:1)
St-Léonard. - 5515 Zuschauer. - SR Mandioni, Abegglen/Kaderli.
Tore: 8. Neuenschwander (Jeannin, Birbaum) 1:0. 36. Sprunger (Ngoy, Andrej Bykow) 2:0. 52. Meunier (Ulmer, Wirz) 3:0. 54. Benny Plüss (Andrej Bykow) 4:0. 58. Holden (Back) 4:1. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Fribourg, 7mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Sprunger, Patrick Fischer.
Fribourg: Caron; Marc Abplanalp, Reist; Snell, Ngoy; Heins, Birbaum; Collenberg; Sprunger, Andrej Bykow, Benny Plüss; Ulmer, Meunier, Wirz; Neuenschwander, Jeannin, Knöpfli; Geoffrey Vauclair, Montandon, Botter.
Zug: Weibel; Dominic Meier, Kress; Diaz, Back; Dupont, Maurer; Isbister, Oppliger, Steinmann; Di Pietro, Patrick Fischer, Brunner; Duri Camichel, Holden, Fabian Schnyder; Bianchi, Bucher, Casutt.
Bemerkungen: Fribourg ohne Chouinard, Mowers und Seydoux, Zug ohne Christen, Harrison, Sutter und McTavish (alle verletzt). - Lattenschuss Brunner (21.).
Biel - Davos 2:7 (2:1, 0:2, 0:4)
Eisstadion. - 5443 Zuschauer. - SR Kurmann, Arm/Küng.
Tore: 1. (0:07) Nüssli (Fata) 1:0. 6. Nüssli (Hill, Ling) 2:0. 9. Ambühl (Guggisberg, Rizzi/Ausschluss Hill) 2:1. 26. Taticek (Riesen, Dino Wieser) 2:2. 36. Dario Bürgler (Daigle, Marha) 2:3. 45. (44:26) Guggisberg (Blatter, Ambühl) 2:4. 46. (45:25) Sykora (Riesen, Grossmann) 2:5. 56. Daigle (Dario Bürgler, Marha) 2:6. 60. Ambühl (Guggisberg, Rizzi) 2:7.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Biel, 7mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Himelfarb; Ambühl.
Biel: Caminada (46. Wegmüller); Gossweiler, Kamerzin; Reber, Serge Meyer; Hill, Kparghai; Ling, Fata, Nüssli; Truttmann, Himelfarb, Tschantré, Ehrensperger, Peter, Küng; Brägger, Wetzel, Roland Gerber.
Davos: Genoni; Gianola, Grossmann; Lukas Gerber, Blatter; Jan von Arx, Pascal Müller; Stoop, Andreas Furrer; Riesen, Reto von Arx, Sykora; Bürgler, Marha, Daigle; Guggisberg, Rizzi, Ambühl; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser.
Bemerkungen: Biel ohne Steinegger, Deny Bärtschi, Schneeberger, Tschannen, Simon Fischer, Mauro Beccarelli (alle verletzt) und Neff (krank), Davos ohne Helfenstein (verletzt). - Lattenschuss Fata (26.).
Rapperswil-Jona Lakers - Ambri-Piotta 5:3 (2:2, 1:0, 2:1)
Diners-Club-Arena. - 4369 Zuschauer. - SR Stricker, Mauron/Schmid.
Tore: 4. Clarke (Corsin Camichel) 0:1. 7. Reuille (Burkhalter) 1:1. 9. Sonnenberg (Naumenko, Clarke) 1:2. 14. Berglund (Roest, Nordgren/Ausschluss Micheli) 2:2. 30. Raffainer 3:2 (Eigentor Kutlak). 44. Duca (Naumenko, Gautschi/Ausschlüsse Lindström; Zanetti) 3:3. 50. Geyer (Fischer, Nordgren/Ausschlüsse Sonnenberg, Zanetti) 4:3. 60. (59:33) Roest (Berglund, Lindström) 5:3 (ins leere Tor).
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Rapperswil- Jona Lakers, 8mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. PostFinance-Topskorer: Roest, Duca.
Rapperswil-Jona Lakers: Marco Streit; Lindström, Voisard; Guyaz, Patrick Fischer II; Geyer, Sven Berger; Nordgren, Roest, Berglund; Reuille, Burkhalter, Sirén; Raffainer, Bütler, Rizzello; Tschuor, Hürlimann, Friedli.
Ambri-Piotta: Bäumle (14. Croce); Naumenko, Gautschi; Celio, Kutlak; Stephan, Marghitola; Mattioli; Clarke, Murovic, Sonnenberg; Duca, Stirnimann, Corsin Camichel; Sciaroni, Bianchi, Micheli; Schönenberger, Zanetti, Walker; Grégory Christen.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Svensson, Parati und Schefer (alle verletzt), Klingler (überzählig), Ambri ohne Horak (krank), Bundi, Demuth und Westrum (alle verletzt). - Verletzt ausgeschieden: 14. Bäumle, 56. Gautschi. - 48. Pfostenschuss Reuille. - 59:10 Timeout Ambri, anschliessend bis 59:33 ohne Torhüter.
Kloten Flyers - Genève-Servette 7:3 (3:1, 1:2, 3:0)
Kolping-Arena. - 4323 Zuschauer. - SR
Tore: 6. Brown (Stancescu, Lindemann) 1:0. 7. Kolnik (Vigier, Ritchie) 1:1. 9. Jenni (Liniger) 2:1. 15. Rintanen (Santala, Wick) 3:1. 22. Vigier (Ritchie) 3:2. 28. (27:12) Vigier (Höhener, Déruns, Vigier/Ausschluss Du Bois) 3:3. 28. (27:21) Sven Lindemann (Brown) 4:3. 47. Wick (Rintanen) 5:3. 53. Walser (Jenni, Du Bois) 6:3. 59. Jenni (Liniger, Hamr) 7:3.
Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Rintanen) gegen Kloten, 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. –
PostFinance-Topskorer: Rintanen; Kolnik.
Kloten Flyers: Rüeger; Welti, Hamr; Winkler, Schulthess; Sidler, Du Bois; Bonnet, Müller; Wick, Santala, Rintanen; Lindemann, Brown, Stancescu; Rothen, Liniger, Jenni; Walser, Schlagenhauf, Jacquemet.
Genève-Servette: Mona; Vukovic, Breitbach; Gobbi, Schilt; Mercier, Höhener; Vigier, Ritchie, Kolnik; Rubin, Aubin, Déruns; Cadieux, Trachsler, Savary; Rivera, Augsburger, Conz; Fedulow.
Bemerkungen: Kloten ohne Hofer und von Gunten, Genève-Servette ohne Salmelainen und Olivier Keller (alle verletzt) sowie Bezina (gesperrt). - 27:12 Timeout Kloten. - Nach 57:15 nur noch 50 Prozent Lichtstärke vorhanden wegen Stromausfall (sechsminütiger Unterbruch). - 43. Höhener mit Gesichtsverletzung ausgeschieden.
SCL Tigers - ZSC Lions 3:4 (2:1, 1:2, 0:0, 0:1) n.P.
Ilfis. - 5335 Zuschauer. - SR Stalder, Kehrli/Stäheli.
Tore: 3. Gmür (Zeiter/Ausschluss Seger) 1:0. 11. Camenzind (Claudio Moggi, Sandro Moggi) 2:0. 20. (19:53) Gardner (Forster, Wichser) 2:1. 22. Toms (Gmür, Kariya) 3:1. 29. Trudel (Seger, Pittis/Ausschluss Suchy!) 3:2. 37. Alston (Trudel, Pittis/Ausschluss Steiner) 3:3. - Penaltyschiessen: Alston -, Setzinger -; Trudel -, Steiner -; Sejna 0:1, Kariya; Wichser -, Toms -; Pittis -, Joggi.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 5mal 2 Minuten ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Kariya; Gardner.
SCL Tigers: Schoder; Gmür, Christian Moser; Stettler, Marco Bayer; Murphy, Kobach; Sandro Moggi, Camenzind, Claudio Moggi; Toms, Kariya, Simon Moser; Steiner, Sutter, Bieber; Setzinger, Zeiter, Joggi.
ZSC Lions: Flüeler; Seger, Suchy; Geering, Forster; Cadonau, Daniel Schnyder; Trudel, Pittis, Bühler; Gardner, Wichser, Sejna; Bastl, Alston, Monnet; Krutow, Gloor, Grauwiler.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blum, Lüthi, Tallarini (alle verletzt), Fröhlicher (gesperrt), Bogg (Vertrag aufgelöst), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Kamber, Stoffel (alle verletzt) sowie Sulander (überzähliger Ausländer). - 64. Lattenschuss Gmür.
LIVE-TICKER
60. Lugano gewinnt das Spiel! Die Tessiner bringen den Sieg verdient ins Trockene. Die Vorstellung von Leader Bern war schwach.
59. Es scheint ganz, als ob Lugano in dieser Saison der Angstgegner von Leader Bern ist. Die Bianconeri stehen kurz vor dem zweiten Sieg gegen die «Mutzen».
58. Riesenmöglichkeit für Luganos Robitaille und Nummelin. Das hätte das 4:0 sein können.
55. Jetzt geht es heiss zu und her in der Resega. Abid und Helbling liefern sich einen heftigen Faustkampf. Beide müssen unter die Dusche.
55. Grosse Chance für Berns Abid. Doch er scheitert an Aebischer - wie schon so viele Berner zuvor.
53. Es bleiben noch sieben Minuten zu spielen. Jetzt muss sich Bern aber sputen, um die Niederlage abzuwenden. Doch Lugano verwaltet den Vorsprung souverän.
50. Gute Möglichkeit für Berns Roche. Ein Tor gibt es zwar nicht für die «Mutzen», dafür ein Powerplay. Da schon je ein Spieler auf der Strafbank sitzt, geht es jetzt mit vier gegen drei weiter.
45. Tor für Lugano! Domenichelli trifft zum zweiten Mal heute Abend. Ist das die Vorentscheidung?
44. Bern ist hat bisher noch keinen Gang hochschalten können. Im Gegenteil: Es ist Lugano, das weiterhin Druck macht und sich gute Chancen erarbeitet.
41. Weiter gehts. Leader Bern braucht unbedingt Tore, will man nicht bereits zum zweiten Mal in dieser Saison gegen Lugano verlieren.
40. Das zweite Drittel ist vorbei. Die Teams gehen zum Pausentee. Lugano führt mit 2:0. Bern war nach dem Tessiner Doppelschlag in der 28. und 30. Minute zu keiner Reaktion fähig.
39. Domenichelli, Torschütze zum 1:0, scheitert an Bern-Goalie Bührer. Letzterem ist es zu verdanken, das der SCB nicht schon weiter zurückliegt.
38. Abid und Bordeleau scheitern beide an David Aebischer. Und Gamache begeht ein Foul und zerstört damit Berns Vorteil. Beide Teams jetzt mit vier Feldspielern.
37. Bern bisher kaum zu einer Reaktion fähig. Lugano führt weiterhin mit 2:0. Doch nun können die «Mutzen» in Überzahl agieren.
33. Paterlini foult einen Berner, während sein Teamkollege auf Bührer zieht. Er muss auf die Strafbank. Damit geht es mit vier gegen vier weiter.
33. Robitaille alleine gegen Bührer! Doch er scheitert.
33. Einmal mehr eine Strafe gegen Bern. Meier muss raus. Eine Aufholjagd sieht anders aus.
30. Wieder Tor für Lugano! Kostovic heisst der Torschütze.
28. Tor für Lugano! Domenichelli trifft in Überzahl und bricht den Bann.
27. Riesenchance für Lugano! Doch Nummelin scheitert an Marco Bührer.
27. Das Berner Powerplay ist nicht schlecht. Doch «nicht schlecht» reicht nicht zum Torerfolg. Und der SCB macht sich den Vorteil nun selber zunichte: Auch Plüss muss raus.
25. Erste Zweiminutenstrafe im zweiten Spielabschnitt. Es ist Luganos Näser, der in die Kühlbox muss. Bern nun mit einem Mann mehr.
23. Riesenchance für Lugano. Doch Jörg verpasst das Tor. Der Pass von Hänni war perfekt, da hätte Jörg mehr daraus machen müssen.
21. Weiter gehts! Das zweite Drittel läuft.
20. Drittelspause. Die Teams gehen torlos in die Kabine. Klar ist: Beide Mannschaften müssen mehr geben, wollen sie das Spiel gewinnen. Lugano war im ersten Drittel leicht im Vorteil.
18. Bei Vollbestand beider Teams zeigt sich Lugano weiterhin aktiver. Die Tessiner kommen immer wieder zu Chancen. Bern kann momentan nur reagieren und hin und wieder kontern.
15. Das Powerplay verstreicht aus Berner Sicht ungenutzt.
15. Rüthemann mit einer guten Chance für Bern. Doch auch David Aebischer hält seinen Kasten weiterhin rein.
13. Nun kann der SC Bern mit einem Mann mehr agieren. So dürften die Berner wieder besser ins Spiel kommen.
12. Gutes Powerplay der Tessiner mit vielen Chancen. Doch an SCB-Goalie Bührer scheint es kein vorbei zu geben. Die Hauptstädter sind nun wieder komplett.
10. Grosse Chance für Luganos Thoresen in Überzahl. Doch Bührer hält seinen Kasten rein. Auch Nummelin, der versucht nachzudoppeln, scheitert am Berner Goalie.
9. Die Bianconeri machen zurzeit mehr fürs Spiel. Doch der Erfolg will sich nicht einstellen.
7. Gute Chance für Lugano. Thoresen bringt SCB-Goalie Bührer in Bedrängnis. Doch der Torhüter bleibt Sieger des Duells.
5. Bern ist zum ersten Mal in Überzahl. Doch bisher konnten die «Mutzen» noch nicht überzeugen. Es bleiben 30 Sekunden.
3. Bisher zeichnet sich ein eher verhaltenes Spiel ab. Chancen gab es noch keine, zumindest keine zählbaren.
1. Los gehts! Das Spiel läuft.
- Gleich geht es los. Der HC Lugano empfängt in der 20. NLA-Runde den SC Bern.
Vor den Spielen
In der 20. NLA-Runde empfängt Lugano heute Abend den SC Bern. Die Tessiner sind auf der Suche nach Konstanz, während die «Mutzen» die Tabellenspitze zieren.
Im letzten Spiel musste Lugano eine ganz üble Klatsche hinnehmen: Gleich mit 3:8 wurden die Bianconeri vom HCD «gebodigt». Dabei sah doch drei Tage zuvor nach dem 7:2 gegen die ZSC Lions die Welt in Lugano noch so rosig aus. Die beiden Extreme widerspiegeln in etwa den bisherigen Saisonverlauf des Teams von «Magier» John Slettvoll. Auf souveräne Siege folgten immer wieder unnötige Niederlagen, die Formkurve gleicht einem Zick-Zack-Kurs.
Anders der SC Bern. In der heimischen Meisterschaft ist der Leader zurzeit das Mass aller Dinge. In den letzten fünf Spielen setzte es für die Hauptstädter bloss eine Niederlage nach Verlängerung ab. Nur im internationalen Vergleich in der Champions Hockey League kommen die «Mutzen» auf keinen grünen Zweig. In der NLA-Tabelle hat sich der SCB hingegen an der Spitze festgesetzt.
Vier Niederlagen hat der Leader in der laufenden Saison erst einstecken müssen. Doch eine davon ausgerechnet gegen Lugano (2:5). Eine spannende Voraussetzung für die heutige Partie.
(si/mon)



























