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Spengler Cup
28. Dezember 2012 11:11; Akt: 28.12.2012 19:03 Print
Vitkovice siegt - Fribourg muss in den Viertelfinal
Fribourg-Gottéron verliert das zweite Spiel am Spengler Cup gegen Vitkovice 1:2. Die Tschechen sind damit überraschend Gruppensieger. Die Westschweizer müssen nun über den Viertelfinal.
Vitkovice hat sich auf Kosten von Fribourg-Gottéron beim Spengler-Cup direkt für die Halbfinals qualifiziert. Im Duell mit den nicht überzeugenden Westschweizern siegte der tschechische Vertreter 2:1.
Bildstrecken Spengler Cup 2012Der NLA-Leader muss nun am Samstagnachmittag in den «Pre-Semifinals» gegen den Dritten der Gruppe Cattini das vorzeitige Out abwenden, derweil Vitkovice überraschend in den Genuss eines zusätzlichen Ruhetags kommt.
Gottéron ohne gewohnte Leidenschaft
Vom berauschenden Schwung der Ouvertüre war bei den Freiburgern am Tag nach der Ruhepause während zwei Dritteln kaum mehr etwas zu spüren. Zum packenden Sturmlauf wie gegen Ufa setzte Gottéron gegen die aufgrund ihrer ungenügenden Klassierung im eigenen Championat (9. Platz) tiefer eingestuften Tschechen zu spät an. Zu lange bemühte sich Gottéron zwar, aber eben ohne die gewohnte Leidenschaft, ohne klare Absicht, die Partie im bereits zum fünften Mal ausverkauften Stadion dominieren zu wollen.
Das bis zur 22. Minute eingehandelte 0:2-Handicap liess sich trotz der späten Tempoverschärfung nicht mehr beseitigen. Mehr als Sprungers Treffer unmittelbar nach dem Bully-Gewinn Bykows liess der Halbfinalist des Vorjahres-Turniers nicht zu - obschon Vitkovice in der finalen Phase regelrecht taumelte.
Kossmann fordert mehr Druck
«Wir haben eine grosse Chance verpasst, uns direkt für den Halbfinal zu qualifizieren», bilanzierte Hans Kossmann enttäuscht. «Gegen die Russen entwickelten wir viel mehr Passion. Aber manchmal ändert das an einem Turnier eben schnell. Das demonstrierten ja auch die Tschechen», erklärte der Freiburger Coach in seiner ruhigen Art und forderte seine Künstler-Abteilung gleich auf, im ersten Knock-out-Spiel mehr Druck zu entwickeln: «Das fehlte gegen Vitkovice. Wir bekundeten mit der Physis der Tschechen Mühe und konnten uns kaum vor dem Tor festsetzen.
Mit allzu gravierenden Folgen rechnet er gleichwohl nicht: «Wir spielten in dieser Saison konstant auf gutem Niveau und reagierten nach einem negativen Ergebnis immer.» Gottéron verlor zwar die Partie, aber keineswegs das in den letzten fünfeinhalb Wochen mit elf Siegen in 13 Partien aufgebaute Selbstvertrauen.
Hunas Quote
Den Fehltritt verschuldeten die Westschweize ohnehin in erster Linie selber. In der Defensive leisteten sich zu viele Fehler. In der 9. Minute genügte Svacina eine einzige Körpertäuschung gegen Birbaum, um zum kursweisenden 1:0 zu gelangen. Den zweiten Lapsus leistete sich Ngoy. Er liess sich unbedarft den Puck abnehmen. Rudolf Huna umkurvte das Tor und trickste auch den NHL-Gast Cory Schneider fast mühelos aus. Der Schaden war danach nicht mehr zu beheben.
Huna fiel im Bündernland nicht zum ersten Mal positiv auf. Der Slowake, der im Verlauf seiner Karriere schon in Schweden, Russland, Deutschland und in seiner Heimat spielte, trug bereits am Vorabend mit drei Skorerpunkten erheblich zum Spektakel gegen Ufa (4:5 n.V) bei. Sein Glück war, dass die kräftigen Verteidiger den Ertrag der Offensive bedeutend entschlossener verwalteten.
Fribourg-Gottéron - Vitkovice 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)
Vaillant-Arena. - 6504 Zuschauer. - SR Rochette/Skilliter (Sz/USA), Kohler/Tscherrig.
Tore: 9. Szturc (Hruska, Malik) 0:1. 22. Huna 0:2. 45. Sprunger (Bykow) 1:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Fribourg, 6mal 2 Minuten gegen Vitkovice.
Fribourg-Gottéron: Schneider; Ngoy, Birbaum; Kwiatkowski, Abplanalp; Heins, Schilt; Gervais; Hörnqvist, Desharnais, Talbot; Gamache, Dubé, Brügger; Sprunger, Bykow, Hasani; Vauclair, Mauldin, Knoepfli; Cadieux.
Vitkovice: Sindelar; Wellinger, Barinka; Sloboda, Kudelka; Malik, Stehlik; Kovar, Rehak; Klimek, Burger, Huzevka; Huna, Roman, Svacina; Kana, Hruska, Szturc; Sedivy, Kucsera, Walker.
Bemerkungen: Fribourg ohne Gerber, Jeannin (beide verletzt), Plüss, Loeffel, Botter (alle überzählig). 60. (59:29) Timeout von Fribourg, danach bis 59:13 ohne Goalie, ab 59:30 erneut ohne Schneider.
Rangliste: 1. Vitkovice 2/4 (6:6). 2. Fribourg 2/3 (6:3). 3. Salawat Ufa 2/2 (6:9).
(si)
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Sieht nach Langweiliger Final aus
Canada gegen Davos :(
Gotteron
Gotteron war nicht schlechter. Es wollte irgendwie keine Scheibe rein. Also kein Grund um zu behaupten sie waren schlecht.
Davos folgt
Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, wird Davos heute auch kein Stich gegen Adler Mannheim haben und den Viertelfinal gegen Fribourg spielen