Von den Rangers

31. Oktober 2012 17:15; Akt: 31.10.2012 17:36 Print

Die Abwehr der Lakers bekommt nun Flügel

von Klaus Zaugg - Michael Del Zotto (22) verstärkt ab sofort die Abwehr der Lakers. Er ist besser als Mark Streit.

Bildstrecke im Grossformat »
Vancouvers Keeper verstärkte während dem Lockout Ambri-Piotta, bestritt aber am Wochenende vom 5./6. Januar genauso wie alle anderen noch in der Schweiz spielenden NHL-Stars seine letzten Partien. Der kanadische Jungstar von den Colorado Avalanche stiess am 9. Dezember zu Ambri und verliess die Leventiner am 7. Januar wieder. Der Center der Ottawa Senators spielte während dem Lockout für die Rapperswil-Jona Lakers. Am 3. Januar 2013 flog er zurück in die Heimat, in der Hoffnung, dass die NHL den Spielbetrieb in dieser Saison doch noch aufnimmt. Womit er wenige Tage später recht erhielt. Der Stürmer der Boston Bruins lief bis am 31. Dezember für den EHC Biel auf. Nach der Spengler-Cup-Teilnahme mit dem Team Canada kehrte er in seine Heimat zurück. Der Kanadier kam von den Boston Bruins zum HC Lugano. Er verliess den Verein zum Jahreswechsel wieder. Davos nahm am 4. Dezember den 27-jährigen Schweden von den Dallas Stars unter Vertrag. Er war in der letzten Saison der erfolgreichste Skorer seines Teams. Der Captain von Stanley-Cup-Sieger Los Angeles Kings spielte für die ZSC Lions. Der Stürmer der Montreal Canadiens lief während der Lockout-Zeit für Fribourg-Gottéron auf. Der New-York-Rangers-Akteur gab ein Gastspiel bei den Lakers, reiste aber bereits Mitte Dezember wieder ab. Die Nummer 88 von den Chicago Blackhawks verstärkte während des Lockouts den EHC Biel. (vorne) Der Erstrundendraft von 2007 hatte zu Beginn des Lockouts bei Ambri einen kurzen Auftritt. Nach nicht einmal drei Wochen reiste der Stürmer der Montreal Canadiens wieder ab. Angeblich wegen einer Ellenbogen-Entzündung. Der Goalgetter der Detroit Red Wings sorgte beim EV Zug für Furore. Der Teamkollege von Mark Streit bei den New York Islanders stürmte während des Lockouts beim SC Bern. Tavares war in der letzten NHL-Saison achtbester Skorer der Liga. Der Center der Washington Capitals spielte für die Kloten Flyers. Wegen Adduktorenproblemen reiste er aber bereits vor dem Lockout-Ende zweimal in die USA. Der Kanadier gehört seit sechs Jahren zum Stamm der Washington Capitals. Der Stürmer der Buffalo Sabres wurde von den SCL Tigers verpflichtet. Er reiste Ende November für medizinische Abklärungen vorerst zurück nach Nordamerika reisen - und kam auch nicht mehr zurück. Der Verteidiger der Minnesota Wild wurde während dem Lockout ebenfalls von den SCL Tigers verpflichtet. Und auch er musste Ende November für medizinische Abklärungen zurück in die USA reisen. Zurück kam er nicht mehr. Der Ur-Berner von den Nashville Predators spielte während dem Lockout beim SC Bern. Der Kanadier (vorne) gab ein Gastspiel beim HC Genf-Servette. In der NHL spielt der Center für die San Jose Sharks. Anfangs Dezember reiste er aus persönlichen Gründen in die Heimat zurück. Der Verteidiger der New York Islanders lief während des NHL-Lockouts für den SC Bern auf. Wie bereits beim letzten NHL-Lockout lief der Center der San Jose Sharks für den HC Davos auf. Auch der zweite «NHL-Davoser» vom Lockout 2005 kehrte zum HCD zurück. Der Verteidiger der Montreal Canadiens verstärkte für die Dauer des Lockouts den HC Genf-Servette. Der Stürmer, der mit den Detroit Red Wings in seine erste NHL-Saison starten wollte, spielte wie die vier Saisons zuvor beim EVZ. Der Ducks-Verteidiger verstärkte den HC Lugano. Der Verteidiger der Montreal Canadians kehrte während dem Lockout zum EV Zug zurück. Bereits bevor er sein Glück in der nordamerikanischen Ferne gesucht und gefunden hat, war Diaz bei den Innerschweizern acht Jahre lang unter Vertrag. Der Nashville-Predators-Spieler verstärkte Red Ice Martigny für knapp einen Monat. Nach dem Abgang von Hörnqvist sicherte sich Martigny die Dienste des Boston-Bruins-Akteurs. (r.) Der Däne spielte für den NLB-Klub Langenthal. Er steht seit 2008 bei den Ottawa Senators unter Vertrag.

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Lakers-Geschäftsführer Roger Sigg – er setzt im Büro um, was Lakers-General und -Trainer Harry Rogenmoser ausgeheckt hat – begründet den spektakulären Transfer so: «Wir haben uns eine gute Ausgangslage erarbeitet. Es wäre schade, wenn wir allein wegen Verletzungspech und dem zeitgleichen Aufrüsten der anderen Teams plötzlich das Nachsehen hätten.»

Die Lakers haben durch Verletzungen mit Derrick Walser, Andreas Camenzind und Sven Berger gleich drei Verteidiger verloren.

Erster Einsatz am Freitag geplant

Mit Michael De Zotto kommt ein stürmender Verteidiger, der als Junior mit John Tavares gespielt hat. Er soll bereits am Freitag gegen die Kloten Flyers spielen. Bei den New York Rangers buchte er bisher in 224 NHL-Partien 99 Skorerpunkte. Er ist mit 0,44 Punkten pro Qualifikationsspiel nicht ganz so produktiv wie Mark Streit (0,59), aber er ist der komplettere, bessere Verteidiger als Streit.

Der italienisch-kanadische Doppelbürger hat sein Potenzial nach wie vor nicht ausgereizt. Er kann nicht nur vorwärts fliegen und ein Powerplay organisieren wie Mark Streit. Anders als der aktuelle SCB-Star (letzte Saison -27 bei den Islanders) hat er sich in der NHL auch defensiv bereits bewährt (+20). Seine Härte und Bissigkeit in den Zweikämpfen wird wegen seiner – für NHL-Verhältnisse – durchschnittlichen Statur (185 cm/88 kg) unterschätzt. Michael Del Zotto wird der Lakers-Abwehr nicht nur Flügel verleihen. Er wird die Defensive auch stabilisieren.

Günstiger NHL-Spieler

Der Kanadier ist günstig zu haben: Zuletzt verdiente er aufgrund der regulierten Verträge für NHL-Neulinge inkl. Handgeld bei Vertragsunterzeichnung erst 962,500 Dollar pro Saison. Die Millionen wird er erst ab dieser Saison mit dem neuen Vertrag machen – doch der ist noch nicht ausgehandelt. Zwei bis vier Millionen Jahressalär sind für ihn möglich. Die Versicherungskosten halten sich also im Rahmen.

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Simon am 03.11.2012 11:50 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Vergleich

    Ein schlechter Vergleich!!!! Man schaue nur mal die Plazierungen der beiden Teams an (Rangers / Islanders) Da kommt es logischerweise zu einer schlechteren +/- Bilanz! Streit ist Captain und 35 Jahre alt und Del Zotto 22 Jahre und ein Rookie! Streit ist einer der besten Verteidiger die es gibt! Nur anhand von Zahlen kann man nicht zwingend Spieler miteinder vergelichen!!

  • Sven Landolt am 01.11.2012 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    +/- Bilanz sagt nichts aus

    Die +/- Bilanz von Spielern bei verschiedenen Teams zu vergleichen ist ziemlich vage. Ausserdem sollte man Streit auch nicht technisch/läuferisch mit anderen vergleichen, schon gar nicht mit einem Rookie. Es wird schon seinen Grund haben warum er bei den Islanders das 'C' trägt, und vom Spielverständnis her wird er wohl einiges mehr können als Del Zotto Trotzdem, ein schlauer Zug einen Rookie zu verpflichten, vorallem wegen den Kosten

    • Pfeiff am 02.11.2012 10:05 Report Diesen Beitrag melden

      Typisch Klausi halt...

      ...weil er keine Ahnung von Eishockey hat, bewertet er halt als nach Statistik. Man müsste halt schon mal den ein oder anderen Hockeymatch schauen und ein wenig draus kommen, um die Statistiken auch richtig interpretieren und einordnen zu können. Einmal mehr ein sackschwacher Artikel, zum Glück für Klausi gibts hierfür keine +/- Statistik ;D

    einklappen einklappen
  • Schwarzmann Bruno am 31.10.2012 21:51 Report Diesen Beitrag melden

    Äpfel und Birnen

    Wie kommt man darauf zwei völlig unterschiedliche Spieler in noch unterschiedlicheren Teams miteinander zu vergleichen? Was hat denn bitte Mark Streits +/- Statistik mit diesem Transfer zu tun? Statistiken sind schön und gut aber ich glaube kaum dass Otto-Normal Hockey Zuschauer Wert auf solche Zahlenorgien legen sondern wohl eher auf die Gelegenheit diese super Spieler hier in der Schweiz bestaunen zu können, und einzig und allein darum gehts doch bei diesen Verpflichtungen, um Unterhaltung.

  • SCB Fan am 31.10.2012 20:49 Report Diesen Beitrag melden

    und Rangers Fan

    Super Transfer der Lakers, del Zotto ist ein moderner, kompletter, bissiger Verteidiger, ist ja auch ein Ranger ;) ne wirklich starker Mann, gratulation von nem Scb & Rangers Fan

  • Fritz frey am 31.10.2012 20:36 Report Diesen Beitrag melden

    Vorteil Streit bez. Lockout:

    Er ist besser als Streit... aber Streit ist Schweizer und belastet das Ausländerkontingent nicht!

National League A

Playoff Ergebnisse
ZSC-Lions-TV
Der TV-Player benötigt einen aktuellen Adobe Flash Player: Flash herunterladen