Der vom Stürmer zum Verteidiger umfunktionierte Internationale Thomas Ziegler sorgte für das Siegtor des SC Bern beim 3:2 gegen Davos.
Thomas Ziegler nahm acht Minuten vor Spielende hinter dem Tor der Bündner den Schlittschuh von Davos-Goalie Leonardo Genoni ins Visier. Mit diesem «Streich» sorgte Ziegler für den Sieg des SCB, der auf Grund der Chancenanteile nicht ungerechtfertigt war.
Auf Berner Seite bestätigte zudem Martin Plüss seine gute Form. In seinem seinem erst sechsten Saisonspiel kam der Nationalstürmer bereits zu seinem dritten Treffer.
Die PostFinance-Arena in Bern war zum zweiten Mal in dieser Saison mit 17 131 Zuschauern bis auf den letzten Platz besetzt.
Bezina mit Siegtor
Nationalverteidiger Goran Bezina erzielte 54 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung den 5:4-Siegtreffer von Genève-Servette in Rapperswil.
Servette-Trainer Chris McSorley hatte in der Verlängerung zwischenzeitlich alles auf eine Karte gesetzt und bei eigener Überzahl noch Torhüter Gianluca Mona kurzzeitig vom Eis genommen, um mit fünf gegen drei Feldspieler agieren zu können. Beinahe wäre dieser Poker mit der Niederlage bestraft worden. Doch Sanny Lindström verpasste das Genfer Tor bei einem Weitschuss knapp.
Zu Beginn der Partie hatte Stacy Roest die Gastgeber bereits nach 13 Sekunden in Führung gebracht. Noch schneller erfolgreich war in dieser Saison lediglich Klotens Kimmo Rintanen; der Finne erzielte am 9. September beim 5:1-Sieg der Flyers bei den SCL Tigers den ersten Treffer bereits nach 10 Sekunden.
Di Pietro beendete Ambris Momentum
Der ehemalige Ambri-Stürmer Paul Di Pietro entschied das Gotthard-Derby mit einem Überzahl-Tor zum 4:3-Sieg in der Verlängerung. Gastgeber Ambri-Piotta hatte sich nach einem 0:3- Rückstand nach 21 Minuten noch in extremis in die Verlängerung gekämpft.
Dank einem Doppelschlag des Kanadiers Martin Sonnenberg in den letzten vier Spielminuten erzwangen die Leventiner noch die Verlängerung. Doch noch vor dem 3:3-Ausgleich durch Sonnenberg 26 Sekunden vor Spielende wurde Ambris Leader Paolo Duca wegen eines Frustfouls mit einem Restausschluss bestraft. Zug nutzte dann die Überzahl in der Verlängerung zum Siegtreffer aus.
In seinem 400. NLA-Spiel für den EV Zug hatte Patrick Fischer die Gäste mit seinem achten Saisontor mit 1:0 in Führung gebracht. Insgesamt war es Tor Nummer 119, das der Nationalstürmer für den EVZ erzielte. Der Nationalstürmer bereitete auch das 2:0 von Damien Brunner vor, der seinerseits in seinem zweiten Spiel für Zug zum zweiten Mal erfolgreich war.
Luganos überragende Ausländer
Die bislang so erfolgreiche Woche der ZSC Lions mit den Siegen in der Champions League und der kurzzeitigen Übernahme der Tabellenführung endete mit der ersten Zürcher Niederlage nach vier Erfolgen in Serie. Der Schweizer Meister unterlag in Lugano 2:7.
Letztlich machte Luganos Toplinie um Topskorer Patrick Thoresen und Verteidiger Petteri Nummelin die Differenz im Duell der beiden Rivalen aus früheren Tagen. Der norwegische Flügel traf insgesamt dreimal; es war der erste Hattrick des PostFinance-Topskorers, der in Sommer aus der NHL zu den Tessinern stiess. Statistisch sogar noch erfolgreicher als Thoresen war der Finne Nummelin, der einen Treffer und fünf (!) Assists verbuchen konnte.
Für einmal standen die ZSC-Ausländer im Schatten ihrer Gegenspieler. ZSC-Coach Sean Simpson verzichtete auf Peter Sejna und setzte im Tor wieder auf Ari Sulander, der am Vorabend gegen Ambri noch geschont worden war. Der Finne zog aber einen schlechten Tag ein und sah beim dritten und fünften Gegentreffer nicht gut aus.
Flyers halten Anschluss an die Spitze
Die Kloten Flyers kamen beim 4:2 bei Aufsteiger Biel zum dritten Sieg in Folge und halten in der Tabelle Anschluss an den neuen Leader Bern. Die Seeländer fielen nach der dritten Niederlage in Serie wieder unter den Strich.
Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Meisterschaft seit dem 21. Februar 1995 fiel die Vorentscheidung zugunsten der Gäste aus dem Zürcher Unterland bereits kurz nach Mitte des ersten Drittels. Nach einem Ausschluss gegen Klotens Verteidiger Benjamin Winkler kassierten die Bieler innerhalb von 53 Sekunden zwei Shorthander. Zuerst profitierte Klotens Topskorer Kimmo Rintanen von einem Puckverlust von Jörg Reber, der sein 800. NL-Spiel bestritt, dann schloss Welti einen Konter der Klotener zum 3:0 ab. Es war der erste NLA-Treffer des 20-jährigen Verteidigers.
Die Bieler kamen zwar durch Himelfarb (26.) und PostFinance- Topskorer Peter (45.) noch zweimal heran, zu mehr reichte es dem Aufsteiger aber nicht mehr. Zu dominant traten die Flyers auf, die dem Aufsteiger vor allem läuferisch deutlich überlegen waren. Der frühere Internationale Marcel Jenni traf für den Tabellenvierten zweimal.
Bern - Davos 3:2 (2:2, 0:0, 1:0)
PostFinance-Arena. - 17 131 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann, Dumoulin/Fluri.
Tore: 7. Gamache (Bordeleau, Abid) 1:0. 11. Martin Plüss (Patrik Bärtschi, Jobin) 2:0. 16. Leblanc (Dario Bürgler/Ausschluss Josi) 2:1. 18. Stoop (Marc Wieser) 2:2. 52. Ziegler (Reichert) 3:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Roche; Ambühl.
Bern: Bührer; Beat Gerber, Philippe Furrer; Rytz, Josi; Roche, Thomas Ziegler; Jobin, Leuenberger; Pascal Berger, Chatelain, Reichert; Abid, Bordeleau, Gamache; Patrik Bärtschi, Martin Plüss, Rüthemann; Trevor Meier, Froidevaux, Daniel Meier.
Davos: Genoni; Gianola, Grossmann; Lukas Gerber, Blatter; Jan von Arx, Dario Bürgler; Stoop, Andreas Furrer; Riesen, Reto von Arx, Sykora; Daigle, Marha, Leblanc; Guggisberg, Rizzi, Ambühl; Dino Wieser, Taticek, Marc Wieser.
Bemerkungen: Bern ohne Dubé (verletzt), Kobach und Alain Berger (alle überzählig), Davos ohne Pascal Müller, Helfenstein, Donati und Della Rossa (alle überzählig). - Pfostenschüsse: 30. Gamache, 33. Guggisberg. - Davos ab 59:31 ohne Torhüter.
Rapperswil-Jona Lakers - Genève-Servette 4:5 (2:1, 2:3, 0:0, ) n.V.
Diners-Club-Arena. - 4315 Zuschauer. - SR Prugger, Kohler/Müller.
Tore: 1. (0:13) Roest 1:0. 10. Roest 2:0. 20:00 Vigier (Ausschluss Bütler) 2:1. 30. (29:04) Vigier 2:2 (Eigentor Geyer). 30. (29:44) Raffainer 3:2 (Eigentor Breitbach). 34. Rizzello (Debrunner) 4:2. 36. Vigier (Schilt) 4:3. 39. Cadieux (Trachsler) 4:4. 65. (64:06) Bezina (Fedulow/Ausschluss Lindström) 4:5.
Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 7mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Kolnik, Déruns) gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Roest; Kolnik.
Rapperswil-Jona Lakers: Marco Streit; Lindström, Voisard; Guyaz, Patrick Fischer II; Geyer, Sven Berger; Nordgren, Roest, Sirén; Berglund, Burkhalter, Reuille; Debrunner, Tschuor, Friedli; Raffainer, Bütler, Rizzello; Hürlimann.
Genève-Servette: Mona; Jonathan Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Schilt; Höhener, Breitbach; Vukovic; Vigier, Ritchie, Kolnik; Rubin, Florian Conz, Déruns; Cadieux, Trachsler, Savary; Rivera, Augsburger, Fedulow.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Svensson, Parati und Schefer (alle verletzt), Klingler und Voegele (überzählig), Genève- Servette ohne Aubin (gesperrt), Salmelainen und Olivier Keller (beide verletzt). - 8. Pfostenschuss Trachsler. - 60:56 Timeout Genève-Servette, von 61:08 bis 61:25 ohne Torhüter.
Ambri-Piotta - Zug 3:4 (0:2, 1:1, 2:0, 0:1) n.V.
Valascia. - 4057 Zuschauer. - SR Kunz, Mauron/Schmid.
Tore: 8. Patrick Fischer 0:1. 17. Brunner (Di Pietro, Fischer) 0:2. 21. (20:44) Holden 0:3. 31. Gautschi (Duri Camichel) 1:3. 57. Sonnenberg (Kutlak) 2:3. 60. (59:34) Sonnenberg (Clarke, Kutlak/Ausschluss Sonnenberg; Duca) 3:3 (Ambri ohne Torhüter). 62. (61:29) Di Pietro (Dupont/Ausschluss Duca) 3:4.
Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Duca) plus Spieldauer (Duca) gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Duca; Holden.
Ambri-Piotta: Bäumle; Bundi, Kutlak; Naumenko, Gautschi; Stephan, Marghitola; Celio; Sciaroni, Walker, Micheli; Duca, Stirnimann, Demuth; Clarke, Sonnenberg, Murovic; Schönenberger, Zanetti, Corsin Camichel; Grégory Christen.
Zug: Weibel; Kress, Dupont; Meier, Harrison; Diaz, Back; Isbister, Holden, Duri Camichel; Fabian Schnyder, Oppliger, Casutt; Di Pietro, Patrick Fischer, Brunner; Bianchi, Bucher, Steinmann.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, Westrum (beide verletzt) und Horak (krank) sowie Mattioli (überzählig), Zug ohne Patrick Sutter, McTavish und Christen. - 950. NLA-Spiel von Micheli. - Ambri-Piotta ab 58:54 ohne Torhüter. - 59:31 Pfostenschuss.
Lugano - ZSC Lions 7:2 (3:1, 2:0, 2:1)
Resega. - 4120 Zuschauer. - SR Stricker, Arm/Küng.
Tore: 9. Thoresen (Romy, Nummelin) 1:0. 14. Thoresen (Nummelin, Romy) 2:0. 16. Pittis (Trudel) 2:1. 19. Nummelin (Murray, Thoresen/Ausschluss Alston) 3:1. 24. Paterlini (Näser, Nummelin) 4:1. 31. Thoresen (Nummelin, Vauclair/Ausschluss Pittis) 5:1. 44. Gardner (Monnet) 5:2. 52. Domenichelli (Robitaille) 6:2. 58. Nodari (Robitaille, Nummelin/Ausschluss Bastl) 7:2.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Bastl, Monnet) gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Thoresen; Gardner.
Lugano: Aebischer; Helbling, Cantoni; Nummelin, Hänni; Nodari, Julien Vauclair; Thoresen, Romy, Murray; Kostovic, Robitaille, Domenichelli; Näser, Sannitz, Paterlini; Jörg, Tristan Vauclair.
ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Gloor, Forster; Seger, Schnyder; Gardner, Wichser, Lemm; Trudel, Pittis, Bühler; Monnet, Kamber, Krutow; Grauwiler, Alston, Bastl.
Bemerkungen: Lugano ohne Hirschi, Romano Lemm, Conne (alle verletzt) und Pohl (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Geering (krank), Sejna (überzähliger Ausländer) und Stoffel (verletzt). 50. Timeout Lugano.
Fribourg-Gottéron - SCL Tigers 2:5 (0:1, 0:2, 2:2)
St. Léonard. - 5500 Zuschauer. - SR Looker (USA), Wehrli/Wirth.
Tore: 7. Steiner (Fabian Sutter, Zeiter) 0:1. 21. Bieber (Ausschluss Stettler!) 0:2. 26. Kariya (Toms, Murphy/Auschluss Meunier) 0:3. 46. Knöpfli (Snell) 1:3. 48. Reist (Ulmer) 2:3. 55. Bayer (Zeiter, Sutter/Auschluss Wirz) 2:4. 60. Steiner (ins leere Tor) 2:5.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Fribourg, 8mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Jeannin; Kariya.
Fribourg: Caron; Collenberg, Ngoy; Snell, Reist; Heins, Birbaum; Marc Abplanalp; Bielmann, Vauclair, Botter; Sprunger, Bykow, Plüss; Ulmer, Jeannin, Knöpfli; Neuenschwander, Meunier, Wirz.
SCL Tigers: Schoder; Murphy, Fröhlicher; Stettler, Bayer; Christian Moser, Gmür; Sandro Moggi, Camenzind, Claudio Moggi; Steiner, Sutter, Bieber; Toms, Kariya, Simon Moser; Setzinger, Zeiter, Joggi.
Bemerkungen: Fribourg ohne Chouinard, Lauper, Montandon, Mowers und Seydoux (alle verletzt), SCL Tigers ohne Blum, Lüthi, Tallarini (alle verletzt) und Bogg (überzähliger Ausländer). 12. Pfostenschuss Bieber. 19. Pfostenschuss Plüss. 26. Timeout Fribourg. Ab 58:07 Fribourg ohne Torhüter.
Biel - Kloten Flyers 2:4 (0:3, 1:1, 1:0)
Eisstadion. - 5160 Zuschauer. - SR Stalder, Bürgi/Marti.
Tore: 11. Jenni (Liniger, Rothen/Ausschluss Grossweiler) 0:1. 13. (12:02) Rintanen (Santala/Ausschluss Winkler!) 0:2. 13. (12:55) Welti (Rothen/Ausschluss Winkler! Strafe gegen Biel angezeigt) 0:3. 26. Himelfarb (Truttmann, Tschantré) 1:3. 37. Jenni (Rothen, Liniger/Ausschluss Ehrensperger) 1:4. 45. Peter (Ehrensperger, Küng) 2:4.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen Kloten Flyers.
PostFinance-Topskorer: Peter; Rintanen.
Biel: Wegmüller (ab 21. Caminada); Reber, Hill; Grossweiler, Schneeberger; Kamerzin, Kparghai; Ling, Fata, Nüssli; Ehrensperger, Peter, Küng; Truttmann, Himelfarb, Tschantré; Zigerli, Wetzel, Roland Gerber.
Kloten Flyers: Rüeger; Schulthess, Hamr; Welti, von Gunten; Sidler, Du Bois; Winkler, Müller; Wick, Santala, Rintanen; Lindemann, Brown, Stancescu; Jenni, Liniger, Rothen; Jacquemet, Schlagenhauf, Walser.
Bemerkungen: Biel ohne Brägger, Neff (beide krank), Bärtschi, Beccharelli, Fischer, Steinegger, Tschannen (alle verletzt), Meyer (Langenthal/NLB) und Tuomainen (überzähliger Ausländer), Kloten Flyers ohne Hofer (verletzt). 19. Pfostenschuss Liniger. 800. NL- Spiel von Jörg Reber. 59. (58:32) Timout Biel. 58:32 bis 59:36 Biel ohne Torhüter
LIVE-TICKER
60. Der SC Bern gewinnt! Die «Mutzen» können den Vorsprung über die Runden bringen und entscheidend den spannenden Spitzenkampf für sich.
60. Kein Tor. Der Puck hat die Linie nicht überquert.
60. Riesenchance für Marha. Ist die Scheibe drin oder nicht? Schiedsrichter Kurmann schaut sich das Video an.
60. Arno Del Curto nimmt das letzte Risiko. Er beordert Torhüter Genoni auf die Bank und lässt mit Sechs gegen Fünf spielen. Es bleiben 17 Sekunden.
60. Es läuft die letzte Spielminute. Der SCB setzt alles auf die Defensive und kontrolliert das Spiel.
58. Die Strafe gegen Ziegler ist vorbei. Das Powerplay von Davos war eher schwach. Hochkarätige Chancen gab es keine.
56. Nächste gute Chance: Diesmal ist es Ambühl, der den Ausgleich auf dem Stock hat. Weil er beim Abschluss behindert wird, kann der HCD nun in Überzahl agieren. Das Haken von Berns Ziegler hätte auch Penalty geben können...
55. Wieder eine gute Möglichkeit für von Arx. Doch SCB-Goalie Bührer scheint die Ruhe in Person zu sein.
54. Ambühl und von Arx mit zwei guten Chancen für den HCD. Die Bündner haben noch nicht aufgegeben.
52. Tor für Bern! Mit einem Riesenpatzer ermöglicht HCD-Goalie Genoni den «Mutzen» den Führungstreffer. Ziegler trifft aus einem beinahe unmöglichen Winkel.
51. Beide Teams haben begonnen, das Risiko zu dosieren. Keiner will den nächsten Treffer kassieren.
48. Gute Chance für Rüthemann. Doch mit einer starken Parade rettet Leonardo Genoni den HCD.
47. Der SCB in Überzahl. Doch eine Minute ist bereits ungenutzt verstrichen.
44. Die Partie gleicht einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams wissen, dass der nächste Treffer der entscheidende sein könnte. Und beide Teams wollen diesen nächsten Treffer für sich beanspruchen.
41. Riesenmöglichkeit für Davos! In Unterzahl enteilt Reto von Arx. Er fährt alleine auf SCB-Goalie Bührer zu. Doch dieser gewinnt das Duell.
41. Weiter gehts. Der Schlussabschnitt muss entscheiden.
40. Drittelspause. Anders als der erste Abschnitt waren die zweiten 20 Minuten völlig ausgeglichen. Tore gab es keine.
40. Die Berner mit einem guten Powerplay. Doch Torhüter Genoni wehrt sich mit Händen und Füssen und hält bisher dicht.
39. Riesenchance von Jobin in Überzahl. Das hätte der Führungstreffer für Bern sein müssen.
38. Super Angriff von Bordeleau und Abid. Doch Davos-Goalie Genoni ist zur Stelle.
33. Lattenschuss für den HCD! Guggisberg hatte den dritten Treffer für die Bündner auf dem Stock.
32. Ambühl mit der nächsten Chance für Davos. Das Spiel geht anders als im ersten Drittel hin und her. Beide Teams haben gute Chancen.
29. Pfostenschuss für Bern! Fast hätte Gamache die Führung wieder hergestellt.
29. 3:1-Situation für die Bündner. Doch der Berner Verteidiger kann klären. Es kommt nicht zum Abschluss.
26. Riesenchance für Davos. Ambühl kann ungehindert aufs Tor von Marco Bührer ziehen. Doch Ambühl verzieht seinen Schuss.
25. Die Strafe gegen Davos verläuft aus Berner sicht ungenutzt.
24. Gute Chance für die Berner. Bordeleau mit einem Ablenker. Doch einmal mehr heisst der Sieger des Duells Genoni. Der Torhüter ist bisher klar der beste Spieler im Dress des HCD.
23. Dumme Strafe für den HCD: Wechselfehler. Bern nun in Überzahl.
22. Gute Chance für Berns Plüss. Doch HCD-Goalie Genoni hält dicht.
21. Weiter gehts. Die Ausgangslage verspricht Hochspannung.
20. Drittelspause! Die ersten 20 Minuten sind gespielt. Es war ein sehr spannendes Drittel. Bern ging mit 2:0 in Führung, doch die Bündner konnten sich wieder herankämpfen. Es steht 2:2.
19. Bordeleau mit einer guten Chance für Bern. Doch die Scheibe geht knapp am Pfosten vorbei.
18. Ausgleich für die Bündner! Stoop hat viel Zeit, um sich die Scheibe zurückzulegen. Mit einem Hammerschuss bezwingt er SCB-Goalie Marco Bührer. Es ist Stoops zweites Saisontor.
16. Tor für Davos! Leblanc profitiert bereits nach wenigen Sekunden vom Powerplay. Er verwertet einen Abpraller eiskalt.
16. Chance für den HCD. Leblanc hatte das erste Tor für die Bündner auf dem Stock. Doch Josi hindert ihn mit unfairen Mitteln am Erfolg. Davos nun in Überzahl.
11. 2:0 für den SCB! Plütz angelt sich die Scheibe, fährt mit viel Tempo vors Tor und erwischt HCD-Goalie Genoni backhand.
10. Bärtschi mit einer Riesenchance für Bern. Es brennt regelrecht vor dem Davoser Gehäuse. Der HCD kann zurzeit nur reagieren. Agieren tut alleine der SCB.
7. Tor für Bern! Gamache schiesst die «Mutzen» in Führung. Das hatte sich schon abgezeichnet, hatten die Berner doch einen besseren Start in die Partie erwischt.
5. Bern wieder komplett, das Resultat immer noch 0:0.
4. Die Berner können sich zwar im Bündner Drittel festsetzen. So richtig gefährlich wird es aber trotzdem nicht. HCD-Goalie Genoni macht bisher eine gute Figur.
3. Es gibt die erste Strafe des Spiels. Reto von Arx vom HCD muss raus. Vielleicht ergibt sich nun die erste Torchance der Partie.
1. Auf gehts! Das Spiel läuft.
- Gleich geht es los. 20 Minuten Online berichtet live vom Spitzenspiel zwischen dem SC Bern (2.) und dem HC Davos (3.).
Vor den Spielen:
Der SC Bern muss im Spitzenkampf von heute Abend gegen den HC Davos ohne seinen Topskorer auskommen. Christian Dubé erlitt im gestrigen Spiel gegen Kloten eine Hirnerschütterung. Mit 20 Minuten Online sind Sie ab 19.45 Uhr live bei SCB - HCD dabei.
Dubé wurde am Freitag in der 32. Minute von Klotens Frédéric Rothen von hinten gecheckt und erlitt beim Aufprall aufs Plexiglas eine Gehirnerschütterung. Mit einer 2 plus 10 Minuten-Strafen wurde für dieses Foul fälschlicherweise Marcel Jenni belegt. Gemäss SCB-Sportchef Sven Leuenberger fällt der Kanadier mit Schweizer Lizenz für unbestimmte Zeit - sicher aber für das Spitzenspiel gegen Davos - aus.
Einzelrichter Reto Steinmann wird am Montag die TV-Bilder analysieren und allenfalls ein Verfahren eröffnen. Dubé hat in 15 Spielen für den SCB 7 Tore und 12 Assists erzielt.
(si/mon/kza)
|
Diesen Artikel weiterempfehlen... |
| R | Mannschaft | Sp | S | U+ | U- | N | G:E | P | |
| 1. | Bern | 48 | 28 | 5 | 5 | 10 | 151:113 | 99 | |
| 2. | Servette | 48 | 27 | 5 | 5 | 11 | 159:109 | 96 | |
| 3. | Zug | 48 | 27 | 4 | 3 | 14 | 154:121 | 92 | |
| 4. | Davos | 48 | 25 | 6 | 3 | 14 | 168:116 | 90 | |
| 5. | ZSC | 48 | 24 | 3 | 6 | 15 | 177:153 | 84 | |
| 6. | Kloten | 48 | 20 | 9 | 3 | 16 | 152:132 | 81 | |
| 7. | Fribourg | 48 | 18 | 4 | 5 | 21 | 142:155 | 67 | |
| 8. | Lugano | 48 | 16 | 6 | 4 | 22 | 149:161 | 64 | |
|
|
|||||||||
| 9. | Biel | 48 | 15 | 3 | 5 | 25 | 129:177 | 56 | |
| 10. | Lakers | 48 | 16 | 2 | 2 | 28 | 123:142 | 54 | |
| 11. | Langnau | 48 | 13 | 2 | 5 | 28 | 134:186 | 48 | |
| 12. | Ambri | 48 | 8 | 2 | 5 | 33 | 105:178 | 33 | |