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HCD
21. März 2010 23:00; Akt: 21.03.2010 21:11 Print
Guggisbergs Verletzung als Davoser Gnadenstoss
von Marcel Allemann - Erstmals seit 2004 ist der HC Davos bereits in den Playoff-Viertelfinals ausgeschieden. Der Umbau des letztjährigen Meisterteams dauert etwas länger.

Konsternation nach der Schlusssirene: Die HCD-Spieler sind nach ihrem Ausscheiden enttäuscht. (Bild: Keystone)
Auf der Heimfahrt nach Davos habe im Mannschaftsbus eine gespenstisch ruhige Atmosphäre geherrscht. «Es war anders, als wenn man sonst ein Spiel verloren hat – man ist draussen, die Saison ist vorbei», beschreibt Stürmer Mathias Joggi. Nach der Rückkehr traf sich ein Grossteil der Mannschaft in Davos noch auf einige Bierchen – der Frust musste hinuntergespült werden. «Wir wollten dieses sechste Spiel in Kloten unbedingt gewinnen, nur schon für Josef Marha, damit seine Zeit beim HCD noch ein wenig weitergeht – doch es hat nicht sollen sein.» Während Joggi in der nächsten Saison eine neue Chance erhält, zieht sich der grandiose Defensivstürmer nach acht Jahren in Davos mit seiner Familie in seine tschechische Heimat zurück.
Der HCD befand sich diese Saison im Umbruch, nachdem mit Riesen, Ambühl und Sykora die drei besten Skorer den Verein verlassen hatten. Trotzdem zeigte sich die verjüngte Mannschaft erstaunlich gefestigt, überstand sogar die Spengler-Cup-Strapazen problemlos. Als sich jedoch Turbo-Stürmer Peter Guggisberg vor den Playoffs verletzte, wurde der Substanzverlust gegen die ausgeglichen besetzten Kloten Flyers zu gross – sein Kreuzbandriss versetzte dem HCD den Gnadenstoss. «Wir haben alles gegeben, leider hat es nicht gereicht», bedauert Joggi. Somit geht der Umbau der Mannschaft weiter. Aus Zug kommt Janick Steinmann, eine Rückkehr von Nordamerika-Söldner Andres Ambühl ist wahrscheinlich. Zudem stehen womöglich einige Veränderungen auf den Ausländerpositionen an.

























