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NHL-Lockout
18. Oktober 2012 23:36; Akt: 19.10.2012 21:18 Print
Weiter keine Lösung in Sicht
Die erhoffte Annäherung zwischen der NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA bleibt aus. Die NHL bezeichnet das Angebot der Gewerkschaft gar als einen «Rückschritt».
Die NHL-Cracks in der NLA.
Weiter ist kein Ende im Tarifstreit der National Hockey League absehbar. Beim erneuten Treffen konnten sich die NHL und die Spielergewerkschaft NHLPA nicht auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag einigen. Wegen des andauernden Arbeitskampfes hat die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL am Freitag alle Spiele bis zum 1. November abgesagt.
Bildstrecken Mark Streit beim SCBNHL-Stars in den europäischen LigenDie besten 50 NHL-SpielerZusammen mit 18 Spielern hat sich Donald Fehr, Chef der Spielergewerkschaft NHLPA, am Donnerstag in Toronto eingefunden, um mit der NHL oder besser gesagt mit NHL-Boss Gary Bettman zu verhandeln. Nach rund einer Stunde stand bereits fest: Vorerst bleibt es beim Lockout.
«Heute ist kein guter Tag», sagte NHLPA-Chef Fehr nach dem Treffen.
«Hier wird nicht die gleiche Sprache gesprochen»
Eine vollständige Saison, mit 82 Ligaspielen, ist damit wieder in weite Ferne gerückt. «Die Dinge entwickeln sich nicht weiter. Ganz im Gegenteil: Das Angebot der Spielergewerkschaft muss in vieler Hinsicht als Rückschritt bezeichnet werden», bestätigte Bettman nach dem Treffen in Toronto. Laut ESPN soll der NHL-Boss nach den geplatzten Verhandlungen gesagt haben: «Es ist offensichtlich, dass hier nicht die gleiche Sprache gesprochen wird.» Nun bleibt den beiden Parteien eine Woche Zeit, um sich zu einigen.
(als)
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Alle 17 Kommentare

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Es war einmal
Offensichtlich ist Eishockey ein sehr unlukrativer Sport. Alle verdienen zuwenig, die Hallen fallen auseinander, die Fanartikel Made in China setzen Schimmel an, alle schütteln den Kopf, die Fans müssen sich nach einem anderen Hobbie umsehen, die Spieler hocken mit Clochards an Feuertonnen, die Klubbesitzer gehen beim Roten Kreuz einkaufen, die Sponsoren investieren jetzt in Taubenzüchter... es steht wirklich schlecht um den Sport.
Nur ein Schachzug von Bettman
Ist nur ein Versuch von Bettman, den Spielern den schwarzen Peter zuzuschieben. Er rechnet mit der Dummheit der Leute, welche einfach "50:50" sehen und glauben, das sei nun ein faires Angebot und danach in Fanforen entsprechend Wind machen. Wie immer steckt der Teufel aber eben im Detail, und mit diesen Details (hockey related revenues) will Bettman den "Gegner" dann abkochen. Fast wie in der Politik, da wird ja auch zunehmend darauf gebaut, dass der Stimmbürger die Sache nicht mehr überblickt und deshalb für das stimmt, das am "schönsten" tönt.
Fehr
Verdammt!! Dachte echt jetz sei es soweit. Man Fehr unterzeichne den vertrag was viel besseres kannst du nicht aushandeln :( Ich möchte wieder NHL Hockey sehen!!