National League A

04. Oktober 2008 15:30; Akt: 04.10.2008 23:45 Print

Torregen im Schweizer EishockeyTorregen im Schweizer Eishockey

In der 11. Runde der National League A fielen die Tore wie reife Früchte. Ein Debakel erlebte dabei Lugano, das zuhause mit 0:6 gegen Ambri unterging.

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Die Nerven beim Duell Letzter gegen Vorletzter lagen Blank. Bei Josh Holden (l.). und Sanny Lindström (Mitte) mussten die Emotionen raus. Die beiden Raufbolde kassierten je eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Übrigens: Bei Zug musste auch noch Harrison (nicht im Bild) vorzeitig unter die Dusche. Eishockey wurde aber auch gespielt. Die Lakers gucken nach dem überraschenden Sieg in Ambri vom Freitag am Samstag wieder in die Röhre. Das Schlusslicht kassierte gegen das vorletzte Zug eine 4:7-Pleite und bleibt abgeschlagen am Tabellenende. Kloten darf endlich wieder zuhause spielen. Zum ersten Duell in der Kolping-Arena war Davos zu Gast. Kloten hatte das Spiel über weite Strecken im Griff. Viermal konnten die Klotener jubeln und setzen sich in der Tabellenspitze fest - trotz erst neun Spielen. Freude hatte auch der zweite Zürcher Klub. Die ZSC Lions besiegen Biel mit 7:4. Dabei musste der Meister gegen den Aufsteiger selten unten durch. Vielmehr war es das Bieler Tor, das oft unter Beschuss stand. Torreich ging es auch im Berner Derby zu und her. Berns Bührer musste dreimal hinter sich greifen. Doch seine Vorderleute trafen fünfmal. Die Tigers im Derby nicht zu einer Überraschung fähig. Im Westschweizer Derby setzte sich Fribourg gegen Servette durch. Das favorisierte Servette kam dabei zu keinem Treffer. Fribourg hat mit dem Sieg den freien Fall gestoppt. Eine deftige Klatsche für das Heimteam gabs im letzten Derby der Runde. Lugano spielte erst nur auf ein Tor, aber... ...Ambri siegte am Ende mit 6:0 in der Resega. Ambri feiert den höchsten Sieg der Moderne im Stadion des Erzrivalen.

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Gelungene Klotener Heimpremiere

Nach dem mit fünf Siegen in acht Spielen erfolgreich absolvierten längsten «Roadtrip» in der Geschichte des Schweizer Eishockeys ist dem EHC Kloten der Einzug in den umgebauten Schluefweg, der nun Kolping-Arena heisst, vollauf gelungen. Gegen Davos resultierte ein verdienter 4:2-Sieg.

Nur 58 Sekunden nach dem Führungstreffer durch Josef Marha gelang Patrick Sidler der Ausgleich. Roman Schlagenhauf brachte die «Flieger» dann mit seinem ersten Liga-Tor in Führung, ehe Topskorer Kimmo Rintanen zweimal im Powerplay traf. Der Finne steht in Überzahl jeweils als Verteidiger an der blauen Linie. Dazwischen traf für die Bündner, denen der immer noch verletzte Leitwolf Reto von Arx sehr fehlte, Marc Wieser zum 2:3.

7211 Zuschauer besuchten die Premiere im renovierten WM-Stadion und sahen einen höchst verdienten Klotener Sieg. Der Gast wirkte über weite Strecken matt und kam im Schlussdrittel fast nicht zu Torchancen.

Lugano-Debakel im Tessiner-Derby

Verrücktes Eishockey in Lugano: Im Tessiner Derby kamen die Gastgeber am Anfang auf 10:0 Schüsse, am Schluss feierten die Gäste mit 6:0 den höchsten Sieg in der Resega in der Moderne.

Jeder einzelne Ton von «La Montanara» musste den Lugano-Fans noch mehr ins Mark gehen als sonst. Die Südtessiner hatten von den ersten sieben Minuten sechs im Powerplay gespielt und dies durchaus gefällig, hatten aber den Führungstreffer nicht erzielt. Wesentlich effizienter waren dann ab der 26. Minute die Leventiner: Mirko Murovic erzielte in Überzahl die Führung, zehn Minuten später erhöhte Erik Westrum in Unterzahl.

Am Schluss hatte Westrum vier Tore und zwei Assists auf dem Konto, Murovic war Doppeltorschütze und Thomas Bäumle liess sich einen Shutout notieren. Die «Biancoblu» revanchierten sich mit diesem für sie besonders süssen Sieg auf eindrücklichste Weise für die 1:3-Schlappe vom Vortag gegen Rapperswil, mit drei Überzahltoren und zwei Shorthandern.

Lugano hingegen musste einsehen, dass die Bäume trotz zuletzt vier Siegen noch nicht in den Himmel wachsen. Während das Team von John Slettvoll auf fremdem Eis mit eher defensiverer Taktik schon recht erfolgreich spielt (und dies beim 5:2 in Bern auch bewies), klappt auf eigenem Eis, wo die Tifosi eine offensivere Spielweise erwarten, noch längst nicht alles. Das weiss auch Hnat Domenichelli, der sich sein erstes Heimderby gegen seinen ex-Klub ganz anders vorgestellt hatte: «So einen Matchverlauf hätte ich mir nie ausgemalt. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber Ende Saison werden wir da sein, wo wir wollen.»

Derby-Sieg und Shutout für Fribourg

In der letzten Playoff-Halbfinal-Serie hatte sich Servette gegen Fribourg in fünf Spielen durchgesetzt, im ersten Aufeinandertreffen in der Saison 2008/09 hiess der Sieger Fribourg. Beim 2:0 wurde mehr geboten als das Resultat vermuten liesse.

7115 Zuschauer in der ausverkauften St-Léonard wurden von diversen Personen bestens unterhalten: Fribourgs kanadischer Goalie Sébastien Caron stoppte auf dem Weg zum Shutout alle 20 Genfer Schüsse. Dessen Landsmann Mark Mowers, einer der treibenden Kräfte, musste nach einem fürcherlichen Check von Jean-Pierre Vigier zu genaueren Untersuchungen ins Spital gebracht werden.

Servettes Trainer Chris McSorley legte sich nach dem zweiten Restausschluss - vor Vigier wurde bereits Julien Sprunger mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe belegt - mit dem Heimpublikum an. Und schliesslich erzielte der mittlerweile 43-jährige Gil Montandon kurz vor Ende des über eine Stunde dauernden Mitteldrittels in doppelter Überzahl sein 400. NLA-Tor. Fribourg verstand es dank mehr Ruhe und disziplinierterer Spielweise, den 2:0-Vorsprung bis am Schluss zu verwalten. Denn bereits nach 38 Sekunden hatte der frühere Servette-Stürmer Laurent Meunier das Heimteam im ersten Powerplay in Führung gebracht.

Hauptstädter Sieger im Derby

Der SC Bern darf die Heimniederlage gegen Lugano vom Freitag in der Kategorie «Betriebsunfall» einordnen. Im Berner Derby in Langnau zeigte der SCB die erwartete Reaktion und gewann souverän 5:3.

Einige Beobachter sprachen vom stärksten Drittel der Saison, das Bern zwischen der 20. und 40. Minute zeigte. In der Tat trumpfte der Champions-League-Teilnehmer im mittleren Abschnitt gross auf. Mit drei Toren aus sechs Schüssen stellte das Team von John van Boxmeer innerhalb von 189 Sekunden (23. bis 26.) auf 4:1. Überragend spielte die Linie um PostFinance-Topskorer Christian Dubé, die vier der fünf SCB-Treffer erzielte.

Nach dem ersten Drittel schien es, als seien die SCL Tigers mit dem Resultat (1:1) noch schlecht bedient gewesen. Mit Fortdauer der Partie mussten die Emmentaler in der ausverkauften Ilfis die klare Dominanz der Stadtberner neidlos anerkennen. Seit mittlerweile neun Heimspielen und bald vier Jahren (21. November 2004) ist Langnau gegen den SCB sieglos.

Zugs Offensive erwacht

Erstmals in dieser Saison hat Zug zwei Siege in Serie geschafft. Nach dem 6:3 gegen Fribourg-Gottéron kamen die Innerschweizer auch beim in 7:4 Rapperswil zum «Dreier».

Die St. Galler wiesen nach dem Startdrittel ein Schussverhältnis von 17:16 aus, das Defizit nach Toren betrug indes 0:4. Jay Harrison (7.), Paul Di Pietro (9.), René Back (14.) und Fabian Schnyder (16.) sorgten früh für die Entscheidung für die Mannen von Doug Shedden. Die ersten drei Treffer fielen dabei auf Nachschüsse, der vierte nach einem Sololauf.

Rapperswil steckte aber nicht auf, erzielte eine Sekunde vor Ablauf des zweiten Drittels durch Cyril Geyer das 2:5 und kam in der turbulenten Schlussphase zweimal auf zwei Treffer heran, konnte das Momentum aber nie ausnützen. Sinnbildlich hiefür Fabian Schnyders 4:7, nur zehn Sekunden nach dem 4:6. Die Zuger hätten sich aber einmal mehr durch Disziplinlosigkeiten fast noch in die Bredouille gebracht, nach 56 Minuten verloren sie Josh Holden und Jay Harrison mit Spieldauer-Strafen.

Während die hochdekorierte Zuger Offensive mit dreizehn Toren in zwei Spielen endlich zum Leben erwacht ist, hat sich der erste Saisonsieg von Rapperswil in Ambri vorerst als Strohfeuer erwiesen. Das Team von Morgan Samuelsson prüfte Lars Weibel zwar regelmässig und kämpfte, liess aber die letzte Konsequenz einmal mehr vermissen und behält weiter die schwächste Heimbilanz aller zwölf Equipen.

Biel ging die Kraft aus
Der EHC Biel zollte für die drei Auswärtsspiele in Folge und die jeweiligen Niederlagen im Penaltyschiessen (Ambri, ZSC, Davos) Tribut. Im zweiten Duell mit den ZSC Lions innert knapp 100 Stunden verlor der kraftlose Aufsteiger 4:7.

Während einer guten halben Stunde (20. bis 50.) war im Bieler Eisstadon ein Klassenunterschied ersichtlich. Das Heimteam geriet bis kurz nach Spielhälfte 0:4 in Rückstand, entscheidende Figur dabei Beat Forster. Der ZSC-Verteidiger, tragende Figur in den letzten Playoffs, erzielte die Zürcher Treffer 3 und 4 innerhalb von 92 Sekunden. Für Biel sprach der Faktor, dass es selbst nach den deutlichen Rückständen (0:5, 1:6) nie aufgab und in den letzten Minuten dank drei Treffern noch Resultatkosmetik betreiben durfte. Den dritten ZSC-Sieg in Folge konnte das Team von Heinz Ehlers freilich nicht mehr gefährden.


National League A, 11. Runde

Fribourg - Servette 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)
St-Léonard. - 7115 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker, Kehrli/Stäheli.
Tore: 1. Meunier (Heins, Seydoux/Ausschluss Mercier) 1:0. 39. Montandon (Jeannin, Bykow/Ausschlüsse Vigier, Bezina) 2:0.
Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten plus Spieldauer (Sprunger) gegen Fribourg, 12mal 2 plus 5 (Vigier) plus 10 Minuten (Schilt) plus Spieldauer (Vigier) gegen Genf-Servette.
PostFinance-Topskorer: Jeannin; Kolnik.
Fribourg: Caron; Snell, Reist; Heins, Birbaum; Seydoux, Ngoy; Marc Abplanalp, Collenberg; Neuenschwander, Meunier, Wirz; Mowers, Jeannin, Knoepfli; Sprunger, Bykow, Botter; Lauper, Montandon, Sandro Abplanalp.
Genf-Servette: Mona; Mercier, Bezina; Höhener, Breitbach; Gobbi, Keller; Cadieux, Trachsler, Savary; Salmelainen, Aubin, Kolnik; Vigier, Conz, Déruns; Rivera, Augsburger, Fedulow; Rubin.
Bemerkungen: Fribourg ohne Chouinard, Plüss und Vauclair (alle verletzt), Genf-Servette ohne Ritchie (überzähliger Ausländer). - 39. Timeout Fribourg. - 37. Mowers verletzt ausgeschieden.

Lugano - Ambri 0:6 (0:0, 0:3, 0:3)
Resega. - 7348 Zuschauer. - SR Reiber, Mauron/Schmid.
Tore: 26. Murovic (Kutlak, Naumenko/Ausschluss Helbling) 0:1. 36. Westrum (Clarke/Ausschluss Naumenko!) 0:2. 40. (39:03) Westrum (Duca, Clarke) 0:3. 44. Murovic (Kutlak, Westrum/Ausschluss Conne) 0:4. 47. Westrum (Ausschluss Demuth!) 0:5. 57. Westrum (Naumenko, Duca/Ausschluss Hänni) 0:6.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Pohl; Duca.
Lugano: Aebischer; Chiesa, Nummelin; Helbling, Hänni; Julien Vauclair, Nodari; Thoresen, Pohl, Sannitz; Näser, Conne, Paterlini; Domenichelli, Romy, Kostovic; Tristan Vauclair, Conte, Jörg.
Ambri-Piotta: Bäumle; Mattioli, Naumenko; Bundi, Kutlak; Stephan, Marghitola; Duca, Westrum, Clarke; Sciaroni, Stirnimann, Demuth; Camichel, Walker, Micheli; Schönenberger, Bianchi, Murovic.
Bemerkungen: Lugano ohne Hirschi, Lemm (beide verletzt) und Robitaille (überzähliger Ausländer), Ambri ohne Gautschi, Sonnenberg (beide verletzt) und Zanetti (überzählig).

Kloten - Davos 4:2 (1:1, 3:1, 0:0)
Kolping-Arena. - 7211 Zuschauer. - SR Looker (USA), Arm/Wirth.
Tore: 12. (11:32) Marha (Riesen) 0:1. 13. (12:30) Jenni (Lindemann) 1:1. 23. Schlagenhauf (Müller, Rothen) 2:1. 32. Rintanen (Santala, Von Gunten/Ausschluss Gerber) 3:1. 34. (33:42) Marc Wieser (Taticek, Dino Wieser) 3:2. 35. (34:12) Rintanen (Hamr, Santala/Ausschluss Riesen) 4:2.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kloten, 7mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Rintanen; Ambühl.
Kloten: Rüeger; Welti, Hamr; Von Gunten, Bonnet; Schulthess, Sidler; Müller; Wick, Santala, Rintanen; Lindemann, Brown, Jacquemet; Jenni, Liniger, Stancescu; Rothen, Schlagenhauf, Brunner.
Davos: Genoni; Gianola, Grossmann; Gerber, Blatter; Jan von Arx, Leblanc; Stoop, Furrer; Riesen, Marha, Helfenstein; Sykora, Ambühl, Daigle; Guggisberg, Rizzi, Bürgler; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser.
Bemerkungen: Kloten ohne Du Bois, Winkler und Hofer (alle verletzt), Davos ohne Reto von Arx und Della Rossa (beide verletzt).

Lakers - Zug 4:7 (0:4, 2:1, 2:2)
Diners Club Arena. - 5228 Zuschauer. - SR Kämpfer, Abegglen/Kaderli.
Tore: 7. Harrison (Christen, Oppliger) 0:1. 9. Di Pietro (Steinmann) 0:2. 14. Back (Patrick Fischer) 0:3. 16. Schnyder (Diaz) 0:4. 26. Roest (Berglund) 1:4. 38. Di Pietro (Holden, Goren/Ausschluss Siren) 1:5. 40. (39:59) Geyer (Berglund, Burkhalter/Ausschluss Holden) 2:5. 46. Nordgren (Burkhalter, Lindström/Ausschlüsse DuPont, Maurer) 3:5. 48. DuPont (Di Pietro, Holden/Ausschluss Berglund, Lindström) 3:6. 58. (57:03) Reuille (Roest, Berglund/Ausschluss Holden, Rapperswil mit sechs Feldspielern) 4:6. 58. (57:13) Schnyder (Ausschluss Holden!) 4:7.
Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Lindström) plus Spieldauer (Lindström) gegen Rapperswil, 7mal 2 plus 2mal 5 Minuten (Harrison, Holden) plus 2mal Spieldauer (Harrison, Holden) gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Roest; Holden.
Rapperswil: Streit; Lindström, Berger; Guyaz, Patrick Fischer II; Parati, Geyer; Schefer; Nordgren, Roest, Siren; Reuille, Burkhalter, Berglund; Rizzello, Tschuor, Friedli; Vögele, Bütler, Hürlimann; Debrunner.
Zug: Weibel; DuPont, Harrison; Diaz, Back; Meier, Maurer; Goren, Oppliger, Christen; Schnyder, Holden, Camichel; Di Pietro, Patrick Fischer, Steinmann; Casutt, Bianchi, Walser.
Bemerkungen: Rapperswil ohne Svensson und Raffainer (beide verletzt) und Voisard (überzählig), Zug ohne Sutter, McTavish und Kress (alle verletzt). 28. Pfostenschuss Back. 42. Pfostenschuss Schnyder. 45. Timeout Rapperswil. Rappi zwischen 56:51 und 57:03 und 58:16 bis Schluss ohne Goalie.

Biel - ZSC Lions 4:7 (0:1, 1:4, 3:2)
Eisstadion. - 4836 Zuschauer. - SR Prugger, Kohler/Müller.
Tore: 6. Krutow 0:1. 21. Gardner (Alston) 0:2. 29. Forster (Pittis/Ausschluss Kamerzin) 0:3. 31. Forster (Bastl, Bühler) 0:4. 38. (37:09) Alston (Suchy, Wichser/Ausschluss Kamerzin) 0:5. 38. (37:34) Peter (Ehrensperger) 1:5. 48. Kamber (Ausschluss Suchy!) 1:6. 49. Truttmann (Himelfarb) 2:6. 53. (52:51) Reber (Ehrensperger, Nüssli/Ausschluss Seger) 3:6. 54. (53:19) Himelfarb 4:6. 57. Blindenbacher (Krutow) 4:7.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Biel, 8mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Ling; Trudel.
Biel: Caminada; Schneeberger, Hill; Gossweiler, Reber; Kamerzin, Kparghai; Tschantré, Fata, Nüssli; Truttmann, Himelfarb, Ling; Ehrensperger, Peter, Bärtschi; Fischer, Brägger, Wetzel.
ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Geering, Forster; Schnyder, Seger; Krutow, Kamber, Grauwiler; Alston, Wichser, Gardner; Monnet, Pittis, Trudel; Bastl, Gloor, Bühler.
Bemerkungen: Biel ohne Neff (krank), Meyer (rekonvaleszent), Beccarelli, Tschannen, Steinegger (alle verletzt) und Tuomainen (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Stoffel (verletzt) und Sejna (überzähliger Ausländer). - 54. (53:19) Timeout ZSC Lions.

SCL Tigers - Bern 3:5 (1:1, 1:4, 1:0)
Ilfis. - 6500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann, Dumoulin/Fluri.
Tore: 8. Roche (Bärtschi, Gamache) 0:1. 13. Setzinger (Murphy, Steiner/Ausschlüsse Ziegler, Rytz) 1:1. 23. Dubé (Gamache, Roche) 1:2. 25. Gamache (Rytz, Roche/Ausschluss Tallarini) 1:3. 26. Trevor Meier (Abid, Bordeleau) 1:4. 30. Sandro Moggi (Kariya) 2:4. 35. Bärtschi (Dubé, Gamache) 2:5. 51. Fröhlicher (Stettler, Sutter) 3:5.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 6mal 2 plus 10 Minuten (Furrer) gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Kariya; Dubé.
SCL Tigers: Schoder; Murphy, Blum; Stettler, Bayer; Gmür, Christian Moser; Tallarini, Fröhlicher; Steiner, Kariya, Simon Moser; Setzinger, Zeiter, Bieber; Bogg, Sutter, Joggi; Sandro Moggi, Camenzind, Claudio Moggi.
Bern: Bührer; Beat Gerber, Kobach; Furrer, Roche; Rytz, Josi; Leuenberger; Pascal Berger, Ziegler, Reichert; Gamache, Dubé, Bärtschi; Abid, Bordeleau, Trevor Meier; Daniel Meier, Chatelain, Froidevaux.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Lüthi und Toms, Bern ohne Jobin, Rüthemann und Plüss (alle verletzt). - 26. Timeout SCL Tigers. - 44. Pfostenschuss Bieber.


LIVE-TICKER

60. Davos für die letzten rund 30 Sekunden wieder komplett.

59. Kloten hat nicht mehr viel riskiert in dieser Überzahl. Davos wieder zu viert, aber den Bündner läuft die Zeit davon.

58. Noch eine Strafe gegen Davos. 30 Sekunden jetzt 3 Bündner gegen 5 Zürcher.

57. Strafe gegen Davos. Dino Wieser muss für Stockhalten raus. Das war wohl die Entscheidung.

56. Kloten verpasst die Entscheidung. Rothen lanciert Santala, aber dieser scheitert an Genoni.

55. Davos auch in diesem Powerplay fast hilflos. Noch etwas mehr als fünf Minuten zu spielen.

53. Strafe gegen Kloten. Das ist jetzt wohl die letzte Chance für Davos ins Spiel zurück zu kommen.

49. Kloten kann das Powerplay nicht nutzen. Weiterhin aber eine souveräne 4:2-Führung für Eldebrinks Team.

47. Strafe gegen Davos. Lukas Gerber kassiert 2 Minuten. Jetzt ein Tor der Flyers und die Partie dürfte entschieden sein. Bisher Kloten in Überzahl schon zweimal erfolgreich.

45. Kloten übersteht dieses fünfte Boxplay ohne Gegentor.

43. Wieder eine Strafe gegen Kloten. Hamr triffts zum zweiten Mal.

42. Beide Teams wieder komplett. Das war gar nichts von den Davosern.

41. Scheibeneinwurf zum dritten Abschnitt. Kann Davos noch einmal zurück ins Spiel kommen?

40. Das zweite Drittel ist vorbei. Das 4:2 auf keinen Fall schon eine Vorentscheidung, auch wenn Kloten das bessere Team ist bisher.

39. Strafe gegen Kloten.

39. Kloten hat das Spiel wieder in den Griff bekommen. Die Gastgeber dem 5:2 näher, als Davos dem 3:4.

35. Tor für Kloten! Rintanen fackelt nicht lange. Nach 15 Sekunden des Powerplays stellt der Finne den alten Toreabstand wieder her. Da griff den Topskorer niemand an, das darf natürlich nicht sein.

35. Strafe gegen Davos. Michel Riesen wandert für Beinstellen raus.

34. Tor für Davos! Und was für ein Traumtor war das! Marc Wieser schliesste eine herrliche Kombination mit dem Rücken zum Tor ab. Davos ist wieder dran.

34. Davos bleibt wenigstens für den Rest der zweiten Strafe ohne Gegentor. Beide Teams wieder komplett.

32. Tor für Kloten! Kimmo Rintanen trifft gerade noch in doppelter Überzahl zum 3:1. Lange sah es nicht danach aus. Jetzt noch 56 Sekunden 5 gegen 4.

32. Doppelte Unterzahl für Davos. Auch Lukas Gerber wandert in die Kühlbox.

31. Strafe gegen Davos. Marha mit einem Haken.

29. Die Partie plätschert etwas vor sich hin. Davos wohl auf der Suche nach dem Ausgleich, aber da fehlt der letzte Glaube daran noch.

25. Davos mit einem passablen Powerplay - aber ohne Torerfolg. Kloten wieder vollzählig.

23. Strafe gegen Kloten. Radek Hamr ist der Übeltäter.

23. Tor für Kloten! Roman Schlagenhauf, der 19-Jährige, erzielt seinen ersten Saisontreffer zum 2:1 für Kloten.

21. Auf gehts in den mittleren Abschnitt. Kann Kloten wieder so loslegen wie im Startdrittel?

20. Das erste Drittel ist vorbei. Kloten darf nach dem starken Start mit dem 1:1 nicht zufrieden sein.

18. Das Tempo hat etwas abgenommen. Die Partie jetzt ausgeglichen.

16. Davos auch in diesem Boxplay erfolgreich. Kloten kommt kaum zum Abschluss. Beide Teams wieder komplett.

14. Drittes Powerplay für Kloten. Marc Wieser sitzt auf der Strafbank.

13. Tor für Kloten! Das war eine Antwort. Patrick Sidler gleicht mit seinem ersten Saisontor für die Flyers aus. Das ist hochverdient.

12. Tor für Davos! Jozef Marha eröffnet das Skore in der Kolping-Arena. Der Treffer herrlich herausgespielt im Powerplay, aber völlig gegen den Spielverlauf.

11. Schon wieder eine Strafe. Wieder trifft es einen Klotener. Von Gunten nimmt in der Kühlbox Platz.

10. Grosschance für Davos. Aber Rüeger klärt. Beide Teams wieder komplett.

8. Strafe jetzt auch gegen Kloten. Das Powerplay war bis dahin nicht schlecht, aber dann mach Roman Wick den Fehler. Rund 30 Sekunden 4 gegen 4, danach Überzahlspiel für Davos.

6. Nächste Strafe gegen Davos. Die Bündner bisher vom Tempo völlig überfordert. Es trifft Andres Ambühl.

5. Kloten mit dem klar besseren Beginn. Doch Genoni liess sich noch nicht bezwingen. Davos praktisch noch nie im Drittel der Flyers.

3. Das erste Powerplay noch wenig überzeugend. Beide Teams wieder komplett.

1. Die erste Strafe schon nach 25 Sekunden. Den Ex-Klotener Robin Grossmann triffts.

1. Los gehts! Der Puck ist im Spiel.

- Die Kolping-Arena wurde in den letzten Wochen für die Eishockey-WM 2009 renoviert.

- In Kürze geht es los mit dem ersten Spiel in der Kolping-Arena, dem früheren Schluefweg zwischen Kloten und Davos.


Vor den Spielen

Die 11. Runde der National League A steht ganz im Zeichen der Derbys. Deren drei finden heute statt. Zudem weihen die Kloten Flyers gegen Leader Davos die Kolping-Arena ein.

Derby-Tag in der höchsten Schweizer Eishockeyliga. Die SCL Tigers empfangen den SC Bern, der HC Lugano Ambri-Piotta und in der Westschweiz treffen Fribourg und Servette aufeinander. Da ist einiges an Zündstoff drin. Doch in allen drei Partien gibt es klare Favoriten. Diese sind der SC Bern - trotz zuletzt nicht überzeugenden Auftritten -, das aufstrebende Lugano und die Adler aus Genf bei Fribourg.

Neben den drei Derbys sind die Blicke vor allem auch auf Kloten gerichtet. Achtmal haben die Flyers bisher in dieser Saison gespielt. Beim neunten Mal dürfen sie das erstmals in der Kolping-Arena, ihrer neuen Heimat, tun. Zu Gast ist niemand geringeres als Leader Davos. Die Bündner haben allerdings drei Partien mehr ausgetragen und sind verlustpunktmässig gar einen Zähler hinter den Zürcher Unterländern.

Spannung ist auch im Duell zwischen den Lakers und dem EV Zug zu erwarten. Die beiden Schlusslichter der National League A konnten in der gestrigen Runde mit Siegen einen ersten kleinen Schritt aus der Krise machen. Doch der Erfolg von gestern ist heute nichts wert, wenn der direkte Konkurrent nicht bezwungen wird.

Das Duell Aufsteiger gegen Meister rundet den Spieltag ab. Biel darf dabei die ZSC Lions empfangen.


National League A, 11. Runde 19.45 Uhr

Kloten - Davos
Lakers - Zug
Biel - ZSC Lions
SCL Tigers - Bern
Fribourg - Servette 20.15 Uhr
Lugano - Ambri 20.15 Uhr

ZSC-Lions-TV
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