Lösung muss her

25. Oktober 2012 20:04; Akt: 25.10.2012 20:04 Print

Obama fordert Ende des NHL-Lockouts

US-Präsident Barack Obama hat die Klubbesitzer und Spieler der NHL aufgefordert, ihren Lockout zu beenden. «Werdet euch einig», sagte er in der «Tonight Show» bei Jay Leno.

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Vancouvers Keeper verstärkte während dem Lockout Ambri-Piotta, bestritt aber am Wochenende vom 5./6. Januar genauso wie alle anderen noch in der Schweiz spielenden NHL-Stars seine letzten Partien. Der kanadische Jungstar von den Colorado Avalanche stiess am 9. Dezember zu Ambri und verliess die Leventiner am 7. Januar wieder. Der Center der Ottawa Senators spielte während dem Lockout für die Rapperswil-Jona Lakers. Am 3. Januar 2013 flog er zurück in die Heimat, in der Hoffnung, dass die NHL den Spielbetrieb in dieser Saison doch noch aufnimmt. Womit er wenige Tage später recht erhielt. Der Stürmer der Boston Bruins lief bis am 31. Dezember für den EHC Biel auf. Nach der Spengler-Cup-Teilnahme mit dem Team Canada kehrte er in seine Heimat zurück. Der Kanadier kam von den Boston Bruins zum HC Lugano. Er verliess den Verein zum Jahreswechsel wieder. Davos nahm am 4. Dezember den 27-jährigen Schweden von den Dallas Stars unter Vertrag. Er war in der letzten Saison der erfolgreichste Skorer seines Teams. Der Captain von Stanley-Cup-Sieger Los Angeles Kings spielte für die ZSC Lions. Der Stürmer der Montreal Canadiens lief während der Lockout-Zeit für Fribourg-Gottéron auf. Der New-York-Rangers-Akteur gab ein Gastspiel bei den Lakers, reiste aber bereits Mitte Dezember wieder ab. Die Nummer 88 von den Chicago Blackhawks verstärkte während des Lockouts den EHC Biel. (vorne) Der Erstrundendraft von 2007 hatte zu Beginn des Lockouts bei Ambri einen kurzen Auftritt. Nach nicht einmal drei Wochen reiste der Stürmer der Montreal Canadiens wieder ab. Angeblich wegen einer Ellenbogen-Entzündung. Der Goalgetter der Detroit Red Wings sorgte beim EV Zug für Furore. Der Teamkollege von Mark Streit bei den New York Islanders stürmte während des Lockouts beim SC Bern. Tavares war in der letzten NHL-Saison achtbester Skorer der Liga. Der Center der Washington Capitals spielte für die Kloten Flyers. Wegen Adduktorenproblemen reiste er aber bereits vor dem Lockout-Ende zweimal in die USA. Der Kanadier gehört seit sechs Jahren zum Stamm der Washington Capitals. Der Stürmer der Buffalo Sabres wurde von den SCL Tigers verpflichtet. Er reiste Ende November für medizinische Abklärungen vorerst zurück nach Nordamerika reisen - und kam auch nicht mehr zurück. Der Verteidiger der Minnesota Wild wurde während dem Lockout ebenfalls von den SCL Tigers verpflichtet. Und auch er musste Ende November für medizinische Abklärungen zurück in die USA reisen. Zurück kam er nicht mehr. Der Ur-Berner von den Nashville Predators spielte während dem Lockout beim SC Bern. Der Kanadier (vorne) gab ein Gastspiel beim HC Genf-Servette. In der NHL spielt der Center für die San Jose Sharks. Anfangs Dezember reiste er aus persönlichen Gründen in die Heimat zurück. Der Verteidiger der New York Islanders lief während des NHL-Lockouts für den SC Bern auf. Wie bereits beim letzten NHL-Lockout lief der Center der San Jose Sharks für den HC Davos auf. Auch der zweite «NHL-Davoser» vom Lockout 2005 kehrte zum HCD zurück. Der Verteidiger der Montreal Canadiens verstärkte für die Dauer des Lockouts den HC Genf-Servette. Der Stürmer, der mit den Detroit Red Wings in seine erste NHL-Saison starten wollte, spielte wie die vier Saisons zuvor beim EVZ. Der Ducks-Verteidiger verstärkte den HC Lugano. Der Verteidiger der Montreal Canadians kehrte während dem Lockout zum EV Zug zurück. Bereits bevor er sein Glück in der nordamerikanischen Ferne gesucht und gefunden hat, war Diaz bei den Innerschweizern acht Jahre lang unter Vertrag. Der Nashville-Predators-Spieler verstärkte Red Ice Martigny für knapp einen Monat. Nach dem Abgang von Hörnqvist sicherte sich Martigny die Dienste des Boston-Bruins-Akteurs. (r.) Der Däne spielte für den NLB-Klub Langenthal. Er steht seit 2008 bei den Ottawa Senators unter Vertrag.

NHL-Cracks in der NLA.

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Der amerikanische Präsident Barack Obama hat die Klubbesitzer und Spieler der NHL aufgefordert, ihren Lockout zu beenden. «Jedes Mal, wenn diese Sachen vorkommen, möchte ich die Besitzer und Spieler daran erinnern, dass sie Geld verdienen, weil sie jede Menge Fans haben, die hart arbeiten und sich Tickets kaufen», betonte das Staatsoberhaupt als Gast von Jay Leno in dessen «Tonight Show». Beide Seiten sollten in der Lage sein, eine Lösung zu finden, meinte Obama. «Werdet euch einig.»

Aufgrund eines fehlenden Arbeitsvertrages sind knapp 700 Profis seit Mitte September ausgesperrt. Es ist der dritte Lockout seit 1994. Hauptstreitpunkt ist die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von 3,3 Milliarden Dollar.

Ursprünglich sollte die neue Saison am 11. Oktober beginnen. Bislang wurden aufgrund des Tarifstreits alle Spiele bis zum 1. November abgesagt. Der dadurch entstandene finanzielle Schaden beläuft sich auf mehr als 250 Millionen Dollar.

(si)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rafael am 26.10.2012 22:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wow...

    Weise Worte. Es sagen zwar alle dasselbe.....aber ein Präsident ist ja nicht dafür da Probleme zu lösen.

  • neugieriger Leser am 25.10.2012 22:23 Report Diesen Beitrag melden

    Und das Trump-Angebot?

    Wurde über die 5 Mio USD an wohltätige Organisationen bei Veröffentlichung seiner die US-Bürgerschaft belegenden Papiere auch gesprochen? Sowas müsste der Talkmaster doch fragen, oder?

    einklappen einklappen
  • We see red am 26.10.2012 00:38 Report Diesen Beitrag melden

    Was soll er anderes sagen?

    Obama steckt mitten im Wahlkampf er ist ja kaum so blöd und sagt irgendetwas was seine Wähler verärgen könnte.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Rafael am 26.10.2012 22:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wow...

    Weise Worte. Es sagen zwar alle dasselbe.....aber ein Präsident ist ja nicht dafür da Probleme zu lösen.

  • We see red am 26.10.2012 00:38 Report Diesen Beitrag melden

    Was soll er anderes sagen?

    Obama steckt mitten im Wahlkampf er ist ja kaum so blöd und sagt irgendetwas was seine Wähler verärgen könnte.

  • neugieriger Leser am 25.10.2012 22:23 Report Diesen Beitrag melden

    Und das Trump-Angebot?

    Wurde über die 5 Mio USD an wohltätige Organisationen bei Veröffentlichung seiner die US-Bürgerschaft belegenden Papiere auch gesprochen? Sowas müsste der Talkmaster doch fragen, oder?

    • Tajno am 26.10.2012 01:49 Report Diesen Beitrag melden

      Hat er...

      Er hat ihn auch gefragt. Und Obama gab eine ironisch Antwort - Lässt sich auf Youtube anschauen.

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