Zetterberg-Transfer

08. Oktober 2012 15:11; Akt: 08.10.2012 15:58 Print

Ist das Brunners NHL-Stammplatz?

von Klaus Zaugg - Hockey-Weltstar Henrik Zetterberg wird beim EV Zug an der Seite von Damien Brunner stürmen. Nach dem Ende des Lockouts könnte das Duo auch bei Detroit für Wirbel sorgen.

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Vancouvers Keeper verstärkte während dem Lockout Ambri-Piotta, bestritt aber am Wochenende vom 5./6. Januar genauso wie alle anderen noch in der Schweiz spielenden NHL-Stars seine letzten Partien. Der kanadische Jungstar von den Colorado Avalanche stiess am 9. Dezember zu Ambri und verliess die Leventiner am 7. Januar wieder. Der Center der Ottawa Senators spielte während dem Lockout für die Rapperswil-Jona Lakers. Am 3. Januar 2013 flog er zurück in die Heimat, in der Hoffnung, dass die NHL den Spielbetrieb in dieser Saison doch noch aufnimmt. Womit er wenige Tage später recht erhielt. Der Stürmer der Boston Bruins lief bis am 31. Dezember für den EHC Biel auf. Nach der Spengler-Cup-Teilnahme mit dem Team Canada kehrte er in seine Heimat zurück. Der Kanadier kam von den Boston Bruins zum HC Lugano. Er verliess den Verein zum Jahreswechsel wieder. Davos nahm am 4. Dezember den 27-jährigen Schweden von den Dallas Stars unter Vertrag. Er war in der letzten Saison der erfolgreichste Skorer seines Teams. Der Captain von Stanley-Cup-Sieger Los Angeles Kings spielte für die ZSC Lions. Der Stürmer der Montreal Canadiens lief während der Lockout-Zeit für Fribourg-Gottéron auf. Der New-York-Rangers-Akteur gab ein Gastspiel bei den Lakers, reiste aber bereits Mitte Dezember wieder ab. Die Nummer 88 von den Chicago Blackhawks verstärkte während des Lockouts den EHC Biel. (vorne) Der Erstrundendraft von 2007 hatte zu Beginn des Lockouts bei Ambri einen kurzen Auftritt. Nach nicht einmal drei Wochen reiste der Stürmer der Montreal Canadiens wieder ab. Angeblich wegen einer Ellenbogen-Entzündung. Der Goalgetter der Detroit Red Wings sorgte beim EV Zug für Furore. Der Teamkollege von Mark Streit bei den New York Islanders stürmte während des Lockouts beim SC Bern. Tavares war in der letzten NHL-Saison achtbester Skorer der Liga. Der Center der Washington Capitals spielte für die Kloten Flyers. Wegen Adduktorenproblemen reiste er aber bereits vor dem Lockout-Ende zweimal in die USA. Der Kanadier gehört seit sechs Jahren zum Stamm der Washington Capitals. Der Stürmer der Buffalo Sabres wurde von den SCL Tigers verpflichtet. Er reiste Ende November für medizinische Abklärungen vorerst zurück nach Nordamerika reisen - und kam auch nicht mehr zurück. Der Verteidiger der Minnesota Wild wurde während dem Lockout ebenfalls von den SCL Tigers verpflichtet. Und auch er musste Ende November für medizinische Abklärungen zurück in die USA reisen. Zurück kam er nicht mehr. Der Ur-Berner von den Nashville Predators spielte während dem Lockout beim SC Bern. Der Kanadier (vorne) gab ein Gastspiel beim HC Genf-Servette. In der NHL spielt der Center für die San Jose Sharks. Anfangs Dezember reiste er aus persönlichen Gründen in die Heimat zurück. Der Verteidiger der New York Islanders lief während des NHL-Lockouts für den SC Bern auf. Wie bereits beim letzten NHL-Lockout lief der Center der San Jose Sharks für den HC Davos auf. Auch der zweite «NHL-Davoser» vom Lockout 2005 kehrte zum HCD zurück. Der Verteidiger der Montreal Canadiens verstärkte für die Dauer des Lockouts den HC Genf-Servette. Der Stürmer, der mit den Detroit Red Wings in seine erste NHL-Saison starten wollte, spielte wie die vier Saisons zuvor beim EVZ. Der Ducks-Verteidiger verstärkte den HC Lugano. Der Verteidiger der Montreal Canadians kehrte während dem Lockout zum EV Zug zurück. Bereits bevor er sein Glück in der nordamerikanischen Ferne gesucht und gefunden hat, war Diaz bei den Innerschweizern acht Jahre lang unter Vertrag. Der Nashville-Predators-Spieler verstärkte Red Ice Martigny für knapp einen Monat. Nach dem Abgang von Hörnqvist sicherte sich Martigny die Dienste des Boston-Bruins-Akteurs. (r.) Der Däne spielte für den NLB-Klub Langenthal. Er steht seit 2008 bei den Ottawa Senators unter Vertrag.

Die NHL-Cracks in der NLA.

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Hentrik Zetterberg ist einer der weltbesten Mittelstürmer. In der Wahl der NHL-Spieler im letzten Frühjahr für die Hockeybibel «Hockey News» kam er «nur» auf den 20. Platz, weil seine Schusskraft für NHL-Standards als mittelmässig eingestuft wird. Dafür ist er einer der smartesten Spielmacher und auch ein defensiv verlässlicher Spieler – bei durchschnittlich mehr als 0,90 Punkten pro NHL-Spiele bemerkenswert.

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Henrik Zetterberg ist von allen Stars in der NHL der in der Umfrage der «Hockey News» am höchsten bewertete Spieler. Dahinter folgen Joe Thornton (24.), Rick Nash (33.), Patrice Bergeron (35.) und Jason Spezza (39.). Er gehört zum «Triple Gold Club»: Zum Kreis der 25 Spieler, die sowohl die WM, das Olympia-Turnier und den Stanley Cup gewonnen haben und verdient bei Detroit 7,50 Millionen Dollar pro Saison mit einem Vertrag bis 2021.

In Detroit ist der Platz neben Zetterberg noch frei

Auch Henrik Zetterberg wird ein paar Spiele brauchen, um seine volle Wirkung zu entfalten. Sein Transfer kann Damien Brunner den NHL-Stammplatz bei Detroit sichern. Der Schwede spielte bei Detroit oft in einer Linie mit dem Finnen Valtteri Filppula und dem Tschechen Jiri Hudler. Hudler hat zu den Calgary Flames gewechselt und damit ist auf der rechten Seite von Zetterberg ein Platz offen.

Ein Kandidat für die wohl begehrteste rechte Aussenbahn der Hockeywelt ist Damien Brunner. «Das ist richtig so», sagt Zugs Cheftrainer Doug Shedden gegenüber 20 Minuten Online. «Detroit plante, im Trainingscamp Brunner neben Zetterberg zu testen. Nun wird mit grossem Interesse verfolgt, wie Brunner bei uns neben Zetterberg spielt. Ich werde Brunner neben Zetterberg einsetzen.»

Zetterbergs NLA-Premiere gegen die SCL Tigers

Funktionieren die beiden in Zug, dann hat Brunner einen grossen Schritt Richtung NHL getan. Nun ist noch offen, wer bei Zug auf der linken Seite neben Zetterberg und Brunner stürmt. Zugs Weltstar wird voraussichtlich nächste Woche (Dienstag, 16. Oktober) beim Spiel auswärts gegen Mannheim (European Trophy) erstmals für Zug stürmen und dann am übernächsten Freitag (19. Oktober) beim Heimspiel gegen die SCL Tigers erstmals vor eigenem Publikum auftreten.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sandro Lanz am 11.10.2012 17:26 Report Diesen Beitrag melden

    Mal sehen

    Ich hoffe Brunner schafft es! Bezweifle aber, dass er die Einstellung hat und den Durchhaltewillen sich inder NHL durchzusetzen! Es ist für ihn zu bequem zum EVZ zurückzukehren und sich frenetisch feiern zu lassen nach 1-2 Testspielen...

  • mr x am 10.10.2012 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Brunner NHL - Ich sage NEIN

    Herr Brunner wird sich wohl nie richtig in der NHL präsentieren können! Viel zu schwach ist seine Chancenauswertung / Seine Körpermasse auch nicht gemacht um sich in der NHL gegen die "Brockenverteidiger" durchzusetzen. Er wird einige Spiele haben - Aber ich denke er wird so enden wie RVA von einigen Jahren in Chicago.

  • Das Otzelot am 09.10.2012 13:28 Report Diesen Beitrag melden

    Glück muss man haben

    Erst mal Gratulation an Zug zu dem Top Transfer. Mag ich Zug? Nein! Mag ich Brunner? Nein! Fakt ist aber, dass Brunner einer der spektakulärsten Schweizer Spieler aller Zeiten ist. Ausgestattet mit einem gesunden Selbstbewusstsein das es braucht um sich international durchzusetzen. Aber alles Talent, Selbstvertrauen usw. nützt nix wenn man nicht am richtigen Ort eingesetzt wird. Bekommt Brunner eine Chance in den Top 2 Linien und im Powerplay kann es klappen. Muss er Checkerlinie spielen so wie Niederreiter, ist er schneller wieder da als wir alle denken.

  • Marc am 09.10.2012 09:47 Report Diesen Beitrag melden

    Kloten-Fan

    Es gibt viele Spieler denen eine grosse Karriere vorausgesagt wurde und die es nicht gepackt haben. Der junge Esposito (ok, viele Verletzungen) wäre aus meiner Sicht das jüngste Beispiel. Brunner ist ein begnadeter CH-Eishockeyspieler und ob er sich durchsetzen wird, werden wir erst noch sehen. Ich denke er schaffts, wenn er den Biss, den Willen und das Glück auf seiner Seite hat. Detroit ist bestimmt nicht das einfachste Pflaster und allzu viel Zeit wird ihm Babcock vermutlich nicht geben.

  • Hans gut am 09.10.2012 00:24 Report Diesen Beitrag melden

    Super Transfer

    Ich als Abri Fan find es eine tolle Sache solche Spieler mal in der Schweiz zu bestaunen. Ich werde sicherlich das eine oder andere mal nach Zug fahren und mir dieses Duo in der Bossard Halle ansehen! Gratulation dem EVZ zu diesem Coup

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