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Vertrag nur mit Klausel
21. November 2012 12:36; Akt: 21.11.2012 12:49 Print
Reto Berra nächste Saison nicht in der NLA
von Klaus Zaugg - Biel braucht nächste Saison einen neuen Torhüter, denn Reto Berra dürfte auf eine Ausstiegsklausel im neuen Vertrag pochen. Langnaus Thomas Bäumle (27) wird deshalb ein Thema bei den Seeländern.
Der Goalie-Basar entwickelt sich.
Ohne Reto Berra (25) hätte Biel letzte Saison die Playoffs nicht geschafft. Ohne Reto Berra wäre Biel diese Saison im Kampf um die Playoffs ohne Chance. Der sanfte Riese hat zuletzt mit 94,59 Prozent Abwehrquote beim 2:3 n.P. wenigstens einen Punkt gerettet.
Bildstrecken Derby-Sieg für den ZSC, Genf fegt Zug vom EisNLA 23. RundeReto Berras Vertrag läuft im Frühjahr aus und sein Agent Andy Rufener bekräftigt noch einmal: «Reto Berra wird keinen Vertrag ohne Ausstiegsklausel für die NHL unterschreiben.»
Gerber bei Zug Wunschkandidat
Damit ist, Stand November 2012, klar: Reto Berra wird nächste Saison nicht in der NLA spielen. Denn Biels Trainer Kevin Schläpfer – er hat bei allen Transfers das letzte Wort – sagt gegenüber 20 Minuten Online unmissverständlich: «Wir werden mit Reto Berra keinen Vertrag mit einer Ausstiegsklausel für die NHL machen. Dieses Pokerspiel gehen wir nicht ein. Soviel ich weiss wird auch kein anderer Klub in der NLA dazu bereit sein.» Zumindest Zugs Sportchef Jakub Horak hat gegenüber 20 Minuten Online bestätigt, dass er im Frühjahr Klarheit über die Torhüter-Situation haben will. Also kein Vertrag für Reto Berra mit irgendeiner Ausstiegsklausel. Zugs Nummer 1 auf der Goalie-Wunschliste ist deshalb Nationaltorhüter Martin Gerber. Er spielt mit auslaufendem Vertrag in der höchsten schwedischen Liga.
Für Reto Berras Agenten ist das alles kein Problem. «Die NHL ist ja nicht die einzige Option. Reto Berra kann nächste Saison beispielsweise auch in Schweden spielen.» Tatsächlich hat Biels Torhüter sowohl den Stil als auch die Postur (194 cm, 89 kg) für eine grosse internationale Karriere.
«Da wird auch Thomas Bäumle für uns ein Thema»
So wie sich die Situation im November 2012 also präsentiert, braucht Biel für nächste Saison einen neuen Torhüter. Deshalb sagt Trainer Kevin Schläpfer: «Da wird auch Thomas Bäumle für uns ein Thema.» Bäumle wechselte im Frühjahr mit einem Einjahresvertrag von Ambri nach Langnau. Zurzeit ist er hinter dem Tschechen Jaroslav Hübl im Emmental jedoch nur die Nummer zwei. Nach dem 0:8 in Kloten musste er seinen Platz räumen. Beim 0:2 gegen den SCB und beim 3:2 n.P. gegen Biel hielt Hübl wie ein Hockeygott. Der Tscheche stoppte im Penaltyschiessen sieben von acht Versuchen der Bieler (2 x Seguin, 2 x Kane, Pouliot, Micflikier und Wieser).
Biel und Langnau können nur mit einem starken Schweizer Goalie um die Playoffs spielen. Sie brauchen vier starke ausländische Feldspieler.
Mehrjahresvertrag nicht immer die beste Option
Thomas Bäumle hat in Langnau nur ein Jahr unterschrieben. Das ist in einer Zeit, da Rentenverträge in Mode kommen, einigermassen überraschend. Nun hat sich der «Goalie-Basar» so entwickelt, dass Thomas Bäumle richtig beraten war und im nächsten Frühjahr so oder so beste Chancen auf einen noch besseren Vertrag haben wird. Ein Mehrjahresvertrag ist nicht immer die bessere Lösung.
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Alle 11 Kommentare

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Mut zeigen
Wer sich in Langnau nicht durchsetzen kann, ist auch in Biel nicht der Richtige. Die eigenen Juniorentorhüter sind da noch wesentlich besser!
Hübl
Das Beste wäre, wenn Bäumle zu Biel geht. So können wir Hübel behalten. Wie man bei Gardner gesehen hat, sollte es keine Problem, Hübl schnellst möglich einzubürgern..!! Schade um Bäumle, ich habe mich eigentlich auf ihn gefreut, aber Hübl ist doch klar besser!!
Bäumle zu Ambri
Bäumle Bäumle....... retour in die Leventina bitte