National League A

01. Februar 2013 15:19; Akt: 01.02.2013 22:25 Print

Biel mit wichtigen Punkten - Zug gelingt Revanche

Der EHC Biel gewinnt gegen Genf-Servette 5:2 und holt wichtige Punkte im Kampf um einen Playoff-Platz. Zug gelingt die Revanche gegen Ambri mit einem diskussionslosen 6:1.

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Der EHC Biel muss seine Playoff-Hoffnungen noch nicht begraben. Dank des 5:2-Heimerfolges über den Genève-Servette HC nähern sich die Seeländer bis auf drei Punkte den Kloten Flyers an.

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Nach bloss zwei Siegen in neun Partien im Monat Januar stand für den EHC Biel viel auf dem Spiel. Entsprechend konzentriert, hellwach und diszipliniert stiegen die Bieler in die Partie. Nach zehn Minuten führte Biel mit 3:1; nach 28 Minuten stand es schon 5:2. Damit war mehr als eine Vorentscheidung gefallen; das Team von Kevin Schläpfer brachte den Vorsprung ohne Probleme über die Zeit.

Biel verdankte den problemlosen Sieg über einen Gegner, gegen den man am Dienstag auswärts noch verloren hatte (2:3), dem für einmal beeindruckend starken Powerplay. Biel nützte drei seiner ersten vier Powerplay-Chancen zum 1:0 (Mathieu Tschantré), 2:1 und 5:2 (2x Ryan MacMurchy). Der Kanadier MacMurchy, der die Saison in der NLB bei Aufsteiger Red Ice Martigny begonnen hatte, erzielte im fünften Spiel für Biel bereits seine Treffer Nummer 4 und 5.

Servette spielte nicht schwach, dennoch kassierten die Genfer eine weitere Niederlage - bereits die acht in den letzten neun Partien. Im Gegensatz zu Biel leistete sich Servette aber Fehler. Selbst Captain Goran Bezina unterlief ein folgenschwerer Patzer. Mit einem Fehlzuspiel vor das eigene Tor ermöglichte er den vierten Bieler Treffer durch Gaetan Haas. Trotz der Krise muss Servette kaum mehr um die Playoffs bangen. Sechs Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung auf den EHC Biel immer noch elf Zähler.

Zug - Ambri: Zug mit starkem Powerplay

Zug feiert gegen Ambri-Piotta einen ungefährdet 6:1-Heimsieg und gleicht in den Saisonduellen zum 3:3 aus. Damit stehen die Innerschweizer in den Playoffs, die Tessiner müssen die Playouts bestreiten.

Der Schlüsselmoment der Partie war um die Spielhälfte herum. In der 30. Minute scheiterte Roman Schlagenhauf alleine vor EVZ-Keeper Sandro Zurkirchen. In der 32. Minute erhöhte Reto Suri im ersten Powerplay der Zuger auf 2:0. Suri traf bereits zum achten Mal seit der Lockout zu Ende gegangen ist - total hat er 13 Tore erzielt. Dies zeigt, wie stark er aufgeblüht ist. 130 Sekunden später führten die Gastgeber dank eines Treffers von Fabian Sutter, der einen Schuss von Lino Martschini abgelenkt hatte, gar 3:0. Und nach nur 14 Sekunden im zweiten Überzahlspiel des EVZ stand es bereits 4:0 (39.) - dank Corsin Casutt., der zuvor zwölf Spiele torlos geblieben war.

In der 53. Minute gelang Lino Martschini gar noch ein drittes Tor mit einem Mann mehr. Der U20-Internationale, der sich zudem noch drei Assists gutschreiben liess, erzielte seinen sechsten Treffer in den letzten fünf Partien. Auch Linus Omark kam ein Tor und drei Assists. Bereits am Dienstag gegen Kloten waren die Gastgeber im Powerplay sehr effizient gewesen - zwei der ersten drei Strafen (total 4) waren ausgenützt worden.

Aber eigentlich war das Spiel bereits nach dem ersten Treffer von Sutter (6.) vorentschieden gewesen, gewann doch auch im sechsten Aufeinandertreffen in dieser Saison jenes Team, das mit 1:0 in Führung gegangen war. Ambri hatte bis zum 0:2 eher die besseren Chancen. Bereits in der 12. Minute war Inti Pestoni solo an Zurkirchen hängen geblieben, neun Minuten später traf er nur den Pfosten. Auch der frühe Anschlusstreffer im letzten Drittel von Jason Williams (42.), der sein 23. Saisontor schoss, brachte keine Spannung mehr in die Begegnung. Mehr als solid war der Auftritt der Zuger aber nicht - das Schussverhältnis lautete 27:27. Der Sieg unterstreicht aber, dass sich das Team nach dem Lockout-Ende wieder gefunden zu haben scheint. Zudem revanchierte sich der EVZ eindrücklich für die 1:6-Heimschlappe gegen Ambri am 15. Januar. Die Gäste dagegen erlitten die fünfte Niederlage in Serie.

Biel - Genève-Servette 5:2 (3:1, 2:1, 0:0)
Eisstadion. - 4315 Zuschauer. - SR Reiber/Rochette, Espinoza/Kohler.
Tore: 8. (7:13) Tschantré (Peter, Ehrensperger/Ausschluss Picard) 1:0. 8. (7:33) Bezina (Ryan Keller, Almond) 1:1. 9. (8:14) MacMurchy (Kellenberger, Marc Wieser/Ausschluss Gautschi) 2:1. 11. Peter (Dominic Meier) 3:1. 25. (24:26) Gaetan Haas (Pouliot) 4:1. 25. (24:45) Almond (Gian-Andrea Randegger, Ryan Keller) 4:2. 29. MacMurchy (Pouliot, Micflikier/Ausschluss Rivera) 5:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 7mal 2 plus 10 Minuten (Rivera) gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Micflikier; Romy.
Biel: Berra; Untersander, Wellinger; Gossweiler, Huguenin; Dominic Meier, Gloor; Dario Trutmann; MacMurchy, Peter, Micflikier; Pouliot, Gaetan Haas, Beaudoin; Marc Wieser, Kellenberger, Tschantré; Sebastian Sutter, Ehrensperger, Wetzel; Füglister.
Genève-Servette: Tobias Stephan; Vukovic, Bezina; Carle, Gautschi; Antonietti, Gian-Andrea Randegger; Jean Savary; Dan Fritsche, Paul Savary, Salmelainen; Simek, Romy, Picard; Roland Gerber, Rivera, Samuel Friedli; Walsky, Almond, Ryan Keller; John Fritsche.
Bemerkungen: Biel ohne Spylo, Kparghai, Grieder, Ehlers (alle verletzt) und Ulmer (österreichische Nationalmannschaft), Servette ohne Leonelli, Walker (beide verletzt), Mercier und Fata (beide krank).

Zug - Ambri-Piotta 6:1 (1:0, 3:0, 2:1)
Bossard-Arena. - 6212 Zuschauer. - SR Kurmann/Massy, Abegglen, Rohrer.
Tore: 6: Sutter (Martschini) 1:0. 32. Suri (Holden, Lammer/Ausschluss Elias Bianchi) 2:0. 34. Sutter (Martschini, Omark) 3:0. 39. Casutt (Sutter, Omark/Ausschluss Lachmatow) 4:0. 42. Williams (Miéville, Lachmatow/Ausschluss Schnyder) 4:1. 54. Martschini (Omark/Ausschluss Trunz) 5:1. 58. Omark (Martschini, Zubler) 6:1.
Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Chiesa) plus Spieldauer (Chiesa) gegen Zug, 4mal 2 plus 5 Minuten (Gobbi) plus Spieldauer (Gobbi) gegen Ambri-Piotta
PostFinance-Topskorer: Omark; Williams.
Zug: Zurkirchen; Chiesa, Wozniewski; Helbling, Fischer; Blaser, Schefer; Zubler; Schnyder, Diem, Casutt; Martschini, Sutter, Omark; Suri, Holden, Lammer; Lüthi, Schneuwly, Lindemann; Herzog.
Ambri-Piotta: Croce/Schaefer (ab 34.); Noreau, Kobach; Kutlak, Schulthess; Gobbi, Trunz; Sidler; Pestoni, Park, Williams; Duca, Schlagenhauf, Elias Bianchi; Lachmatow, Miéville, Reichert; Raffainer, Mattia Bianchi, Grassi; Pedretti.
Bemerkungen: Zug ohne Christen, Markkanen, Furrer, Rossi und Erni. Ambri ohne Casserini, Botta und Tim Weber (alle verletzt). 21. Pfostenschuss Pestoni.

National League A

Datum Spiel Resultat
01.03.14  Biel - Ambri-Piotta 4:1 (1:1,2:0,1:0)
01.03.14  Davos - Kloten Flyers 2:1 (2:0,0:1,0:0)
01.03.14  Fribourg - Lausanne 1:2 (0:0,0:2,1:0)
01.03.14  Rapperswil-Jona Lakers - Genève-Servette 5:6 (2:2,0:1,3:2,0:0) n.P.
01.03.14  ZSC - Bern 5:2 (0:0,1:1,4:1)
01.03.14  Zug - Lugano 1:2 (1:1,0:0,0:1)
R Mannschaft Sp S U+ U- N G : E P
1. ZSC 50 32 1 8 9 167 : 111 106
2. Fribourg 50 25 4 3 18 151 : 147 86
3. Kloten Flyers 50 22 9 1 18 147 : 121 85
4. Genève-Servette 50 21 7 6 16 158 : 133 83
5. Lugano 50 23 5 4 18 142 : 114 83
6. Davos 50 22 6 2 20 151 : 133 80
7. Ambri-Piotta 50 22 4 4 20 126 : 123 78
8. Lausanne 50 20 4 6 20 104 : 115 74

9. Bern 50 19 4 5 22 126 : 129 70
10. Zug 50 15 6 9 20 132 : 156 66
11. Biel 50 11 7 3 29 115 : 154 50
12. Rapperswil-Jona Lakers 50 9 2 8 31 117 : 200 39

(si)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • larissa am 01.02.2013 23:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    evz

    EvZuug 3

  • sead mustafic am 01.02.2013 23:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hopp evz

    vom linus omarks treffer wurde nichts gescheieben. es war ein weltklasse tor oder nicht???????

  • diaz am 01.02.2013 22:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    OMARK

    Was für ein Tor von Omark...! :-)

  • And1 am 01.02.2013 21:43 Report Diesen Beitrag melden

    Hopp Zug

    Uh Ambri wird vom EVZ bedient, ja es geht auch ohne Lockout! Aha ihr verfälscht Jammeris, jetzt versteckt ihr euch in euren Löchern.:0

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