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National League A
15. Januar 2013 18:05; Akt: 15.01.2013 22:54 Print
ZSC besiegt Servette, Klatsche für Zug
Die ZSC Lions bezwingen den HC Genf-Servette 6:3. Die Zürcher feiern damit den zweiten Sieg in Serie und überholen die Romands in der Tabelle. Zug kassiert gegen Ambri eine klare 1:6-Niederlage.
Die ZSC Lions haben im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs einen wichtigen Erfolg gefeiert. Der Titelverteidiger gewann gegen Servette 6:3 und liegt nun einen Punkt vor den Genfern auf dem 4. Tabellenplatz.
Bildstrecken Der HC Davos schlägt die Kloten FlyersSCB schlägt Servette, Fribourg gewinnt in Biel n.V.Mit drei Doppelschlägen entschieden die Lions die Partie in den ersten 40 Minuten zu ihren Gunsten. In der 19. Minute wendeten Ryan Shannon und Marco Maurer innerhalb von 30 Sekunden mit zwei Schüssen von der blauen Linie ein 0:1 in ein 2:1 - das 1:1 fiel bei fünf gegen drei, das 2:1 in einfacher Überzahl. Patrik Bärtschis 3:1 (25.) und das 4:1 von Patrick Geering (27.) wurden innerhalb von 121 Sekunden erzielt. Und nach dem im Powerplay geschossenen 5:1 von Luca Cunti (34.) dauerte es nur 156 Sekunden, ehe Andres Ambühl (36.) die Führung auf fünf Tore ausbaute. Damit reüssierten sechs verschiedene Spieler, was die Ausgeglichenheit bei den Stadtzürchern unterstreicht. Für Shannon (8 Spiele ohne Torerfolg), Maurer (15), Geering (14) und Ambühl (8) ging eine längere Durststrecke zu Ende.
Der ZSC agierte im Mitteldrittel äusserst effizient, benötigte er doch für die vier Tore bloss acht Schüsse. Bis zum 1:1 hatte sich das Heimteam schwer getan, Chancen zu kreieren. Die Führung der Genfer - es traf in der 10. Minute Ryan Keller - war nicht unverdient. Immerhin zeigte Servette im Schlussdrittel Moral und tat dank Toren von Dan Fritsche (42.) und John Fritsche (48.) noch etwas fürs Selbstvertrauen. Dieses haben die Gäste nötig, denn das 3:6 gegen die Lions war die dritte Niederlage in Serie. Gegen Rapperswil-Jona (0:2) und Bern (0:2) waren die Genfer, einst souveräner Leader, gar torlos geblieben.
Zug - Ambri-Piotta: Ambri düpiert inferioren EVZ
Der NLA-Vorletzte Ambri-Piotta verblüffte beim EV Zug mit seinem höchsten Auswärtssieg in der laufenden Saison (6:1). Für die Tessiner war es der dritte Erfolg aus den letzten vier Spielen, der EVZ verlor zum dritten Mal in Folge.
Eine solide Defensivleistung um Goalie-Geburtstagskind Nolan Schaefer (33) reichte Ambri aus, einen phasenweise stümperhaften EVZ zu bodigen. Sechs verschiedene Spieler trafen für Ambri, das erst zum zweiten Mal in dieser Saison die Marke von einem halben Dutzend Torerfolgen erreichte.
EVZ-Goalie Jussi Markkanen erlitt bei einem Zusammenprall mit Ambris Captain Paolo Duca im Startdrittel eine Hirnerschütterung. Der Finne wird mindestens eine Woche ausfallen. Markkanen war in der 12. Minute der Partie beim Stande von 0:2 durch Sandro Zurkirchen ersetzt worden.
Misslungenes Startdrittel der Zentralschweizer
Dem EV Zug missriet im ersten Heimspiel nach dem Abgang seines famosen NHL-Trios (Zetterberg, Brunner, Diaz) das Startdrittel in allen Belangen. Die Zentralschweizer ebneten mit einer kopflosen Spielweise den Tessinern den Weg zur frühen Vorentscheidung. Die Leventiner nutzten gegen die in der Abwehr stark ersatzgeschwächten Zuger (ohne Wozniewski, Blaser, Erni und Furrer) ihre Möglichkeiten resolut aus.
Topskorer Jason Williams im Powerplay sowie Adrian Trunz und Richard Park schossen für Ambri noch im Startdrittel eine 3:0-Führung heraus. Williams realisierte mit dem 1:0 bereits sein 19. Saisontor. Von Zug war anschliessend keine Reaktion sichtbar, Ambri baute die Führung später durch Treffer von Marc Schulthess, Inti Pestoni sowie Maxim Noreau gar noch auf 6:1 aus.
Ambri-Piotta hatte letztmals am 9. Dezember 2005 in Zug ein Gotthard-Derby mit fünf Toren Differenz zu seinen Gunsten entscheiden können (7:2).
Flyers beenden Negativserie
Die Kloten Flyers kamen bei den SCL Tigers zu einem zäh erkämpften 3:2-Erfolg nach Penaltyschiessen. Die Zürcher Unterländer verliessen das Eis damit nach vier Niederlagen erstmals wieder als Sieger.
Im Penaltyschiessen hielt sich Kloten mit drei Toren aus drei Versuchen gegen das NLA-Schlusslicht schadlos. Tommi Santala, PostFinance-Topskorer Victor Stancescu und Simon Bodenmann trafen ausnahmslos, während die drei Langnauer (Robin Leblanc, Kurtis McLean und Thomas Nüssli) versagten.
Vermeintliche Entscheidung durch Jenni
Klotens Stürmer-Veteran Marcel Jenni hatte in der vorletzten Minute mit einem Shorthander zum 2:1 für einen vermeintlichen Dreipunkte-Gewinn der Gäste gesorgt. Doch Pascal Pelletier glich noch im gleichen Powerplay der Gastgeber 39 Sekunden vor Spielende zum 2:2 und erzwang damit das mit dem Punktgewinn verbundene Nachsitzen. Für den kanadischen Stürmer war es das zwölfte Tor aus den letzten zwölf Spielen. Davor hatte Pelletiers Teamkollege Lukas Haas mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 (50.) sein erstes Tor seit dem dem 2. Oktober in Rapperswil-Jona erzielt. Gleichzeitig war dies das erste Tor von Langnau im dritten Saisonduell gegen Kloten nach zwei Kanterniederlagen (0:5, 0:8).
Langnau stand im Startdrittel dem 1:0 zunächst näher (Kurtis McLean vergab zwei aussichtsreiche Möglichkeiten, Lukas Haas eine). Auf der Gegenseite profitierte dann aber Yannick Herren bei seinem Führungstreffer (11.) vom unglücklichen Schlittschuh-Eigentor des Langnauers Christian Moser.
ZSC Lions - Genève-Servette 6:3 (2:1, 4:0, 0:2)
Hallenstadion. - 8030 Zuschauer. - SR Massy/Stricker, Kaderli/Wüst.
Tore: 10. Keller (Almond, Fata) 0:1. 19. (18:17) Shannon (Monnet/Ausschlüsse Mercier, Bezina) 1:1. 19. (18:47) Maurer (Cunti/Ausschluss Bezina) 2:1. 25. Bärtschi (Wick, Stoffel) 3:1. 27. Geering (Blindenbacher, Kenins) 4:1. 34. Cunti (Ambühl, Maurer/Ausschluss Gerber) 5:1. 36. Ambühl (Lashoff, Kenins) 6:1. 42. Dan Fritsche (Mercier, Bezina/Ausschluss Lashoff) 6:2. 48. John Fritsche (Bezina) 6:3.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 7mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Monnet; Romy.
ZSC Lions: Flüeler; Seger, Geering; Stoffel, Lashoff; Schnyder, Maurer; Blindenbacher; Bärtschi, Shannon, Wick; Ambühl, Cunti, Kenins; Baltisberger, Schäppi, Bühler; Bastl, Trachsler, Monnet.
Genève-Servette: Stephan/Tamo (ab 41.); Vukovic, Bezina; Mercier, Randegger; Antonietti, Gautschi; Fata, Almond, Keller; Simek, Romy, Picard; Dan Fritsche, Paul Savary, Walsky; Rivera, Walker, Friedli; Gerber, John Fritsche.
Bemerkungen: Servette ohne Leonelli (verletzt) und Jean Savary (überzählig).
Zug - Ambri-Piotta 1:6 (0:3, 1:1, 0:2)
Bossard-Arena. - 5892 Zuschauer. - SR Rochette/Wiegand, Mauron/Tscherrig.
Tore: 8. Williams (Reichert/Ausschluss Casutt) 0:1. 10. Trunz (Park) 0:2. 18. Park (Kobach, Pestoni) 0:3. 27. Miéville (Schulthess) 0:4. 33. Martschini (Omark, Lammer/Ausschluss Park, Trunz) 1:4. 44. Pestoni 1:5. 46. Noreau (Pestoni, Park/Ausschluss Lammer) 1:6.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Omark; Williams.
Zug: Markkanen (12. Zurkirchen); Chiesa, Zubler; Helbling, Fischer; Schefer, Schmuckli; Martschini, Sutter, Omark; Suri, Holden, Lammer; Casutt, Fabian Lüthi, Fabian Schnyder; Herzog, Schneuwly, Sven Lindemann; Diem.
Ambri-Piotta: Schaefer; Noreau, Kobach; Casserini, Gobbi; Trunz, Schulthess; Bonnet; Pestoni, Park, Williams; Pedretti, Miéville, Reichert; Duca, Schlagenhauf, Lachmatow; Raffainer, Mattia Bianchi, Daniele Grassi; Donati.
Bemerkungen: Zug ohne Christen, Blaser, Erni, Furrer (alle verletzt), Wozniewski (krank), Rossi (überzählig), Ambri ohne Elias Bianchi, Botta, Tim Weber, Kutlak (alle verletzt) und Sidler (krank).
SCL Tigers - Kloten Flyers 2:3 (0:1, 0:0, 2:1, 0:0) n.P.
Ilfis. - 4651 Zuschauer. - SR Kurmann/Küng, Bürgi/Kehrli.
Tore: 11. Herren 0:1. 50. Lukas Haas (Nüssli) 1:1. 59. Jenni (Ausschluss Stoop!) 1:2. 60. (59:21) Pelletier (Tobias Bucher/Ausschluss Stoop) 2:2 (SCL Tigers ohne Torhüter).
Penaltyschiessen: Santala 0:1, Leblanc -; Stancescu 0:2, Kurtis McLean -; Bodenmann 0:3, Nüssli -.
Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Claudio Moggi) gegen SCL Tigers, 9mal 2 Minuten gegen Kloten Flyers.
PostFinance-Topskorer: Kurtis McLean; Stancescu.
SCL Tigers: Bäumle; El Assaoui, Philippe Rytz; Simon Lüthi, Reber; Lardi, Christian Moser; Kim Lindemann; Pelletier, Kurtis McLean, Tobias Bucher; Simon Moser, Genazzi, Nüssli; Sandro Moggi, Rexha, Claudio Moggi; Leblanc, Adrian Gerber, Lukas Haas; Sterchi.
Kloten Flyers: Rüeger; Stoop, Schelling; DuPont, Blum; Pascal Müller, Nicolas Steiner; Bagnoud, Frick; Bodenmann, Jenni, Hollenstein; Bieber, Santala, Stancescu; Leone, Romano Lemm, Lundberg; Neher, Samuel Wasler, Herren.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Popovic, Stettler, Adrian Brunner, Jacquemet (alle verletzt), Kloten Flyers ohne Du Bois, Von Gunten, Liniger, Sannitz, Kreps (alle verletzt). 15. Genazzi mit Hirnerschütterung ausgeschieden.
National League A
| Datum | Spiel | Resultat |
| 26.02.13 | Bern - ZSC | 2:7 (1:2,1:1,0:4) |
| 26.02.13 | Biel - Zug | 3:0 (3:0,0:0,0:0) |
| 26.02.13 | Rapperswil-Jona Lakers - Fribourg | 3:4 (0:2,2:1,1:1) |
| 26.02.13 | Langnau - Genève-Servette | 1:3 (0:1,0:1,1:1) |
| 26.02.13 | Davos - Ambri-Piotta | 7:3 (3:1,1:0,3:2) |
| 26.02.13 | Lugano - Kloten Flyers | 2:1 (0:0,0:1,1:0,0:0,1:0) n.P. |
| R | Mannschaft | Sp | S | U+ | U- | N | G | : | E | P |
| 1. | Fribourg | 50 | 24 | 11 | 5 | 10 | 163 | : | 123 | 99 |
| 2. | Bern | 50 | 27 | 3 | 5 | 15 | 169 | : | 117 | 92 |
| 3. | Zug | 50 | 26 | 3 | 7 | 14 | 172 | : | 154 | 91 |
| 4. | ZSC | 50 | 24 | 7 | 3 | 16 | 152 | : | 131 | 89 |
| 5. | Davos | 50 | 22 | 4 | 7 | 17 | 170 | : | 152 | 81 |
| 6. | Lugano | 50 | 21 | 5 | 7 | 17 | 163 | : | 139 | 80 |
| 7. | Genève-Servette | 50 | 23 | 4 | 3 | 20 | 146 | : | 139 | 80 |
| 8. | Biel | 50 | 19 | 5 | 5 | 21 | 160 | : | 161 | 72 |
|
|
||||||||||
| 9. | Kloten Flyers | 50 | 16 | 8 | 5 | 21 | 151 | : | 137 | 69 |
| 10. | Ambri-Piotta | 50 | 14 | 4 | 3 | 29 | 128 | : | 178 | 53 |
| 11. | Rapperswil-Jona Lakers | 50 | 13 | 4 | 6 | 27 | 139 | : | 207 | 53 |
| 12. | Langnau | 50 | 10 | 3 | 5 | 32 | 117 | : | 192 | 41 |
(si)
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Alle 28 Kommentare

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GO EVZ
Ist halt eine Übergangssaison, aber die Playoff's schaffen wir schon.
HAHAHAH EVZ
Zug die lachnummer der Liega mit dem schlechtesten Trainer der Schweiz. Er hätte mit dem Kader von letztem Jahr schon die Meisterschaft gewinnen sollen und er ist auch dieses Jahr wieder nicht dazu in der Lage.
Kader
Naja, mit diesem Kader?!? War erstaunt als ich beim letzten Spiel die Name gesehen habe... nichts spezielles. Viele Junge Talente die sich zuerst durchsetzen müssen, viele Nachwuchsspieler, ein paar Spieler die ihrer Form hinterherrennen und Omark. Sorry, aber mit diesem Kader liegt nicht viel drin und das wurde schon anfangs Saison angekündigt. Ohne Lockout hätte nie jemand den EVZ auf der Rechnung gehabt. Die Mannschaft war ohne Lockout billiger als letztes Jahr. Und auch wenn, vom Kader her hätten wir nie eine Chance gegen Bern, Lugano und Zürich... aber auch die gewinnen nicht immer..
Nichts neues
Danke für die vielen Hinweise das der Lockout vorbei ist. Es ist ja nicht so als hätten wir Zuger in einer Traumwelt gelebt. Es war von anfang an klar das die Saison schwierig werden würde, der Lockout war toll und super, aber jeder in Zug wusste das es ohne schwierig ist bzw. werden würde. So dumm sind wir in Zug dann auch wieder nicht...
ohh doch
einige (sicher nicht alle) haben in einer Traumwelt gelebt! Mich würde ein Kommentar von Simon Gerber freuen; naja ist immer noch zu früh um ein abschliessendes Fazit zu ziehen, aber es gab doch einige EVZ-Fans welche glaubten +/- das Niveau zu halten (resp. nicht deutlich härten vom Lockout Ende betroffen zu sein als die anderen)! Ach und wenn ich von Simon Gerber spreche; auch Servette hat seit Lockout-Ende kein Spiel mehr gewonnen --> wie gesagt, die sind auch auf dem absteigenden Ast... aber schön hast du mich damals bezichtigt keine Ahnung von Eishockey zu haben!