NLA-Premiere

12. November 2012 22:37; Akt: 12.11.2012 22:55 Print

Gefürchteter NHL-Checker räumt ab jetzt auf

von Marcel Allemann - Ab sofort rumpelt es im Hallenstadion: NHL-Star-Checker Dustin Brown greift bei den ZSC Lions gegen Zug erstmals ein. Keiner hat zuletzt in der NHL so hart auf den Mann gespielt, wie er.

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Vancouvers Keeper verstärkte während dem Lockout Ambri-Piotta, bestritt aber am Wochenende vom 5./6. Januar genauso wie alle anderen noch in der Schweiz spielenden NHL-Stars seine letzten Partien. Der kanadische Jungstar von den Colorado Avalanche stiess am 9. Dezember zu Ambri und verliess die Leventiner am 7. Januar wieder. Der Center der Ottawa Senators spielte während dem Lockout für die Rapperswil-Jona Lakers. Am 3. Januar 2013 flog er zurück in die Heimat, in der Hoffnung, dass die NHL den Spielbetrieb in dieser Saison doch noch aufnimmt. Womit er wenige Tage später recht erhielt. Der Stürmer der Boston Bruins lief bis am 31. Dezember für den EHC Biel auf. Nach der Spengler-Cup-Teilnahme mit dem Team Canada kehrte er in seine Heimat zurück. Der Kanadier kam von den Boston Bruins zum HC Lugano. Er verliess den Verein zum Jahreswechsel wieder. Davos nahm am 4. Dezember den 27-jährigen Schweden von den Dallas Stars unter Vertrag. Er war in der letzten Saison der erfolgreichste Skorer seines Teams. Der Captain von Stanley-Cup-Sieger Los Angeles Kings spielte für die ZSC Lions. Der Stürmer der Montreal Canadiens lief während der Lockout-Zeit für Fribourg-Gottéron auf. Der New-York-Rangers-Akteur gab ein Gastspiel bei den Lakers, reiste aber bereits Mitte Dezember wieder ab. Die Nummer 88 von den Chicago Blackhawks verstärkte während des Lockouts den EHC Biel. (vorne) Der Erstrundendraft von 2007 hatte zu Beginn des Lockouts bei Ambri einen kurzen Auftritt. Nach nicht einmal drei Wochen reiste der Stürmer der Montreal Canadiens wieder ab. Angeblich wegen einer Ellenbogen-Entzündung. Der Goalgetter der Detroit Red Wings sorgte beim EV Zug für Furore. Der Teamkollege von Mark Streit bei den New York Islanders stürmte während des Lockouts beim SC Bern. Tavares war in der letzten NHL-Saison achtbester Skorer der Liga. Der Center der Washington Capitals spielte für die Kloten Flyers. Wegen Adduktorenproblemen reiste er aber bereits vor dem Lockout-Ende zweimal in die USA. Der Kanadier gehört seit sechs Jahren zum Stamm der Washington Capitals. Der Stürmer der Buffalo Sabres wurde von den SCL Tigers verpflichtet. Er reiste Ende November für medizinische Abklärungen vorerst zurück nach Nordamerika reisen - und kam auch nicht mehr zurück. Der Verteidiger der Minnesota Wild wurde während dem Lockout ebenfalls von den SCL Tigers verpflichtet. Und auch er musste Ende November für medizinische Abklärungen zurück in die USA reisen. Zurück kam er nicht mehr. Der Ur-Berner von den Nashville Predators spielte während dem Lockout beim SC Bern. Der Kanadier (vorne) gab ein Gastspiel beim HC Genf-Servette. In der NHL spielt der Center für die San Jose Sharks. Anfangs Dezember reiste er aus persönlichen Gründen in die Heimat zurück. Der Verteidiger der New York Islanders lief während des NHL-Lockouts für den SC Bern auf. Wie bereits beim letzten NHL-Lockout lief der Center der San Jose Sharks für den HC Davos auf. Auch der zweite «NHL-Davoser» vom Lockout 2005 kehrte zum HCD zurück. Der Verteidiger der Montreal Canadiens verstärkte für die Dauer des Lockouts den HC Genf-Servette. Der Stürmer, der mit den Detroit Red Wings in seine erste NHL-Saison starten wollte, spielte wie die vier Saisons zuvor beim EVZ. Der Ducks-Verteidiger verstärkte den HC Lugano. Der Verteidiger der Montreal Canadians kehrte während dem Lockout zum EV Zug zurück. Bereits bevor er sein Glück in der nordamerikanischen Ferne gesucht und gefunden hat, war Diaz bei den Innerschweizern acht Jahre lang unter Vertrag. Der Nashville-Predators-Spieler verstärkte Red Ice Martigny für knapp einen Monat. Nach dem Abgang von Hörnqvist sicherte sich Martigny die Dienste des Boston-Bruins-Akteurs. (r.) Der Däne spielte für den NLB-Klub Langenthal. Er steht seit 2008 bei den Ottawa Senators unter Vertrag.

NHL-Cracks in der NLA.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Er ist ein Mann, der dem Gegner unter die Haut geht. Kein anderer Spieler hat in der NHL in den letzten fünf Jahren mehr Checks angebracht als Dustin Brown. Doch die ZSC-Neuerwerbung verfügt nicht nur über ein ­tolles Körperspiel, sondern auch über ein Erfolgsgen: Als Playoff-Topskorer und Captain führte der 28-Jährige die LA Kings im vergangenen Juni überraschend zum Stanley-Cup-Sieg. «Wenn man so etwas bis am Ende durchziehen kann, dann ist das eine unglaubliche Sache», erzählt der Starstürmer.

Wegen des NHL-Lockouts taucht Brown nun in eine andere Welt ein: NLA statt NHL, Zürich statt Los Angeles. «Auf Erkundungstour habe ich mich verfahren», weiss der dreifache Familienvater nach seinem ersten Wochenende zu berichten, «zum Glück wohne ich in der Nähe des Flughafens und so finde ich trotzdem zurück – ich muss lediglich den Wegweisern Richtung Flug­hafen folgen.»

Gleich gegen Zetterberg

Wo das Hallenstadion ist, weiss er zum Glück schon. Denn da wird Brown gegen Zug zur Premiere erwartet, da ist er an der Seite von Andres Ambühl und Jeff Tambellini die Hauptattraktion. «Ich habe zwar trainiert, aber lange nicht gespielt – zudem ist das Eis grösser. Ich brauche sicher einige Spiele, bis ich auf meinem besten Level bin», so der Amerikaner.

Zum Debüt trifft er auf einen alten Bekannten: Zugs Stargast Henrik Zetterberg (Detroit). «Unsere Linien treffen in der NHL oft aufeinander. Es gab schon einige harte Duelle zwischen uns beiden», erzählt Brown, der daher genau weiss, was ihn erwartet: «Henrik ist einer der besten Spieler auf der Welt!»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • yash am 12.11.2012 23:58 Report Diesen Beitrag melden

    ich breche

    und.. muss man jetz angst haben.. ein brecher sieht anders aus...

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  • Severein Caduff am 13.11.2012 08:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Er wird das grosse Eisfeld spüren

    Zuerst soll sich der gute Dustin Brown an das grosse Eisfeld gewöhnen. Der wird in den ersten spielen eher platt sein als das er auf/abräumen kann. Aber ein Wahnsinnstransfer. Ich tippe mal das die Saison über dem Teich nicht mehr anfangen wird. Die NHL Spieler die ganze Saison bei uns bleiben und Garry Bettman hoffentlich stürzt!

  • Wayne Meier am 13.11.2012 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    Hobby-Experten

    An alle Weicheier-Kommentatoren hier: Harte Checks können auch fair sein. Ein guter NHL Checker sitzt nicht dauern auf der Strafbank. Nur weil hier in der Schweiz wehr wenige Spieler wissen wie man richtig checkt (und noch weniger wie man Checks entgegennimmt) ist halt jeder zweite harte Check eine Strafe (sprich: Ellbogen, Füsse ab dem Eis, etc..). Macht mal die Augen auf und schaut mal über den Tellerrand der Weicheier-NLA hinweg...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bruno am 13.11.2012 16:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hart gespielt...,

    Mal sehen wenn Herr Brown einen seiner kernigen Checks ansetzt und fertig macht. Habe das Gefühl das sich alle über hart gespieltes Eishockey freuen. Doch was geschieht bei einer eins eins Situation und einem sehr harten Check...Gleiche Strafen für alle, auch wenn ein ZSC Spieler der verteidigende Checker sein sollte..,

  • hans am 13.11.2012 11:35 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizergejammer

    Lassen wir Ihn erst einmal spielen, danach kann man beurteilen.

  • Wayne Meier am 13.11.2012 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    Hobby-Experten

    An alle Weicheier-Kommentatoren hier: Harte Checks können auch fair sein. Ein guter NHL Checker sitzt nicht dauern auf der Strafbank. Nur weil hier in der Schweiz wehr wenige Spieler wissen wie man richtig checkt (und noch weniger wie man Checks entgegennimmt) ist halt jeder zweite harte Check eine Strafe (sprich: Ellbogen, Füsse ab dem Eis, etc..). Macht mal die Augen auf und schaut mal über den Tellerrand der Weicheier-NLA hinweg...

    • stacy am 13.11.2012 13:48 Report Diesen Beitrag melden

      jaja

      Wayne Meier, wenn du bisschen ahnung hast und nicht mit der la-kings brille diskutierst, siehst du dass einige der "harten" checks von brown auch in der nhl sehr an der grenze waren resp. eine zehenspitze drüber.

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  • heins shawn am 13.11.2012 08:51 Report Diesen Beitrag melden

    shawn heins

    Na endlich hat shawn heins einen würdigen gegenspieler....! freu mich schon...

    • Roger Zürich am 13.11.2012 15:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Shawn heins

      Da kannst du dich drauf verlassen. Der wird dir richtig einheizen.:-)

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  • Severein Caduff am 13.11.2012 08:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Er wird das grosse Eisfeld spüren

    Zuerst soll sich der gute Dustin Brown an das grosse Eisfeld gewöhnen. Der wird in den ersten spielen eher platt sein als das er auf/abräumen kann. Aber ein Wahnsinnstransfer. Ich tippe mal das die Saison über dem Teich nicht mehr anfangen wird. Die NHL Spieler die ganze Saison bei uns bleiben und Garry Bettman hoffentlich stürzt!

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