Tre Kronor

18. Mai 2013 13:51; Akt: 18.05.2013 21:58 Print

Der Gegner der Schweiz im Final heisst Schweden

Schweden gewinnt an der Eishockey-WM verdient 3:0 gegen Finnland und zieht in den Final ein. Die Sedin-Zwillinge haben mit Eriksson den Unterschied ausgemacht.

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Schweden jubelt über den WM-Titel 2013. Grenzenlose Freude nach dem Schlusspfiff. Die Spieler springen Torhüter Jhonas Enroth. Der Keeper lässt die Schweizer mit unzähligen starken Paraden verzweifeln. Nicht nur goldene Helme, auch goldene Medaillen haben die Schweden. Jubel auch auf der schwedischen Bank. Die Schweden jubeln über ihren 9. WM-Titel der Geschichte. Am Ziel: Schwedens Captain Staffan Kronwall mit dem WM-Pokal. Hängende Köpfe trotz Silbermedaille. Bei den Schweizer überwiegt vorerst der Frust über die Finalniederlage. Die Vorentscheidung: Loui Eriksson lenkt den Puck mit dem Schlittschuh ins Tor. Sean Simpson kann es nicht fassen. Im zehnten Spiel gibt es für die Schweiz die erste Niederlage. Fredrik Peterson und Martin Gerber kämpfen um die Scheibe. Viele Schweizer Fans waren auch für das Finale in der Arena um die Nati zu unterstützen. Die Amerikaner holen sich dank einem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen gegen Finnland die Bronzemedaille. Die Amerikaner gehen erst 2:0 in Führung. Craig Smith ist einer der Torschützen. Die Finnen kämpfen sich aber noch einmal zurück. Das Spiel geht in die Verlängerung und am Ende ins Penaltyschiessen. Dort sind es die Amerikaner, die triumphieren. Die Enttäuschung bei den finnischen Fans ist gross, während ... ... für die Anhänger der USA die Welt in Ordnung ist. Die Eishockeyfans - egal ob aus der Schweiz oder Russland - sind im siebten Himmel: Die Schweiz zieht in das Finale ein. Wie bereits erwähnt schauen sich viele Russen das Spiel in Stockholm an. Da ihre Mannschaft schon früh scheiterte, drücken sie nun den Eidgenossen die Daumen. Ebenfalls einen Augenschein nimmt Bundespräsident Ueli Maurer. Die Reise nach Skandinavien hat sich mehr als gelohnt. Ralph Krueger schaut sich an, was sein Nachfolger mit der Schweizer Nationalmannschaft erreicht - und ist beeindruckt. Schweden gewinnt den ersten Halbfinal gegen Finnland 3:0 und zieht in den Final ein. Offensiv waren die Sedin-Zwillinge und Eriksson top, hinten hat Enroth mit seinen Paraden das Tor dicht gehalten. Finnlands Keeper Antti Raanta erweist sich - zumindest in dieser Situation - als Bollwerk gegen die heranstürmenden Schweden. Titelfavorit Kanada muss wie Russland nach Hause reisen. Die Ahornblätter verlieren gegen Gastgeber Schweden 2:3 nach Penaltyschiessen. Nur gerade Eberle kann Schweden-Goalie Enroth bezwingen. Nach 65 Minuten steht die ausgeglichene Partie 2:2. Beide Teams verspielten in der regulären Spielzeit eine Führung. Finnland kommt gegen die Slowakei mit dem Schrecken davon. Suomi verspielt im Viertelfinal einen 3:0-Vorsprung, siegt dann aber doch noch glücklich 4:3. Die Slowaken schenken den Finnen nichts. Über den Kampf finden sie zurück ins Spiel. Die Schweiz besiegt Tschechien mit 2:1 und steht erstmals seit 1998 wieder im Halbfinale. Nach dem Triumph kennt die Freude bei den Eisgenossen keine Grenzen. Andres Ambühl jubelt, nachdem Verteider Roman Josi die Schweiz eben mit 2:0 in Front gebracht hat. In der umkämpften Partie fliegen auch mal die Fäuste. Das konnte auch der Schiedsrichter mit seiner kleinlichen Linie nicht verhindern. Das 2:0 der Schweiz im Bild. Der tschechische Goalie Pavalec kann der Scheibe nur noch nachschauen. Hier werden die Russen aus dem Turnier geprügelt. 3:8 tauchen sie gegen die USA. Erst einmal, 1960, hatten die Russen bisher an einem grossen Turnier acht Gegentore kassiert. Die Superstars Ilja Kowaltschuk und Alexander Owetschkin konnten die Schlappe auch nicht abwenden. Erstmals seit 2006 ist für die Russen schon im Viertelfinale Schluss. Das dürfte Konsequenzen haben ... Good News für Russland! Alexander Owetschkin verstärkt nach dem Aus in den NHL-Playoffs die russische Nationalmannschaft. Der Superstar wird wohl schon im Viertelfinal spielen. Tschechien kann das historische Debakel abwenden und qualifiziert sich dank einem Sieg gegen Norwegen doch noch für die Viertelfinals. Dort treffen die Tschechen auf die Schweiz. Die Slowakei qualifziert mit einem 4:1-Sieg gegen die USA als letztes Team für die Viertelfinals. Marko Dano erzielt den vierten Treffer kurz vor Schluss. Russland bewzingt Österreich 8:4. Damit sorgt der Titelverteidiger dafür, das die Österreicher absteigen. Dänemark setzt sich in seinem zweitletzten Gruppenspiel knapp 3:2 gegen den direkten Verfolger Weissrussland durch. Damit steht fest: Slowenien ist der erste Absteiger der WM. Die Letten können dank einem 3:1-Sieg über Frankreich jubeln. Die Franzosen hingegen sind am Boden. Russland auf der Erfolgsspur. Das Team siegt 3:1 gegen die Slowakei. Kanada bodigt Tschechien 2:1. Alles kämpfen nützt Deutschland nichts. Das Team unterliegt den USA deutlich. 3:0 lautet am Ende das klare Verdikt für die Amerikaner. Das schwedische Maskottchen hat Freude. Der Gastgeber gewinnt gegen Slowenien 2:0. Finnische Fans jubeln über den Viertelfinaleinzug ihrer Hockeynati. Der Co-Gastgeber bezwingt Österreich 7:2. Fans beobachten eine Auseinandersetzung unter Spielern. Die USA bezwingen Frankreich 4:2 und stehen mit einem Bein in den Viertelfinals. Kanada lässt gegen Weissrussland nichts anbrennen und siegt 4:1. Damit übernimmt das Team zumindest vorübergehen die Gruppenführung von der Schweiz in der Gruppe A. Russland muss einen weiteren Rückschlag einstecken. Das Team verliert gegen Finnland 2:3. Die tschechischen Fans dürfen jubeln. Ihr Team siegt 4:2 gegen die Slowenen. Den ersten Treffer der Partie erzielt Petr Koukal. Auch die Österreicher dürfen sich nach einem 2:1-Sieg nach Penaltyschiessen gegen die Slowakei jubeln. Die Franzosen schaffen die Sensation! «Les Bleus» besiegen die bisher ungeschlagenen Russen 2:1. King Kong ist Österreich-Fan. Genützt hats im Nachbar-Duell gegen Deutschland leider nicht viel. Dei Deutschen feiern einen verdienten 2:0-Erfolg und nehmen Revanche für das verlorene Duell um die Olympia-Teilnahme 2014 in Sotschi. Grund zum Feiern haben einmal mehr die Schweizer Fans. Gegen Slowenien feiern Simon Bodenmann, Denis Hollenstein und Co. trotz frühem Rückstand einen ungefährdeten Sieg. Da können die Norweger nur staunend zuschauen. Kanada schöpft gegen die Wikinger sein ganzes Potenzial aus und feiert einen 7:1-Kantersieg. Die Scheibe ist drin: Dank dem Treffer von Jewgeni Medwedew zum 4:3 verschaffen sich die Russen im Duell mit den USA den entscheidenden Vorteil. Am Ende gewinnt der Titelverteidiger 5:3. Im Duell der Kellerkinder darf Dänemark jubeln. Morten Green erzielt in der Verlängerung den entscheidenden Treffer zum 3:2. Österreich feiert ebenfalls den ersten Sieg. Unser östliche Nachbar setzt sich mit 6:3 überraschend klar gegen Lettland durch. Deutschland verliert auch das dritte Spiel. Dieses Mal gegen die Slowakei. Die Schweiz dagegen schafft die dritte Sensation im dritten Spiel: Nino Niederreiter und Co. ringen die Tschechen 5:2 nieder. Nicht zimperlich: Schweden bodigt Weissrussland nach Rückstand mit 2:1. Punktsieger gibt es hier keinen für die Boxeinlage. Aber auf dem Eis siegt Finnland 3:1 gegen Frankreich. Die Schweiz fertigt nach Schweden auch Kanada ab: 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen. Schweizer Fans geniessen ein Bier und das Spiel gegen Kanada. Russlands Ilja Kowaltschuk (vorne) schiesst Deutschland beim 4:1 mit drei Treffern im Alleingang ab. Frankreichs Goalie Christobal Huet ist unter Beschuss. Kanada - am Sonntag Gegner der Schweiz - müht sich zum Auftakt mit Dänemark ab. Norwegen und Slowenien liefern sich ein knappes Duell. Mangelnden Einsatz kann man da keinem Team vorwerfen. Russland demontiert beim ersten Spiel Lettland gleich mit 6:0. Hier der Treffer von Kirill Petrov zum Endstand. Die Österreicher verlieren zum Auftakt gegen die USA und landen dabei im Tor (Vanek) ... ... oder auf der amerikanischen Bank (Andre Lakos). Schweizer Fans vor dem ersten Spiel gegen Schweden. Gute Stimmung auf den Rängen. Schweizer Fans in Stockholm. Tschechien siegt zum Auftakt gegen Weissrussland. Tomas Herti und Schiedsrichter Daniel Piechaczek. Frankreich unterliegt zum Auftakt der Slowakei deutlich mit 2:6. Alles bereit für den WM-Start der Finnen. Finnische Fans bei der Partie gegen Deutschland. Ihre Lieblinge gewinnen mit 4:3. Die Schweden posieren am Tag vor dem Spiel noch für ein gutes Bild. Martin Gerber steht im Zentrum des Interesses. Er steht gegen Schweden im Tor. Dieser farbige Haufen sind die Titelverteidiger aus Russland. Die Schweizer Kabine in der Stockholm Arena vor dem ersten Training. Jeder Spieler hat sein angeschriebenes Abteil in der Kabine. Damit jeder auch wirklich seinen Platz findet, liegt noch ein Foto der Spieler bereit. An Stöcken mangelt es den Schweizern nicht. Simon Bodenmann und Julian Walker (r.) nach der Ankunft in Schweden. Gespielt wird während der Vorrunde hier drin, in der Globe Arena Stockholm. Das aussen sieht die Halle so aus. Und auch auf das Dach kann man. Die Aussicht lohnt sich. Das zweite WM-Stadion steht in Finnland und heisst Hartwall Areena in Helsinki. Ein neuer rieisger Videowürfel soll für beste Informationen sorgen.

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Schweden ist der erste Finalist an der Eishockey-WM in Stockholm. Der Co-Gastgeber setzt sich gegen Finnland mit 3:0 durch.
Die Schweden haben dank des Sieges gegen Finnland die vierte Medaille in den letzten fünf Jahren auf sicher. Wie bereits beim 3:2 nach Penaltyschiessen im Viertelfinal gegen Kanada erzielten die Skandinavier zwei Tore im Powerplay.

Sowohl beim 1:0 (11.) als auch beim 2:0 (37.) traf Loui Eriksson, der schon gegen die Nordamerikaner zum 2:1 erfolgreich gewesen war. Der Stürmer der Dallas Stars gab 23 Sekunden vor dem Ende auch noch den Assist zum 3:0 von Henrik Sedin - die Finnen spielten zu diesem Zeitpunkt ohne Goalie. Eriksson hatte während des Lockouts sieben Partien für den HC Davos absolviert.

Auch Henrik Sedin war wie Eriksson an allen drei Toren beteiligt. Beim 1:0 wurde sein Schuss mit dem Bein abgelenkt, beim zweiten Treffer gab er den letzten Pass. Der Starstürmer der Vancouver Canucks hat damit nach drei Einsätzen an dieser WM bereits sechs Skorerpunkte (2/4) auf dem Konto - wie sein Zwillingsbruder Daniel (1/5), der zwei Assists zum Sieg besteuerte. Eine starke Leitung zeigte auch Torhüter Jhonas Enroth, der 30 Schüsse abwehrte.

Finnland - Schweden 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)
Globe Arena, Stockholm. - 11'674 Zuschauer. - SR Olenin/Reiber (Russ/Sz), Dedjulja/Wilmot (WRuss/Ka).
Tore: 11. Eriksson (Henrik Sedin, Daniel Sedin/Ausschluss Melart) 0:1. 37. Eriksson (Henrik Sedin, Daniel Sedin/Ausschluss Kontiola) 0:2. 60. Henrik Sedin (Eriksson, Tallinder) 0:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Finnland, 2mal 2 Minuten gegen Schweden.
Finnland: Raanta; Hietanen, Lepistö; Mäntylä, Laakso; Väänänen, Jalasvaara; Kukkonen, Melart; Aaltonen, Kontiola, Pesonen; Salminen, Granlund, Korpikoski; Pihlström, Koskiranta, Savinainen; Anttila, Hytönen, Hagman.
Schweden: Enroth; Gustafsson, Tallinder; Granberg, Kronwall; Fransson; Fälth; Eriksson, Henrik Sedin, Daniel Sedin; Hjalmarsson, Persson, Landeskog; Danielsson, Lundqvist, Pettersson; Ericsson, Lindberg, Thörnberg; Axelsson.
Bemerkungen: Schweden ohne Edler (gesperrt). 58. Timeout Finnland. Finnland von 58:13 bis 59:27 ohne Goalie.

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