Champions Hockey League

27. Januar 2009 23:22; Akt: 28.01.2009 23:01 Print

Die ZSC Lions sind die Champions von EuropaDie ZSC Lions sind die Champions von Europa

Die Sensation ist perfekt: Nach dem 2:2 in Magnitogorsk ist den Zürchern im finalen Rückspiel vor 6100 Zuschauer in Rapperswil mit einem 5:0-Erfolg die Sensation gegen den haushohen Favoriten aus Russland gelungen. Down, Sejna, Seger, Alston und Trudel erzielten die Tore für den ZSC.

Bildstrecke im Grossformat »
Alles war angerichtet in Rapperswil, der Showdown gegen Magnitogorsk konnte beginnen... ... die Lions starten furios, drücken seit Anpfiff gewaltig aufs Tempo... ... die Russen bekommen keinen Zentimeter Raum geschenkt... ... die 18. Minute - Proskuryakov kann einen Schuss von Pittis nur abprallen lassen... ... GC-Leihgabe Down steht goldrichtig... ... und schiesst die Lions mit 1:0 in Front... ... Proskuryakov ein erstes Mal geschlagen... ... der Jubel bei den Lions gross... ... Torschütze Down wurde gefeiert... ... die wichtige Führung war geschafft, mit 1:0 ging es in die Kabinen... ... die Lions kommen mit viel Schwung aus der Kabine und wollen ans starke Startdrittel anknüpfen... ... die Gäste aus Magnitogorsk kommen langsam besser ins Spiel und nehmen den Kampf an... ... die Lions lassen aber nicht locker und gingen in der 34. Minute mit 2:0 in Führung... ... ein Schuss von Wichser kullerte an Proskuryakov vorbei ins russische Gehäuse... ... als Torschütze wurde Sejna angegeben... ... was die Freude aber keineswegs schmälerte.... ... mit den zwei Toren Vorsprung gings ins Schlussdrittel... ... die Lions blieben konsequent diszipliniert und liessen den Russen kaum Chancen.... ... im Gegenteil... Seger, Alston und Trudel erzielten im Schlussdrittel noch die Tore zum 3:0, 4:0 und 5:0... ... die Fans in Rapperswil trauten ihren Augen nicht... ... das «Märchen» wurde wahr... ... die ZSC Lions holten tatsächlich den Pokal... ... Ari Sulander wurde ausserdem zum «MVP» der Champions League gewählt... ... dann gabs auch noch für jeden eine Medaille.. ... und schliesslich noch das Foto für die Geschichtsbücher, dann gings mit der Feier weiter - Freinacht war angesagt.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Top of Europe: Der nicht mehr zu stoppende ZSC hat die Champions League im beeindruckenden Stil gewonnen. Die fabelhaften Zürcher deklassierten den dreifachen russischen Champion Metallurg Magnitogorsk 5:0 und zelebrierten in Rapperswil Schweizer Sportgeschichte.


Geschichtsträchtige Demontage der Russen

Die wichtigste Trophäe im europäischen Hockey ist zwar «nur» silbern, für die «Euro-Lions» ist der so genannte «Silver Stone» ohne Zweifel Gold wert. Mehr hat auf vergleichbarer Stufe noch kein NLA-Team erreicht. Dieser Sturm über Europas erste Bühne ist beispiellos. Damit hat sich die Zürcher Eishockey-Organisation vermutlich ein Denkmal geschaffen.

Als Mathias Seger in der 49. Minute mit einem herrlichen Slapshot im Powerplay das 3:0 erzwang, zweifelte im überfüllten Stadion niemand mehr am grössten Schweizer Triumph in der Europacup- Geschichte. Die Lions schrieben mit einem Meisterstück nationale (und internationale) Sportgeschichte. Sie katapulierten sich endgültig ins europäische Hockey-Machtzentrum.

Der einmal mehr verblüffende «GC-Gast» Blaine Down (18.) und Peter Sejna (35.) hatten den roten Zürcher Teppich mit ihren Treffern in den ersten beiden Dritteln ausgerollt, ehe die Lions ihr monatelanges Champions-League-Hoch in den letzten brillanten 20 Minuten mit einem phänomenalen Triumphzug «veredelten».

Sekunden nach dem 3:0 der Zürcher verursachten die Russen ohne Einwirkung der Zürcher gar einen «team-internen» Crash. Es war ein erstes Zeichen für die Kapitulation der hoch gehandelten Sputniks; das Bild passte zu ihrem Zerfall. Dass Jan Alston die Spieler aus dem Land des Weltmeisters einen Angrifffszug später mit dem 4:0 demütigte, war für die stolzen Russen quasi die sportliche Höchststrafe.

Mit dem 4:0 begnügten sich die nun berauschten Zürcher nicht. Sie degradierten die desillusionierten Dollar-Millionäre zu hilflosen Statisten. Erstmals seit dem Coup von Feldkirch (1998) stand am Ende kein russischer Vertreter auf dem obersten Europacup- Podium. Die Serie der osteuropäischen Dominanz riss nach zehn Jahren.

Zürichs Demonstration wird in der Fachwelt für Diskussionen sorgen. Nicht einmal das Glück, das der NHL-Star Mark Streit seinen ehemaligen Weggefährten via Videobotschaft gewünscht hatte, beanspruchte der ZSC auf der letzten Etappe. Mit dem Selbstvertrauen, keines der letzten sieben in der regulären Spielzeit verloren zu haben, zwangen sie den europäischen Titelhalter hoch verdient in die Knie.

Die fetten Prämien - 2,5 Millionen Preisgeld haben die Zürcher innerhalb weniger Monate eingespielt - sind ein süsser Nebeneffekt. Wichtiger für das Image der Lions und der NLA ist die Qualifikation für den prestigeträchtigen «Victoria Cup». Im nächsten Herbst wird Champions-League-Sieger mit einem Rendez-vous mit einer Equipe aus der National Hockey League belohnt. Das sind traumhafte Aussichten. Zu wünschen wäre, dass dieses Highlight im Hallenstadion vor würdiger Kulisse stattfindet.


Unveränderte und mutige Strategie

An ihrer Strategie hatten die ZSC Lions auch im finalen Showdown nichts verändert. Weshalb auch? Mit ihren ausnahmslos couragierten Starts waren sie bis anhin auf internationaler Ebene von einem Coup zum anderen gestürmt. Wie vor Wochenfrist verlagerten die Zürcher das Geschehen ohne Berührungsangst sofort in das Drittel der Russen. Sejna stürmte nach wenigen Sekunden ein erstes Mal wild entschlossen in die gegnerische Zone.

Der Überraschungseffekt hielt sich beim Kontrahenten indes zunächst in Grenzen. Im Gegensatz zum Hinspiel reagierte Magnitogorsk auf die frühen Angriffswellen der Herausforderer nicht (sofort) panisch, sondern bis zum Einbruch mit der Klasse einer KHL- Spitzenmannschaft. Mit millimetergenauen Steilpässen unterzogen die Gäste Zürichs Abwehr vor allem in den ersten 20 Minuten gleich mehrfach einer Belastungsprobe. Die Verteidiger und vor allem Sulander liessen sich aber nicht düpieren.

Aber auch die Lions markierten weiterhin Präsenz. Ein erster Warnschuss Wichsers prallte in der 15. Minute vom Pfosten zurück. Knapp zwei Minuten später bewahrte die Torumrandung Metallurg aber nicht mehr vor der Rücklage. Blaine Down verwertete nach einem harten Schuss von Pittis den Abpraller, den der russische Keeper Proskurjakow verschuldete.

Ausgerechnet Down erzwang den ersten und zugleich kursweisenden Zürcher Vorteil. Er verkörpert den kometenhaften europäischen Aufstieg der Lions wohl wie kein anderer im Team. Der 26-Jährige pendelte seit Herbst ständig zwischen der NLB-Anonymität und dem gleissenden Scheinwerferlicht der Elite-Liga hin und her. Am vergangenen Sonntag führte der 26-jährige Kanadier GC vor 147 (!) Zuschauern in der Küsnachter Kunsteisbahn zu einem (belanglosen) 4:2 gegen Neuchâtel, ehe er wenige Tage später nun im Rapperswiler «Lido» über 6000 fanatische ZSC-Anhänger euphorisierte.

«Er ist ein Topspieler mit einer sehr guten Einstellung», hatte Sean Simpson den «Gast» bereits vor dem ersten Einsatz im November in Linköping (7:2) gelobt. Der Coach täuschte sich (auch) bei ihm nicht. Zusammen mit Domenico Pittis und Jean-Guy Trudel bildete Down eine unerhört aufsässige kanadische Highspeed-Linie, die den Russen erheblich zu schaffen machte. Zur Demontage in Rapperswil trugen das Trio drei Skorerpunkte bei.


Suchys Lapsus ohne Folgen

Ärgern werden sich die Russen in der Analyse dieser aus ihrer Sicht völlig überraschenden Final-Niederlage. Nach einem schweren Fehler Suchys verpassten sie die Chance zur unmittelbaren Reaktion geradezu kläglich. Wenige Meter vor dem leeren Zürcher Tor schob der Tscheche Kudrna einen smarten Querpass von Kaigorodow über die Latte.

Nur einmal, als mit Blindenbacher und Seger ausgerechnet die beiden besten Zürcher Verteidiger auf der Strafbank sassen, drohte eine russische Wende. Aber selbst in doppelter Überzahl fehlte dem Favoriten die Ideen. Anders als beim 2:2 vor sieben Tagen blieb ein Sturmlauf aus, weil ihn die Lions mit ihrem tadellosen Defensivkonzept schlicht nicht zuliessen.

Und die Ineffizienz der tschechisch dominierten Paradelinie um den zweitbesten KHL-Skorer Jan Marek kam den Lions selbstredend abermals zupass. Als sich Metallurg im zweiten Abschnitt überdies auch in der eigenen Hälfte innerhalb weniger Minuten zwei Strafen leistete, schlugen die Zürcher ein zweites Mal unerbittlich zu: Wichser drosch den Puck in Überzahl via Sejnas Schlittschuh zum 2:0 ins Tor - die mit Abstand erfolgreichsten Powerplay-Spezialisten wurden ihrer statistischen Ehre erstmals gerecht.

Das 2:0 verkrafteten die Russen offenkundig nicht. Stattdessen resignierten sie im letzten letzten Kapitel der auf dem Papier (und im Lohnbereich) so ungleichen Finalpaarung. Als die Lions mit Ehre und Champagner überschüttet wurden und am Anfang einer Zürcher Freinacht standen, widmeten sich die schwer geschlagenen Russen der Frustbewältigung.

Champions Hockey League - Final Rückspiel

ZSC Lions - Metallurg Magnitogorsk 5:0 (1:0, 1:0, 3:0)
Diners Club Arena, Rapperswil-Jona. - 6200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Laaksonen/Levonen (Fi), Kekalainen/Terho (Fi).
Tore: 18. Down (Pittis) 1:0. 35. Sejna (Wichser, Suchy/Ausschluss Marek) 2:0. 49. (48:57) Seger (Pittis/Ausschluss Tschistow) 3:0. 50. (49:51) Alston (Geering) 4:0. 58. Trudel (Pittis, Down) 5:0.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen den ZSC, 5mal 2 Minuten gegen Magnitogorsk.
ZSC Lions: Sulander; Schnyder, Seger; Blindenbacher, Schelling; Suchy, Geering; Down, Pittis, Trudel; Gardner, Wichser, Sejna; Krutow, Kamber, Grauwiler; Bastl, Alston, Monnet.
Metallurg Magnitogorsk: Proskurjakow; Atjuschow, Warlamow; Malenkich, Birjukow; Bulin, Ibragimow; Kudrna, Rolinek, Marek; Mirnow, Kaigorodow, Platonow; Chlistow, Tschistow, Sawaruchin.
Bemerkungen: ZSC ohne Cadonau (überzählig), Bühler, Gloor (beide nicht eingesetzt). Magnitogorsk ohne Selujanow (verletzt). 15. Pfostenschuss von Wichser.


LIVE-TICKER

60. Das Spiel ist aus, die Lions gewinnen die Champions Hockey League!

57. Tor für die Lions! Trudel reiht sich auch noch unter die Torschützen ein und verwertet ein Zuspiel von Pittis zum 5:0.

56. Die letzten fünf Minuten sind angebrochen, die Fans feiern ihre Helden schon seit Minuten ohne Unterbruch.

54. Rolinek wandert für 2 Minuten wegen Haltens auf die Strafbank.

52. Jetzt gehts rund in der Diners Club Arena, es stürmen nur noch die Roten, die Gäste in Weiss sind regelrecht konsterniert und haben sich so ziemlich aufgegeben. Dafür werden die Gesänger der ZSC Fans mit jeder Minute lauter.

50. Tor für die Lions! Jan Alston legt noch einen drauf und stellt auf 4:0.

49. Tor für die Lions! Seger zieht von der Blauen Linie ab und der Puck geht wie ein Strich ins russische Gehäuse - 3:0. Das ist dann wohl die Entscheidung, drei Tore Vorsprung sollten die Zürcher jetzt wahrlich nicht mehr verspielen..., zumal die Russen auch keinen unwiderstehlichen Eindruck hinterlassen.

48. Chistov kassiert zwei Minuten und verhilft den Lions somit zu einem Überzahlspiel.

46. Und wenn mal was aufs Zürcher Tor kommt, dann ist da immer noch Sulander, der sich heute keins einfangen will und auch so spielt.

45. Die Minuten und Sekunden verstreichen schnell dahin, die Gäste forcieren den ersten Block, Chancen sind aber weiterhin Mangelware, zu gut sind die Lions auf ihren Gegner eingestellt.

42. Die Lions überstehen die Unterzahl schadlos und kommen durch den eben von der Strafbank gekommenen Seger zur ersten Chance, der Captain verzieht aber seinen Schuss.

41. Das letzte Drittel beginnt, noch 1200 Sekunden müssen die Lions überstehen.

40. Das 2. Drittel ist zu Ende, die Lions führen mit 2:0 und haben auch die heikle Phase mit 3 gegen 5 kurz vor der Sirene überstanden.

39. Nochmals Strafe gegen die Lions, Seger ebenfalls wegen Hakens für 2 Minuten auf die Strafbank.

39. Blindenbacher kassiert 2 Minuten wegen Hakens, jetzt sind die Zürcher kurz vor Drittelsende nochmals gefordert.

35. Die Russen wollen gleich auf den erneuten Verlusttreffer reagieren und verlangen Sulander eine Riesenparade ab, danach kommts zu einem kurzen Massengerangel, aber halb so wild, keine Strafen, weiter gehts.

35. Tor für die Lions! Wichser bringt die Halle zum Beben und bringt die Zürcher mit einem Schuss aus kurzer Distanz mit 2:0 in Front.

32. Der nächste Russe muss für 2 Minuten raus, Marek wandert für ein Frustfoul auf die Strafbank.

28. Blindenbacher provoziert zwei Strafminuten für Kaigorodov. Als beste Chance erweist sich der Schuss von Seger an die Maske von Keeper Proskuryakov.

25. Die Gäste aus Magnitogorsk kommen langsam besser ins Spiel, die ersten Schüsse kommen aufs Tor von Sulander, der bisher einen souveränen Eindruck hinterlässt, wie auch die gesamte Defensive der Zürcher.

21. Die Spieler sind zurück auf dem Eis, das 2. Drittel kann beginnen. Die Lions kommen mit viel Schwung aus der Kabine und wollen ans starke Startdrittel anknüpfen.

20. Drittelspause. 1:0 für die ZSC Lions nach 20 Minuten, der Fahrplan stimmt, die Leistung auch. Eine in allen Belangen überzeugende Zürcher Mannschaft hat sich die knappe Führung verdient, leidenschaftlich und konzentriert sind die Jungs von Coach Simpson am Werk.

19. Jetzt auch noch eine Strafe gegen die Russen, erste Überzahl für die Lions. Fast kassieren sie aber einen Shorthander - die Russen gehen aber leichtfertig mit ihren wenigen Chancen um.

18. Tor für die Lions! Proskuryakov kann einen Schuss von Pittis nur abprallen lassen, GC-Leihgabe Down steht goldrichtig und schiesst die Lions mit 1:0 in Front.

15. Erste heisse Szene vor Proskuryakov - Ein Pfostenschuss von Adi Wichser, im Nachschuss scheitert Blindenbacher, nur mit Glück kommen die Gäste um den ersten Gegentreffer herum. Nur Zentimeter fehlten zur Zücher Führung.

12. Die Stimmung in Rapperswil ist fantastisch, fast wie zu alten Hallenstadion-Zeiten. Es wird gesungen und geklascht, gepfiffen und gejubelt.

10. Die Lions sind wieder komplett. Das Boxplay der Zürcher wurde ein erstes Mal getestet und für gut befunden, die Gäste konnten sich zwar formieren, konnten aber keinen Treffer verbuchen.

8. Erste Strafe des Spiels gegen einen Zürcher, Schelling muss wegen Beinstellens für 2 Minuten auf die Strafbank.

7. Der Anfangsschwung der Lions ist von den Russen etwas gebremst worden, die jetzt vermehrt in Scheibenbesitz sind und ihre Angriffe vorbereiten können.

5. Sulander entschärft einen ersten Schuss von Marek. Wenig später sieht auch Mirnov seinen Schuss vom Finnen abgewehrt.

4. Die Lions starten furios, drücken seit Anpfiff gewaltig aufs Tempo. Die Russen bekommen keinen Zentimeter Raum geschenkt, immer sind mindestens zwei Löwen da.

2. Sulander muss ein erstes Mal eingreifen, der Schuss von Mirnov stellt aber kein Problem dar. Im Gegenzug probiert sie Sejna ein erstes Mal aber auch Proskuryakov ist hellwach.

1. Das 1. Drittel beginnt, das Spiel wird von vier finnischen Schiedsrichtern geleitet. Pittis gewinnt das erste Bully für die Lions.

- Die Stimmung in Rapperswil ist perfekt, ein wahrer Hexenkessel wird die Lions nach vorne peitschen.

- Die ersten Sechs jedes Teams werden einzeln vorgestellt, anschliessend folgen die Nationalhymnen, dann kanns endlich losgehen mit dem Showdown.

- Alles ist bereit - Die ZSC Lions stehen kurz vor ihrem wichtigsten Spiel ihrer Klubgeschichte. Das Hinspiel endetete 2:2, das bedeutet, wer in der regulären Spielzeit gewinnt holt auch den Pott, bei Unentschieden nach 60 Minuten entscheidet das sofortige Penaltyschiessen.

20 Minuten Online berichtet ab ca. 19.30 Uhr live von der Partie ZSC Lions - Magnitogorsk.

ZSC-Lions-TV
Der TV-Player benötigt einen aktuellen Adobe Flash Player: Flash herunterladen